Glossar

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

  • GIF

    GIF 

    GIF steht als Abkürzung für Graphics Interchange Formate. Es wurde 1987 von dem US-Online-Dienst CompuServe als ein Bildformat eingeführt. Im Gegensatz zu dem damals üblichen PCX oder MacPaint Formaten konnte das GIF Format durch seine geringe Speichergröße überzeugen. So konnten selbst größere Bilder, über die damaligen Modems, in angemessener Zeit übertragen werden.

    Das GIF Format war zum Beginn des Internetzeitalters, neben dem schwarz/weiß Bildformat XBM, das Standardformat für Bilder. Als später das JPG Format eingeführt wurde, konnte sich das GIF Format behaupten, weil das JPG Format nicht in der Lage ist, Grafiken mit klaren Farbübergängen darzustellen. Aufgrund der Struktur von JPG Bildern entstehen weiche und ungenaue Farbübergänge.

    Das GIF Format

    Als die Verbindungsgeschwindigkeit des Internets noch stark begrenzt war, war das GIF Format sehr fortschrittlich. Der Bildaufbau erfolgte nicht plötzlich, sondern schichtweise. Zu erst wurde jede achte Zeile angezeigt. Anschließend jede vierte Zeile und dann jede zweite Zeile. Zum Schluss sieht man das komplette Bild.

    Der Vorteil war, dass man trotz der langsamen Modems bereits nach kurzer Zeit eine grobe Ansicht über das Bild bekam.

    Das GIF Format kann auf 8 Bit Basis bis zu 256 verschiedene Farben enthalten. Dabei kann man jedem GIF Bild eine eigene Farbpalette zugrunde legen. So ergeben sich aus den verschiedenen Farbwerten 16,7 Millionen mögliche Farben (256³ ~ 16,7 Millionen) die in die Farbpalette mit den 256 Farben eingesetzt werden können.

    Als das GIF Format bekannt wurde, war dies für die Nutzer keine große Einschränkung, dass die meisten Computer nicht in der Lage waren mehr Farben darzustellen. Auch in der heutigen Zeit ist das GIF Format immer noch in Gebrauch. Besonders für einfache Zeichnungen oder Cartoons so wie schwarz/weiß Fotografien ist es ein ideales Format um Bilder mit wenig Speicherplatz zu speichern.

    Bei komplexer aufgebauten Bildern werden die Farben vor der Speicherung auf 256 Farben reduziert. Dies hat zur Folge, dass die Qualität der angepassten Bilder deutlich schlechter wird. Einem Bild, dass als GIF gespeichert wird, kann die originale Farbgebung mit mehr als 256 Farben nicht zurückgegeben werden. Diese Informationen gehen bei der Komprimierung auf das GIF Format verloren.

    Eine GIF Datei kann auch kleinere Animationen wiedergeben. Dazu werden verschiedene Bilder übereinander gelagert und nacheinander abgespielt. Dadurch entsteht zum Beispiel der Eindruck eines Videos. Ähnlich dem Daumenkino.

    Verbreitung und Verwendung

    Das GIF Format wird heute weltweit eingesetzt. Sowohl privat wie auch in Unternehmen. Im Internet wird das GIF Format heutzutage besonders für Banner und kleinere Bilder benutzt. Für größere Bilder und Grafiken im Internet ist es heutzutage unüblich das GIF Format zu benutzen. So findet man gerade auf alten Internetseiten oder auf Internetseiten, die schon seit Jahren unverändert sind, immer noch GIF Bilder.

    Patente

    Die Software-Firma Unisys entdeckte 1994, dass sie ein 1983 eingereichtes Patent auf das im GIF Format verwendete LZW-Verfahren besaß. Darauf hin forderte sie von den Softwareherstellern, die Programme verkauften, welche GIF Dateien erstellen konnten, Lizenzgebühren.

    Da das GIF Format zu diesem Zeitpunkt bereits ein weltweit anerkanntes Format zur Speicherung von Bildformaten war, konnten sich die Hersteller der Lizenzforderung von Unisys nicht widersetzen. Als Folge dessen wurde das lizenzfreie PNG Format für die Speicherung von Bildern entwickelt.

    Im Jahr 1999 kam Unisys auf die Idee auch von Privatnutzern Lizenzgebühren für die Nutzung von GIF Bildern zu fordern. Unisys ging juristisch gegen einzelne Anwender vor, die auf ihren Internetseiten das GIF Format verwendeten. Doch aufgrund der weltweiten Benutzung und der Vielzahl der Nutzer, musste Unisys einsehen, dass sie ihre Lizenzforderungen gegenüber Privatanwendern nicht durchsetzen können würden.

    Auch der Firma IBM wurde durch einen Fehler im US Patentamt ein Patent auf das LZW-Verfahren erteilt. Die Anmeldung von IBM erfolgte bereits drei Wochen vor der Anmeldung von Unisys. Welches Patent ungültig war ist nicht geklärt. Das weltweit letzte Patent zum LZW Verfahren von IBM lief am 11. August 2006 ab. Das weltweit letzte Patent von Unisys lief am 1. Oktober 2006 ab. Seit diesem Zeitpunkt ist das GIF Format frei von Patenten und kann legal ohne Androhungen von Lizenzgebühren genutzt werden.

  • Giropay

    Giropay

    giropay ist ein Online-Bezahlverfahren für Internettransaktionen, zum Beispiel in Internetshops oder auf Auktionsplatformen wie eBay.

     

    Logo von giropay

    Abb. 1, Logo von giropay<!--[if !supportFootnotes]-->[1]

    Einführung

    Im Februar 2006 starteten die Postbank, die Sparkassen-Finanzgruppe und die IT-Dienstleister der Volksbanken Raiffeisenbanken, FIDUCIA IT und GAD, ein Gemeinschaftsprojekt namens giropay, welches das Bezahlen im Internet für den Verkäufer und den jeweiligen Käufer transparenter und sicherer machen sollte.

     

    Der Betreiber des Systems ist die zu diesem Zweck gegründete giropay GmbH, an der die Postbank, die Star Finanz, ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, sowie die FIDUCIA IT und die GAD beteiligt sind.

     

    Die Nutzung von giropay steht dabei allen Kunden dieser Finanzinstitute zur Verfügung, sofern sie für das Online-Banking ihrer Bank angemeldet sind.

    Andere Banken werden von der giropay GmbH ausdrücklich aufgefordert, sich ebenfalls dem System anzuschließen, um auch deren Kunden den Zugang zu dem System zu ermöglichen.

     

    Die Benutzung ist grundsätzlich kostenlos.

     

    Nutzung

    Voraussetzung um giropay für eine Transaktion nutzen zu können, ist die Teilnahme am Online-Banking eines Kreditinstitutes, das das giropay-Verfahren über sein Bankingsystem anbietet.

    Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Eintrags sind das: die Postbank, die Sparkassen und die Volksbanken Raiffeisenbanken.

     

    Folgend sind die Schritte einer Überweisung mit giropay aufgeführt, in Anlehnung wie sie die giropay GmbH in ihrer Produktvorstellung angibt<!--[if !supportFootnotes]-->[2]:

    1. In einem Internetshop, der giropay anbietet, giropay als Bezahlverfahren auswählen.

    2. Nach Eingabe der Bankleitzahl des eigenen Kreditinstituts wird man auf die gesicherte Login-Seite seines Kreditinstituts geleitet.

    3. Anmeldung auf der Login-Seite mit Kontonummer und PIN.

    4. Nach dem Login öffnet sich ein Onlineüberweisungsträger, in den bereits alle notwendigen Überweisungsdaten übernommen wurden.

    5. Die Zahlung wird durch die Eingabe einer TAN abgeschlossen. Anstelle der TAN kann man auch alternative von seinem Kreditinstitut verwendete Legitimationsmerkmale (iTAN, mTAN, SmartTAN, etc.) benutzen.

    6. Im Anschluss erhält der Kunde eine Bestätigung über die erfolgreiche Durchführung der Überweisung. Gleichzeitig erhält der Händler automatisch eine Zahlungsbestätigung und kann daraufhin den Versand der Ware sofort veranlassen.

    7. Zuletzt beendet man die giropay-Überweisung und wird anschließend auf die Seite des Online-Shops zurückgeführt.

    Sicherheit

    Wenn der Kunde eine Überweisung per giropay ausfüllt, befindet er sich immer auf einer verschlüsselten Seite seines Kreditinstitutes.

    Dass der Kunde sich auf dem Server seiner Bank befindet, wird ihm im Adressfeld seines Browsers durch die URL https://giropay.name-des-kreditinstitutes.de angezeigt.

    Alle Eingaben sind durch PIN und TAN des Kunden abzuschließen.

     

    Daneben wirbt giropay damit, das einzige vom deutschen Bankensystem legitimierte Online-Zahlverfahren im Internet zu sein.

     

    Anbieter

    Dadurch, dass giropay ein noch recht junges System ist, gab es vor allem zum Start von giropay noch recht wenige Anbieter, bei denen man mit giropay bezahlen konnte.

     

    Mittlerweile ist die Liste der angeschlossenen Internetshops und –platformen gestiegen und umfasst inzwischen auch bwin.de, DHL, Deichmann oder Paypal/eBay.

    Eine aktuelle Auflistung aller Anbieter findet man auf www.giropay.de .

     

    Daneben wird auf www.giropay.de auch eine Suche für Kreditinstitute angeboten, wo man unter Eingabe seiner Bankleitzahl erfahren kann, ob das eigene Kreditinstitut ebenfalls giropay anbietet.

     

    Kritik

    Die giropay GmbH setzt bei der Vermarktung des Systems vor allem auf die Sicherheit. Allerdings ist der Kunde selber dafür verantwortlich zu überprüfen, ob er sich tatsächlich auf der Browserseite seiner Bank befindet.

    Kritiker behaupten, das von giropay genutzte Zertifikat zur Authentifizierung sei nicht zu hundert Prozent gegen Phishing geschützt und gegen Pharming sogar gänzlich wirkungslos.

     

    Da es sich bei Nutzung von giropay um eine de facto Überweisung handelt, hat der Kunde auch kein Widerrufsrecht im Fall eines Betrugs seitens des Händlers oder eines Hackers.

     

     

    Quellen:

    Giropay GmbH: www.giropay.de, zugegriffen am 21.06.07; 21:31 Uhr

    Sparkasse: http://contentangebote.sparkasse.de/giropay/lfp/index.php?blz=46053480; zugegriffen am 21.06.07; 21:43 Uhr

    Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Giropay; zugegriffen am 21.06.2007; 21:49 Uhr

    [1] http://www.giropay.de/index.php?id=328

    <!--[if !supportFootnotes]-->[2] http://www.giropay.de/index.php?id=157

  • Global Village

    Global Village

     

    Der Begriff Global Village (Globales Dorf) wurde erstmals 1948 im Buch „America and Cosmic Man“ von Wyndham Lewis erwähnt und später von Herbert Marshall McLuhan geprägt. McLuhan beschreibt in seinem Buch „The Gutenberg Galaxy“ (1962) wie durch elektronische Massenmedien räumliche und zeitliche Barrieren menschlicher Kommunikation mühelos überwunden werden können.

     

    Die elektronischen Vernetzungen lassen die moderne Welt damit zu einem „Dorf“ zusammen wachsen und ermöglichen weltweite Interaktion und Kommunikation. Heute verwendet man den Begriff Global Village meist als Metapher für das Internet und das World Wide Web.

     

    Im Global Village kann man mit Menschen aus aller Welt in Kontakt treten, ohne seinen eigenen Standort zu ändern. McLuhan glaubt den Zustand des der Technik dienenden, „hypnotisierten“ Menschen , durch das Auftauchen der Elektrizität als neues Medium zu überwinden. Er stellt die Elektrizität als neue Stufe der Körperausweitung dar, in der der Mensch sein Zentralnervensystem auslagert.

     

    Im Gegensatz zu früheren Körperausweitungen wie Hände, Arme oder Beine, die in separaten Apparaturen umgesetzt wurden, übernimmt die Elektrizität die koordinierende Instanz – die Sinne des Menschen. „Gegenüber der beschränkten und atomistischen mechanischen Technik, die aus der Zerlegung von Bewegungsabläufen hervor ging, ist die elektronische total und umfassend.“ Weiterhin prognostizierte McLuhan der Menschheit einen Wandel vom Individualismus und Nationalismus, die die Gutenberg Galaxy karakterisiert, zu Kollektivismus und Internationalisierung.

    Menschen leben zukünftig in der Gemeinschaft des globalen Dorfes in gegenseitiger Abhängigkeit. Das wiederum erfordert Engagement sowie Anteilnahme am anderen und macht die bisherige Gesellschaft passiver Individuen überflüssig. Dennoch warnte McLuhan vor den Möglichkeiten des Missbrauchs, vor Totalitarismus und Terrorismus, wenn auf die, von den neuen Medien ausgehenden Gefahren nicht angemessen reagiert würde. 

    Ziel

    Das Internet als elektronisches Verbundsystem von Rechnernetzwerken hat das Ziel, durch den Verbindungsaufbau zwischen einzelnen Computern, Daten auszutauschen. „Internet“ wird umgangssprachlich auch als Synonym für World Wide Web verwendet. Dieses stellt jedoch nur einen von vielen Diensten im Internet dar. Das Internet, welches aus dem 1969 entstandenen Arpanet des US-Verteidigungsministeriums hervorgegangen ist, diente zunächst als System zur verteilten Kommunikation.

     

    Funktionen

     

    Die wichtigste Anwendung war zu Beginn die E-mail, dessen Datenvolumen bereits 1971 das Gesamtvolumen anderer Arpanet-Applikationen überstieg. Ab 1993 erhielt das Internet durch die Einführung des World Wide Web (WWW) einen rasanten Aufstieg, da dadurch auch Laien auf das Netz zugreifen konnten, was mit der wachsenden Zahl von Nutzern zu vielen kommerziellen Angeboten im Internet führte. Mit dem WWW etablierte sich das Internet zunehmend als Standard für die Verbreitung von Daten, Nachrichten sowie in Werbung und Kultur.

     

    Das Internet ermöglicht u.a. die Verlinkung von unterschiedlichen Websites, was, im kulturellen Kontext betrachtet, wiederum Auswirkungen auf die Bildung neuer soziokultureller Strukturen hat. Beobachtungen zufolge wandelt sich der Nutzer vom „surfenden“ Medienkonsumenten zum aktiven Web 2.0-Autor, der sich in Online-Communities zu unterschiedlichen Themen mit Gleichgesinnten vernetzt und austauscht. Örtlich bedingte Grenzen werden so durch themenbezogenen Gruppen ersetzt.

     

    Im Gegensatz zu klassischen Medien, stellt der sinnvolle Umgang mit dem Internet, durch vielfältige Informationsquellen, größere Anforderungen an den Benutzer. Mit der rasanten Verbreitung des Internets wurde der Begriff der Internetsucht laut, welcher wissenschaftlich bisher jedoch umstritten ist.

     

    Auch die Rechtsprechung und das Gesetz waren auf die anfangs enorm wachsende Zahl von Anwendungen und Anwendern unvorbereitet, wodurch teilweise der Eindruck eines rechtsfreien Raumes entstand. Hinzu kam, dass die Politik die Bedeutung des Internets bis zur New Economy-Entwicklung 1998 unterschätzt hat. Seither wurde viele Gesetze angepasst oder neu geschaffen und viele Unsicherheiten konnten beseitigt werden. 

    Das drastische Wachstum des Internets sowie Unzulänglichkeiten für immer anspruchsvollere Anwendungen bringen das Internet in Zukunft möglicherweise an seine Grenzen. Deshalb haben unterschiedliche Forschungsinitiativen bereits mit der Entwicklung des Internets der Zukunft begonnen. 

  • Google

    Das Unternehmen

    Google Inc. wurde am 7. September 1998 von Larry Page und Sergery Brin in einer Garage in den USA gegründet. Ihr Startkapital betrug rund 810.000 €. Das Kapital wurde von der Familie, Freunden und Andreas von Bechtolsheim, dem Mitgründer von Sun Microsystems. Nach knapp zwei Jahren hatte Google bereits über eine Milliarde Seiten im Index und zählte fortan somit weltweit zum Marktführer unter den Suchmaschinen.

    2002 und 2003 startete Google mit AdWords und AdSense erste kontextabhängige Werbeprogramme um damit gezielt Geld zu verdienen. Mit AdWords können Unternehmen bei bestimmten Suchbegriffen den Link zu ihrem Internetauftritt automatisch, farblich unterlegt, einblenden lassen. Mit AdSense können Webmaster kontextabhängige Werbung einblenden lassen. Google durchsucht regelmäßig die Website, um dann in einem vom Webaster bestimmten Bereich Werbung zu diesem Thema einzublenden.

    Nachdem die Krise der Technologieunternehmen an den „Neuen Märkten“ überwunden war, ging Google 2004 an die Börse. Schon am ersten Handelstag notierte die Aktie bei über 100,- US$. Heute wird die Aktie mit über 650,- US$ gehandelt. Dies entspricht einem Firmenwert von über 220 Milliarden US Dollar.

    Zwischenzeitlich wurde Google 2005 zur einflussreichsten Marke der Welt gewählt, beteiligte sich an AOL Time Warners, führte ein eigenes Bezahlsystem namens „Checkout“ ein und ist 2007 zur wertvollsten Marke ernannt worden.

    Mittlerweile bietet Google eine weite Bandbreite an meist kostenlosen Dienstleistungen im Internet an. Es gibt Google Video, zur Film Suche, Google Earth und Google Maps, um sich die Welt aus dem Weltall anzuschauen und Routen zu planen, Gmail für einen eigenen Mailaccount, Google News für aktuelle Nachrichten, Google Books um in eingecannten Büchern zu recherchieren und Google Labs, dort können neue Techniken ausprobiert werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Dienstleistungen. Diese alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

    Innerhalb von nur zehn Jahren hat Google sich von einem einfachen Suchmaschinenprojekt zum weltweit einflussreichsten Unternehmen entwickelt.

    Weltweit hat Google über zehn Milliarden Dokumente und zwei Milliarden Bilder im Index. In Deutschland hat Google mittlerweile einen Marktanteil zwischen 83 und 90 Prozent erreicht.

    Die Suchmaschine

    Funktionsweise

    Kern von Google ist nach wie vor die Suchmaschine (Volltextsuche) mit ihrem einzigartigen PageRank-Algorithmus. Der Algorithmus wurde von Larry Page und Sergery Brin an der Stanford University entwickelt und von diesen patentiert, heute ist er die Grundlage der Suchmaschine Google. Der PageRank-Algorithmus versucht die Linkpopularität eines Internetauftritts zu bewerten.

    Prinzipiell gilt, je mehr Internetseiten auf eine Internetpräsenz verlinken, desto höher ist deren Gewichtung. Die Gewichtung ist maßgeblich für das Ranking bei einer Suchanfrage verantwortlich. Als problematisch ist diese Technik bei großen Unternehmen anzusehen. Da die Anzahl der auf die Seite führenden Links zu einem großen Teil mit über das Ranking entscheidet, können große Unternehmen sich Links auf anderen Seiten einkaufen. In der Vergangenheit kam es bereits zu diesen Manipulationsversuchen.

    Weitere Kriterien für das Ranking sind unter anderem der Domain Name, der Seitentitel und die Häufigkeit der gesuchten Begriffe.

    Anwendung

    Prinzipiell kann einfach nach einem einzelnen Schlagwort gesucht werden. Um die Masse der Ergebnisse einzugrenzen und schneller relevante Ergebnisse zu erhalten, ist es sinnvoll die Suche einzugrenzen. Das einfachste ist, mehrere konkrete Begriffe anzuführen.

    Die Reihenfolge der Wörter gewichtet Google absteigend. Das erste Wort ist somit das Wichtigste. Sucht man Beispielsweise nach dem Film Das Boot, muss „Das Boot“ in Anführungsstrichen geschrieben werden. Andernfalls erhält man nur Ergebnisse über Boote. Gleiches gilt für zusammenhängende Suchbegriffe oder Phrasen. Artikel und Stopwörter werden von Google ignoriert.

    Google verknüpft die eingegebenen Suchbegriffe automatisch mit einem UND, wünscht man eine Suche die nach Auto oder Motorrad sucht, sind die Begriffe mit einem OR zu verknüpfen. Die Schreibweise von Wörtern ist bei Google nicht relevant, zu den Suchbegriffen „Photo“ und „Foto“ erhält man die gleichen Ergebnisse. Sind Ergebnisse nur zu dem Wort „Photo“ erwünscht, muss ein „+“ davor gesetzt werden "+Photo".

    Um die Suche weiter einzugrenzen oder zu verfeinern, gibt es eine spezielle Such-Syntax, die so genannten Operatoren:

    Define:Wort Durchsucht Enzyklopädien wie Wikipedia oder Wissen.de auf das Suchwort.
    Cache:http://...Gibt die Seite wieder, wie Sie zu einem früheren Zeitpunkt aussah.
    Site:http://...Zeigt alle Verlinkungen bzw. den Inhalt einer Seite wieder.
    Related:http://...Sucht artverwandten Seiten an
    Inanchor:WortAllen Seiten, deren Linkbeschreibung den Suchbegriff enthalten
    Intitle:WortEs werden nur Internetseiten gefunden, die im Titel da Suchwort enthalten

    Zu diesen Operatoren gibt es noch viele weitere Funktionen. Als Beispiel wäre die Fahrplanauskunft zu nennen. Mit dem Suchbegriff Heidelberg Köln, erhält man alle Zugverbindungen zu dieser Strecke. Eine Eingabe eines einzelnen Stadtnamens gibt Google den Stadtplan dieser Stadt aus. Darüber hinaus gibt es einen Taschenrechner, ein Wörterbuch, eine Zeitung und vieles mehr.

    ------------------------------------------------

    Quelle:

    [1] http://www.chip.de

    [2] http://www.heise.de

    [3] http://www.rheinformat.com

    [4] http://www.seo-solutions.de

    [5] http://www.wikipedia.de

  • Google

    Google 

    Google ist die momentan meistgenutzte, erfolgreichste und beste Suchmaschine im Internet.

    Das Unternehmen dahinter, die Google Inc. wurde im September 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Heute, nicht einmal 10 Jahre nach der Gründung, ist Google Inc. ein börsennotiertes Weltunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern, einem Marktwert von mehr als 150 Milliarden US-Dollar und einem Quartalsumsatz von ca. 2,69 Milliarden US-Dollar.

    Es gibt mehrere Faktoren die für den Erfolg der Suchmaschine gesorgt haben, jedoch gehören zu den wichtigsten die einzigartige Suchtechnik, die zumeist zu den gewünschten Treffern führt, die Schnelligkeit der Suche und die Einfachheit der Seite, wenn man diese mit der Konkurrenz von Yahoo oder MSN vergleicht. Google bietet heute auch nicht nur noch die einfache Suchfunktion an. Mittlerweile befinden sich knapp 100 weitere Dienste im Angebot, wie zum Beispiel Google Earth, Google Maps, Google Video, Google Mail oder Google Scholar, um nur ein paar zu nennen.  

    Suchtechnik  

    Google nutzt eine besondere Form für die Sortierung von Suchergebnissen. Das Ranking basiert auf dem sogenannten PageRank-Wert, welcher aufgrund seiner speziellen und im Detail streng geheimen Vorgehensweise patentiert worden ist.

    Ältere Suchmaschinen funktionierten nach dem System, dass alle Seiten nach dem eingegeben Suchbegriff durchsucht wurden und dann danach sortiert wurde auf welcher Seite dieser Begriff am häufigsten genannt war. Diese Form der Sortierung ist jedoch sehr leicht manipulierbar und sorgt somit nicht immer für die besten Ergebnisse.

    Der PageRank hingegen wird anhand der Verlinkungen ermittelt, die auf eine Internetseite führen, denn es wird davon ausgegangen, dass eine Seite sehr wichtig und informativ sein muss, wenn sie von vielen anderen Betreibern durch Links empfohlen wird. Zusätzlich kommt es darauf an, von welcher Seite die Verlinkung stammt.

    Ein Link einer Seite die bereits selbst einen hohen PageRank besitzt zählt mehr als einer von einer eher unbekannten Seite. Auch dies mindert die Gefahr der Manipulation. Es spielen noch einige weitere Faktoren eine Rolle für das PageRanking jedoch sind diese sehr geheim und werden ständig verbessert und aktualisiert. 

    Finanzierung 

    Google finanziert sich hauptsächlich durch zwei zusätzliche Programme. Diese sind Google AdWords und Google AdSense. Google AdWords sind die Anzeigen am rechten Rand der Seite, welche sich dem eingegebenen Suchbegriff anpassen. Diese Plätze werden verkauft. Es ist eine sehr effektive Form der Werbung, da sie immer zu dem eingegebenen Suchbegriff passt und der User somit bereits einen Bezug zur Anzeige besitzt.

    Eine weitere Einnahmequelle ist der Google AdSense Dienst. Hier können Webmaster die kontextabhängige Werbung auf Ihrer eigenen Seite einbinden. Hier verdient der User also direkt damit Geld, dass er eine Werbefläche für andere anbietet, dafür Geld verlangt und das Programm dafür von Google nutzt. Zusätzlich bietet Google Suchdienstleistungen für andere Portale an, d.h. die Suchtechnik von Google wird von anderen Websitebetreibern auf der eigenen Seite verwendet. Außerdem wird die Suchtechnologie mit Google Appliance an Firmen verkauft, die diese dann im firmeninternen Intranet einsetzen. 

    Fazit  

    Der Umsatz der Google Inc. ist in den letzten Jahren rapide von 19, 1 Millionen im Jahr 2000 auf 10,6 Milliarden im letzten Jahr gestiegen. Dies belegt anhand von Zahlen eindeutig die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Unternehmens in einem verhältnismäßig sehr kleinen Zeitraum.

    Dieser Erfolg kommt auch nicht von ungefähr, da im Internet eine sehr große Konkurrenz herrscht und es Google trotzdem geschafft hat, durch die bereits genannten Erfolgsfaktoren zu einem weltweiten Marktanteil von 44,1 Prozent geschafft hat und zu mittlerweile auch zu einer der wichtigsten Marken weltweit gehört.

  • Google AdSense

    Google AdSense

     

    Was ist Google AdSense?


    Google AdSense ist ein Dienst des Unternehmens Google Inc., der Werbeanzeigen gegen Bezahlung auf der Webseite des Vertragspartners platziert. Der Betreiber der Webseite muss sich für AdSense bei Google bewerben und gewisse Anforderungen an Qualität und Besucherfrequenz erfüllen. Als Erscheinungsform stehen Textanzeigen sowie statische oder animierte Werbebanner verschiedener Größen zur Auswahl.  

     Textanzeigen

    Bildanzeigen 

     

     Woher kommen die Anzeigen?


    Die Auswahl der geschalteten Anzeigen geschieht durch Google und ist abgestimmt auf den Inhalt der jeweiligen Seite. Wenn auf der Webseite auch ein Google-Suchfeld eingebunden ist, liefert AdSense außerdem Anzeigen, die zum Suchergebnis passen. Die Anzeigen stammen aus dem Pool der Werbepartner, die als Kunden von Google AdWords Werbeanzeigen schalten, sofern der Werbende das Erscheinen der Anzeige auf Content-Seiten zulässt. Der Betreiber der Seite, auf der die Werbung geschaltet wird, kann jedoch gezielt Anzeigen ausschließen, beispielsweise wenn sie von Konkurrenzunternehmen stammen. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Ersatzanzeige zu definieren für den (eher unwahrscheinlichen) Fall, dass AdSense keine passende Anzeige bieten kann.

    Alle Anzeigen, die im Rahmen von Google AdSense geschaltet werden, durchlaufen zuvor eine Prüfung durch Google, um sowohl zu gewährleisten, dass sie den redaktionellen Richtlinien entsprechen als auch zu verhindern, dass nicht jugendfreie Anzeigen erscheinen. Die Prüfung erfolgt sowohl automatisiert durch einen Sprachfilter sowie ein Team von Google-Mitarbeitern, das die Anzeigen sprachlich und inhaltlich kontrolliert. 

    Im Laufe der Zeit wird durch Analysen des Klickverhaltens immer genauer eingegrenzt, welche Anzeigen auf der jeweiligen Webseite häufig angeklickt und welche von den Besuchern weniger gut angenommen werden. Somit erfolgt eine zielgerichtete Zuweisung der Anzeigen auf den Werbeplatz.

     

    Wie kann die Nutzung des Werbeplatzes optimiert werden?


    Um möglichst großen Erfolg mit Google AdSense zu erzielen, muss der Werbeplatz auf der Webseite optimal genutzt werden. Zur Optimierung bietet AdSense diverse Möglichkeiten, den Anzeigenplatz zu gestalten und somit zu personalisieren. Oberstes Prinzip ist hierbei, die Besucher der Webseite auf das Angebot in den Anzeigen aufmerksam zu machen ohne sie zu stören. 
    Die wichtigsten Punkte zur Optimierung von AdSense:

    • Design: Um die Darstellung der Anzeigen möglichst stimmig in das Layout der Seite einzubinden, bietet Google AdSense bei der Erstellung des Kontos zahlreiche Vorlagen und Farben an. Die Farbgebung des Anzeigenplatzes kann damit auf das Layout und die Farbgebung der Seite abgestimmt werden. Gleiches gilt für die Suchergebnisseite. Auch die Größe der Textanzeige beziehungsweise des Banners muss so abgestimmt werden, dass sich der Anzeigenbereich möglichst nahtlos in die Seite einfügt.
    • Platzierung: Grundsätzlich ist die Platzierung der Werbefläche variabel, die Möglichkeiten werden auf der folgenden Grafik dargestellt:
      Platzierung der Anzeige
      Da die Platzierung der Anzeigen auf der Webseite entscheidend dafür ist, wie Besucher der Seite sie wahrnehmen, kommt ihr erhöhte Relevanz zu. Auf der vorangegangenen Grafik werden Anzeigen nach ihrer Platzierung bewertet, wobei gilt: je dunkler das Feld desto erfolgreicher die Anzeige.

      Anzeigen, die unter dem eigentlichen Inhalt (Primary Content) der Seite erscheinen, werden generell weniger stark wahrgenommen. Ideal ist daher ein Platz innerhalb des Bereichs, der beim Öffnen der Webseite ohne Scrollen sichtbar ist, wie bei dem folgenden Beispiel:

    Beispiel

     

     

    Wie wird abgerechnet?


    Abgerechnet wird per CPC (Cost Per Click) oder CPM (Cost Per 1.000 Impressions), wobei die jeweils relevanten Anzeigen in einer Auktion gegeneinander antreten, um dem Webseiten-Betreiber einen höchstmöglichen Gewinn zu ermöglichen. Der Betreiber erhält entsprechend Geld pro Klick auf die jeweilige Anzeige beziehungsweise für je 1.000 angezeigte Anzeigen. Am Ende des Monats erhält der Betreiber der Webseite einen Bericht, welche Anzeigen welche Umsätze erzielt haben. Mit Hilfe des Reporting-Tools, das Google anbietet, ist es möglich, diese Berichte zu flexibilisieren und nach URL, Domain, Anzeigentyp, Kategorie oder weiteren Kriterien anzeigen zu lassen. Außerdem ist es möglich, AdSense in Google Analytics einzubinden, was widerum genauen Aufschluss über die Einnahmen ermöglicht.

     

    Welche Vorteile bietet AdSense? 

    Google AdSense bietet sowohl dem Werbetreibenden als auch dem Webseitenbetreiber Vorteile. Letzterer erhält eine Vergütung für das Bereitstellen des Anzeigenplatzes. Außerdem kann er seine Seite, je nach Kontext, aufwerten, indem er weiterführende Informationen oder Shops als Anzeigenpartner hat. So wäre beispielsweise für ein Gärtnerforum ein Shop hilfreich, der Gärtnerzubehör und Pflanzen vertreibt. Desweiteren entfallen die Kosten für die Akquisition von Anzeigenkunden sowie für den Verwaltungsaufwand, da diese von Google übernommen wird.

    Der Anzeigenkunde vereinfacht seinen Werbeaufwand. Durch Google wird gewährleistet, dass seine Anzeigen auf passenden Seiten erscheinen. So erspart er sich aufwändige Recherchen und seine Anzeige wird möglicherweise auch auf Seiten platziert, von denen er nicht wusste, die aber von seiner Zielgruppe stark frequentiert wird.

     

    Welche Nachteile gibt es?

    Als Nachteile sind zu nennen, dass das Vergütungssystem relativ wenig Transparenz bietet: es gibt keine detailierte Abrechnung, lediglich über die Klickstatistik beziehungsweise Analytics können die Anzeigen nachvollzogen werden. Auch die Auswahl der geschalteten Anzeigen ist nicht immer sofort nachvollziehbar und es findet keine regelmäßige Rotation der Anzeigen statt. Häufig gezeigte Anzeigen werden durch den Gewöhnungseffekt vom Besucher der Seite allerdings weniger stark wahrgenommen.

    Für den Werbetreibenden stellt sich außerdem das Problem, dass sich durch das Zeigen seiner Anzeige auf Seiten, wo nicht explizit nach Kaufmöglichkeiten gesucht wird, die Konversionsrate verringert.

    Für Betreiber von Webseiten ergibt sich vor allem ein Problem, wenn keine passende Anzeige zur Verfügung steht und keine alternative Ersatzanzeige definiert wurde. In diesem Fall werden von Google Anzeigen beispielsweise für Hilfsorganisationen geschaltet. Da diese von Google nicht in Rechnung gestellt werden, verdient auch der Betreiber kein Geld an diesem Anzeigenplatz.

     

    Quellen: 
    http://www.google.de/services/adsense_tour/index.html
    http://adsense-de.blogspot.com
    http://www.google.de/adsense
  • Google AdSense

    Google AdSense

    Mit dem von Google angebotenen Internetdienst AdSense können Betreiber von Webseiten Werbefläche auf ihren Seiten an andere Seitenbetreiber vermieten.

     

    So funktioniert AdSense
    Ein Interessent kann sich einfach und kostenlos bei Google unter www.google.de/adsense anmelden. Nachdem die Relevanz der Seite überprüft und bestätigt wurde, muss nur noch ein HTML-Code in der Seite eingerichtet werden, auf dessen Basis dann die Werbefläche eingebunden wird.

    Die Anzeigen werden von Google anhand des Inhalts („Content“) der Seite ausgewählt. Durch einen Crawler wird ihr Inhalt gelesen und analysiert. Es werden also nur Anzeigen eingeblendet, die zum Inhalt der Seite passen. Sogar eine Integration der Google-Suchfunktion ist möglich, sodass nur Anzeigen eingeblendet werden, die auf die Sucheingabe des Besuchers abgestimmt sind.

    Einfluss auf die Anzeigenauswahl hat der Seitenbetreiber nur insoweit, dass er ein Format aussuchen, die Farbigkeit dem eigenen Layout anpassen und einzelne Produkte oder Unternehmen (wie z.B. seine Konkurrenten) ausschließen kann.

    Technisch umgesetzt wird die Anzeigenintegration, indem die Anzeige über einen Java-Skript-Code auf der Seite eingebunden wird.

    Über Google AdWords, das verwandte Programm, mit dem Google auf seiner Suchmaschinen-Seite Werbeanzeigen neben oder über den Ergebnissen von Suchanfragen vermietet, werden die Werbetreibenden und die Seitenbetreiber verwaltet.

    Beispiel für eine Anzeige von Google AdSense

    Die Vergütung

    Die Vergütung funktioniert meistens nach dem Cost-Per-Click-Prinzip (CPC). Klickt ein Besucher auf die Anzeige, bekommt der Seitenbetreiber eine Vergütung in Höhe von einigen Cents. Welchen Teil der Einnahmen Google dabei genau einbehält, gibt der Internetdienstleister nicht bekannt.

    Außerdem besteht die Möglichkeit der Cost-Per-1000-Impressions-Vergütung (CPM). Hier zahlt der Werbetreibende schon, wenn seine Anzeige eingeblendet wird und es wird ein Festpreis für 1000 Schaltungen vereinbart. Ein Seitenbetreiber verdient dabei im Mittel 4 bis 5 US$ pro 1000 Einblendungen.

    Vorteile

    Aufgrund der kontext-sensitiven Auswahl der Anzeigen fühlen sich die Leser weniger gestört und die Klick-Rate ist sehr hoch (bis zu 10%). Dadurch kann der Seitenbetreiber ohne großen Aufwand beim Anmelden und Einrichten hohe Einnahmen generieren. Auch die zeitaufwändige Akquise und die Verwaltung der Anzeigenkunden geben die Seitenbetreiber an Google ab.

    Für die Werbenden besteht der Vorteil, dass ihre Anzeigen auf einer Vielzahl kleiner Seiten geschaltet werden, die sie ohne die Unterstützung von Google weder finden noch verwalten könnten.

    Nachteile und Kritik

    Besonders beim Cost-Per-Click-Verfahren besteht die Möglichkeit durch ständiges Klicken auf die Anzeige dem Werbetreibenden Schaden zuzufügen oder sich als Seitenbetreiber selbst zu bereichern. So sind im Durchschnitt 14,6% der Klicks unehrlich. Entdeckte Klickbetrüger müssen das Programm verlassen und werden lebenslang von einer Partnerschaft ausgeschlossen. Leider werden Programmteilnehmer auch oft fälschlicherweise und ohne Angabe von Gründen ausgeschlossen.

    Außerdem kommt es vor, dass Google keine affinen werbetreibenden Unternehmen oder Produkte für eine Webseite findet. Dann werden kostenlose Anzeigen für gemeinnützige Organisationen geschaltet, um den Aufbau der Seite nicht zu verunstalten. Der Webseiten-Besitzer wird dann nicht bezahlt.

    Die Anzeige von AdSense-Werbung setzt voraus, dass der Benutzer Java-Skript eingeschaltet hat und funktioniert nicht bei allen Browsern (z.B. Schwierigkeiten beim Netscape Navigator bis zur Version 4.x).

    Leider können beim kontextbezogenen automatischen Zuordnen der Anzeigen auch peinliche Fehler passieren. So wurde auf der Seite der Washington Post eine Werbung für Hausverkäufe in San Diego unter einem Artikel über Waldbrände in dieser Region geschaltet.

     

    Quellen und Links:

    www.google.de/adsense
    http://www.abseits.de/adsense.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Google_AdSense


    Opuchlik, A. (2005): E-commerce-strategie: Entwicklung und Einführung, Stuttgart.

    Kauert R.-T.(2007): Partnerprogramme: Im Internet seriös Geld verdienen, München.

    LexisNexis Artikel:
    Walker, L. (2006): To Place Ads Google Searches For Best Bidders, in: TechNews.
    Noguchi, Y. (2006): A New Model For Getting Rich Online, in TechNews
    .

    EBSCO Artikel:
    Bernstein, J. (2006):
    Click Happy?, in EContent.

     

  • Google AdSense

    Google AdSense

    Google AdSense ist ein Dienst, der es den Webseitenbetreibern (Publishern) ermöglicht, mit relevanten Anzeigen auf ihrer Webseite Geld zu verdienen.

    AdSense für Content-Seiten liest und analysiert den Content der Seite, auf der die Werbung erscheinen soll und stellt Anzeigen zur Verfügung, die inhaltlich relevant sind. Diese Anzeigen können sowohl Text-, als auch Image-Anzeigen sein. Wichtig hierbei ist, dass die Werbeeinblendungen die gleiche Zielgruppe ansprechen wie auch die Seite auf der sie erscheinen. Denn die Anzeigen sollen für den Besucher nützlich erscheinen. Schließlich ist jeder Klick auf die Werbeanzeige für den Publisher bares Geld wert.

    Quelle: Eigene Darstellung

    Google AdSense für Suchergebnisseiten ermöglicht es den Publishern außerdem, die Google-Websuche und Sitesearch auf ihrer Website anzubieten. In diesem Fall werden die Anzeigeninhalte passend zur Suchanforderung aufbereitet. Dadurch ist die Klickrate relativ hoch. Allerdings hat dies zur Folge, dass die Besucher die Website verlassen. Aus diesem Grund bietet Google den Publishern die Möglichkeit direkte Wettbewerber auszuschließen.Google AdSense überlässt den Publishern außerdem die Option die Anzeigen bezüglich Aussehen und Format nach eigenen Wünschen zu gestalten und auf der Webseite zu platzieren.

    Unterschied AdWords - AdSense

    Allgemein lässt sich sagen, dass AdSense das Gegenstück zu den Google AdWords bildet. Denn Jemand der Werbung schalten will (Advertiser) benutzt AdWords, Jemand der mit Werbung Geld verdienen will nutzt AdSense. Google AdSense filtert aus der umfangreichen AdWords-Inserentendatenbank die inhaltlich relevanten Anzeigen heraus und veröffentlicht diese automatisch auf der Website des Publishers.

    Daraus resultiert auch die Finanzierung der Werbung. Von den Einnahmen, die Google von den Advertisern durch den Klick (Cost Per Click = CPC) erhält wird ein Teil an die Publisher weitergeleitet. Wie die Kostenstruktur der AdSense jedoch genau aussieht lässt sich nicht sagen, da Google keinen Einblick gewährt. Auch die Publisher erfahren im Vorhinein nicht wie viel sie pro Klick erhalten werden.

    Missbrauch

    Es gibt Teilnehmer die bewusst die AdSense-Anzeigen auf der eigenen Webseite anklicken um somit mehr Geld zu verdienen. Dies ist jedoch vertraglich von Google verboten. Um diese Art des Missbrauchs zu verhindern setzt Google spezielle Software und Angestellte ein, die die „Klickbetrüger“ erkennen und sperren sollen.

    Kritik 

    Die häufigste Kritik bezüglich AdSense besteht darin, dass fälschlicherweise Partnerschaften von Google unwiderruflich gekündigt werden, obwohl gar kein Missbrauch stattgefunden hat. Zudem gibt Google keine ausreichende Begründung für dieses Verhalten ab. Die Teilnehmer sind somit auf Lebenszeit davon ausgeschlossen eine weitere Partnerschaft mit Google einzugehen.  

    Quellen & weiterführende Links:

    http://www.seo-web.de/adsense.php

    http://de.wikipedia.org/wiki/Google-AdSense

    https://www.google.com/adsense/login/de/?hl=de&gsessionid=wWYaEekXKUk

    http://www.webdesignblog.de/affiliate/das-adsense-kompendium/

  • Google AdWords

    Google AdWords

    Google ist mehr als nur eine Suchmaschine!

    Was sind AdWords?
    AdWords sind eine Form der Internetwerbung von Google, bei der maximal vierzeilige Anzeigen links neben den Suchergebnissen und /oder darüber erscheinen.

    Sie sind jeweils durch das Wort „Anzeigen“ gekennzeichnet und dadurch von nichtkommerziellen Suchergebnissen abgegrenzt.

    GoogleAdwords

    Quelle: Eigene Darstellung

    Wie entstehen AdWords?
    Nach einem kurzen Registrierungsprozess online müssen 1-3 Schlüsselwörter definiert werden. Das können Produktbezeichnungen oder Begriffe die in einem anderweitigen Zusammenhang mit dem Unternehmen stehen sein. „Vermeiden Sie Ratespielchen,“ [1] Google hilft durch Schätzwerte von Keyword- Zugriffszahlen und -Kosten die richtigen AdWords auszusuchen.

    Daraufhin müssen die maximalen CPC [3] definiert werden, woraus sich auch die Position der Anzeige ableitet. Verschiedene interne Faktoren von Google wie zum Beispiel die Qualität der Landing Page, sowie die Relevanz der Anzeige bestimmen ebenso die Position. Eine Beispielrechnung zur Preisgestaltung findet sich auf der Preisfestsetzungsseite von Google.[1]

    An wen richten sich AdWords?
    Google bestimmt welche Anzeigen in Bezug zu dem Suchbegriff erscheinen und garantiert kontextsensitive Werbung.[2] Dadurch wird dem Kunden nach wie vor ein angenehmes „Suchen“ garantiert, jedoch peripher Werbebotschaften und Produkte vermittelt.[5] Google bietet ebenso eine Ausrichtung auf Städte und Regionen. [1]

    Warum GoogleAdWords?
    Durch AdWords werden zielgerichtet Kunden angesprochen, die sich für das Produkt oder den Bereich interessieren. Außerdem kann der Preis der Anzeige selbst bestimmt und verändert werden. Kosten entstehen nur durch den Klick auf die Anzeige. Jeder Klick führt aber auch zu mehr Traffic auf der eigenen Internetpräsenz! Darüber hinaus bietet Google umfassende Kontroll- und Reportingmöglichkeiten, die nützlich sind um die Bedürfnisse der Kunden besser kennen zu lernen.[5] [1]

    Kritik
    Werbung mittels Google AdWords wird auch kritisch hinterfragt, so zum Beispiel in Bezug auf Markenverletzung. [4]

     

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Für weitere Werbemöglichkeiten in Zusammenarbeit mit Google bieten sich auch Google AdSense an! Dabei werden Anzeigen direkt auf der Internetpräsenz geschaltet.

     

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Quellen:

    [1] Vgl.: https://adwords.google.de/select/Login

    [2] Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Google_AdWords

    [3] Vgl.: http://www.heindl.de/internet-marketing/adwords_glossar.html

    [4] Vgl.: http://www.aufrecht.de/index.php?id=4478

    [5] Eigenes Gedankengut

     

  • Google AdWords

    Google AdWords

    Die AdWords von Google sind eine Form des Paid Placement (dt. bezahlte Platzierung). Es sind vierzeilige Anzeigen, die bei der Eingabe eines Suchwortes bei Google in der rechten Spalte neben den Suchergebnissen erscheinen. Sie werden kontextsensitiv, also nur bei relevanten Suchbegriffen, angezeigt. Außerdem bietet Google eine Ausrichtung auf bestimmte Städte oder Regionen an. Das bedeutet beispielsweise, dass der Inserent mit seiner Anzeige nur Internetuser in einem bestimmten Land, wie etwa Deutschland, anspricht.

    Durch eine geschickte Anzeigengestaltung kann so relativ schnell die Zielgruppe erreicht werden. In diesem Zusammenhang wichtig zu beachten ist, dass der Inserent nur dann zahlt, wenn ein potenzieller Kunde seine Anzeige anklickt. Diesen Preis-pro-Klick (engl. Cost-per-Click - CPC) bestimmt der Inserent bei der Gestaltung seiner AdWords-Kampagne für die einzelnen Keywords oder für eine Anzeigengruppe. Es ist auch möglich, einen Preis pro 1000 Impressionen festzulegen.

    Die Reihenfolge der einzelnen AdWords auf der Googleseite wird jedoch nicht allein vom Gebot der Inserenten pro Klick auf ihre Anzeige beeinflusst. Die Klickrate der Anzeige (engl. Click Trough Rate - CTR) sowie der interne Qualitätsfaktor der Zielseite (engl. Landingpage) spielen ebenfalls eine Rolle.

    Die CTR berechnet sich, indem die Anzahl der Klicks auf die geschaltete Anzeige mit der Anzahl des Erscheinens der Anzeige (Impressionen) ins Verhältnis gesetzt wird. Sie sollte etwa bei 2,0 liegen.

    Zum Zweck der Qualitätsbeurteilung der Landingpage wird die Zielseite nach Erstellung einer Anzeige mit neuer URL von einem AdsBot besucht. Er vergleicht den Inhalt der Landingpage mit dem Anzeigentext und prüft die Relevanz der Zielseite auf die Anzeige. Diese Überprüfung wird in regelmäßigen Abständen, abhängig von den Impressionen der Anzeige, durchgeführt. Es ist also wichtig, dass die besten Informationen zu dem Suchbegriff des AdWords auf der Landingpage zu finden sind.

    Bei der Eingabe eines Suchwortes wird der Anzeigenrang nun konkret berechnet, indem der Qualitätsfaktor und die maximale CPC für dieses Keyword bzw. diese Anzeigengruppe multipliziert werden. Nachdem der Anzeigenrang feststeht werden die Anzeigen dementsprechend platziert. Der tatsächliche Preis für ein auf diesem Wege geschaltetes AdWord hängt jedoch nicht nur von der maximalen CPC und dem Qualitätsfaktor ab, auch die maximale CPC der direkt darunter stehenden Anzeige fließt in die Berechnung mit ein. Eine Beispielberechnung von Anzeigenrang und tatsächlich zu zahlender CPC findet sich auf den Informationsseiten von Google zur Preisfestsetzung.

    Rechtliche Sichtweise 

    Allerdings zeichnen sich bei den Google AdWords rechtlich Probleme ab, wenn ein Anzeigenkunde ein Suchwort wählt, das markenrechtlich geschützt ist und den Konkurrenten um seine Marktanteile fürchten lässt. Auf den ersten Blick drängt sich der Vergleich zu Megatags auf. Die Verwendung von Markennamen und Unternehmenskennzeichen Fremder in HTML-Codes ist vom Bundesgerichtshof am 18.Mai 2006 als unzulässig bewertet worden.

    AdWords hingegen werden entsprechend dem redaktionellen Trennungsgebot klar von der Ergebnisliste der Suchmaschine getrennt. Der Internetuser kann folglich keine geschäftliche Verbindung zwischen dem Werbenden und dem durch Eingabe des Markenwortes gesuchten Unternehmens aus der geschalteten Werbung herauslesen.

    Diese Meinung bekräftigten die Landgerichte Hamburg und Leipzig mit ihren Urteilen. Laut dem Landgericht München ist dies jedoch nicht so zu sehen. Unzulässige markenmäßige Benutzung bestünde allein schon darin, dass das Keyword für Werbung verwendet wird. Die Problematik der Markenrechtsverletzung wird also von verschiedenen Gerichten in Deutschland unterschiedlich bewertet (NET & LAW 2007). Im Hinblick auf diese Problematik herrscht deshalb im Moment eine Rechtsunsicherheit in Deutschland. Siehe hierzu den Artikel von Rechtsanwalt Willi Marnet.

    Währenddessen erweitert Google sein AdWords-Angebot um die "Pay-Per-Action"-Geschäfte. Bei diesen Werbegeschäften zahlt der Inserent erst, wenn die Werbung zu einem Ergebnis führt. Ein Beta-Test wurde Mitte März gestartet. Nähere Informationen hierzu können auf der Informationsseite von Google zu diesem Thema abgerufen werden.

    ---------------------

    Quellen:

    Net & Law 2007: Die rechtliche Bewertung von Keyword-Advertising.
    http://www.digi-info.de/de/netlaw/aktuell/0608/index.php (27.03.2007).

    Google 2007: Werben Sie auf Google für Ihr Unternehmen.
    http://adwords.google.de/select/Login (27.03.2007).

    Google 2006: Alles über das Content-Netzwerk, Preisfestsetzung.
    https://adwords.google.de/select/afc/pricing.html (27.03.2007).

    Google 2007: Pay-Per-Action (beta): Pay only for actions that you define.
    http://services.google.com/payperaction/ (27.03.2007).

    Dr. Peter Erdmeier 2007: Lexikon Suchmaschinenoptimierung.
    http://www.lexikon-suchmaschinenoptimierung.de (27.03.2007).

  • Google Earth

    Google Earth

    Google Earth ist ein weiteres Produkt der Google Inc. Die Software wurde im Juni 2005 veröffentlicht. Die Basisversion ist im Internet als Freeware für Windows (2000, XP), Mac OS X (ab 10.3.9) und Linux erhältlich. Es besteht jedoch die Möglichkeit kostenpflichtige Versionen (Google Earth Plus, Google Earth Pro, Google Earth Enterprise) mit zusätzlichen Funktionen wie GPS-Integration und höherer Auflösung zu erwerben. Mittlels Google Maps können die Bilddaten auch per Webbrowser angesehen werden.

    Welche Features bietet Google Earth?

    Google Earth bietet die ganze Erde als virtuellen Globus auf dem PC. Die Bilder wurden über Jahre hinweg von Satelliten und Flugzeugen aufgenommen und werden kontinuierlich aktualisiert. Es sind jedoch keine Echtzeitbilder. Nach Angaben von Google Earth sollen die Bilder maximal 3 Jahre alt sein. Die Qualität der Aufnahmen ist unterschiedlich. Die Detailauflösung der Rasterdaten beträgt meist 15 m, in einigen Ballungsgebieten sind Auflösungen bis zu 15 cm verfügbar. Dank Google Earth ist es möglich sich jeder Zeit jeden Ort der Welt in einer 3D-Darstellung anzuschauen. Auf diese Weise kann man die Welt von zuhause aus entdecken und erforschen.

    Durch die Kombination der beiden Google Produkte Google Earth und Google Maps ist es möglich konkrete Orte, Unternehmen und Geschäfte zu suchen und sich eine Wegbeschreibung erstellen zu lassen. Die berechnete Route kann im Folgenden durch einen „Flug“ erkundet werden.

    Die folgende Graphik zeigt das Layout von Google Earth.

    Google Earth

    Welchen Nutzen bringt Google Earth Unternehmen?

    Die Version Google Earth Enterprise bietet die Möglichkeit die unternehmensspezifischen Daten mit den von Google Earth gelieferten Daten zu kombinieren. Da die Handhabung der Software einfach gehalten ist, bedarf es keines besonderen Fachwissens um effektiv mit diesem Programm arbeiten zu können.

    Besonders in den Branchen Immobilien und Bauwirtschaft kann Google Earth die Arbeit erleichtern. Durch die Integration der Software ist es beispielsweise möglich Standortanalysen und Machbarkeitsstudien vorzubereiten. Im Bereich Verkehrsunfallrekonstruktion wird die Google Earth Pro Version professionell eingesetzt. Mit Hilfe der Messwerkzeuge lassen sich beispielsweise Entfernungen zentimetergenau ermitteln.

    In den USA ist die kommerzielle Nutzung von Google Earth am weitesten vorangeschritten. So unterstützt unter anderem der Nachrichtensender CNN seine Nachrichten mit Bildern von Google Earth. Viele Firmen wie Banken, Einkaufscenter, Hotels, Restaurants, Kirchen, Krankenhäuser und Museen nutzen Google Earth, um ihre Adressen und Angebote zu verbreiten.

    Welche Gefahren birgt Google Earth ?

    Aufgrund der Genauigkeit der gezeigten Bilder besteht die Gefahr, dass diese zur Vorbereitung krimineller oder terroristischer Taten dienen. Im Gegensatz zu Online-Kartendiensten wie zum Beispiel Mapquest werden bei Google Earth Längen- und Breitengrad eines Ortes nicht nur in Grad und Bogenminuten, sondern bis auf Bruchteile von Bogensekunden exakt angegeben. Damit ist die Ausrichtung eines Raketenangriffs mittels GPS nicht nur auf eine Stadt sondern sogar auf ein einzelnes Gebäude für Terroristen problemlos möglich. Entsprechende Befürchtungen hatten die Sicherheitsbehörden zum Beispiel anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland geäußert. Aus diesem Grund werden mittlerweile bestimmte Objekte wie beispielsweise militärische Einrichtungen oder Regierungsobjekte (hauptsächlich in den USA) unkenntlich gemacht. Bei einem Konflikt um Luftbilder britischer Truppenlager im Irak wurde das aktuelle Kartenmaterial durch ältere Aufnahmen vor dem Ausbruch des Irakkrieges ersetzt.

    Rechtliches

    Ein persönlicher Gebrauch von Screenshots ist auf der eigenen Homepage, Blog oder Dokumenten bei Quellennennung erlaubt. Die kommerzielle Nutzung von Google Earth bedarf aber einer ausdrücklichen Genehmigung.


    Quellen (jeweils zugegriffen am 28.06.2007)

    http://earth.google.de/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Earth

    http://earth.google.com/support/bin/answer.py?answer=21422&topic=1141


  • Guerilla Marketing

    Guerilla Marketing


    Definition

    Unter dem Begriff Guerilla Marketing versteht man die Realisierung einer Marketingaktion, die mit geringen finanziellen Mitteln durch Kreativität, Provokation und Überraschung eine große Wirkung bei dem Kunden erzielen soll.

    Entstehung

    Seinen Namen verdankt das Guerilla Marketing der im Militär verwendeten Guerilla-Kriegsführung. Diese wird häufig verwendet, wenn der Gegner die größere militärische Macht besitzt. Statt einer direkten Konfrontation werden mit kleinen Gruppen strategisch wichtige und genau ausgewählte Ziele angegriffen, um den Gegner in seiner Gesamtheit zu schwächen. 

    In Folge des heutigen sehr starken Werbeangebots sind Kunden immer weniger empfänglich für gängige Werbemittel, mit denen sie täglich konfrontiert werden. Um im Bewusstsein potentieller Kunden haften zu bleiben, ist die außergewöhnliche Kreativität einer Guerilla Marketing-Aktion notwendig.

    Bekanntester Guerilla Marketing Experte ist wohl Jay C. Levison, der 1984 sein erstes Buch darüber veröffentlichte und damit den Begriff grundlegend prägte.

    Merkmale des Guerilla Marketing:

     Unkonventionell Überraschend
     Originell/ Kreativ Frech/ Provokant        
     Kostengünstig/ Effektiv Flexibel
     Ungewöhnlich/ Untypisch Witzig
     Spektakulär Ansteckend









    Einsatzmöglichkeiten von Guerilla Marketing

    Anders als übliche Werbeinstrumente wie Flyer, Werbebriefe, Rabattangebote, Anzeigetafeln und Sponsoring soll das Guerilla Marketing einen „Aha“-Effekt auslösen und durch seine Originalität hervortreten. Es gilt hierbei, aus der täglichen Werbeflut herauszustechen und den Kunden dadurch erfolgreich und zielführend anzusprechen.

    Guerilla Marketing fungiert häufig als ein Überbegriff von verschiedenen wirkungsvollen Marketing-Strategien wie Ambush Marketing, Ambient Marketing, Sensation Marketing, Mobile Marketing und Viral Marketing.

    Zu bedenken ist hierbei, dass immer eine weit geplante Gesamt-Marketing-Strategie dahinter steckt, auch wenn eine Guerilla Marketing-Aktion oft zufällig platziert aussieht. Ohne eine Gesamtstrategie hat eine solche Aktion nur einen kurzzeitigen Effekt.Guerilla Marketing-Aktion -  Meister Proper Zebrastreifen

    Hierzu können z.B. mit Hilfe eines Industriereinigers und einer Schablone Logos oder Botschaften auf den Gehweg „gereinigt“ und  sogenannte „Wash-Away-Graffitis“ erstellt werden. Ausschlaggebend ist auch die häufige Einbindung von alltäglichen Vorkommnissen wie z.B. ein Fußgängerüberweg. 

    Auffällig ist die Entwicklung, dass Guerilla Marketing  vermehrt auch illegal auf urbanen Flächen angebracht wird. Die eventuell anfallenden Bußgelder dafür werden bewusst in Kauf genommen, da sie im Verhältnis zum erzielten Werbeerfolg oft als eher gering einzustufen sind.
    M&M's Guerilla Marketing-Aktion an einer Mehrfamilienhausklingel

    Ein weiteres Beispiel ist eine von M&M's durchgeführte Guerilla Marketing-Aktion, bei der Klingelknöpfe eines Mehrfamilienhauses als M&M's „verkleidet“ wurden. Das Firmenlogo wurde darunter platziert.
    Guerilla Marketing Aktion mit Mercedes-Sternen
    Oder Mercedes, die im Raum Stuttgart eine Guerilla Marketing-Aktion durchführten, bei der Mercedes-Sterne mit Hilfe eines Saugnapfes auf der Motorhaube parkender Autos befestigt wurden. Auf einem kleinen Kärtchen wurde zu einer Probefahrt eingeladen. Der Erfolg dieser Aktion übertraf das geschätzte Ergebnis für die Aktionswochen um 30 Prozent.

    Abschluss

    Um Guerilla Marketing in das ökonomische Prinzip einzugliedern, ist Guerilla Marketing im Maximalprinzip einzuordnen: Kleiner, limitierter (Werbe-)Mitteleinsatz, große Wirkung.

    Guerilla Marketing-Aktionen sollten fester Bestandteil des Marketing Mixes eines jeden Unternehmens sein. Jedoch muss bedacht werden, Guerilla Marketing nicht durchgängig einzusetzen, da die Zielgruppe jedes Mal etwas Neues und Überraschendes erwartet. Wird daher eine vorangegangene Aktion nicht übertroffen, könnten negative Folgen durch eine vermeintlich uninteressante Aktion entstehen

    Da Guerilla Marketing eine sehr visuelle Form des Marketings ist, folgen noch einige Bilder verschiedener Aktionen:

    Guerilla Marketing-Aktion für eine Pilotenuhr

     Guerilla Marketing Aktion von Jeep: "Hier kann nur ein Jeep parken."

    Mini Guerilla Marketing-Aktion

    Axe Guerilla Marketing-Aktion

    Quellen:

    Thomas Patalas: Das professionelle 1x1: „Guerilla-Marketing – Ideen schlagen Budget“, Cornelsen, Berlin 2006

    Prof. Dr. Norbert Drees: Erfurter Heft zum angewandten Marketing - Heft 15 - Guerilla Marketing, Fachhochschule Erfurt 2007

    http://www.guerilla-marketing.com/

    http://www.guerilla-marketing-portal.de/

    http://www.guerilla-marketing-blog.de/

    http://www.guerillamarketingbuch.com/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla-Marketing

    http://www.culture-buzz.de/blog/Mercedes-macht-Guerilla-Marketing-in-Stuttgart-176.html

    http://www.public-beta.com/archives/100

    http://www.blissblog.de/article/mm-guerilla-marketing

    http://volderette.de/index.php/grafikdesign/guerrilla-marketing/

    http://ideen.fairmittlung.biz/2007/09/26/eedi%C2%B4s-guerilla-marketing-collection-best-of-mini 

  • GUI

    GUI

    Definition und Geschichte:

    Das Wort „GUI“ ist ein Akronym aus der englischen Sprache und steht für „Graphical User Interface“. Übersetzt bedeutet es „Graphische Benutzeroberfläche“.

    Unter einer graphischen Benutzeroberfläche versteht man eine Mensch-Computer-Schnittstelle am Monitor eines PCs. „GUI“ ist dabei eine graphisch in Text und Bildern dargestellte Form in einer Anwendungssoftware. Der Anwender kann mit Hilfe von „GUI“ Fenster, Icons und Menüleisten auf der Oberfläche benutzen (und/oder erstellen). Er besitzt also die Möglichkeit mit einer Maus oder einem ähnlichen Zeigegerät mit dem Computer zu interagieren. Dabei kann der Anwender sich Programmdaten anzeigen lassen oder diese ändern.

    In den 60er Jahren wurde „GUI“ am XEROX Palo Alto Research Center (PARC) bereits entwickelt. „GUI“ konnte sich jedoch erst in den 80er Jahren durchsetzen und löste dabei die Bedienung über den Textmodus MS-Dos ab. Das heißt, dass keine Befehle mehr in ein Textfeld eingetragen werden mussten. Stattdessen kann die Konsequenz des eigenen Handelns mit Betätigen des Cursors direkt ermittelt werden.

    Programmierung:

    Damit ein Anwender die Vorzüge von GUI kennen lernen kann, muss erst einmal diese Benutzeroberfläche kreiert werden. Der Einfachheit halber wollen wir im Folgenden den Begriff Fenster durch „Dialoge“ ersetzen.

    Das Erstellen eines Dialogs erfolgt in 4 Schritten:

    1. Anlegen eines Fensters
    2. Zuordnen eines Layoutmanagers
    3. Einfügen von Dialogelementen
    4. Anzeigen des Fensters

    Im ersten Schritt wird in der Programmiersprache JAVA unterschieden zwischen den Elementen „Frame“ und „Dialog“. Bei Letzterem kann der Anwender die Dialoggröße nicht ändern. Dies bedeutet, dass der Anwender die Interaktion beenden muss, bevor er weiter arbeiten kann. Im Gegensatz dazu ist in „Frame“ das Arbeiten in mehreren Dialogen möglich. Zudem können in „Frame“ Menüleisten programmiert werden mit eingebetteten Icons. In der Praxis wird daher häufiger Frame benötigt, damit ein multitasking („the ability for multiple programs and/or multiple instances of single programs to run simultaneosly“ vgl. Quelle 5) Arbeiten gewährleistet ist.

    Im zweiten Schritt muss vom Programmierer nun ein Layoutmanager aus JAVA ausgesucht werden. Dieser Layoutmanager ist für die Anordnung der Dialogelemente verantwortlich. Dies bedeutet, dass der Programmierer pixelgenau festlegen kann, welches GUI Element an welcher Position sich im Dialog befindet.

    Es wird zwischen 5 Layoutmanagern differenziert:

    • „Das FlowLayout ordnet Dialogelemente nebeneinander in einer Zeile an. Wenn keine weiteren Elemente in die Zeile passen, wird mit der nächsten Zeile fortgefahren.
    • Das GridLayout ordnet die Dialogelemente in einem rechteckigen Gitter an, dessen Zeilen- und Spaltenzahl beim Erstellen des Layoutmanagers angegeben wird.
    • Das BorderLayout verteilt die Dialogelemente nach Vorgabe des Programms auf die vier Randbereiche und den Mittelbereich des Fensters.
    • Das CardLayout ist in der Lage, mehrere Unterdialoge in einem Fenster unterzubringen und jeweils einen davon auf Anforderung des Programms anzuzeigen.
    • Das GridBagLayout ist ein komplexer Layoutmanger, der die Fähigkeiten von GridLayout erweitert und es ermöglicht, mithilfe von Bedingungsobjekten sehr komplexe Layouts zu erzeugen.“ (vgl. Quelle 6)

    Im dritten Schritt werden die Bedienelemente eingefügt. Der Programmierer kann zwischen Toolbars (Werkzeugleisten), Icons (Bildzeichen), Buttons (Schaltflächen) und anderen Bedienelementen wählen. Der Anwender kann mittels dieser graphischen Elemente die Software bedienen.

    Im vierten Schritt wird der Dialog formatiert und kann schließlich angezeigt werden. Bei Bedarf können ggf. Korrekturen vorgenommen werden.

    Vorteile von GUIs:

    Ein wesentlicher Vorteil von GUIs ist, dass dem Anwender eine klare Struktur gegeben wird. Ohne zuerst eine Schulung mitgemacht zu haben, kann der User frei entscheiden, welches Bedienelement er nutzt. Die Konsequenz seines Handelns wird unmittelbar durch ein visuelles Feedback sichtbar gemacht. Löscht er beispielsweise einen Icon auf dem Desktop, so verschwindet dieser. Des Weiteren kann der User mehrere Dialoge gleichzeitig aufrufen und simultan daran arbeiten. Die Wirkung ist, dass die Flexibilität in der Nutzung des Computers erhöht wird und die Produktivität steigt.

    Beispiele:

    Typische Beispiele für GUIs sind die Icons (u.a. Papierkorb, Arbeitsplatz) in Windows oder in JAVA programmierte Internetauftritte. Darüber hinaus sind Dialogboxen bekannt, die der Anwender öffnet, wenn er seinen Drucker auswählen will.

    Quellen & weiterführende Links:

    1. Krüger, Guido: Handbuch der JAVA-Programmierung, 4. Auflage, Addison-Wesley Verlag, SS. 675-704.
    2. http://www.software-ergonomie.com, zugegriffen am 23.06.2007.
    3. http://www.bellevuelinux.org/gui.html, zugegriffen am 23.06.2007.

    Autor: Tobias Spyra, IM 05 A