Optimierung der Placements

Optimierung der Placement Strategien


Gleich zu Beginn ein wichtiger Hinweis: Die Relevanz auf Content-Seiten steht
in keiner Beziehung zu der Leistung von Anzeigen auf Google oder im Such-
Werbenetzwerk. Im Content-Werbenetzwerk wird eine geringere Klickrate
(Click-through-Rate - CTR) erzielt; dies hat jedoch keine Auswirkung auf den
Qualitätsfaktor im Suchnetzwerk. Folgende Auswertungen liefern
Hinweise für die Optimierung:

A. Themen und Handlungsaufforderungen.

Das AdWords-System analysiert alle Anzeigentexte einer Anzeigengruppe.
Anschließend werden Anzeigen auf relevanten Websites des Werbenetzwerks
geschaltet. Keywords lassen wir in den meisten Fällen weg, da sie den
MediaBot zu stark eingrenzen. Der Text einer Anzeige ist viel wichtiger. Man
formuliert den Anzeigentext so, dass er möglichst genau dem Thema 
entspricht.

B. Conversion Tracking.

Mit dem Conversion Tracking werden die erzielten Verkäufe angezeigt. Das ist
für Websites und Produkte des Such- und des Content-Werbenetzwerks
möglich. Auf Grundlage der Gesamtanzahl und des Werts der Conversions
stellt man fest, wie das Budget, die Texte, die Klickpreise oder die
Platzierungen verändert werden, um die Surfer besser zu erreichen.

C. Google Analytics.

Mehr und bessere Informationen liefert allerdings Analytics. Der Gebrauch ist
nicht zwingend erforderlich, aber anzuraten.

Mithilfe von Google Analytics untersucht man unterschiedliche Aspekte,
beispielsweise wie Nutzer auf die Website gelockt werden oder wie sie sich
durch die Seiten bewegen. Basierend auf diesen Informationen wird der
Return on Investment (ROI) verbessert, die Zahl der Conversions erhöht und
die Umsätze gesteigert.

D. Webmaster Tool

Wer noch mehr und detaillierte Statistiken und Analysen braucht, der
installiert das Webmaster-Tool. Damit lässt sich nicht nur Adwords
verbessern, sondern auch die Findability in allen Suchmaschinen.

Aktionen

Welche Werkzeuge und Stellschrauben hat man denn nun zur Verbesserung
der Placement-Strategien? Das kann hier nicht im Detail ausdiskutiert werden.
Als Orientierung mögen einige Gedächtnisstützen helfen. Die Optimierung für
das Suchnetzwerk wird als bekannt vorausgesetzt. Es folgen einige Hinweise,
die zusätzlich speziell für das Content-Netzwerk relevant sind:

a.    Kampagnenstruktur: Man erstellt thematisch zusammenhängende
Kampagnen - für jedes Produkt und jeden angebotenen Service eine
Anzeigengruppe.

b.    Keywords: Man wählt allgemeine Keywords, die mit den Anzeigen in
engem Zusammenhang stehen.

c.    Anzeigen: Anzeigentexte sind konkret und zielorientiert. Sie machen
den Surfer beim Durchsuchen von Content-Seiten aufmerksam und
fordern ihn zum Handeln auf.

d.    Content-Kampagnen: Es ist wichtig, ein separates maximales Preis-pro-
Klick-Gebot (Cost-per-Click - CPC) für das Content-Werbenetzwerk
festzulegen. Darüber hinaus bildet man eigene Kampagnen für die
Website bezogene Werbung.

e.    Position: Die Anzeigenposition muss weit oben liegen. Das erreicht
man durch Verbesserung des Qualitätsfaktors und Angabe eines
wettbewerbsfähigen maximalen CPC-Gebots.

f.    Ausschließende Keywords und Websites: Damit verhindert man die
Anzeigenschaltung auf Content-Seiten mit irrelevanten Themen.

g.    Bestimmen von Websites und Kategorien: Noch strenger ist diese
Variante. Damit legt man die Anzeigenschaltung auf bestimmten
Websites des Content-Werbenetzwerks fest und erscheint nur dort.

h.    Rich Media: Bilder-Anzeigen und (wenn möglich) Videos erhöhen den
Aufmerksamkeitsgrad enorm. Viele unterschiedliche Formate geben
dem Mediabot genügend Futter zur Schaltung.

Eine gute Mediakampagne im Content ergänzt die Adwords-Strategien im
Suchnetzwerk – vor allem auch saisonal. Aber sie ersetzt nicht die
traditionellen und erfolgreichen Adwords Textanzeigen bei den
Suchergebnissen.