Glossar

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

  • B-to-C

    Business-to-Consumer (engl.) –

    „Unternehmen - zu - Endverbraucher-Beziehung“ (de.)

    Was bedeutet B-to-C

    B-to-C oder aber auch „B2C“ steht als Abkürzung für Business-to-Consumer. Was auf Deutsch soviel bedeutet wie „Unternehmen zu Endkunden“.

    Das heißt bei B-to-C Beziehungen steht die Betrachtung der Beziehungen zwischen Geschäftsleuten und deren Endkunden (Konsumenten) im Vordergrund.

    Bei einem B-to-C E-Commerce Geschäft handelt es sich um den Online-Verkauf von Waren und Dienstleistungen an Endkunden.

    An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass es neben den B-to-C Geschäften auch noch die B-to-B (Business to Business) Geschäfte gibt.

    Allgemeine Betrachtung

    Der B-to-C Markt muss, um Verkaufserfolge zu erzielen, anders betrachtet werden als ein B-to-B Markt. Es ist wichtig auf die speziellen Wünsche der Zielgruppe einzugehen. Um dies zu können, muss man jedoch erst das Kaufverhaltens der Kunden untersuchen und analysieren. Im Vordergrund dieser Analyse stehen die Beweggründe für den Endkonsumenten einen Kauf zu tätigen.

    Eine zentrale Frage bei B-to-C Geschäften ist, wie die Kunden auf verschiedene Marketing- und Vertriebsmaßnahmen reagieren.<!--[if !supportFootnotes]-->[1]

    Das bedeutet, dass man so viel wie möglich über den Kaufentscheidungsprozess der Kunden als auch über wichtige zielgruppenbezogenen Daten wissen beziehungsweise herausfinden sollte.

    Man muss sich also darüber Klarheit verschaffen, welche Einflussfaktoren auf den Endkonsumenten einwirken.

    Zum einen gibt es da die kulturellen Einflussfaktoren wie Kultur, Sub-Kultur und Soziale Klasse. Innerhalb dieser kulturellen Gruppen werden die sozialen Einflussfaktoren betrachtet wie beispielsweise Familie und Freunde, aber auch Status der Konsumenten.

    Sind diese Einflussfaktoren identifiziert, so schaut man sich das genauere Umfeld der Person(en) an. Hier betrachtet man besonders das Alter, den Lebensabschnitt, den Lebensstil und den Beruf des Konsumenten. Hat man das Umfeld analysiert, so werden zusätzlich noch die psychologischen Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Motivation untersucht. <!--[if !supportFootnotes]-->[2]

    Wurden die Einflussfaktoren auf die Entscheidung des Konsumenten analysiert, so geht man nun dazu über festzulegen, welche Komplexität der Kaufentscheidung das eigene Produkt für den Konsumenten bedeutet. Diese Komplexität entscheidet dann darüber, mit wie viel Informationen der Konsument versorgt werden muss.

    Betrachtung für E-Commerce / Internethandel

    Bei B-to-C E-Commerce Geschäften werden online Waren und Dienstleistungen an Endkunden verkauft. B-to-C E-Commerce Geschäfte über das Internet werden immer häufiger und gleichermaßen auch wichtiger. So will der Kunde schnellst möglich und zu jeder Zeit die Ware sehen, sich darüber informieren und sie kaufen können.

    Allgemein wird angenommen, dass der Grad der Konkurrenz in B-to-C E-Commerce hoch ist. Dies wird unter anderem damit begründet, dass die Produkte die im B- to-C E-Commerce gehandelt werden überaus homogen sind, die Transaktionskosten gering ausfallen und eine hohe Markttransparenz vorherrscht. <!--[if !supportFootnotes]-->[3]

    Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die Kosten für die Informationsbeschaffung sehr gering bis nicht vorhanden sind, da diverse Internetseiten einen kostenlosen Preisvergleich für Konsumenten anbieten. Des Weiteren tragen diese Internetseiten zu einer Steigerung der Markttransparenz bei.

    Das heißt also, dass eine hohe Markttransparenz sowie sehr gute technologische Voraussetzungen zu einem hohen Wettbewerb auf B-to-C E-Commerce Märkten führen.

    Beim Online Handel muss ebenfalls vorher als Grundlage identifiziert werden, was den Kunden zum Kauf bewegt und wie er auf den Einsatz verschiedener Marketingmittel reagiert. Dies könnten für den B-to-C Handel im Internet Maßnahmen wie unter anderem Kundenforen, Gewinnspiele, Produktbewertungen oder aber die interaktive Bereitstellung von Informationen sein.

    Beispiele für Erfolgreiche B-to-C E-Commerce Untenehmen

    Große B-to-C Händler im Internet sind beispielsweise Versandkaufhäuser wie OTTO und Quelle. Allen voran betreibt Amazon ein erfolgreiches B-to-C Geschäft über den Onlinehandel.

    Amazon.com, Inc.

    Amazon.com (Amazon) ist ein Onlinehändler für Konsumgüter wie beispielsweise CDs, DVDs, Videos, Bücher und vielem mehr. Das Unternehmen verkauft seine Produkte durch sechs globale Webseiten, um die Konsumenten in den USA, dem UK, Deutschland, Frankreich, Japan und Kanada zuerrreichen.
    Amazon ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Erfolg von B-to-C Geschäften, da es im Jahre 2004 eine Umsatzsteigerung von 31.5 % im Vergleich zum Vorjahr erreichte.<!--[if !supportFootnotes]-->[4]

    Ein weiteres eindrucksvolles B-to-C Internetuntenehemen ist Priceline.com, Incorporated.

    Priceline.com operiert am B-to-C E-Commerce Markt. Das Unternehmen bietet online die Möglichkeit Flüge und Hotels zu buchen, und die angebotenen Preise dann über die Website zu verhandeln. So kann das Unternehmen 2004 einen Umsatz von $31,5 Millionen verzeichen, was eine Steigerung von mehr als 160% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.<!--[if !supportFootnotes]-->[5]

    Ausblick für den B-to-C E-Commerce

    Mit den richtigen Methoden, einer sehr guten und kundenorientierten Webpräsenz kann das B-to-C Geschäft im Internet bis dahin beispiellose Erfolgsgeschichten schreiben (siehe Amazon).

    So wird beispielsweise darüber gesprochen, E-Commerce ins tägliche Leben zu integrieren, damit die Konsumenten überall und zu jeder Zeit nachfragen können, auch in Situationen in denen dies bis heute noch nicht möglich ist. Die Anbieter sind also auf der ständigen Suche nach neuen interessanten Absatzwegen.

    Auch wenn prognostiziert wird, dass Wachstum in den kommenden 3 Jahren nicht mehr so groß ist, wie in der Vergangenheit, so besteht auf dem Markt noch immer ein großes Umsatzvolumen und viel Potential. Dem Handel im Internet wird weiterhin für die nächsten drei Jahre ein beachtliches Wachstum prognostiziert. So soll der Umsatz von 2007 etwa 15.80% höher sein, als noch 2006. Bis zum Jahr 2010 wird ein durchschnittliches Wachstum von etwa 11,63% prognostiziert.<!--[if !supportFootnotes]-->[6]  

    Man kann also sagen, dass das B-to-C E-Commerce Geschäft auch in Zukunft erfolgreich sein wird.

       

    Quellen:

    Kotler, P. (2007): Grundlagen des Marketing, 4., aktualisierte Auflage, München.

    Schmitz, S. W. u. Latzer, W.: Competition in B2C e-Commerce:

    Analytical Issues and Empirical Evidence, in: http://www.ebsco.com/home zugegriffen am 28.06.2007

    Palopoli,L., Rosaci, D., u. Ursino, D.: Agents’ roles in B2C e-commerce, in: http://www.ebsco.com/home zugegriffen am 28.06.2007

    DATAMONITOR, Global Internet Retail, Industry Profile, Reference Code: 0199-2092, Publication date: April 2006, in http://www.ebsco.com/home zugegriffen am 28.06.2007

    http://www.census.gov/eos/www/2001/2001estatstext.pdf, zugegriffen am 29.06.2007

    ___________________________________________________________________________

    Fußnoten

    <!--[if !supportFootnotes]-->[1] Kotler, P. (2007): Grundlagen des Marketing, 4., aktualisierte Auflage, München

    <!--[if !supportFootnotes]-->[2] Kotler, P. (2007): Grundlagen des Marketing, 4., aktualisierte Auflage, München

    <!--[if !supportFootnotes]-->[3] Schmitz, S. W. u. Latzer, W.: Competition in B2C e-Commerce:

    Analytical Issues and Empirical Evidence

    <!--[if !supportFootnotes]-->[4] DATAMONITOR, Global Internet Retail, Industry Profile

    <!--[if !supportFootnotes]-->[5] DATAMONITOR, Global Internet Retail, Industry Profile

    <!--[if !supportFootnotes]-->[6] DATAMONITOR, Global Internet Retail, Industry Profile

  • Bandbreite

    Bandbreite (de.) / Bandwidth (en.)

    Ursprung des Begriffs Bandbreite

     

    Der Begriff Bandbreite stammt ursprünglich aus der (analogen) Kommunikationstechnik und beschreibt die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Frequenz in einem analogen Übertragungskanal. Die Maßeinheit in diesem Fall ist Hertz (Hz) beziehungsweise Kilohertz (kHz), was die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde angibt. 

     

    Bandbreite in der digitalen Kommunikationstechnik 

     

    Wird der Begriff Bandbreite in der digitalen Kommunikationstechnik verwendet, so ist damit die Datenübertragungsrate gemeint. Diese steht für die digitale Datenmenge, die innerhalb einer [bestimmten] Zeiteinheit über einen Übertragungskanal übertragen wird"

    (www.babylon.com/definition/Daten%C3%BCbertragungsrate/German).  Hierfür werden neben den Begriffen Bandbreite und Datenübertragungsrate auch Begriffe wie Datenrate, Übertragungsrate, Verbindungsgeschwindigkeit oder auch Kapazität verwendet. 

     

    Gemessen wird die Bandbreite beziehungsweise Datenübertragungsrate durch Zählen von Dateneinheiten pro Zeiteinheit. Die verwendete Maßeinheit ist bit/s, wobei die Vorsilben Kilo (für tausend), Mega (für eine Million) und Giga (für eine Milliarde) gebräuchlich sind. Alternativ spricht man auch von bps (Englisch für bits per second). 

     

    In Deutschland übliche Datenübertragungsraten liegen zwischen 64 beziehungsweise 128 kBit pro Sekunde (zum Beispiel bei einem ISDN-Anschluss), bis zu maximal 16 Megabit pro Sekunde, wie sie durch modernste DSL-Technologie ermöglicht wird. 

     

    Maximal erreichbare Bandbreite 

     

    Datenübertragungskanäle sind in der Bundesrepublik Deutschland meist Kupferleitungen, die unterirdisch verlegt sind und einen Durchmesser von 25 bis 80 Zentimetern besitzen. Die maximal erzielbare Datenübertragungsrate ist zunächst abhängig vom Durchmesser dieser Leitungen. Der zweite Faktor ist die Entfernung, die zwischen dem Standort eines Teilnehmers und der nächstgelegenen Vermittlungsstelle liegt. Je größer diese ist, desto höher ist die Dämpfung der Teilnehmeranschlussleitung und desto niedriger die maximale Datenübertragungsrate. Der letzte Faktor, von dem die maximale Bandbreite abhängt, ist, wie viele weitere Teilnehmer über die selbe Leitung mit der Vermittlungsstelle verbunden sind.

     

    Die größtmögliche Datenübertragungsrate kann demnach erreicht werden, wenn ein Teilnehmer, dessen Standort möglichst nahe an einer Vermittlungsstelle liegt, über ein möglichst breites Kabel auf das Internet zugreift, über das möglichst wenige weitere Teilnehmer mit der Vermittlungsstelle verbunden sind.

     

    Datenübertragungskanäle können aber auch Funk (zum Beispiel bei Mobiltelefonen oder Wireless LAN), Satellit oder TV-Kabel sein. 

     

    Bedeutung für den E-Commerce 

     

    Die Bedeutung der Bandbreite für den E-Commerce ist in ihrer Deutlichkeit nicht auf den ersten Blick erkennbar. Erst bei näherer Betrachtung wird ersichtlich, von welch entscheidender Bedeutung die Bandbreite für den E-Commerce sein kann.

     

    Am deutlichsten wird dies am Beispiel des Handels mit digitalen Audio- oder Video-Dateien, wie ihn beispielsweise Anbieter wie Musicload oder iTunes anbieten. Der Teilnehmer erwirbt die Rechte für Lieder oder Videos und muss die einzelnen Dateien dann von den entsprechenden Seiten herunterladen. Bei einer hohen verfügbaren Bandbreite dauert dies meist nur einige Sekunden. Ist aber nur eine sehr niedrige Bandbreite verfügbar, so kann es unter Umständen sehr lange dauern, bis der Download einer Datei abgeschlossen ist.

     

    Dies führt dazu, dass potentielle Kunden, die über einen Anschluss mit geringer Bandbreite verfügen, sich andere Wege suchen, Musik oder Videos in digitaler Form zu beschaffen, beispielsweise durch Raubkopien, die sie über CDs oder USB-Sticks erhalten.

     

    Auch in allen anderen Bereichen des E-Commerce und des Internets an sich kommt der Datenübertragungsrate eine hohe Bedeutung zu. Von ihr hängt ab, mit welcher Geschwindigkeit einzelne Webseiten geladen werden können. Gerade im E-Commerce werden viele einzelne Webseiten nacheinander geladen, auf denen persönliche Daten, Zahlungsmodalitäten und ähnliches vom potentiellen Kunden eingefordert werden. Dauert der Ladevorgang der einzelnen Seiten dem Kunden aufgrund einer geringen Bandbreite zu lange, sucht er andere Möglichkeiten, seine gewünschten Waren zu beschaffen, indem er zum Beispiel ein „herkömmliches“ Geschäft aufsucht und von den verschiedenen Online-Einkaufsmöglichkeiten keinen Gebrauch macht. 

     

    Ebenfalls von immenser Bedeutung kann die Bandbreite für solche Teilnehmer sein, die Waren in einem Online Shop zum Verkauf anbieten. Hierfür werden meist ein oder mehrere Fotos der Waren hochgeladen. Mit einer geringen Bandbreite kann dieser Vorgang ebenfalls sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und der Verkäufer verzichtet gegebenenfalls auf Fotos, was seine Absatzchancen drastisch reduziert.  

     

     

     

    Quellen:  

     

    Baldeweg, Dirk (2006): Bewertung von Unternehmen der New Economy. Wiesbaden.

    Microsoft Press (Hrsg.) (1998): Computer Fachlexikon. Unterschleißheim.

     

    http://www.at-mix.de/datenuebertragungsrate.htm   (zugegriffen am 19.11.2008).

    http://www.babylon.com/definition/Daten%C3%BCbertragungsrate/German 

    (zugegriffen am 19.11.2008).

    http://www.hoponline.de/DSL-Bandbreite,-Datenuebertragungsrate-und-Daempfung.php (zugegriffen am 19.11.2008).

  • Banner

    Banner 

    Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Banner beschreibt eine Fahne bzw. Flagge die zur Markierung eines Gebäudes, Heeres oder sonstigen kennzeichnungswürdigen Dingen diente.

    Heutzutage bedeutet das Wort soviel, wie Transparent oder Spruchband und wird häufig im öffentlichen Zusammenhängen verwendet, zum Beispiel bei Demonstrationen oder in Fußballstadien.

    Man assoziiert diesen Begriff meist mit einer aussagekräftigen Botschaft, die plakativ auf einem großformatigen Schriftträger niedergeschrieben wird. Auch im Kontext von Werbung spricht man von Bannern, wenn es um sehr großflächige Drucke geht. Durch die Entdeckung des Internet als Werbeplattform erlebte der Begriff eine neuerliche Renaissance. In diesem Bereich meint man mit Banner, eine Form der visuellen Werbung auf Webseiten. Es handelt sich um auffällige Graphikapplikationen, die als Hyperlink fungieren und den Rezipienten beim darauf klicken auf die Website des Werbenden verlinken.

    Das Banner hat also in erster Linie eine „Eye Catcher“ – Funktion und soll den Betrachter durch ansprechendes Design und interessanter Botschaft dazu animieren, dem Link zu folgen. Banner gelten im Allgemeinen als verhältnismäßig preiswerte Möglichkeit Werbeinhalte im Internet zu platzieren.

    Sehr beliebt ist der so genannte Bannertausch, also der gegenseitige Tausch von Werbebannern auf Webseiten. Er wird meist von Privatpersonen genutzt und durch Affiliate-Netzwerke unterstützt.Die weitverbreitetste Form der Banner ist die klassische, in das Layout einer Webseite integrierte (eingebettete), statische oder animierte Grafik. (Beispielsweise als .gif oder .swf Dateien)

        

     

    Hier ein Beispiel für ein statisches Banner im .jpg Format:

     Testbanner

       

     

    Exemplarisch einige alternative Gestaltungsformen von Bannern:
    • HTML-Banner
    • Nano-Site-Banner
    • Rich-Media-Banner
    • Streaming-Banner
    • Transactive-Banner

             

    Banner findet man in einer Vielzahl von unterschiedlichen Formaten. Die Maßeinheit in der Bannergrößen gemessen werden sind Pixel bzw. Bildpunkten. 300 x 250 bedeutet also 300 Pixel mal 250 Pixel.

     

    Die Beispiele für gängige Bannergrößen sind:

    300 × 250 Medium Rectangle           400 × 400 Flying Layer

    240 × 400 Vertical Rectangle            300 × 600 Half Page

    Ad336 × 280 Large Rectangle           468 × 60 Full Banner

    180 × 150 Rectangle                        234 × 60 Half Banner

     

    Ein oft kritisiertes Problem beim webbasierten werben durch Banner ist, dass der Besucher einer Seite allzu aufdringliche Werbeflächen oft als störend ansieht und diese bestenfalls ignoriert, jedoch schlimmstenfalls genervt die Seite verlässt.

    Um die störende Wirkung zu minimieren, bieten einige Softwareproduzenten bereits Filter an, die die Darstellung der Banner beim Aufbau einer Seite unterdrückt.

    Besonders erwähnenswert sind in diesem Kontext die so genanten Pop-Ups. Diese sind bannerähnliche Werbefelder, die sich „plötzlich“ über eine aufgerufene Seite legen und einen Teil des eigentlichen Inhalts verdecken. Sie verschwinden nach einiger Zeit entweder automatisch oder müssen vom Nutzer manuell geschlossen werden.


     

     Literatur:

    • Verfasser: unbekannt (Jahr: unbekannt) Titel: Bannertausch, Pfad: http://de.wikipedia.org/wiki/Bannertausch (zugegriffen am 29.12.07).
    • Verfasser: unbekannt (Jahr: unbekannt) Titel: Banner (Fahne), Pfad: http://de.wikipedia.org/wiki/Banner_%28Fahne%29 (zugegriffen am 29.12.07).
  • Banner

    Banner

    Banner sind die beliebteste und erfolgreichste Form der Internetwerbung. Es handelt sich hierbei um eine in eine Website integrierte Werbefläche. Diese Werbebanner verfolgen, ähnlich wie Werbeanzeigen in Printmedien, das Ziel den User der Webseite zu einer bestimmten Aktion zu motivieren. Wird beispielsweise in der Zeitung dazu aufgefordert eine Rufnummer zu wählen, so will ein Banner dazu motivieren, ihn anzuklicken. Typische Inhalte von Bannern sind ansprechende Graphiken und Animationen sowie Textteile, die einen spezifischen Nutzen suggerieren.

    Funktionsweise der Banner

    Die Funktionsweise von Werbebannern ist simpel: Der User der Homepage wird beim Anklicken des Banners per Hyperlink auf die Homepage des Werbenden weitergeleitet. Doch auch hier geht die Weiterentwicklung ständig voran. Das Hauptpotential von Bannern liegt in der Möglichkeit zur Interaktion mit dem Werbenden.

    Der Ursprung der Werbebanner ist das statische Banner. Dieser konnte durch die eingeschränkten technischen Möglichkeiten der ersten Browser nur einfache, nicht animierte Graphiken darstellen. Die einzige Aktionsmöglichkeit ist hier der Klick auf das verlinkte Banner.

    Auch bei animierten Bannern ist das nicht anders. Allerdings kann der Werbetreibende hier ganze Videosequenzen einsetzten um auf der Homepage einen „Eye Catcher“ zu platzieren. Allerdings hat sich dies in der jüngeren Vergangenheit nicht als Vorteil herausgestellt. Ständiges Blinken oder hektische Animationen führen laut verschiedenen Umfragen eher dazu, einem Banner keine Beachtung zu schenken.

    Eine heute sehr häufige Form der Internetwerbung ist der HTML-Banner. Dieser Besteht aus vielen einzelnen Elementen, wie beispielsweise Auswahlmenus, Bildern oder Werbetexten. Hieraus ergeben sich bessere Interaktionsmöglichkeiten für den User. So kann er vor der Weiterleitung auf eine Homepage, seine Interessen angeben.

    Ein Nachteil dieser HTML-Banner ist allerdings der wesentlich größere technische Aufwand. Das gleiche Problem haben auch alle weiteren Formen wie Nano-Site-Banner, Transactive-Banner und Rich-Media-Banner. Nano-Site-Banner haben das System der Banner umgekehrt, indem hier eine komplette Homepage im Banner angezeigt wird. So kommt der Werbende auf die Homepage des Users, nicht der User per Hyperlink zum Werbenden.

    Ein Beispiel hierfür sind komplette Mini-Shops innerhalb eines Nano-Site-Banners. Eine Weiterentwicklung hiervon sind Transactive-Banner. Diese kommunizieren sogar mit Homepages Dritter während der User mit der Homepage des Werbenden kommuniziert. So kann zum Beispiel ein Autohändler nach oder während dem Autoverkauf auch eine Versicherung eines Partners mit im Banner anbieten.

    So genannte Rich-Media-Banner können zudem noch Audio und 3D-Elemente einbinden. Voraussetzung hierfür sind allerdings meist Browser-Plugins. Neben Flash- und Streaming-Bannern sind Layer-Banner aktuell im Trend. Layer-Banner legen sich, ähnlich wie Popups, über die Benutzeroberfläche einer Homepage und zwingen den User dazu ein Auge darauf zu werfen bzw. das Layer-Banner zu schließen um die Homepage zu nutzen. Mit zunehmenden Möglichkeiten für den Nutzer steigt aber auch der Aufwand für den Werbenden und die Werbeagenturen. So haben sich heute bereits Agenturen auf die Erstellung von Werbebannern für das world wide web spezialisiert.

    Erfolg der Marketingmaßnahme

    Um den Erfolg der Marketingmaßnahme Bannerwerbung zu vergüten bedarf es Bemessungsgrundlagen. Die klassischen Kennzahlen hierfür sind die CTR („Click-Through-Rate“) und die Konversionsrate. Die CTR gibt an, bei wie vielen Anzeigen des Banners, dieses angeklickt wurde. Wird der Banner also 500 Mal angezeigt und dabei 5 Mal angeklickt, so ist die CTR 1%. Eine Rate von 1 bis 3 Prozent gilt allgemein als erstrebenswert.

    Die wesentlich aussagekräftigere Kennzahl, die Konversionsrate, wird je nach Zielausrichtung der Bannerwerbung errechnet. Generell wird hiermit gemessen, wie viel Prozent der Klicks auf den Banner in einem Abschluss(Kauf oder Adressdatengewinnung) endeten. Als weitere Vergütungsgrundlage gilt auch die absolute Zahl der Banneranzeigen – die „page views“.

    Ökonomische Nutzen

    Der ökonomische Nutzen der Bannerwerbung ergibt sich aus den Vorteilen des Netzwerkeffetes. Durch Bannertausch erhöht sich die Findability der Homepage und der Bekanntheitsgrad der Seite steigt. Die eingesetzten Kosten können zumindest teilweise durch eine Klickvergütung wieder eingenommen werden. Dies kann durch direkte Verträge mit dem Werbepartner oder über so genannte Affiliate-Programme erfolgen. Diese Affiliates vermitteln Werbetreibenden Werbeflächen auf Homepages Dritter und umgekehrt. Zur Vereinheitlichung der Preise für Bannerwerbung sind heute Pixel-Banner üblich. Hierbei werden Festpreise für bestimmte Pixel-Dimensionen berechnet.

    Banner, Werbebanner, Internetwerbung, Bannertausch

    -----------------------------------------

    Quellen:

    http://mambo.cs.fhm.edu/lenk/images/stories/lenk/Seminare/SS_06/2006-05-23_10_sta_vai.pdf

    Kotler, P. u.a.: Grundlagen des Marketing, 4. Auflage, München, 2007

  • Blogs

    Blogs

    Was ist ein Blog?

    engl. Wortkreuzung aus Web und Log, häufig abgekürzt als Blog [bl?g], ist ein digitales Tagebuch, das im WWW veröffentlicht wird. In chronologischer Reihenfolge werden Einträge von den „Bloggern“, das sind diejenigen, die einen Blog erstellen, eingetragen. Diese können von der Öffentlichkeit gelesen und kommentiert werden.

    Es können Fotos, Audio- und Videodateien hochgeladen werden. Es gibt auf Grund der vielen Möglichkeiten, die die Blogging-Programme bieten, viele verschiedene Arten von Blogs, die weit über das Schreiben eines Tagebuches hinausgehen. Es werden Kriminalromane, Informationen, Comics, Newsberichte, Fotoalben und vieles Mehr in Blogs erstellt. Auch Diskussionen über vorgegebene Themen können in Blogs geführt werden.

       

    Wer schreibt Blogs und für wen sind sie interessant?

    Einen Blog schreiben kann jeder, der Zugang zum Internet hat. Viele Privatpersonen nutzen Blogs zur Selbstdarstellung, Berichte über Ihr Leben oder besonders interessante Lebensabschnitte, wie z.B. ein Auslandssemester. Weiterhin schreiben viele Unternehmen Blogs, um Ihren Lieferanten, Mitarbeitern und der Kundschaft Zugang zu zusätzlichen Informationen zu ermöglichen, aber auch Romane oder Comics werden per Blog erstellt, um möglichst viele Leser zu erreichen und eventuell Werbeeinnahmen zu erzielen.

    Es gibt mittlerweile eine große Blogger- Community, die Blogs erstellen, aber auch andere Blogs überwachen. Hier wird besonders darauf geachtet, dass Blogs nicht für Propaganda oder Werbung missbraucht werden. Dies ist in der Szene sehr unbeliebt und führt zu Missachtung des Blogs und schlechter Publicity.

     

    Wie erstellt man ein Blog?

    Blogs zu erstellen ist sehr einfach. Das ist ein Grund für die steigende Beliebtheit von Blogs. Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter. Hier muss man sich anmelden, einen Blogtitel sowie eine Blogadresse angeben, evtl. muss man ein Design auswählen, und schon kann man anfangen zu „posten“. Posten heißt einen Blogeintrag erstellen. Die Möglichkeiten zum kommentieren und Fotos hochladen, bieten die Programme, die über das Internet bereitgestellt werden. Sie müssen nicht herunter geladen werden.

     

    Was für Auswirkungen hat bloggen?

    Die Bloggercommunity hat das Ziel eine Demokratisierung der Berichterstattung. Die Berichterstattung ist auch tatsächlich von den Blogs an stärksten Beeinflusst. Durch die unabhängige Berichterstattung von vielen Individuen, können persönliche Erfahrungen und Berichte mit denen der großen Medienkonzerne verglichen werden. Auch aktuelle Ereignisse werden aus erster Hand der Betroffenen sehr zeitnah veröffentlicht.

        

    Quellen:

    http://www2.blogger.com/home

    http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

    http://www.lettre.de/archiv/73_Lovink.html

  • Bookmark (dt.Lesezeichen)

    Bookmark (dt. Lesezeichen)

    Bookmarks auch bekannt als Favoriten oder Lesezeichen sind Hilfsmittel zum schnellen wieder auffinden einer Website. Mozilla Firefox und der Internet Explorer (Browser) bieten den Anwendern die Möglichkeit, häufig benutzte URLs zu speichern und aus einer Liste sehr einfach wieder aufzurufen.[1]

    Bookmarks werden so also Bestandteil des Browser, sie werden in einer Datei gespeichert und sind so immer wieder abrufbar. Außerdem können sie auch auf websites veröffentlicht werden.[2]

    Bedeutung für das Online-Marketing

    Bookmarks haben auch eine Bedeutung im Online-Marketing: Bringt man den Besucher der website dazu, ein Bookmark auf diese zu setzen, so erhöht sich damit die Wahrscheinlichkeit, dass der User die site wiederholt besuchen wird. Daher stellen einige Anbieter ein Java Script auf ihre website, das beim Anklicken automatisch ein Bookmark im Broser des Besuchers oder auf einer Bookmarking-Plattform anlegt.[3]

     

    Bookmarking-Plattformen

    Bookmarks können auch online gespeichert werden. Als User bietet sich das online abspeichern von Bookmarks an, um so seine Favoriten auch an fremden Computern verfügbar zu haben.

    So können zum Beispiel nach der kostenlosen Anmeldung auf Bookmarking-Plattformen wie Mister Wong oder Delicious Lesezeichen erstellen und online abspeichert werden. Es ist dort zusätzlich möglich, die Bookmarks mit Tags (dt. Hinweissymbol) zu versehen und dann mit anderen Usern zu teilen.

    Die Effekte, die sich aus dieser Art des Bookmarks ergeben können, haben damit ähnlich viralen Charakter wie das Empfhelungsmarketing durch die eigenen Kunden.[4]

    Aus Sicht eines Administrators können also auch Bookmarks auf diesen Bookmarking-Plattformen zu Produkten eines Online-Shops gesetzt werden. Damit kann die Wahrnehmung potentieller neuer Kunden gesteigert und die Click-Through-Rate (CTR) erhöht werden.

     

    Praktischer Tip

    Einen Bookmark kann mit der Tastenkombination „<Strg> D“ im Internet Explorer oder dem Mozilla Firefox eingefügt werden.

  • Browser

    Browser (engl.) " Stöberer (de.)

    Internetsurfen ohne Browser ist wie Autofahren ohne Auto - es funktioniert einfach nicht!

    Browser (sprich "Brauser") .?sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im Internet.

    Browser-Erfinder: Tim Berners-Lee

    Im Jahr 1990 wurde der weltweit erste Browser namens WorldWideWeb - man beachte, dass zuerst der Browser so hieß - von Tim, Berners-Lee (ein Programmierer des europäischen Kernforschungszentrums CERN in Genf) auf seinem NeXT-Rechner unter dem Betriebssystem NeXTStep entwickelt. NeXTStep war damals ein revolutionäres Betriebssystem, dass die Stabilität von Unix mit einer ausgefeilten grafischen Benutzeroberfläche verband.
    Später wurde der Browser auch in Nexus umbenannt, um eine Verwechslung mit dem eigentlichen WWW-Begriff zu vermeiden.

     

    Nutzen

    Mit Hilfe eines Browsers kann man unterschiedliche Daten aus dem weltweiten Netz abrufen und auf dem PC anzeigen. Der Begriff Browser wird aus dem Englischen von "to browse" abgeleitet und meint soviel wie durchblättern, schmökern, sich umsehen. Und eigentlich ist der Name ja auch ziemlich passend ausgewählt. Alles zusammengenommen können Browser eine Vielzahl unterschiedlicher Medienformate anzeigen und abspielen. Außerdem dienen sie als Ablaufumgebung für Programme und Skripte, den so genannten Aktiven Inhalten.
    Mit einem Browser, auch Web-Browser genannt, kann man ganz einfach von einer Internetseite zur nächsten blättern. Denn der Browser interpretiert die Anweisungen für die Übertragung der Seite. Diese sind in der WorldWideWeb-Sprache HTML geschrieben. Mit Hilfe der Querverweise im HTML-Format (den so genannten Links) werden die Dokumente im WorldWideWeb miteinander verknüpft.
    Weiterentwicklung

    In den letzten Jahren hat sich die Browser-Technologie rasant weiterentwickelt. Ursprünglich waren Browser dazu gemacht, Text und Bilder aus dem Internet zu laden und anzuzeigen. Mittlerweile können moderne Browser mit Hilfe so genannter PlugIns oder Viewern auch Graphiken anzeigen oder E-Mails versenden. Außerdem können sie für Videokonferenzen eingesetzt werden. Mit dem fortschreitenden Trend zum Internet und später Multimedia, wurde der Browser immer mehr generalisiert und ist somit zu einer zentralen Anwendungs-software auf jedem heutigen PC geworden.

    Verschiedene Arten von Webbrowser

    Moderne Webbrowser können auch verschiedene Medien abspielen, wie etwa Musik oder Radio. Zudem lassen sich damit Programme oder Dateien aus dem Internet auf den PC herunterladen, um sie dort zu speichern und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen oder auszuführen. Insbesondere die Verbreitung von Breitband-Internetzugängen förderte diese zentralen Funktionen heutiger Webbrowser.

    Zwischenspeicherung von Internetdateien ist eine weitere bedeutsame Funktion des Browsers. Dieser speichert gegebenenfalls für einen begrenzten Zeitraum Seiten und Bilder auf der Festplatte des eigenen Arbeitsplatzes zwischen. Dadurch wird die Übertragungsleitung von Datenverkehr entlastet und der Seitenaufbau beschleunigt. Dabei sind meistens benutzerspezifische Einstellungen möglich, wann diese Daten letztendlich gelöscht werden sollen. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass unter Umständen nicht die aktuelle Fassung einer gewünschten Seite angezeigt wird.

    Textbasierte Browser können nur einfachen Text und Textformate wie HTML oder XML interpretieren und darstellen. Meist ermöglichen sie, Computergrafik-Dokumente abzuspeichern oder mit externen Programmen darzustellen.

    Textbrowser sind besonders für Blinde nützlich, die das Internet barrierefrei nutzen wollen. Mit ihnen kann Text leicht in Sprache umgewandelt werden. Sie eignen sich besonders zur schnellen Recherche, da Bilder, Werbung u. ä. gar nicht geladen werden. Beispiele für textbasierte Browser sind: Links, Lynx, W3M. Grafische Browser setzen ein grafikfähiges Ausgabegerät voraus. Sie sind die meistverwendete Browser-Art und für alle Betriebssysteme mit einer grafischen Benutzeroberfläche verfügbar (z.B. Windows, Unix, Mac OS X).

    Grafische Browser zeigen Inhalte wie Computergrafiken oder Filme überwiegend selbst an oder benutzen dazu externe Bausteine, so genannte Plugins. Der marktbeherrschende Browser ist momentan der von Microsoft produzierte Internet Explorer. Seine größten Konkurrenten im Bereich Browser sind derzeit Mozilla-Firefox, Opera und Netscape Navigator. Eine spezielle Gruppe von Webbrowsern stellen die Robots dar. Dies sind Programme, die das World Wide Web mit bestimmten Aufgaben durchforsten. Beispiele sind Robots für Webcrawler von Suchmaschinen. Moderne mobile Endgeräte (z.B. PDAs oder Smartphones) verfügen ebenfalls über Browsersoftware, mit denen sie das World Wide Web benutzen können.

    Die bekanntesten Browser sind:

    - Internet Explorer

    - Mozilla-Firefox

    - Opera

    - Netscape

    -------------------------------------------------------

    Quellen:

    www.drweb.de

    www.bsi-fuer-buerger.de

    http://rnvs.informatik.tu-chemnitz.de

  • Business-to-Business (engl.) – „Betrieb-Betrieb-Beziehung“ (de.)

    Business-to-Business (engl.) – „Betrieb-Betrieb-Beziehung“ (de.)

    Was ist Business-to-Business?

    Business to Business wird mit den Abkürzungen B2B oder auch B-to-B geschrieben. Bei diesem Geschäft handelt es sich um den Online-Verkauf von Waren und Dienstleistungen an andere Unternehmen oder Organisationen. Er stellt neben anderen Bereichen einen Teil (den größten) des E-Commerce dar. Endkunden sind nicht involviert. Das Kaufvolumen im B2B Bereich ist wesentlich höher als das im B2C (Business-to-Consumer) Bereich.

    Verbreitung des B2B:

    Die B2B Geschäftsbeziehungen haben sich in den letzten Jahren verändert. Für das Jahr 2008 wird dem B2B ein Online-Umsatz in Deutschland von 580 Milliarden Euro prophezeit. Im Jahr 2004 betrug der Umsatz dagegen nur 180 Milliarden Euro (Kotler, P. 2007, S.198). Dies veranschaulicht die starke Entwicklung des B2B. Verantwortlich dafür ist der Fortschritt im Bereich Informationstechnologie. Viele B2B Anbieter bieten bereits Produktinformationen, die Rechnungsstellung und Kundenservicedienste an. Ein großer Teil des Geschäftes findet mittlerweile in offenen Handels-Netzwerken statt, riesigen, elektronischen Marktplätzen. Hier treffen sich Unternehmen online, tauschen Informationen aus und schließen Transaktionen ab (ECeurope, Global Business Web, GXS).

    Ziel einer Unternehmung ist es, die Verkäufe zu erhöhen oder die Einkaufskosten zu senken. Weiterhin werden Kontakte geknüpft, Recherchen durchgeführt und Werbung betrieben.

    Obwohl die Beliebtheit solcher Marktplätze steigt, wird der größte Teil über private Seiten abgewickelt. Die privaten Handelsplattformen verbinden einen bestimmten Verkäufer mit seinen eigenen Handelspartnern. Im Vergleich dazu werden bei offenen Handelsnetzwerken eine große Zahl von Anbietern und Nachfragern verbunden. Bei den privaten Netzwerken ist es möglich, engere Handelsbeziehungen zu bilden und eine bessere Kontrolle über die Produktpräsentation zu gewähren.

    Nutzen:

    Das B2B Geschäft weist einen gewissen Nutzen betreffend Zeit und Kosten aus. In vielen Bereichen ergeben sich Kostensenkungspotentiale (Ermittlung neuer Lieferquellen, Ausführung von Transaktionen und Zahlungen). Es können Beschaffungs-, Lager-, Personal-, und Kommunikationskosten gesenkt werden. Die Hersteller sind außerdem in der Lage den Prozess der Produktentwicklung enorm zu beschleunigen. Sie benutzen das Internet beispielsweise um Entwürfe für Produkte mit Lieferanten gemeinsam zu bearbeiten. Weiterhin läuft der Bestellprozess schneller ab. Bestellungen laufen direkt zwischen den Rechnern der Kunden und der Lieferanten ab. Sie erfolgen sogar teilweise automatisch. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Verbindung zwischen Kunde und Lieferant durch die Verbreitung des Internets problemlos weltweit möglich ist. Außerdem kann schneller auf eine Kundenanfrage reagiert werden.

    Probleme:

    Da der Markt transparenter für die Kunden wird, erhöht sich der Druck auf die Lieferanten. Wird ein Kunde nicht hundertprozentig zufrieden gestellt so ist er wohl die längste Zeit ein Kunde gewesen. Die hohe Konkurrenz führt somit zu einer großen Wechselfreudigkeit bei den Kunden. Weiterhin wird die Errichtung eines guten und ansprechenden Webshops zum einen kostenintensiv und zum anderen auch schwierig. Kunden müssen exakt angesprochen werden und ihre Bedürfnisse müssen genau getroffen werden, damit sie wirklich das Produkt kaufen. Ein weiteres Problem kann sein, dass durch mangelnde Ressourcen E-Mail Anfragen zu spät beantwortet werden, oder bei standardisierten E-Mails die Kunden unzufrieden sind. Außerdem kann das Vertrauen der Kunden in den Datenschutz ziemlich gering sein und viele schrecken vor der Online-Zahlung zurück.

    Fazit:

    Trotz genannter Probleme bietet der B2B Bereich für Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten im Beschaffungs-, sowie im Absatz-, und Vertriebsmarketing. Das Internet hat außerdem noch ein großes Wachstumspotential, so dass eine Einbeziehung im Geschäft mit anderen Unternehmen unabdingbar wird. Das Tempo der New Economy muss mitgegangen werden, da sonst zu große Wettbewerbsnachteile entstehen. Dies verdeutlicht auch folgendes Zitat:

    „Die digitale Wirtschaft ist nicht aufzuhalten. Das Internet hat nicht nur innerhalb weniger Jahre einen eigenen Wirtschaftszweig geschaffen, der einen dreistelligen Milliardenbetrag umsetzt, sondern durchdringt in schnellen Schritten unser gesamtes Geschäftsleben. Dies bedeutet, dass eine kluge Strategie für Märkte mit starkem Wettbewerb -nämlich sie zu vermeiden- in der ‚New Economy’ nicht funktioniert. Ein völliger Verzicht auf das Internet wird auf Dauer jedes Geschäft in den Ruin führen“ (Schneider, D. 2000, S.11)

     

         

    Quellen:

    Kotler, P. (2007): Grundlagen des Marketing, 4., aktualisierte Auflage, München.

    Schneider, D. (2000): E-Markets, Strategien im Electronic Commerce, 1. Auflage.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B2b (26.06.2007)

    http://finance.koesling.net/B2B (26.06.2007)