Glossar

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  • Homepage (engl.) - Startseite (de.)

    Homepage (engl.) - Startseite (de.) 

    Als Homepage wird in der Regel die Start- oder Heimatseite einer Internetpräsenz bezeichnet. Als Gegenstück dazu ist die Website zu sehen. Damit wird der komplette Internetauftritt einer Person , eines Unternehmens oder einer Organisation bezeichnet.


    Durch die „Deckblatt-Stellung“ der Homepage ergeben sich im Gegensatz zu den anderen Seiten der Website funktionale Besonderheiten. Zum einen dient die Homepage der Selbstdarstellung des Senders, sie präsentiert also das Thema der Internetpräsenz bzw. die sie tragende Firma, Person oder Institution. Des Weiteren gibt die Homepage eine strukturierte Übersicht über die Inhalte der Website sowie über mögliche und sinnvolle Rezeptionswege. Somit fungiert sie als Einstieg, Wegweiser und zentraler Orientierungspunkt der Website und trägt wesentlich dazu bei, diese zu konstruieren und zu identifizieren (STORRER 1999, S. 3).

    Funktionen
    Eine weitere Aufgabe der Homepage ist die Verteilung des Verkehrs oder Traffics auf die anderen Seiten der Website. Dabei ist vor allem wichtig, dass die User an die richtigen, also für sie relevanten, Seiten weitergeleitet werden. Außerdem ist zu beachten, dass sie nicht zu tief in die Seiten eindringen müssen, um die von ihnen gewünschten Informationen zu erhalten.


    Damit eine Homepage die beschriebenen Funktionen erfüllen kann, sind verschiedenen qualitative Anforderungen zu beachten. Diese werden im Folgenden dargestellt.


    Zweckmäßige Gestaltungskriterien sind besonders wichtig, um den Internetuser nicht direkt beim Aufruf der Homepage abzustoßen. Denn schon in den ersten Sekunden bildet sich der User seine Meinung zu der geöffneten Seite. Damit dieser diese nicht gleich wieder schließt, empfiehlt es sich eine Überreizung der Homepage mit farblichen, grafischen, bildlichen und akustischen Elementen zu vermeiden. Dadurch wird auch eine gewisse Seriosität sichergestellt. Die Seite kommt bei den Internetnutzern besonders gut an, wenn sie zum tragenden Unternehmen, der tragenden Person oder Institution authentisch ist. Auf das Unternehmen bezogen bedeutet diese Authentizität beispielsweise, dass die Seite der Corporate Identity folgt.


    Zudem sollte die Dimensionierung von Inhalten zu Animationen (Bilder und Grafiken) in einem angemessenen Verhältnis stehen. Dabei steht die Mischung im Hinblick auf die jeweilige Zielsetzung im Vordergrund. Wichtig für die Navigation durch die Website sind die Anzeige eines übersichtlichen Hauptmenüs sowie bestimmter Standardfunktionen, wie beispielsweise der Such- oder einer Bestellfunktion, auf der Startseite. Hierbei sollten Haupt- und Funktionsmenü klar von den anderen Inhalten der Homepage abgegrenzt sein.


    Bei der Gestaltung der Homepage ist darauf zu achten, dass diese vom Datenvolumen her nicht zu groß ist. Denn dann kann diese bei schlechteren Internetverbindungen nur langsam aufgerufen werden. Dieses Kriterium erscheint bei der heutigen Entwicklung hin zu immer schnelleren Verbindungen zwar nicht mehr so wichtig, allerdings sollten gewisse Grundregeln, wie die Nutzung von Vorschau- oder Miniaturbildern, sogenannten Thumbnails, eingehalten werden. Ansonsten wird der User den Seitenaufbau wahrscheinlich abbrechen.

    Um die Nutzer auf der Startseite willkommen zu heißen, ist es sinnvoll, einen generellen Willkommensgruß oder aktuelle Nachrichten in die Gestaltung der Homepage mit einzubeziehen.

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    Quellen:


    Fachschule für Wirtschaft Friedrich-List-Kollegschule 1998: Marketing im Internet.
    http://www.flistkfmsch.schulnetz.hamm.de/marketing/ (27.03.2007).


    STORRER, ANETTE 1999: Was ist eigentlich eine Homepage? Neue Formen der Wissensorganisation im World Wide Web. - In: Sprachreport, 1999, 1, S. 2-8.


    Symweb GmbH 2007: Internetlexikon / -Glossar.
    http://www.symweb.de/glossar/index.htm (27.03.2007).

  • Homeshopping

    Homeshopping

    Der Begriff „Homeshopping“ 

    Unter dem Begriff „Homeshopping“ versteht man eine Verkaufsmöglichkeit, welche es dem Internetnutzer erlaubt, Waren in virtuellen Läden (homeshops) des Internets zu erwerben. Der Begriff „Homeshopping“ wurde zwar ursprünglich und parallel mit dem Begriff „Teleshopping“ gleichgesetzt, welcher die Verkaufsform via Telefon thematisiert, er kann jedoch durch die zunehmende Bedeutung des Internethandels als losgelöster und eigenständiger Begriff betrachtet werden.

     

    Chancen und Risiken für die Wirtschaftsteilnehmer 

     

    Die bereits erwähnte zunehmende und weltweite Bedeutung des Internethandels thematisiert die Notwendigkeit möglichst kundenspezifischer Home- bzw. Internetshops. Hierbei muss erwähnt werden, dass der Business-to-Business Markt, also der Markt zwischen den Unternehmen selbst, den Großteil des gesamten Internethandels ausmacht.

     

    Für die im Internet auftretenden Unternehmen ergeben sich hierbei verschiedene Möglichkeiten, durch das Vorhandensein diverser Homeshops ihre jeweiligen Unternehmensziele zu erreichen. Neben der rasanten Entwicklung des B2B-Marktes, ist ebenfalls eine sehr positive Umsatzentwicklung des deutschen C2C-Marktes in den letzten Jahren zu beobachten gewesen.

     

    Abb. 1: Umsatzentwickling im deutschen Internethandel

     

    Hier muss v.a. eine von den Unternehmen erhoffte optimierte Vertriebsseite genannt werden, wobei das Ziel der Unternehmen darin besteht, spezifische Kundenwünsche effizienter durch integrierte Programme innerhalb der eigenen Homeshops zu erkennen und zu bearbeiten. Es gilt dabei einen ebenfalls engen Online-Kontakt zum Kunden zu halten, welcher sowohl den Kontakt zum Endkonsumenten (B2C-Markt), als auch den Kontakt zum selbstständig auftretenden Unternehmen (C2C-Markt) umfasst.

     

    Unabhängig von den jeweiligen Geschäftsbeziehungen der Wirtschafts-subjekte untereinander, ist zusammenfassend die Chance zu nennen, über kundenspezifische Homeshops v.a. neue Absatzwege zu erlangen, von denen sowohl der Händler als auch der Konsument profitiert. Der Käufer hingegen kann durch das Angebot eines Homeshops ebenfalls viele Vorteile für sich vereinnahmen.

     

    Hier muss vor allem angeführt werden, dass sich der Käufer durch die zugänglichen Informationen über Preis, Qualität und Service des Produkts oder der Dienstleistung informieren kann und somit eine hohe Produktvergleichbarkeit erreichen kann. Diese Markttransparenz spielt dabei wiederum indirekt in die Karten des Homeshop-Käufers, da diese die auftretenden Homeshop-Betreiber dazu veranlasst, schneller Preisreduzierungen einzuleiten.

     

    Problematisch sind dabei allerdings die Risiken innerhalb des Angebots diverser Homeshops, wie etwa eine ungeklärte Rechtslage. Innerhalb der EU gilt das sog. Herkunftslandsprinzip, welches aussagt, dass das Landesrecht des Verkäufers gilt, also das des Homeshop-Betreibers. Im eventuellen Schuldfall ergibt sich nun das Problem, dass der Käufer meist das Landesrecht des Verkäufers nicht kennt und somit nur eingeschränkt seine Interessen vertreten kann. Somit erschweren also unterschiedliche und länderspezifische Rechtsprechungen den Wirtschaftsverkehr innerhalb des Angebots von Homeshops. Ein uneingeschränktes Funktionieren ohne etwaiger rechtlicher Probleme kann daher nur durch ein einheitlich europäisches Wettbewerbsrecht des E-Commerce erreicht werden. 

    Die Geschäftsidee 

    Bevor man sich dazu entscheidet, seine potentiellen Absätze mithilfe des Internets zu generieren, bedarf es eines gründlichen Geschäftsplans, welcher gezielt Strategien und Werkzeuge für einen möglichst erfolgreichen Homeshop beinhaltet. Diese Überlegung sollte in verschiedene Vorgehensweisen gegliedert sein, damit man letztendlich alle notwendigen Schritte in ihrer chronologischen Reihenfolge berücksichtigt.

    Basis dieses Planes ist eine Zielformulierung, welche auf eine bestimmte Zielgruppe zurückgreifen sollte. Hierbei ist zu beachten, dass eine zu allgemeine Zielformulierung den Erfolg einer Internetpräsenz gefährden könnte. Eine Spezifizierung der Kundschaft ist hierbei also unumgänglich, da jede spezifische Kundschaft eine optimale Informationsbasis erwartet. So würden beispielsweise Tischtennissportler lieber auf einer reinen Tischtennisseite ihre Schläger kaufen wollen, als beispielsweise auf einer allgemeinen Sportseite, die verschiedenste Sportartikel anbietet; hierbei ist anzuführen, dass man als potenzieller Kunde durch Internetportale in seine Interessengebiete eingebunden werden kann und dadurch eine Art der Spezialisierung erfolgt.

     

    Bezüglich seiner Gewinnziele sollte man stets operativ vorgehen, da das Internet ein schnelllebiges Geschäft ist und daher sowohl kurzfristige Chancen als auch Risiken birgt.

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    Quellen:

    Fritz, W. (2004): Internet-Marketing und Electronic Commerce: Grundlagen-Rahmenbedingungen-Instrumente, 3. Auflage, Wiesbaden, S. 248

    Vervest, P.: (2002): Erfolgreich beim Kunden in der digitalen Welt, Hamburg, S. 145

  • HTML

    HTML

    Die Geschichte von HTML ist eng mit der des Internets verbunden. Entwickelt wurde HTML zeitnah wie das WWW 1990 von Tim Berners- Lee. HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. HTML ist eine Auszeichnungssprache für Webdokumente zur Darstellung von Texten, Bildern und Hyperlinks und bildet zugleich die Struktur eines Webdokuments.

    Die Sprache ist eine statische Sprache, weil sie Animationen oder bewegte Texte nicht darstellen kann. Damit eine HTML- Datei visualisiert werden kann wird lediglich ein Editor benötigt. Um den Zugang zur Datei mehreren Rechnern online zu ermöglichen ist ein Browser erforderlich.

    Der Browser ist ein Programm, welches die Datei den Formatierungsbefehlen entsprechend interpretiert und diese anschließend auf dem Bildschirm wiedergibt. Mit HTML erstellte Texte werden auch Hypertext genannt. Hypertext ist ein Text, das auf einem elektronischen Medium dargestellt wird und zugleich Querverweise zu anderen, online zur Verfügung stehenden Texten ermöglicht. HTML bildet dabei das Grundgerüst aller Webdokumente.

    Grundstruktur

    Jedes HTML Dokument besteht aus einer Grundstruktur und wird mit den HTML- Befehlen (=Tags) html, head, title und body erstellt, das wie folgt editiert wird:

    <html> <head> <body> <title> </title> </body> </head></html>.

    Die ganze HTML- Datei beginnt mit <html> und hört mit </html> auf. Zwischen den Tags <head> und </head> werden der Autor, der Titel und ähnliches genannt. Im Bereich zwischen den Tags <body> und </body> werden alle Informationen notiert, die der User auf dem Bildschirm zu sehen bekommt. Diese können zum Beispiel Grafiken, Texte, Hyperlinks, Hintergrundfarbe oder Schriftgröße sein.

    Die Tags können hintereinander geöffnet werden ohne dass ein Tag zuerst geschlossen werden muss. Damit würden die Tags ineinander verschachtelt sein, müssen allerdings in umgekehrter Reihenfolge wieder geschlossen werden (siehe das Beispiel der Grundstruktur).

    Zwischen den Tags <title> und </title> sollte der Text in der Suchleiste angegeben werden. Ebenso wie Texte können auch Bilder mit einem Tag dargestellt werden. Der Tag lautet <img src="bildname.gif">. Das Bild muss nicht zwangsläufig als *.gif- Format vorliegen.

    Die gängigsten Formate die zur Darstellung von Bildern genutzt werden sind *.gif und *.mpg. Um auf einer Seite Hyperlinks darzustellen, ist der Befehl <a href=“Linkname“> Hier klicken </a> zu benutzen. Der Begriff, der verlinkt werden soll, wird vom öffnenden und schließenden Tag umschlossen. Anhand von HTML- Befehlen (=Tags) kann der Aufbau einer Seite für Suchmaschinen optimiert werden.

    Zur Seitenoptimierung kommen die Meta Tags zum Einsatz, die sich ebenfalls im Head- Bereich befinden. Robots achten besonders auf die Infos im Header, daher sollten die wichtigsten Worte auch im Header angeführt werden.Mit Meta Tags (index/ noindex, archive/ noarchive) werden Robots gesteuert. Somit können relevante Seiten schneller indexiert werden.

    Ein Programm gewichtet den ganzen Inhalt und legt die Reihenfolge fest, in der die Ergebnisse dem Interessenten auf der Suchmaschine angezeigt werden. Die Auflistung der Seiten in Suchmaschinen ergibt sich demnach nach dem Rankingindex.

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    Quellen:

    http://www.html-world.de/program/html_1.php#wasisthtml,

    zugegriffen am 27.03.07

    http://www.boku.ac.at/htmleinf/hein.html, zugegriffen am 27.03.07

    http://de.selfhtml.org/, zugegriffen am 27.03.07

    Hildebrandt, T.: Internet-Marketing Kurs

  • Hybridhändler

    Hybridhändler 

    Definition:

    Hybrid bezeichnet ein aus verschiedenen Arten oder Prozessen zusammengesetztes Ganzes. Das Besondere ist die Tatsache, dass die zusammengefügten Elemente für sich selbst schon eine Lösung darstellen. Durch die Verbindung werden aber neue erwünschte Merkmale erzielt. 

    Händler ist die Berufsbezeichnung für eine Person oder Organisation die Handel betreibt, das heißt Waren kauft und verkauft. Ziel des Händlers ist meist die Erwirtschaftung von Gewinn, dieser wird erzielt, indem der Verkaufspreis in der Regel höher ist als der Ankaufspreis.  

    Die beiden Elemente, die Zusammengefügt werden sind die Interaktion in einem Geschäft und die Interaktion mit Hilfe des Internets.Ein Hybridhändler ist folglich die Bezeichnung für eine Person oder eine Organisation die Handel betreibt. Genauer gesagt, bezeichnet es einen Händler der sowohl ohne die Nutzung der neuen Medien als auch mit der Nutzung neuer Medien Handel betreibt.  

    Beispiel

    Am Beispiel des Hybridhändlers BUCH HABEL GmbH & Co. KG möchte ich erläutern wie die Zusammenfügung zweier Elemente, der Verkauf im Geschäft und der Verkauf via Internet, funktionieren kann und wie sich die Vor und Nachteile für einen Hybridhändler darstellen.Die BUCH HABEL GmbH & Co. KG verkauft in fast 20 Filialen Bücher, Hörspiele und ähnliches. Nach der Etablierung des Internets als wirksames Verkaufsmedium wurde eine Homepage gestaltet, die nicht nur die Informationsfindung des Kunden ermöglicht, sondern auch die Interaktion mit dem Geschäft.Das Unternehmen ist folglich ein Hybridhändler, da Waren über das Geschäft und via Internet vertrieben werden. 

    Vorteile

    Der Vorteil für den Händler ist eigentlich der Vorteil für den Konsumenten, denn die Kontaktaufnahme und die Informationsfindung werden wesentlich vereinfacht. Der Kunde kann im Geschäft und im Katalog im Internet nach Bücher oder anderen Waren stöbern. Der Kauf kann ebenso im Geschäft oder via Internet erfolgen. Die Lieferung der Ware kann auch auf zweierlei Wegen erfolgen, das Buch kann beim Kauf im Laden natürlich sofort mitgenommen werden, beim Kauf via Internet kann das Buch per Paketdienst dem Kunden zugeschickt werden oder der Kunde kann es in eine Filiale des Unternehmens liefern lassen, in der er es ohne weitere Kosten abholen kann. 

    Ein weiterer Vorteil für den Kunden, jedoch ist das der Nachteil für einen Hybridhändler, ist der Preisvergleich im Internet. Der Kunde kann nach persönlichen Gesprächen im Geschäft die Ware im Internet bestellen, jedoch führen Preisvergleiche im Internet dazu, dass der Kunde die Ware bei einem anderen Anbieter vielleicht günstiger erwirbt. Das Geschäft hat Kosten durch die Beratung und keine Einnahmen, nicht im Geschäft und nicht durch den Online-Verkauf.

     

    Jedoch muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Gefahr, das ein Kunde nach Abschluss der Informationssuche die Ware woanders kauft, immer besteht, egal ob ein Online-Kauf angeboten wird oder nicht.  

     

    Nicht nur für den Buchhandel sind solche doppelten Kommunikationswege interessant, sondern dieses Beispiel lässt sich auf alle anderen Handelsgeschäfte analog übertragen.     

     

    Weiterführende Quellen:

    Microsoft Encarta 2005, Suchbegriff: Hybrid

    www.buchabel.de zugegriffen am 22.03.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid zugegriffen am 22.03.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hybride zugegriffen am 22.03.2007

  • Hyperlinks

    Hyperlinks (engl.) “ Hyperverweise, -verbindungen (de.)

     

    Definition

     Als Hyperlink, oder auch kurz Link (aus dem Englischen für „Verbinden“oder „Verknüpfen“), bezeichnet man Verweise bzw. Verbindungen zu anderen im Hypertext erstellten Dokumenten.

    Hyperlinks sind ein charakteristisches Merkmal des WorldWideWeb. Ihre Aufgabe ist es Dokumente und Webseiten untereinander zu verbinden. Die Grundlagen damit Hyperlinks funktionieren sind ein Protokoll (HTTP) sowie eine standardisierte Auszeichnungssprache (HTML).

    Erscheinungsbild

    Hyperlinks lassen sich in der Regel dadurch erkennen, dass sich das Erscheinungsbild des Mauszeigers von einem Pfeil zu einem (Zeige-)Finger ändert, sobald man die Maus über den Hyperlink führt. Desweiteren setzten Hyperlinks sich häufig farblich vom Rest des Textes ab und verändern die Farbe, wenn man auf den Link geklickt hat. Dies geschieht um den Benutzer die Navigation zu vereinfachen, indem man ihm zeigt, welchen Links er bereits nachgegangen ist.

    Nutzen und Arten von Hyperlinks

    Links bieten zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. So können Sie den Anwender auf eine andere Seite bringen, ohne dass dieser eine neue Adresse eingeben muss oder Sie dienen dazu auf der Homepage eines Anbieters zwischen verschiedenen Seiten, manchmal auch auf nur einer Seite, zu navigieren.

    Verweise innerhalb der eigenen Homepage werden auch „interne Links“ genannt, während die Links, die auf eine andere Webseite verweisen „externe Links“ genannt werden. Hyperlinks sind das Bindeglied zwischen verschiedenen Dokumenten im Web und ermöglichen erst die Navigation. Daher tragen Hyperlinks maßgeblich zur Strukturierung, Usability und Findability bei. Neben diesen Punkten sind Hyperlinks auch die Grundlage für die Linkpopularität. Je mehr eingehende Links eine Seite hat, desto höher ist die Linkpopularität und dadurch wird die Seite in vielen Suchmaschinen weiter oben angezeigt.

    Neben der Unterscheidung zwischen internen und externen Links lassen sich Hyperlinks auch nach der Art des Zieles klassifizieren. Neben einer URL (Uniform Resource Locator) als Ziel, lassen sich auch Hyperlinks zu Dokumenten, Ordner, Email Adressen oder auch Seiten innerhalb eines Dokuments erzeugen. Abgesehen von dieser Klassifizierung ist es weiterhin auch möglich nach der Einbettung des Links zu unterscheiden. So kann man einen Text mit einem Hyperlink hinterlegen, aber auch ein Bild, eine Grafik, ein Banner oder Ähnliches.

    Text-Links stellen die einfachste Form der Hyperlinks dar und werden von allen Suchmaschinen verstanden. Darüber hinaus gibt es noch weiter Formen von Links, wie zum Beispiel die „NoFollow“ Links, welche zwar den User direkt auf die gewünschrte Seite bringen, jedoch von Suchmaschinen nicht bewertet werden. Ein anderes Beispiel sind die Javascript Links, jedoch können auch diese nur schwer von Suchmaschinen verfolgt werden.

    Erstellung eines Hyperlinks

    Wie bereits oben erwähnt bedarf es einer Programmiersprache um Hyperlinks umzusetzen. Die gängigste Programmiersprache für Links ist HTML da diese Sprache auch die Grundlage für das WorldWideWeb ist. Alle Verweise, die in HTML geschrieben werden, haben den gleichen Aufbau, unabhängig vom Ziel des Hyperlinks. Man beginnt mit einem „a“ (a=anchor=Anker) und fügt danach das Attribut „href“ ein, welches das Ziel des Links definiert.

    Beispielhaft könnte der Befehl dann wie folgt aussehen:

    <a href="http://www.bali.kilu.de/">Auslandssemester auf Bali</a>

     

    Dieser Links würde auf die Domain www.bali.kilu.de führen und die Bezeichnung „Auslandssemester auf Bali“ tragen.

    Desweiteren können die HTML Befehle um verschiedene Attribute ergänzt werden. Das „target“ Attribut zum Beispiel bestimmt ob das Ziel des Hyperlinks im gleichen Browserfenster oder in einem neuen Fenster geöffnet wird.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hyperlinks die Grundlage für das Internet sind. Ohne Hyperlinks wäre die Navigation im WorldWideWeb sehr umständlich und Suchmaschinen würden schlechte bis unbrauchbare Ergebnisse liefern.

     

    Quellen:

    http://de.selfhtml.org/html/verweise/definieren.htm

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Markup_Language

    http://www.suchmaschinen-optimierung-eintrag.de/Links/Arten.von.Links.htm

    http://www.suchmaschinen-doktor.de/optimierung/links-popularitaet.html

     

  • Hyperlinks

    Hyperlinks (engl.) “ Hyperverweise, -verbindungen (de.)

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    „Hyperlinks sind Fäden, Verbindungen, mit denen das Gewebe des world wide webs gesponnen wird“ (P.Müller)<!--[if !supportFootnotes]-->[1]

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    Definition

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    Ein Hyperlink ist eine Verbindung, „Verlinkung“ mit anderen im Hypertext erstellten Dokumenten, Dateien (Word, Power Point, Excel, html-Dokumente => Internetseiten, Nachschlagewerke im Hypertext etc.). Er bildet die Grundlage des Internets und trägt erheblich zur Strukturierung, Findability und Usability von Dokumenten bei.

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    Kennzeichnung

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    Sobald man seinen Cursor über einen Hyperlink führt, transformiert er sich in eine Hand und die Schrift (wenn sie es nicht schon vorher ist) wird unterstrichen. Die Schrift, die einen Hyperlink kennzeichnet ist meist blau. Der Hyperlink wandelt seine Farbe nach einmaliger Betätigung von blau in meist lila.

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    Nutzen von Hyperlinks

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    Hyperlinks können vielerlei Nutzen haben. Man kann anhand von Hyperlinks innerhalb von Dokumenten oder Internetseiten Verweise kreieren (interne Links), die in Präsentation ein unnötiges Durchsuchen von Folien erübrigen. Auf Internetseiten, die länger als eine Bildschirmseite sind wird somit ebenfalls ein langes Suchen erübrigt.

    Durch Hyperlinks wird das Auffinden spezifischer Informationen erheblich erleichtert. Weiterhin sind Hyperlinks unabdingbar für die Optimierung der eigenen Internetpräsenz, durch Verlinkungen mit anderen Seiten und Verzeichnissen (externe links). Des Weiteren ermöglichen sie eine redundanzarme Struktur.

    Es bestehen Thesen darüber, dass die Struktur der Hypertexte für das menschliche Gehirn eingängiger ist und somit die Arbeit am Computer enorm erleichtert wird. Dem gegenüber steht jedoch die These, dass der „rote Faden“ bei zu vielen Querverweisen verloren geht. Am geeignetsten scheint diese Struktur jedoch für Leute die bereits mit einem Thema vertraut sind und schnell durch die vernetzte Struktur an viel Information gelangen wollen.

    Darüber hinaus bildet die Hypertextstruktur die Basis für das Internet und ohne Hyperlinks würden Suchmaschinen Ihre Arbeit nicht verrichten können. Elementar sind Hyperlinks somit auch für die Findability, die hauptsächlich im pagerank widergespiegelt wird, da der eigene pagerank durch Hyperlinks von anderen Präsenzen mit einem hohen pagerank auf die eigene Seite, stark gesteigert wird. Somit haben Hyperlinks selbstverständlich eine enorm hohe ökonomische Relevanz.

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    Arten von Hyperlinks

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    Generell gibt es

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    1. einfache Hyperlinks
    2. relative Hyperlinks
    3. absolute Hyperlinks

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    Während ein „einfacher Hyperlink“ lediglich auf Dateien innerhalb eines Verzeichnisses verweist, bezieht sich der „relative Hyperlink“ auf Dokumente in hierarchisch untergeordnete Verzeichnisse. Ein „absoluter Hyperlink“ verlinkt zwei absolut unterschiedliche Seiten miteinander unter Anwendung eines Verweises auf eine andere URL (Uniform Resource Locator).

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    Weitere gängige Bezeichnungen

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    1. Interne Links
    2. Externe Links
    3. Inline Links
    4. Frame Links
    5. Noframe Links
    6. Surface Links
    7. Deep Links

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    1. Interne Links beziehen sich auf verschiedene Dokumente innerhalb einer Domain („einfache Hyperlinks“).
    2. Externe Links („absolute Hyperlinks“) verweisen auf andere Seiten, Internetadressen.
    3. Inline Links ermöglichen es externe Inhalte auf der eigenen Seite zu implementieren, ohne dass man die Herkunft zurückverfolgen kann.
    4. Bei den Frame Links ist es möglich größere Teile, Rahmen auf die eigene Seite zu bannen.
    5. Bei den Noframe Links erstellt man einen noframe-Bereich, in welchem man alle links der Seite reinladen kann.
    6. Surface Links bezeichnen einen Startseitenverweis, während
    7. Deep Links einen Verweis auf eine spezielle Datei innerhalb einer Seite charakterisiert.

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    Vorteile und Nachteile, rechtliche Konsequenzen

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    Der Vorteil bei Internen Links im Gegensatz zu Externen Links ist, dass sie stetig automatisch auf Ihre Korrektheit überprüft und gegebenenfalls geändert oder entfernt werden, wenn das Zieldokument modifiziert wird. Externe Links hingegen bedürfen einer kontinuierlichen „Pflege“, da sie nicht automatisch korrigiert werden und bei Erlöschen des Zieldokuments zu „Toten Links“ werden.

    Inline Links werden oft für Marketing (Werbung) benutzt, da man jedoch hier Inhalte von anderen Seiten auf seiner Seite integriert kann es schnell zu Urheberrechtsverletzungen oder Gesetzeswidrigkeiten kommen, wenn der Verweis beispielsweise nicht jugendfrei ist. Bei den Frame Links wird diese Problematik noch intensiviert, weil es sich hier um größere Teile bzw. Rahmen handelt, die maßgeblich zur Gestaltung einer Seite beitragen und somit viel Mühe ersparen können. Bei sich ändernden Inhalten des Zielverzeichnisses oder Unkenntnis über die Nutzung des Urhebers kann es jedoch sehr schnell zu rechtlichen Interferenzen kommen.

    Noframe Links sind vor allem sinnvoll wenn der Browser des Anwenders keine frames unterstützt, was heute nur noch sehr selten vorkommt. Primär dienen Sie jedoch der Geheimhaltung von Verlinkungen und können somit auch Veruntreuungen von Inhalten in sich bergen. Google hat jedoch auch die Möglichkeit diese noframe-Bereiche zu indizieren.

    Die Verwendung von Surface Links, werden verwendet um auf eine gesamte Internetpräsenz aufmerksam zu machen, während Deep Links auf einen bestimmten Inhalt innerhalb eines Verzeichnisses verweisen.

    Ergänzung: Erstellung eines Hyperlinks

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    In der html-Programmiersprache können links auf unterschiedliche Weise verwendet werden:

    Für einfache Verweise beginnt man mit einem “Anker“ : <a ...>text</a>, der praktisch den Text des Hyperlinks wiedergibt, während der Befehl “href“ das eigentliche Ziel des Hyperlinks definiert. Durch die Zusammenfassung dieser Befehle könnte ein Verweis dann folgendermaßen aufgebaut sein:

    <a href=“...“>Test</a>

    Zum Einbinden benutzt man sogenannte frames die folgendermaßen aufgebaut sind:

    <frame src=“...“/>

    Für relative Hyperlinks verwendet man den html-Sprachcode:

    <link rel=“help“ title=“Hilfe“ href=“...“>

    während “href” hier wieder den Zielort festlegt, wird durch den Befehl “title” die Beschriftung des Links angegeben.

    Sehr sinnvoll ist es auch einen Hyperlink zur Rückkehr an den Ursprungsort zu setzen, nicht nur aus Gründen der Strukturierung sondern auch weil Suchmaschinen so Rückschlüsse über die Hypertextstruktur aufgrund der Seitenbeziehung ermöglicht wird.

    Innerhalb von Programmen wie Word gestaltet sich die Erstellung sehr viel einfacher. Man muss hier lediglich im Menüpunkt „Einfügen“ Hyperlink auswählen und die Zielseite angeben.

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    <!--[if !supportEmptyParas]-->

    Quellen:

    <!--[if !supportEmptyParas]-->

    1. Zweiter Kursteil des Faches E-Commerce, Dr.T.Hildebrandt
    2. Dritter Kursteil des Faches E-Commerce, Dr.T.Hildebrandt

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    <!--[if !supportFootnotes]-->

    <!--[if !supportFootnotes]-->[1] http://www.pascalprosper.ch/10schritte/7hyperlinks.htm

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  • Hypermedia

    Hypermedia 

    Das Wort Hypermedia setzt sich zusammen aus den Worten Hypertext und  Multimedia.

    Die Begriffe Hypermedia und Hypertext werden häufig synonym verwendet, wobei bei dem Begriff Hypermedia der Schwerpunkt auf dem multimedialen Aspekt liegt. Das wohl bekannteste Beispiel für Hypermedia ist das WorldWideWeb.

    „Unter Hypermedia versteht man die Integration von Graphik, Tönen, Video und jeder Kombination davon in einem verbundenen und mit Querverweisen ausgestatteten System derInformationsspeicherung und-suche.“

    (http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761577371/Hypermedia.html, zugegriffen am 19.12.2007) 

    „Die Hypermediatechnologie eröffnet [...] ein großes Lernpotential, da so Dokumente verlinkt werden können, die physikalisch nicht auf dem gleichen Rechner oder Speichermedium abgelegt sind und sich außerdem vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten mit weiteren Lernenden geschaffen werden können.“

    ( http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Hypertextlernen.shtml, zugegriffen am 19.12.2007) 

    Hypermedia-Systeme speichern Informationen in einer Netzstruktur und bestehen aus zwei Komponenten:

     - Hypermedia-Dokumente, auch Hypermedia-Anwendungen genannt

    - und Hypermedia-Werkzeuge, auch Autorensysteme genannt 

    Hypermedia-Dokumenten  

    Bei Hypermedia-Dokumenten handelt es sich um nicht-linear miteinander verknüpfte Informationseinheiten.

    Hypermedia-Dokumente können von zwei Standpunkten aus betrachtet werden. Vom ersten Standpunkt betrachtet man die interne Darstellung, vom zweiten Standpunkt wird die präsentative Struktur betrachtet.   

    - Interne Darstellung:

    Ein Hypermedia-Dokument besteht aus einem Beziehungsnetzwerk von Knoten und Kanten,welches auch Hypergraph genannt wird; die Knoten werden als Hyperknoten und die Kanten Hyperlinks oder Verweise bezeichnet. Während die Knoten Informationseinheiten repräsentieren, stellen die Kanten die Verbindungen und Zusammenhänge zwischen den Knoten dar.  

    - Präsentative Struktur:

    Die Hypermedia-Dokumente werden durch einen Browser für den Benutzer sichtbar gemacht. Man bezeichnet das Lesen von Hypermedia-Dokumenten auch als Browsen durch das Dokument. Es ist besonders wichtig, dass auf die Usability geachtet wird, damit sich der User im Dokument zurecht findet. 

    Hypermedia-Werkzeuge:

    - Browsingsysteme:

    Durch Bowsingsysteme kann sich der Benutzer interaktiv durch das Hypermedia-Dokument bewegen. Ein Problem, das bei dem Navigieren durch das Hypermedia-Dokument entstehen kann, ist dass  der Benutzer durch zu viele Verlinkungen in dem Netzwerk den Überblick verloren hat. Dieses Phänomen wird als „Lost in Space“ bezeichnet.

    -Filter in Browsingsystemen: Filter helfen dem User, sich besser im Hypermedia-Dokument zurecht zu finden. Man unterscheidet zwischen Nachbarschaftsbeziehungs-Filter, HierarchieFilter und dem Fischaugenfilter.

    - weitere Hilfsmittel in Browsing-Systemen: Ein zusätzliches Hilfsmittel ist die History-Liste. In dieser Liste werden die besuchten Links des Users gespeichert, so dass er später zu besuchten Links zurückgreifen kann.

    Eine weitere Hilfe sind Lesezeichen, auch Bookmarks genannt. Man kann mit ihrer Hilfe Links speichern, auf die man später noch einmal zugreifen möchte. Alle erstellten Lesezeichen sind im Browser als Liste abrufbar. 

    Abgrenzung Hypermedia vs. Multimedia:

    „Bei einem Multimedia-Produkt wird die Präsentation (im Wesentlichen) vom Produkt, d.h. vom Autor gesteuert. Der Benutzer wird durch das multimediale Beziehungsnetzwerk einer Präsentationsanwendung geführt. 

    Bei einem Hypermedia-Produkt muss der Leser die Reihenfolge (und Art) der Präsentation selbst steuern. Es wird ein hoher Interaktionsgrad verlangt. Deswegen sind zusätzliche Hilfsmittel, wieBrowser, Filter, Übersichtsfenster und History-Mechanismen zur Unterstützung des Navigierens notwendig. 

    Ähnlich wie Hypertext-Dokumente lassen sich multimediale Präsentationsanwendungen als ein Netzwerk mit Knoten und Kanten darstellen. Auch hier repräsentieren die Knoten die Informationseinheiten und die Kanten die Beziehungen zwischen ihnen. Insofern kann dies nicht zu einer Unterscheidung herangezogen werden. Im Gegenteil: Es lassen sich mit Hypertext-Systemen auch Multimedia-Anwendungen erzeugen.“

    Quellen:

    (http://www.tfh-berlin.de/~siegel/hypermed/hypertxmed.htm, zugegriffen am 19.12.2007)  

    weitere Quellen:

    http://www-is.informatik.uni-oldenburg.de, zugegriffen am 19.12.2007

  • Hypertext

    Hypertext

    Der Begriff „Hypertext“ beschreibt einen Text, der in einem komplexen, nichtsequentiellen Geflecht von Assoziationen verknüpft ist, in dem der Benutzer durch verwandte Themen blättern kann. Die aufgerufenen Dokumente sind durch die nichtlineare Struktur von Ideen ausgezeichnet – im Gegensatz zum linearen Format von zum Beispiel Büchern, Filmen, Vorlesungen, Abhandlungen, Studien, Vorträgen.Es handelt sich hier also um eine multi-lineare Organisation unterschiedlichster Objekte in Form einer netzartigen Struktur, die durch logische Verbindungen (Hyperlinks) zwischen elementaren, einzelnen Wissenseinheiten (einzelne Thesen, Schnappschüsse, Aphorismen) hergestellt wird.

    Synonym zu dem Begriff „Hypertext“ wird heute oft der Begriff „Hypermedia“ benutzt; Hypertext betont dabei jedoch den textlichen Anteil, Hypermedia im Gegensatz dazu betont die nicht-textlichen, multimedialen Komponenten von Hypertext, wie zum Beispiel Animation, Sound-Aufzeichnungen und Video.

    Der Ausdruck „Hypertext" selbst ist Ted Nelsons Verdienst. Er benutzte den Ausdruck bereits 1963, 1965 tauchte er erstmals schriftlich in einem College-Zeitungsartikel zu einer seiner Vorlesungen auf. Für Ihn liegt die Bedeutung des Hypertextes in der Aufhebung sequentieller Zwänge, die durch die Verwendung von Papier als Präsentationsmedium entstehen:

    “By Hypertext I simply mean non-sequential writing; a body of written or pictorial material interconnected in such a complex way that it could not be presented or represented on paper. Hypertext is the generic term for any text, wich cannot be printed.“ (Ted Nelson, Dream Machines: New Freedoms through Computer Screens. A Minority Report, Microsoft Press, Ausgabe 1987).

    Merkmale

    Nicht alle Medien eignen sich zur Umsetzung und/oder Einbindung in ein Hypertext Projekt. Wichtige Kriterien für Hypertext sind zum Beispiel Komplexität, Mehrdimensionalität und sprachliche Dichte (für Texte).

    Komplexität

    Der Ausgangsmedium muss eine Verweischarakter besitzen, der elektronische Querverweise auf andere Informationsquellen zulässt, zum Beispiel in dem Sinne, dass darin Aspekte enthalten sind, die einer über das Dokument hinausgehende Erklärung bedürfen.

    Mehrdimensionalität

    Neben der beispielsweise im Text offensichtlichen Erkenntnisdimension sollte noch eine weitere, oft nicht so offensichtliche, nicht weniger interessante Dimension vorhanden sein.

    Sprachliche Dichte

    Als Faustregel kann gelten, dass je kürzer der Text (das Medium), desto besser geeignet ist er für die Einbindung in ein Hypertext-Projekt (Erweitung durch Hyperlinks und Hypermedia).

    Beispiele für komplexe Hypertext-Systeme sind Wikipedia, aber auch der Internetdienst World Wide Web (WWW), obwohl letzteres auch die Einbindung von nichtsprachlichen Datentypen ermöglicht und deshalb streng genommen, obgleich es auf Hypertext beruht, ein Hypermedia-System ist.

    Vorteile

    Hit Hilfe von Hypertexten kann eine Großzahl komplexer Informationen nahezu redundanzfrei für den Benutzer dargestellt werden. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge entspricht diese assoziative Struktur auch ehr der Funktionsweise des menschlichen Denkens. So lautet dann die Argumentation, auch insbesondere für den vermehrten Einsatz von Hypertexten in Lernumgebungen:

    „Hypertext scheint unter der Annahme kognitiv plausibel zu sein, dass Wissen [...] im menschlichen Gehirn in vernetzt topologischen, nichtlinearen Strukturen organisiert sei. Unter dieser Annahme könnte die Wissensaufnahme über eine vergleichbare Organisationsform, wie sie durch Hypertext gegeben ist, effizienter sein als eine Aufnahme, die den ’Umweg’ über lineare Präsentationsformen (Vorlesungen, Texte) nimmt.“ (Rainer Kuhlen, Hypertext. Ein nichtlineares Medium zwischen Buch und Wissensbank, Berlin, Heidelberg, New York, 1991). Ein derartiges Netzsystem lässt dem Benutzer demnach zusätzlich die Möglichkeit zu stöbern. Dabei können erstaunliche, nicht-planbare Mehrwerteffekte („Serendipity-Effekte“; engl. „serendipity“, dt. „glücklicher Zufall“) für den Anwender auftreten.

    Nachteile

    Das größte Problem bei der Anwendung von Hypertexten ist das Auftreten des „Lost-in-Hyperspace“-Gefühl (dt. „verloren im Hyperspace“), dass dann beim Benutzer eintritt, wenn eine geeignete Navigations- oder Lesestruktur (zum Beispiel Guided Tour) fehlt und der Anwender sich im Netz, beispielsweise auf Grund von unerwünschten Ablenkungen vom ursprünglichen Interesse, verirrt.

    Orientierungshilfen

    Diesem Lost-in-Hyperspace-Gefühl können Anbieter von Hypertext-Inhalten ganz gezielt mit relativ einfachen Maßnahmen und Mitteln, die teilweise sogar bereits von der Hypertext-Software bereitgestellt werden, entgegenwirken. Einige nützliche Orientierungshilfen sind beispielsweise folgende;

    Einsatz in Hypertext, wie bei Printmedien:

    ·         Inhaltsverzeichnis

    ·         Glossar

    ·         Register

    ·         Fußnoten 

    Einsatz speziell in Hypertext-Systemen:

    ·         Back-Button

    ·         Forward-Button

    ·         Bookmarks/Favoriten

    ·         Verweise (Hyperlinks)

    ·         Navigationsverweise

  • Hypertext Transfer Protocol (http)Hypertext Transfer Protocol (http)

    Bei dem Hypertext Transfer Protocol handelt es sich um ein Protokoll zur Übertragung von Daten aus Webseiten vom Server des Betreibers zum Rechner des Nutzers.

    Die Internetprotokolle lassen sich grob in drei Schichten des OSI-Modells aufteilen. Hierbei handelt es sich um ein Modell, das zum Beispiel den Datenaustausch zwischen zwei Computern in einem offenen Kommunikationssystem beschreibt.  

    1. Die erste Schicht ist als Anwendungsschicht bekannt, hier werden benutzerorientierte Internetdienste angeboten und entsprechende Protokolle definiert (z.B.Hypertext Transfer Protocol). 

    2. Die Transportschicht beinhaltet hauptsächlich zwei Protokolle, das Transmission Control Protocol (TCP) und das User Datagramm Protocol (UPD).

    3. Die Vermittlungsschicht befasst sich mit der Grundlage des Internets, dem Internet Protocol (IP).  

    Das Hypertext Transfer Protokoll wurde 1989 von Tim-Berners Lee zusammen mit der Uniform Resource Locator (URL) und dem Hyper Text Markup Language (HTML) entwickelt und bildete somit den Grundstein für das World Wide Web.

    Funktion

    Die im Web enthaltenen Informationen sind in HTML- Dokumenten gespeichert und werden auf www-Servern bereitgestellt. Www-Clients können mit Hilfe von Browsern diese Informationen herunterladen und dann in die formatierten Daten einsehen. Hierbei spricht man umgangssprachlich auch vom „Surfen im Internet“.

    Beim Zugriff auf eine www-Seite wird zwischen Client und Server eine Transmission Controle Protocol (TCP)-Verbindung aufgebaut, die eine direkte Verbindung zwischen den Endknoten ermöglicht und mit Hilfe der die beiden Partner über http kommunizieren können.

    Aufbau

    Das Hypertext Transfer Protokoll ist relativ einfach strukturiert. Es gibt nur wenige Kommandos die über den American Standard Code For Information Interchange (ASCII) codiert werden. Der Client schickt eine HTTP-GET-Request an den Server, verbunden mit den URL Angaben der gewünschten Adresse. In den URL-Angaben befinden sich zusammen mit den Domain–und Dateinamen die Angaben für Protokoll und Format. URL ist die Abkürzung für Uniform Resource Locator und ist mit der Adresse eines Internet Angebots zu vergleichen. Sie enthält die Angaben über den angesprochenen Internetdienst und das dementsprechende Übertragungsprotokoll (z.B. http://www.eufh.de/myEufh/index.php.). 

    Erhält der Server diese Informationen reagiert er, indem er das gewünschte Dokument an den Client überträgt. Dieses kann unterschiedliche Medien enthalten, die durch das MIME–Format codiert werden. Der Browser interpretiert die empfangenen Daten. Er macht es möglich verschiede Dienste wie E-Mail, Downloads oder Webseiten dem Client unter einer gemeinsamen Bedieneroberfläche anzuzeigen.

     

    Nach erfolgreicher Datenübertragung wird die Verbindung nicht aufrechterhalten. Sollen weiter Informationen abgerufen werden, muss eine erneute Anfrage bzw. eine neue Verbindung aufgebaut werden. Aus diesem Grund spricht man auch von einem zustandslosen Protokoll.

    Fazit

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Hypertext Transfer Protokoll die Texte, Töne, Bilder und Videodienste des World Wide Webs steuert. Es ist jedoch lediglich für die Übertragung der Daten vom Server des Betreibers der besuchten Webseiten zum Rechner des Nutzers zuständig und nicht für die visuelle Aufbereitung dieser.  Diese richten sich nach dem Hyper Text Markup Language (html).