Glossar

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  • Instant Messaging

    Instant Messaging


    Die zunehmende weltweite Vernetzung ermöglicht eine immer schneller werdende Kommunikation zwischen den Teilnehmern. Dies bringt erhebliche Vorteile im privaten als auch wirtschaftlichen Bereich mit sich. Instant Messaging bietet eine Möglichkeit eine Kommunikation in Echtzeit über ein Netzwerk zu gestalten.

    Bereits im Jahre 2004 überholte das Instant Messaging Angebot das des Free-Webmail Angebot und wurde somit zu einem der wichtigsten Kommunikationsmitteln. Weltweit gibt es bereits mehr als 250 Millionen Nutzer.<!--[if !supportFootnotes]-->[1] Doch was versteht man genau unter Instant Messaging?


    Begriffserklärung:

    Unter Instant Messaging versteht man die sofortige Nachrichtenübermittlung. Mit Hilfe eines Client-Programms, dem Instant Messenger, ist es möglich, anderen Teilnehmern innerhalb eines Netzwerkes (meist das Internet) in Echtzeit Nachrichten zu schicken, Dateien auszutauschen oder angezeigt zu bekommen wer gerade online ist.<!--[if !supportFootnotes]-->[2]


    Beispiele einiger Messaging-Programme sind:

    -          Instant Messenger (AOL)

    -          ICQ

    -          MSN Messenger (Microsoft)

    -          Yahoo Messenger (Yahoo)

     Nicht alle Messaging-Programme sind miteinander kompatibel. Dies ist damit zu begründen, dass die verschiedenen Anbieter verschiedene Protokolle verwenden. OSCAR (Open System For Communication In Realtime) wird beispielsweise für ICQ oder den Instant Messenger von AOL verwendet, wohingegen Microsoft bei seinem Messenger das MSNP (Mobile Status Notification Protocol) Protokoll verwendet.

    Einige Programme ermöglichen es außerdem durch die Verwendung von Webcams, Mikrofone oder Kopfhörer Video- oder Telefonkonferenzen in Echtzeit abzuhalten.


    Funktionsweise

    Anmeldung:   

    Der Instant Messanger Nutzer authentifiziert sich am Instant Messanger Server. Der Server sucht die dazugehörige Kontaktliste und aktualisiert diese


    Kommunikation:

    1.)  "Peer-to-Peer“-Kommunikation: Nach Identifikation eines anderen „verfügbaren“ Instant Messaging Nutzer erfolgt die Kommunikation direkt zwischen den Nutzern

    2.) "Client-to-Server“-Kommunikation: Hier erfolgt die Kommunikation über den Messaging Server


    Abmelden:

    Der Messaging-Nutzer gibt dem Server bekannt, dass er sich abmeldet, welcher dies an die anderen Nutzer weitergibt.<!--[if !supportFootnotes]-->[3]


    Problematik

    Bis heute erfolgt die gesamte Kommunikation über Instant Messaging Programme fast ausschließlich unverschlüsselt, was eine besondere Anfälligkeit für Internet „Würmer“ mit sich bringt.<!--[if !supportFootnotes]-->[4]


    Zusammenfassung

    Instant Messaging gilt als eines der Kommunikationsmittel der Zukunft. Das große Angebot an Messaging Programmen unterstützt diesen Trend. Jedoch sind viele dieser Programme noch nicht miteinander kompatibel und beinhalten daher im direkten Vergleich zu Email Angeboten einen erheblichen Nachteil.


    Autor:

    Florian Weins

    Quellen:

    <!--[if !supportFootnotes]-->

    <!--[if !supportFootnotes]-->[1] Vgl. http://www-vs.informatik.uni-lm.de/teach/ss05/vp/
    Vortragsfolien/Christina%20Nell%20-%20Instant%20Messaging.pdf, zugegriffen am 30.03.2007.

    <!--[if !supportFootnotes]-->[2] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Instant_Messaging, zugegriffen am 30.03.2007.

    <!--[if !supportFootnotes]-->[3] Vgl. http://www-vs.informatik.uni-lm.de/teach/ss05/vp/
    Vortragsfolien/Christina%20Nell%20-%20Instant%20Messaging.pdf, zugegriffen am 30.03.2007.

    <!--[if !supportFootnotes]-->[4] Vgl. http://www-vs.informatik.uni-lm.de/teach/ss05/vp/
    Vortragsfolien/Christina%20Nell%20-%20Instant%20Messaging.pdf, zugegriffen am 30.03.2007.

  • Internet-Auktionen

    Internet-Auktionen


    Internet-Auktionen sind eine Form des Online-Shoppings. Diese sind vielfältig und entwickeln sich ständig weiter, sodass zum Teil völlig neue Geschäftsmodelle entstehen.
    Internet-Auktionen sind virtuelle Auktionen, bei denen eine neutrale Plattform (eBay, ricardo) zur Verfügung gestellt wird, die es Kunden, also Käufern, und Anbietern, sprich Verkäufern, ermöglicht, Verhandlungen und Transaktionen, sowie den Austausch von Informationen durchzuführen. Die Auktionsdauer ist wesentlich länger als bei klassischen Auktionen. Sie kann mehrere Tage oder sogar Wochen betragen. Ebenso ist keine physische Anwesenheit von Bietern und Anbietern erforderlich. In der Regel sind die Teilnehmer einer Online-Auktion nicht permanent online, sodass sie die Möglichkeit haben sollten, einmal pro Tag ein Gebot abzugeben. Denn die Auktion endet nicht, wenn kein höheres Gebot mehr abgegeben wird, sondern nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne. Käufer wird somit derjenige, der bei Ablauf der Frist das höchste Gebot abgegeben hat. eBay, ricardo et cetera veranstalten aber auch Live-Auktionen, bei denen Bieter innerhalb sehr viel kürzerer Zeit zu einem Ergebnis kommen.

    Die Beteiligten an solchen Auktionen und allgemein im E-Commerce sind Unternehmen (Business [B]), Endverbraucher (Customer [C]) und staatliche Einrichtungen (Government [G]). Da die Initiative im E-Commerce und auch bei Internet-Auktionen von jedem Beteiligten ausgehen kann, können neun verschiedene Typen von Geschäftsbeziehungen kombiniert werden. Auf die Internet-Auktion treffen drei Klassen zu:

    • B-to-B: alle Transaktionen zwischen Unternehmen, zum Beispiel Beschaffung, Zahlungsabwicklung, Kooperation, Marktplätze
    • B-to-C: alle Vertriebsaktivitäten mit Endverbrauchern als Zielgruppe, zum Beispiel Versteigerung von Überbeständen, Reisen
    • C-to-C: Transaktionen zwischen Privatleuten, zum Beispiel Versteigerung eines Gebrauchtwagens


    Somit sind „Internet-Auktionen […] revolutionäre Absatz- und Kommunikationskanäle für Produkte jeder Art“ (Albers et al. 2001, S.229). Folglich werden nicht nur, wie bei einer klassischen Auktion, gebrauchte Güter, seltene Güter oder Unikate versteigert, sondern auch digitale Güter (Software, Medienprodukte), Neuwaren und Dienstleistungen zur Ersteigerung angeboten.

    Preisbildung

    In der Regel sind die Preise für die angebotenen Produkte nicht festgelegt. Käufer und Verkäufer treffen auf dem elektronischen Marktplatz zusammen, um frei über die angebotenen Güter und deren Preise zu verhandeln; somit bilden sich die Preise nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Das heißt, je mehr Interesse an einem angebotenen Produkt besteht, desto mehr wird für dieses Produkt geboten werden. Dementsprechend ist die Chance für den Verkäufer größer, einen guten Preis für das Produkt zu erzielen oder sogar einen höheren Preis zu erzielen, als das Produkt eigentlich noch wert ist. Umgekehrt kann aber auch die Nachfrage nach einem Produkt sinken, das Angebot steigt dadurch, sodass weniger geboten werden kann und muss, als das Produkt eigentlich wert ist.

    Vorteile

    Verkäufer

    • Einsparungen bei Transaktionskosten
    • Nicht mehr an Öffnungszeiten gebunden -> Einsparung von Personal- kosten, Mietkosten
    • Geringere Lagerkosten pro Stück, weil die Umschlagshäufigkeit höher ist
    • Geringere Vertriebskosten, da Käufer und Verkäufer sich über Versand und Bezahlung einigen
    • Geringe Marketingkosten, da der Anbieter die Produktbeschreibung/ -darstellung selbst vornimmt
    • Große Ansprache vieler unterschiedlicher Zielgruppen -> auch in andere Länder
    • Internetspezifische Möglichkeiten in der Ansprache (individuell, interaktiv, Multimedia)
    • Wert der Ware kann durch gegenseitiges Interesse der Käufer in die Höhe getrieben werden


    Käufer

    • Global, überall, jederzeit zugänglich
    • Möglichkeiten, Schnäppchen zu machen
    • Bei hoher Anzahl von unterschiedlichen Anbietern mit unterschiedlicher Anzahl von Produkten und Dienstleistungen profitiert Käufer


    Nachteile

    Verkäufer

    • Die angebotenen Produkte können für weniger Geld ersteigert werden, als sie wert sind
    • Trägt die Versandkosten, wenn nicht anders vereinbart


    Käufer

    • Kann die Ware vor dem Kauf nicht im Original begutachten -> subjektive Betrachtung durch die Beschreibung des Produktes durch den Verkäufer, sowie Foto-oder Videoaufnahmen
    • Der Käufer trägt Kosten und Risiken meist allein
    • Braucht den Zugang zum Internet
    • Nur noch gelegentlich Seltenheitsgüter oder Unikate

    Rechtliche Aspekte

    Beim Online-Shopping allgemein gelten grundsätzlich die gleichen rechtlichen Bestimmungen, wie beim stationären Einzelhandel auch. Demnach darf der Käufer bei Bestellungen im Internet (Fernabsatzverträge) die Ware ohne Angaben von Gründen innerhalb von zwei Wochen zurücksenden. Allerdings muss gewährleistet sein, dass die Ware begutachtet wurde; beispielsweise durch Öffnen des Pakets. Desweiteren hat der Käufer bei mangelhafter Ware das Recht auf Nacherfüllung, beziehungsweise bei nicht erfolgter Nacherfüllung vom Kaufvertrag zurückzutreten, den Kaufpreis zurückzu- fordern oder den Kaufpreis zu mindern. Ebenso gelten gesetzliche Sachmängelhaftungsrechte und vertragliche Garantieleistungen.
    Dieses sogenannte Widerrufsrecht gilt jedoch nicht unter Privatpersonen.

    Bei Internet-Auktionen ist es ähnlich. „Es handelt sich um einen normalen Kaufvertrag mit lediglich einer Zeitablauf- und Höchstgebotkomponente“ (www.aufrecht.de/2802.html). Das bedeutet, dass der Verkäufer keinen Einfluss mehr darauf hat, zu welchem Preis sein Produkt letztlich versteigert wird. Ebenso muss der Käufer, der nach Ablauf der Frist den Zuschlag erhält, das Produkt zu seinem abgegebenen Preis annehmen. Denn mit Zeitablauf kommt ein rechtswirksamer Kaufvertrag zwischen Verkäufer und Käufer mit dem höchsten Gebot zu diesem Zeitpunkt zustande, sodass man nicht vom Kaufvertrag zurücktreten kann. Wird der Vertrag bei Internet-Auktionen zwischen Unternehmen und Privatpersonen abgeschlossen, gelten wieder die allgemein gesetzlichen Bestimmungen. Diese gelten jedoch nicht bei Versteigerungen unter Privatpersonen.
    Es ist nicht genau definiert, ab wann man als Gewerbetreibender gilt und somit das Widerrufsrecht gültig ist, oder ob man als Privatperson tätig ist, sodass es hier immer wieder zu Streitfragen kommt.



    Quellen:

    Albers, Sönke/ Clement, Michael/ Peters, Kay/ Skiera HG., Bernd (2001): eCommerce. Einstieg, Strategie und Umsetzung im Unternehmen. 3. Auflage, Frankfurt am Main.

    Bürgerliches Gesetzbuch (2007): §§ 312. 59. Auflage, München.

    Meier, Andreas/ Stormer, Henrik (2005): eBusiness & eCommerce. Management der digitalen Wertschöpfungskette. Berlin u. Heidelberg.

    Merz, Michael (2002): E-Commerce und E-Business. Marktmodell, Anwendungen und Technologien. 2. Auflage, Heidelberg.

    http://www.aufrecht.de/index.php?id=2802, zugegriffen am 09.11.08.

  • Internet-Auktionen

    Internet-Auktionen

    Bei einer Auktion, auch Versteigerung genannt, bieten potenzielle Käufer ein oder mehrere Gebote für eine Ware oder eine Dienstleistung. Der Meistbietende gewinnt und erhält den Zuschlag. Eine Internet-Auktion, auch Online-Auktion genannt, dient dem gleichen Zweck mit dem Unterschied, dass sie im Internet stattfindet. Der bekannteste Veranstalter ist eBay. Andere Beispiele sind www.spopping.com und www.azubo.de. Diese bieten eine fast endlose Auswahl an Artikeln, die in Kategorien unterteilt sind.

    Mögliche Kategorien sind Antiquitäten, Computer, Garten, Musik, Software und Tierwelt. Zudem gibt es auch diverse Veranstalter von Internet-Auktionen, die sich auf ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung spezialisieren. Unter www.internet-buchauchktion.de wird eine große Vielfalt an ausgewählten und alten Büchern geboten. Ist man auf der Suche nach Gold, Schmuck und Edelsteinen ist www.internetauktionsbuero.de der richtige Link. Unter www.my-hammer.de besteht die Möglichkeit diverse Dienstleistungen, von Bauarbeiten über Fliesenlegen bis hin zu Zimmerer, zu ersteigern. Bei Internet-Auktionen nicht versteigert werden dürfen verschreibungspflichtige Medikamente, gestohlene Artikel, Lebewesen wie Menschen und Tiere, Waffen, Zigaretten und pornographisches Material.

    Es gibt drei Transaktionsformen:

    Bei einer „Business-to-Business Versteigerung“, auch B2B genannt, werden Waren von Unternehmen zu Unternehmen angeboten. Dies geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

    Bei „Business-to-Consumer Versteigerungen“ bieten Unternehmen Produkten für die Allgemeinheit an.

    Die letzte und zurzeit für private Internetnutzer interessanteste Transaktionsform, ist die „Consumer-to-Consumer Auktion“.

    Zusätzlich wird nach Auktionsformen unterschieden:

    Bei der sogenannten „Englischen Auktion“ erhält der Bieter den Zuschlag zu seinem Gebot, der bereit ist den höchsten Preis zu zahlen und am Ende übrig bleibt.

    Bei der „Holländischen Auktion“ wird ein vom Verkäufer festgelegter Festpreis solange gesenkt, bis der Bieter den gerade aktuellen Höchstpreis akzeptiert.

    Bei der „Vickrey-Auktion“ werden von den Bietern verdeckte Gebote abgegeben. Der mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag.

    Stiftung Warentest hat Online-Auktionshäuser in Kriterien zum Kauf und Verkauf sowie zur Webseite miteinander verglichen. Wegen des riesigen Angebots und den hohen Erfolgsaussichten ist eBay Testsieger. Platz zwei geht an das Schweizer Auktionshaus Ricardo.ch und Platz drei an das deutsche Auktionshaus Azubo.de. In der Kategorie Datenschutz schnitten alle Anbieter mit ausreichend bis mangelhaft ab.

    Und so funktioniert´s

    Bevor man sich offiziell Käufer oder Verkäufer einer Internet-Auktion nennen darf, ist es nötig sich vorher auf der dazugehörigen Internetseite zu registrieren. Zuerst werden jegliche Kontaktdaten wie Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Kontodaten eingegeben. Anschließend werden ein Mitgliedsname und ein Passwort gewählt. Zum Schluss muss man noch den allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung zustimmen und dann kann es auch schon losgehen.

    Der Verkäufer beschreibt seine Ware in Textform und veranschaulicht sie anhand eines elektronischen Bildes. Der potenzielle Käufer kann anhand der genannten Merkmale die Ware begutachten. Die Dauer der Internet-Auktion beschränkt sich auf wenigen Tag bis Wochen. Das Ende findet zu einem feststehenden Zeitpunkt statt. Der Versand der Ware wird vom Verkäufer organisiert. Die Zahlungsabwicklung, sowie eine eventuell anfallende Reklamation, werden direkt zwischen Verkäufer und Käufer geregelt.

    Tipp

    Unter http://auktionsfinder.com/ ist es möglich diverse Auktionshäuser nach Produkten und Dienstleistungen zu durchsuchen und/oder einen Preisvergleich durchzuführen.

    Internet-Auktionen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben sich zu einem beachtlichen Phänomen entwickelt. Die enorme Produktvielfalt, das riesige Produktangebot und die Gelegenheit ein Schnäppchen zu machen lockt eine Vielzahl von Menschen zum Kauf im Internet. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Ersteigern kostenlos und einfach von zu Hause aus möglich ist.

    Weitere Links und Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Internetauktion 

    http://pages.ebay.de/sicherheitsportal/grundsaetze.html?_trksid=m40 

  • Internet-Auktionen

    Internet-Auktionen 

    Was ist eine Auktion? 

    Eine Auktion (auch Versteigerung genannt) ist eine besondere Art des Verkaufs. Bei einer Auktion bieten potentielle Käufer auf die verschiedensten Produkte, wobei das höchste Gebot den Zuschlag erhält.  

    Internet-Auktionen 

    Im heutigen Zeitalter werden Versteigerungen auch im Internet veranstaltet. Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und laut ComCult (einem Online-Marktforschungsunternehmen) hat jeder dritte Internet-Anwender bereits an Online-Auktionen teilgenommen. Einer der Hauptgründe der Nutzung ist wohl die Chance, etwas zu einem besonders günstigen Preis zu erwerben. Die wohl bekanntesten Internet-Auktionshäuser sind eBay und ricardo.

    Bei Internet-Auktionen werden verschiedene Arten der Preisfindung angewendet. Es wird zwischen der englischen Auktion (ausgehend von einem Startpreis, erhält der Höchstbietende den Zuschlag), der holländischen Auktion (der Startpreis sinkt solange bis ein Bieter ihn annimmt) und der Höchstpreisauktion (das höchste Gebot, welches binnen einer bestimmten Frist abgegeben wurde, erhält den Zuschlag) unterschieden. Die englische Auktion ist die bekannteste und auch die meist verbreiteste Art der Versteigerung. eBay nutzt zum Beispiel diese Art der Preisfindung.

    Internet-Auktionen werden überwiegend von den C-to-C und B-to-C Sektoren genutzt.

    Mittlerweile werden Online-Auktionen nicht mehr nur für Produkte und Waren genutzt, sondern auch für Dienstleistungen. Ein bekannter Anbieter hierfür ist zum Beispiel www.my-hammer.de.

    Es gibt Meta-Suchmaschinen, die sich speziell auf Internet-Auktionen spezialisiert haben, wo man die vielen Anbieter solcher Auktionen im World Wide Web finden kann. 

    Wie funktioniert´s? 

    Um an den so genannten Online-Auktionen teilnehmen zu können, muss man sich zuerst mal bei dem entsprechenden Anbieter mit all seinen Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum und oft auch Bankverbindung) registrieren. Als registriertes Mitglied ist man dann auch Mitglied der Online-Community und kann dann seine zu verkaufenden Waren mit allen Informationen auf die entsprechende Plattform in das Internet stellen, wo dann die Bieter über einen gewissen, vorher festgelegten Zeitraum für die Produkte ihre Gebote abgeben können.

    Mittlerweile bieten manche Online-Auktionshäuser auch die Möglichkeit an, die Produkte über einen Festpreis zu kaufen. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Verkauf wird die Ware meist per Überweisung, per Nachnahme oder über einen Drittanbieter, wie z. B. PayPal bezahlt. Anschließend wird sie dann über den Postweg oder ähnliches zum Käufer transportiert. Bei den meisten Online-Auktionshäusern wird nach der ausgeführten Transaktion eine Bewertung für die Teilnehmer abgegeben. 

    Internet-Auktionen: Ablauf einer englischen Auktion im C-to-C Sektor

    Internet-Auktionen: Ablauf einer englischen Auktion im C-to-C Sektor

    Quellen (zugegriffen 27.06.2007) 

    http://www.ebay.de

    http://de.wikipedia.org/wiki/Auktion

    http://www.w3people.de/site/allgemein/online_glossar.htm#P_Glossar

    http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/TEIA-Internetfuehrerschein/11256-Auktionen-im-Internet.html

  • Internet-Backbone (.engl) - "Internet Rückgrat" (.de)

    Internet-Backbone (.engl) - "Internet Rückgrat" (.de) 

    Internet Backbones stellten damals, in den Anfangszeiten des Internets die Hauptverbindung und damit das Rückgrat des Systems dar. Die vordergründige Aufgabe bestand darin, jegliche Nutzer miteinander zu vernetzten. Der Begriff Backbone bedeutet in diesem Zusammenhang eine Ansammlung von vielen verbundenen Netzwerken bzw. Netzwerkteilnehmern

    In den Jahren um 1989 bildete das APRANET bzw. kurze Zeit später, dass sogenannte NFSNET dieses einzige Rückgrat des Internets. Heute wird diese Aufgabe immer noch von solchen Netzen übernommen jedoch in einem wesentlich umfassenderen und dezentralen Rahmen.

    Backbones bilden heute auch weiterhin die Hauptverbindungen zwischen einzelnen Netzbetreibern und deren Netzen. An sogenannten „Peering Points“ laufen die Backbones der Netzbetreiber zusammen und können so Daten in andere Netze speisen bzw. aus anderen Netzen ziehen, was einen schnellen, weltweiten Datenaustausch ermöglichen soll.

    Backbones haben den generellen Nutzen Daten verschiedenster Netzwerke (private – LAN, regionale – MAN und weiträumigere – WAN) untereinander verfügbar zu machen und innerhalb solcher Verbindungen die Hauptlast zu tragen. Es wird ersichtlich das Internet-Backbones die größten Mengen an Datenpaketen durch das Netz schleusen.

    Aufbau

    Backbones bilden die Verbindungen zwischen den einzelnen „Points of Presence“ der Betreiber (also der Internet Service Provider – kurz ISP). Der größte ISP im deutschen Raum ist die Deutsche Telekom. Diese bietet ein Backbone-Netz, basierend auf 197.000 km Glasfaserkabel und ca. 70 Austauschpunkten (Punkte wo Querverbindungen zu anderen ISP Netzen möglich werden). Insgesamt wird das Datenvolumen an Internetknoten gebündelt und global in Austausch gebracht. Der größte deutsche Internetknoten ist der DE-CIX mit Sitz in Frankfurt. Dieses Unternehmen verwaltet circa 85% des aufkommenden Deutschen Datenverkehrs. Von hieraus werden die Daten dann über weitere solcher Internet-Knoten auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt und in immer größeren Leitungen gebündelt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der Ausbaugrad eines Backbone Netzes ist entscheidend dafür verantwortlich inwieweit ein ISP auch bei Spitzenbelastungen seines Netzes volle Kapazität seiner Leitungen garantieren und umsetzen kann. Dieser Vorteil mag zwar nicht direkt für Privatanwender ersichtlich werden. Wenn jedoch ein ISP aufgrund von zu hoher Auslastung Prioritäten für verschiedene Power-User vergibt und die eigene Leitung gedrosselt wird, spätestens dann wird auch der Nutzen eines dichten, und umfangreichen Netzes für den einzelnen Anwender deutlich.

    Entscheidend für die Leistungsfähigkeit ist, dass innerhalb eines Backbones keine wirklichen Endgeräte vorhanden sind, sondern dass es sich um ein reines Verbindungsnetz, bestehend aus Routern und Switches handelt. Hierdurch wird der Fokus auf das Routing und die Weitergabe von Paketen gelegt. Somit lässt sich auch erklären warum einzelne Backbones nebeneinander konkurrenzfrei bestehen können, obwohl die Betreiber der Backbones in Konkurrenz zueinander stehen. Da es im Allgemeinen um Gewinnmaximierung und die Erschließung eines größtmöglichen abgedeckten Raumes geht, arbeiten die ISP’s hier miteinander. Große Anbieter wie die Telekom oder die Telefónica erfreuen sich an den regionalen Netzten kleiner Anbieter und umgekehrt.

    Aus diesem Grund verläuft auch die Weitergabe von Datenpaketen an den sogenannten „Peering Points“ ohne zusätzlich anfallende Kosten für die Netzbetreiber.

    In Deutschland unterhalten viele Provider (Arcor, tiscali, Alice, etc.) eigene Backbone-Netze. Auch wenn man sich für einen alternativen Provider mit eigener Backbone-Struktur entscheidet, befinden sich die Daten letztendlich immer noch im Netz der deutschen Telekom, da jegliche Verbindungen zwischen den Endkunden und den „Points of Presence“ von der Telekom unterhalten werden. Die Übernahme solcher Leitungen wären für einen ISP schlichtweg zu kostenintensiv.

    Somit wird „die letzte Meile“ immer bei der Telekom vom jeweiligen ISP gemietet, falls ein Kunde zu einem anderen Anbieter wechselt.
    Abhängig von Ausbaudichte und Anzahl der Austauschpunkte in und an andere Netze kann die Leistung eines Backbones gemessen werden. Kann ein Backbone keine ausreichende Netz- und Anschlussdichte aufweisen um alle Querverbindungen mit anderen Netzen aufrecht zu erhalten, sind Leistungsschwankungen in Spitzenzeiten nicht zu vermeiden. Auch kann es bei solchen Leistungsgrenzen passieren, dass Teile des Backbone-Netzes gedrosselt werden oder Kapazitäten auf bevorzugte User (sog. Power-User) umgelegt werden.

     

    Quellen:

    jeweils zugegriffen am 19.12.2007

    http://wapedia.mobi/de/Internet-Backbone

    http://www.teltarif.de/arch/2005/kw28/s17756.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Backbone

  • Internet-Marketing

    Internet-Marketing


    Was ist Internet-Marketing?
    Marketing allgemein wird als eine marktorientierte Unternehmenspolitik aufgefasst, wobei es insbesondere darum geht, die Erfordernisse des Absatzmarktes ausdrücklich und systematisch in allen Funktionsbereichen der Betriebe […] zu berücksichtigen (Katalog E 2006 S.81). Somit umfasst Marketing alle marktbezogenen Aktivitäten gegenüber Kunden und potentiellen Interessenten. Dabei soll sowohl den Nachfragerwünschen und -bedürfnissen entsprochen werden als auch eine Impulsgebung auf dem Markt erfolgen.

    Unter „Internet-Marketing“ versteht man nun die systematische Nutzung
    der Internet- Dienste […] für die Zwecke des Marketings
    (Fritz 2001a, S.4).
    Zu den Internet- Diensten zählen unter anderen die elektronische Post (E-Mail) und das World Wide Web (WWW). Diese sind gleichzeitig die meistgenutzten Dienste. Des Weiteren gibt es noch Newsgroups, Chat, Übertragung Audio/Video und die Internet- Telefonie. Das Internet-Marketing stellt somit eine spezielle Art des Marketings dar, wobei z.B. auf ein bestimmtes Produkt oder auch auf eine bestimmte Leistung mit Hilfe des Internets aufmerksam gemacht werden soll.

    Fälschlicherweise wird Internet-Marketing gelegentlich mit Online-Marketing gleichgesetzt. Letzteres ist allerdings umfassender und beinhaltet zusätzliche proprietäre Online-Dienste.
    Diese sind kommerzieller Natur und werden von den Anbietern nur Abonnenten zur Verfügung gestellt. Folgende Abbildung zeigt die Abgrenzung der Begriffe Internet-Marketing und Online-Marketing:

    Begriffsabgrenzung zwischen Internet-Marketing und Online-Marketing
    Abb. 1: Begriffsabgrenzung von Internet-Marketing und Online-Marketing, in Anlehnung an: Fritz, W.: Internet-Marketing und Electronic Commerce, Wiesbaden 2001, S.23


    Welche unterschiedlichen Marketing-Maßnahmen sind im Internet möglich?
    Mit Hilfe der Internet-Dienste lassen sich verschiedene Marketing-Aktionen durchführen:

    Zum einen gibt es die Online-Werbung. Sie ist die klassische Form des
    Internet-Marketings. Dazu zählen zum Beispiel Banner oder Adds, d.h.
    Werbeanzeigen, die im Internet erscheinen.

    Des Weiteren stellt das E-Mail-Marketing ein Teilgebiet des Internet-
    Marketings dar. Hierbei werden E- Mails mit einer Werbebotschaft an eine
    ganz bestimmte Zielgruppe versendet.

    Eine wichtige Rolle spielt auch das Suchmaschinenmarketing. Das bedeutet einen höchstmöglichen Rang bei Suchmaschinen, wie z.B. Google, zu erreichen.

    Auch besteht die Möglichkeit des Affiliate-Marketings. Dabei werden bestimmte Partner im Internet zum Vertrieb von Produkten genutzt, indem auf der Website des Partners ein Hyperlink gesetzt wird. Durch Anklicken dieses Links gelangt der Interessent direkt auf die Webseite, auf der das Produkt angeboten wird. Diese Maßnahme eignet sich besonders für die Kundenakquise.

    Ein relativ neuer Trend ist das Community-Marketing. Hierbei wird eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen – eine Gruppe von Personen, die im Internet ein soziales Netzwerk gebildet haben. Dabei müssen nur wenige Mitglieder von der Marketing-Botschaft überzeugt werden, sie geben ihren positiven Eindruck an die Community weiter. So lassen sich rasch und einfach viele User erreichen.

    Welche Ziele werden mit Internet-Marketing verfolgt?
    Im Allgemeinen können die Ziele im Internet mit denen des „herkömmlichen“ Marketings verglichen werden.
    Auch hier können die Marketingziele, die mit Internet-Marketing erreicht werden sollen je nach Unternehmen variieren. Grundsätzlich lassen sich im Bereich Internet-Marketing folgende Ziele definieren:

    • Psychologische Ziele. D.h. Steigerung des Bekanntheitsgrades und
    Optimierung des Images. Ebenfalls wird dabei angestrebt, das Interesse
    potentieller Kunden zu wecken.

    • Streutechnische Ziele. Hierbei wird bezweckt möglichst viele Internet-
    User mit der Marketing- Maßnahme zu erreichen.
    Weiterhin ist das Ziel möglichst viele relevante Besucher auf die Website zu
    locken, also Besucher, die auch Interesse am Produkt oder an dem Unternehmen haben. Anschließend sollen möglichst viele dieser Besucher zu einer gewünschten Aktion bewegt werden (Konversionrate). Solch eine Aktion kann zum Beispiel der Online- Kauf von Produkten sein.

    • Ökonomische Ziele. Sie stehen meist im Vordergrund des betrieblichen
    Interesses. Zu ihnen zählen Umsatzsteigerung, Gewinnmaximierung oder auch Ausweitung des Marktanteils.

    Was sind Vorteile des Internet-Marketings?
    Das Internet- Marketing bietet eine Reihe von Vorteilen für Unternehmen.
    Die Bedeutung des Internet- Marketings steigt gleichzeitig mit der wachsenden Nutzung der Internet- Dienste. Somit ist es möglich über die Internet- Dienste eine große Zahl von Personen anzusprechen. Dabei ist Internet- Marketing nicht auf eine bestimmte Region beschränkt, es ist möglich damit national oder auch international zu agieren. Und das zu relativ geringen Kosten, verglichen mit den Kosten des „herkömmlichen“ Marketings (wie z.B. in Printmedien). Auch lässt sich die Effektivität der Marketingmaßnahmen im Internet leicht überprüfen. D.h. es ist nachvollziehbar von wie vielen Usern z.B. eine Anzeige gesehen wurde, wie oft sie angeklickt wurde, bzw. welche der angelockten Besucher auf der Website auch wirklich etwas gekauft haben. Ein regelmäßiges Webcontrolling sollte im Übrigen fester Bestandteil jeder Internet-Marketingmaßnahme sein.


    Quellen:

    Belz, C., Schögel, M., Tomczak, T.: Innovation Driven Marketing, Wiesbaden 2007

    Delp, A.C.: Erfolgreiches Internetmarketing: Bunte Hunde sieht man besser, Norderstedt 2006 

    Fantapié Altobelli, C., Sander, M.: Internet-Branding: Marketing und Markenführung im Internet, Konstanz 2001

    Fritz, W.: Internet-Marketing und Electronic Commerce, 2. Aufl., Wiesbaden 2001

    http://www.emailsender.de/blog/vorteile-und-einschrankungen-der-verwendung-von-internet-marketing/
    zugegriffen am: 14.11.2008

    http://www.swissolution.ch/ziele.cfm zugegriffen am: 13.11.2008

    Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln: Katalog E: Definition zu Handel und Distribution, 5. Aufl., Köln 2006

  • Internet-Marketing

    Internet-Marketing 

    Internet-Marketing bedeutet die systematische Nutzung des Internets (E-Mail, WWW usw.) für die Zwecke des Marketings. Beim Internet-Marketing werden vier Stufen unterschieden:

    1. Stufe: Das Unternehmen bietet Informationen im Internet an, ohne dass Interaktionen möglich sind. (z. B. Unternehmensportraits, Geschäftsberichte)
    2. Stufe: Das Unternehmen bildet den Produktkatalog ab, mit der Möglichkeit einer konventionellen Bestellung. (z. B. in einer Filiale oder im Versandhaus)
    3. Stufe: Der Kunde kann direkt auf den Lagerbestand zugreifen und automatisch wird ohne menschlichen Engriff der Versand ausgelöst. (z. B. Ware aus Hochregallager an Versandplatz, Druck der Papiere)
    4. Stufe: Die Bestellung, Leistungserzeugung und der Vertrieb geschehen via Internet. (z. B. Informationsprodukte, bestimmte Dienstleistungen, Verfügungsrechte) Diese Stufe ist nur in Ausnahmefällen möglich, nämlich da wo die Leistungen digitalisierbar sind.

    Die meisten Unternehmen beschränken sich nur auf das Informationsangebot. Aber das Internet-Marketing bietet so viele Vorteile sowohl für das Unternehmen, wie auch für den Kunden, dass alle Stufen, die möglich sind, realisiert werden sollten. Nachfolgend sind die wichtigsten Vorteile dargestellt:

    Vorteile für das Unternehmen:

    -  Zusätzliches Absatzkanal

    - Oft noch ein Wettbewerbsvorsprung

    - Möglichkeit des direkten Kundenkontakts

    - Kurze Aktualisierungszeiten

    - 24-Stunden-Angebotsleistung

    Nationale und weltweite Präsenz

    Zeit- und Kostenersparnis bei der Auftragsabwicklung

    - Neue Möglichkeiten zur Kundenbindung

    Imagevorteile

    Vorteile für den Kunden

    - Schneller Zugriff

    Verfügbarkeit des Internationales und weltweiten Angebots

    Direkter Kontakt zum Anbieter

    Zeitersparnis

    24-Stunden-Verfügbarkeit

    Individuelle Selektionsmöglichkeit

    Kostenersparnis durch häufige Preisvorteile

    - Ausführliche Informationen

    Anonymität

    Früher galt ein Unternehmen als besonders innovativ, wenn es Internet-Marketing betrieb. Doch seit einiger Zeit geht es nicht mehr darum im Internet präsent zu sein, sondern um die Qualität der Internetpräsenz. Das Internet bietet dem Unternehmen die einzigartige Möglichkeit der weltweiten Präsenz und ist mittlerweile die Visitenkarte eines Unternehmens. Es ist an der Tagesordnung, dass sowohl die Kunden, wie auch Bewerber um eine Stelle zuerst sich im Internet über das Unternehmen informieren. Überzeugt es hier nicht, spart man sich häufig den Kauf bzw. die Bewerbung. Daher ist es sehr wichtig eine ansprechende, aber auch technisch gute Internetpräsenz zu haben.

    Die kundenorientierte Frage: "Was wollen unsere Kunden von uns wissen und womit können wir ihnen helfen?" ist der richtige Beginn für ein Unternehmen für den Aufbau einer Internetpräsenz. So kann es sich von den üblichen Selbstdarstellungen im WWW lösen. Der erste Schritt ist, die potentiellen Kunden überhaupt einmal dazu zu bringen, die Internetpräsenz des eigenen Unternehmens aufzusuchen. Wie es geht, kann unter dem Begriff Suchmaschinenoptimierung nachgelesen werden. Im zweiten Schritt muss das Unternehmen den Nutzer dazu bringen, es in die engere Auswahl aufzunehmen. Dazu müssen die Interessen der Zielgruppe erforscht und die Informationen, die man auf der Seite anbietet, darauf ausrichten werden. Im dritten Schritt geht es darum, den Internetnutzer dazu zu bringen regelmäßig die Seite des Unternehmens zu besuchen und einen Wechsel des Kunden zu einem anderem Anbieter zu verhindern. Dies kann mit den Maßnahmen der Kundenbindung erreicht werden.  

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei Internet-Marketing darum geht, die Zielgruppe schneller zu erreichen als der Wettbewerber, das Interesse des potentiellen Kunden zu wecken und durch den Inhalt zu überzeugen.   

    ----------------------------------------

    Quelle: 

    Fritz, W.: Internet - Marketing und Electronic Commerce, Grundlagen - Rahmenbedingungen - Instrumente, 2. Auflage, Wiesbaden 2001.

    Pawlowitz, N.: Marketing im Internet, Überreuter 1997.

    Barowski, M., Müller, A.: Das professionelle 1x1 Online-Marketing, Berlin 2000.

    Stolpmann, M.: Kundenbindung im eBusiness - Maßnahmen und Erfolgskontrolle, http://www.ecin.de/marketing/kundenbindung/, zugegriffen am 27.03.2007.

  • Intranet

    Intranet

    Definition

    Als Intranet bezeichnet man ein internes Kommunikations- und Informationsnetzwerk. Durch den Einsatz von TCP/IP als Netzwerkprotokoll und HTTP basiert es auf den gleichen Techniken wie das Internet. Die deutliche Abgrenzung bildet die Limitierung des Zugriffs auf eine festgelegte Anzahl von Teilnehmern beispielsweise innerhalb eines Unternehmens.

    Bedeutung für das Unternehmen

    Aus dem Intranet kann problemlos auf das Internet zugegriffen werden. Andersrum funktioniert das in der Regel nicht. Das Intranet bietet den Betreibern also die Möglichkeit, zum Beispiel wichtige Daten vor Zugriffen zu schützen. Die IT-Abteilung hat dabei immer die Möglichkeit, bestimmte Zugriffsrechte einzuräumen oder zu verweigern. So kann leitenden Angestellten der Zugriff auf das Firmennetz vom Internet aus gewährt werden.

    Andere Mitarbeiter dürften nur auf ausgewählte Bereiche des Intranets zugreifen. Der Arbeitgeber hat also den Vorteil, die Möglichkeit von Zugriffen zu steuern. Das Intranet wird daher als mächtiges Führungsinstrument angesehen (http://www.webdesign-in.de/intranet). In der Organisation bilden räumliche Differenzen dabei keine Einschränkung. Auch in den Tochtergesellschaften im Ausland kann der Zugriff auf dasselbe Intranet eingerichtet werden.

    Bedeutung für den User

    Für den Intranetnutzer selbst macht es keinen Unterschied, ob er auf Quellen aus dem Intranet oder Internet zugreift. Die Handhabung bleibt die gleiche. Damit fallen für Unternehmen, die das Netzwerk neu implementieren, keine Kosten für Schulungen an. Auch die Mitarbeiter müssen sich in der Regel nicht neu orientieren und finden sich problemlos zurecht. Allerdings ist eine kulturelle Umstellung gegenüber früheren Praktiken nötig. Für den User besteht eine Holschuld. Er bekommt keine Handbücher geschickt, sondern muss selbst aktiv werden.

    Die Ausnutzung von Synergien erfährt eine neue Bedeutung. Arbeitsfortschritte der Kollegen werden schneller offensichtlich. Durch das Intranet können auch für diverse Abläufe Vorlagen zur Verfügung gestellt werden. So müssen standardisierte Arbeiten nicht immer wieder neu begonnen werden. Auch Entwürfe für Urlaubsanträge oder Reisekostenabrechnungen können auf diese Weise zur Verfügung gestellt werden.

    Darüber hinaus kann das Netzwerk sogar die individuellen Postfächer vor Überfüllung schützen. Statt zum Beispiel neue Preislisten im Anhang zu verschicken reicht ein Hinweis auf den eingerichteten Link. Neben Arbeitsvorlagen bietet die Plattform Raum für nützliche Informationen. Adressbücher, Telefonlisten, Kundendatenbanken können Bestandteil werden.

    Was für die Arbeit im Ausland gilt, trifft auch auf Heimarbeiter zu. Für Mitarbeiter im Home Office kann der Zugriff auf das Firmennetzwerk eingerichtet werden. Dies erleichtert den Datentransfer und ermöglicht eine Arbeitsweise, ähnlich der im Büro. Es werden daher einige Kosten für teure ertragslose Arbeitszeit gespart. Auch neue Kommunikationstechnologien können in das Intranet integriert werden. So laufen auch Videokonferenzen oder Bildschirmtelefonate über das Netzwerk. Genauso gehören Chats oder Foren zu den Mitteln der Web-Kommunikation. Betriebsinterne Informationen wie Regeln und Absprachen können dadurch verbreitet werden.

    Fazit 

    Das Intranet versucht insgesamt, die Vorteile des Internets zu nutzen. Dessen großer Nachteil der unüberschaubaren Zahl an Usern wird dabei in der Regel ausgegrenzt.

    Eine extreme Form des Intranets ist ein nationales Netzwerk. In Nordkorea ist beispielsweise der Zugriff auf das Internet für die meisten verboten (http://de.wikipedia.org/wiki/Intranet). So wird die freie Meinungsbildung verhindert. Hier wird der Nachteil des Intranets in Form von Manipulation offensichtlich.

    Quellen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Intranet

    http://www.www-kurs.de/intranet.htm

    http://www.webdesign-in.de/intranet

    Weiterführende Literatur

    Hofmann, C. und Lang, B.: Das Intranet. Erfolgreiche Mitarbeiterkommunikation, o.O. 2006.

    Horn, T.: Internet, Intranet, Extranet: Potentiale in Unternehmen, München 1999.

  • Intranet_neu

    Intranet

    Was ist das Intranet?

    Unter dem Begriff Intranet versteht man laut dem Wirtschaftslexikon ein unternehmens- beziehungsweise organisationsinternes Computernetzwerk, welches auf dem Internetprotokoll TCP/IP basiert und unter anderem der Unterstützung unternehmensinterner Prozesse dient (Gabler 16. Aufl., S. 1590).

    Das Intranet ist also das nicht-öffentliche Rechnernetzwerk eines Unternehmens, das die reibungslose und schnelle Informationsbereitstellung für die Mitarbeiter ermöglicht, als Kommunikationsplattform dienen kann und Anwendungen zur Verfügung stellt. Der Zugriff auf das Intranet erfolgt meist über unternehmenseigene Netzwerke, wobei unterschiedliche Standorte keine Rolle spielen. Es kann problemlos über das Netzwerk auf ein und dasselbe Intranet zugegriffen werden. Da hier interne Daten und Informationen für Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden, ist ein direkter Zugriff aus dem Internet im Allgemeinen nicht möglich. Um Mitarbeitern mit mobilen Arbeitsplätzen ebenfalls Zugang zum Intranet zu gewähren, werden sogenannte VPN – Virtual Privat Network – Anschlüsse genutzt. Sie binden externe Geräte in das eigene Netz ein und ermöglichen so den Zugriff auf das Intranet von außen (http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network).

    Was sind die Inhalte des Intranets?

    Das Intranet bindet die unterschiedlichen Datenquellen eines Unternehmens ein und eröffnet ihm so verschiedenste Möglichkeiten. Es kann den Usern allgemeine, betriebsinterne Inhalte zugänglich machen, wie zum Beispiel Corporate Identity, Verhaltensregeln und Absprachen. Häufige Inhalte sind auch Formulare und Vorlagen, die jeder Mitarbeiter im Laufe seiner Tätigkeit benötigt (z.B. Formulare zur Zeiterfassung, Materialbestellung oder Präsentationsvorlagen). Außerdem bietet es sich an, aktuelle Informationen rund um das Unternehmen auf der Startseite des Intranets zu publizieren. Weiterhin ermöglichen viele Intranets eine interne Kommunikation in Form von Chats oder Foren. In gut ausgebauten Intranets ist auch die Zusammenarbeit im Team an Projekten möglich, was über die Applikation so genannter Team-Rooms erfolgt. Hier wird mit Zugriffsbeschränkungen gearbeitet, damit zu diesen speziellen Inhalten nur autorisierte Teammitglieder Zugang haben.

    Das Intranet bietet also zum einen die Möglichkeit der öffentlichen Kommunikation und dem Wissensaustausch der Mitarbeiter zu verschiedenen Themen, zum Anderen aber auch die Möglichkeit der personalisierten Bereitstellung von Informationen.

    Entstehung und Erfolgsfaktoren

    Schon immer gab es in Unternehmen Informationen und Unterlagen, die einer breiten Masse der Mitarbeiter zugänglich sein sollten. Ebenfalls schon immer existierte die Problematik, den Mitarbeitern dies auch zu ermöglichen. Daten, Formulare und Informationen waren an Orten gespeichert, zu denen nicht alle Mitarbeiter Zugriff hatten oder von denen sie eben gar nichts wussten. Außerdem nimmt die Bedeutung von Wissens- und Informationsmanagement nicht nur durch die Globalisierung stetig zu. Manager haben schon lange erkannt, dass das gebündelte Wissen ihrer Mitarbeiter viel mehr wert ist, als das Individualwissen des Einzelnen und so entstand in den 90er Jahren die Idee des Intranet als Wissenspool der Unternehmen. Es basiert auf der gleichen Technologie wie das Internet, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass das Internet großen Erfolg darin hatte, Informationen in standardisierter Form zur Verfügung zu stellen und zudem eine einfache Navigation zu ermöglichen (http://www.intranet-cms.de).

    Heute ist das Intranet nicht mehr nur ein Informationsspeicher sondern eine Arbeits- und Kommunikationsplattform. Um den Erfolg dieses Mediums zu gewährleisten, gilt es einige Grundregeln zu beherzigen. Die Struktur sollte themenorientiert und einfach zu überblicken sein, damit der Mitarbeiter das Intranet als effizientes Hilfsmittel nutzen kann. Weiterhin ist es wichtig, eine zentrale Suche einzubinden, die alle Informationsquellen (Content Management System, Telefonbuch, Wissensdatenbanken, etc.) berücksichtigt. Die kontinuierliche Optimierung und Aktualisierung der Inhalte versprechen das bleibende Interesse der User. Da gerade die Inhalte und somit die redaktionelle Seite einen großen Beitrag zum Erfolg leisten, sollte das Intranet nicht als ein IT-Projekt sondern vielmehr als eine Kombination aus IT und Unternehmenskommunikation angesehen werden (http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_1460_intranet_praxis_web2.html).

    Vorteile für das Unternehmen

    Prozessoptimierung, Kostenersparnis, effizienter Arbeitseinsatz, Produktivität aber eben auch Wissens- und Informationsmanagement – das sind Schlagworte, die immer wieder im Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg fallen. Zudem ist die Information mittlerweile zu einem wichtigen Produktionsfaktor für Unternehmen geworden. Die Implementierung eines Intranets kann zu all dem einen maßgeblichen Beitrag leisten (Gerhard Lienemann, Frauke Dördelmann, 2002, S. 4).

    Der transparente Zugriff auf Dokumente und Vorlagen erspart das ineffiziente Suchen danach und ermöglicht so die effizientere Nutzung der Arbeitszeit. Außerdem ist bei entsprechender Pflege immer die aktuellste Version der Dokumente vorhanden. Während Informationen vorher in Papierform oder über Email verteilt wurden, stehen sie im Intranet an einer zentralen Stelle und sind jederzeit einsehbar. Der User bekommt nicht das Gefühl, sein Postfach würde „überflutet“ und auch die Gefahr, dass wichtige Informationen einfach überlesen werden oder Dokumente in Papierform verschwinden ist erheblich verringert. Mit der Bereitstellung von Ablaufbeschreibungen und internen Regelungen können Prozesse optimiert und die Qualität der Arbeit verbessert werden. Die offene Kommunikation in Chats und Foren ermöglicht Diskussionen und Wissenstransfer zu verschiedenen Themen ohne zeitraubende Termine zu planen. Das Unternehmen profitiert, indem Mitarbeiter ihr Wissen austauschen, weitergeben und so einen Wissenspool aufbauen, von dem alle User profitieren können.

    Ausblick

    Es ist anzunehmen, dass sich die eben dargestellte rasante Entwicklung der Intranets weiter fortsetzen wird. Experten gehen davon aus, dass Unternehmen verstärkt auf die Beteiligung der Mitarbeiter in Form von Blogs oder Wikis setzen werden. Die Tendenz geht weiterhin zur organisationsübergreifenden Zusammenarbeit, die auch Lieferanten und Kunden einbinden könnte. Solche Systeme aus Intranets, die miteinander vernetzt sind, nennt man Extranet.Verbindung von Intra- und Extranet

    Der Zugriff in solchen Extranets kann variabel gesteuert werden, sodass der Kunde nicht gleich Zugriff auf alle Unternehmensdaten erhält.Zusammenfassend kann man sagen, dass Intranets nicht nur den Mitarbeiter stärker in die Unternehmensbelange einbinden und so das Zugehörigkeitsgefühl stärken, sondern dass durch solche Netzwerke alle Interaktionspartner ein Stück näher zusammenrücken können und dadurch Prozesse transparenter und optimiert gestaltet werden können. 


    Quellen:

    Gabler Wirtschaftslexikon, 16. Aufl., Wiesbaden 2004.

    Lienemann, G., Dördelmann, F.: Intranets, Konzeption, Sicherheit und Realisierung, 2002.

    http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_1460_intranet_praxis_web2.html, zugegriffen am: 12.11.2008.

    http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Intranet-Intranet.html, zugegriffen am: 13.11.2008.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Intranet, zugegriffen am: 15.11.2008.

    http://www.intranet-cms.de/, zugegriffen am: 15.11.2008.

    http://www.mellowmessage.de/uploads/pics/Intranet-Extranet.jpg, zugegriffen am: 15.11.2008.

  • IP (Internet Protokoll)

    IP 

    IP (Internet Protokoll) IP bedeutet Internet Protocol und sorgt für genaue Adressierung in Netzwerken. Oft werden auch die Begriffe IP-Nummer oder IP-Adresse verwendet. Die IP ist eine Art Name, Adresse oder Telefonnummer die jeden Rechner (Host), der direkt ans Internet angeschlossen ist, zweifelsfrei Identifiziert solange dieser Rechner die IP beibehält.

    Es gibt 2 Arten von IP-Adressen:

    Feste IP-Adresse / IP-Nummer findet man bei Servern die permanent mit ihrem Namen (IP-Adressen) im Internet erreichbar sind.

    Dynamische IP-Adresse / IP-Nummer Zugangs-Provider wie 1&1, T-Online oder AOL, vergeben dynamische IP-Adressen bei jeder Internet-Einwahl.

    Jeder Computer im Internet besitzt eine eindeutige Nummer. Diese Internet-Nummer besteht aus Zahlen, (aus 4 Oktetten) die in 4 Bereiche unterteilt sind. Da man sich diese Nummern schlechter merken kann, werden zusätzlich zur IP-Adresse die Domainnamen verwendet.

    Durch die Aktivierung bei einem Provider wird dem Domainnamen eine nur für ihn eindeutige IP-Adresse zugewiesen. Diese Zuordnung von IP-Adressen zu Domainnamen geschieht mit Hilfe des Domain Name Service (DNS). Jeder von uns kennt die Suchmaschine Google und jeder kennt auch den Domainnamen www.google.de nur wer kennt die IP Adresse von Google? Diese lautet 64.233.183.147 und um die momentane IP Adresse ihres Rechners herauszufinden klicken Sie auf den folgenden Link http://www.wieistmeineip.de/.

     Als die IP entwickelt wurde, gab es keine Klassen von Adressen, weil man dachte, dass 254 Teilnehmer mehr als genug für ein Netzwerk von Universitäts- und Forschungscomputern sein würde. Als die Anzahl der Netzwerke wuchs, wurden die IP Adressen in Klassen aufgeteilt. Es ist ein 12 steliger Zahlencode entstanden der durch Punkte getrennt wird z.B. 172.116.122.204. und aus 32 Bit besteht. Dieser Zahlencode ist in zwei Teile unterteilt Netzwerkbereich und Host " Bereich.

    Einer Kasse A stehen 8 Bit für den Netzwerkbereich und 24 Bit für den Hostbereich zur Verfügung. Somit kann man 2^8 = 256 Netze mit jeweils 2^24 - 2 = 16777214 (Rechnern in jedem Netz) organisieren. Deswegen existieren nur wenige A - Klasse Netzwerke, jedes bestehend aus vielen Hosts. Es gibt mehr B-Klasse und C Klasse Netzwerke, jedes mit weniger Hosts.

    Funktion 

    Die IP Adresse ist die Grundlage der Kommunikation im Internet. Ohne IP können Sie keine Seiten aufrufen keine Emails empfangen oder versenden. Wenn Sie sich per Telefon, DSL-Verbindung, Kabelmodem oder über andere Zugangswege in das Internet einwählen, dann identifiziert die IP-Adresse den Computer ihres Providers, über den Sie sich in das Internet eingewählt haben. Denn nicht Sie, sondern ihr Zugangs-Provider ist fest mit dem Internet verbunden.

    Typischerweise erhalten Sie bei jeder Einwahl eine andere IP-Adresse. Denn ein Provider hat eine Vielzahl von Rechnern mit jeweils eigener Adresse. Besonders gilt dies natürlich für die großen Provider. Sie werden bei Ihrer Einwahl nach dem Zufallsprinzip mit einem der Zugangsrechner verbunden.

    Ihnen wird die IP-Adresse also nicht dauerhaft zugeordnet, sondern nur für die Zeitdauer ihrer Internet-Sitzung (Dynamische IP Adresse). Nur der Zugangsprovider weiß, zu welchem Zeitpunkt welcher Kunde welche IP-Adresse hatte, der von Ihnen adressierte Server hat darüber aber keine Kenntnis. Jedoch lässt sich anhand der IP-Adresse immerhin noch erkennen, welchen Provider Sie für den Internet-Zugang nutzen.

    In besonderen Fällen kann vom Provider die Herausgebe von den genauen Kundendaten zu einer IP Adresse verlangt werden. Damit soll den Hackern und illegalem Music Downloads im Internet in Zukunft das Handwerk gelegt werden. Der Zugang zu den Kundendaten ist momentan noch etwas müheselig dies soll sich in Zukunft aber ändern eine Gesetzes Änderung ist bereits in Planung.

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    Quellen

    http://daten.rehbein.net/

    http://www.seo-konkret.de/suchmaschinen-glossar

    http://www.elektronik-kompendium.de

    Steve McQuerry: Interconnecting Cisco Network Devices, München 2000.

  • IP Adresse

    IP Adresse

    Die Datenkommunikation im Internet funktioniert auf Grundlage eindeutiger IP-Adressen. Eine IP Adresse identifiziert jedes, in einem TCP/IP Netzwerk, angeschlossene Gerät. Um jeden einzelnen Rechner in einem  Netzwerk ansprechen bzw. erkennen zu können erfolgt eine „Namensgebung“, in Form einer IP Adresse. Sobald man sich im Internet z. B. über einen Provider registriert, erhält man eine eindeutige Nummer (IP Adresse). Dem Provider ist es möglich den Zugriff mit genauen Wegen, welche im Internet gegangen wurden mit Datum und Uhrzeit bis zu 6 Monaten zu speichern.

    Durch eine IP Adresse können einzelne aber auch mehrere Empfänger, in Art einer Gruppe,  bezeichnet bzw. erkannt werden. Nimmt ein Computer zur selben Zeit an mehreren Netzwerken teil so besteht die Möglichkeit, dass ihm mehrere IP Adressen zugeordnet sind.

    Aufbau einer IP Adresse

    Bei  einer IP Adresse handelt es sich um eine 32 Bit große Zahl. Die aus vier verschiedene Zahlenteilen besteht,  welche durch einen Punkt getrennt sind. Die Zahlen können zwischen 0 und 255 liegen. Jede Zahl hat eine Größe von 8 Bit. (4 Zahlenteile x 8 Bit= 32 Bit)

    Eine gültige IP Adresse kann also wie folgt aussehen: xxx.xxx.xxx.xxx wobei (theoretisch) also Adressen von 1.0.0.0 bis 255.255.255.255 möglich sind.

    Bespiel einer IP Adresse:193.156.7.238

    Die oben genannte Schreibweise einer IP Adresse nutzt der Rechner allerdings nicht. Die dezimale Darstellung der Zahlen wird lediglich zur Eingabe in den Rechner benutzt. Der Computer verwendet die duale Schreibweise (zB. 1100 0011 0110…).

    IP Adressen bestehen immer aus zwei Teilen. Zum einen aus der Netzwerkadresse und zum anderen aus der Adresse des Rechners im Netz, welche auch als Host bezeichnet wird. Wenn man eine solche Adresse genauer betrachtet, kann man leicht feststellen, dass viele verschiedene Adressen dieser Art gebildet werden können.

    IP Adressen können in drei bzw. fünf verschiedene Klassen eingeteilt werden:

    Klasse (Class) A:        

    xxx.                 xxx.                 xxx.                 xxx                                    Netzwerkteil     Hosts               Hosts                Hosts

    Klasse (Class) B:   

    xxx.                 xxx.                 xxx.                 xxx                                   Netzwerkteil     Netzwerkteil     Hosts               Hosts

    Klasse (Class) C:        

    xxx.                 xxx.                 xxx.                 xxx Netzwerkteil     Netzwerkteil      Netzwerkteil     Hosts

    Verdeutlichung der Adressklassen:

    KlasseWertbereich der 8 BitBeispiel/Erklärung
    A0 bis 127111.233.21.9
    B128 bis 191132.22.78.54
    C192 bis 223217.209.17.116
    D224 bis 239Multicastadressen
    E239 bis 255Reserviert für künftige Nutzungen

    Erklärung Multicastadressen: Eine Multicastadresse ermöglicht in einem IP-Netzwerk, Daten an  eine Gruppe von Empfängern zur gleichen Zeit zu senden.

    Dynamischen und statische IP Adressen

    Dynamische Adressierung:

    Wird einem Rechner (Host) bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP Adresse zugewiesen, nennt man dies dynamische Adressierung. Besonders Internet-Service-Provider, die Ihren Kunden Zugänge über Wählleitungen anbieten, nutzen gerne diese Form der Adressierung. Zum Vorteil hat die dynamische Adressierung, dass oftmals eine IP Adresse von mehreren  Kunden genutzt werden kann, da nie alle Kunden zur selben Zeit im Netz sind. Üblich ist ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20                           (IP Adresse: Kunden).

    Statische Adressierung:

    In Ausnahme Fällen wie zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder Netzwerk-Druckern  können  feste IP Adressen vergeben werden. Desweiteren verwendet man statische Adressierungen da, wo aus technischen Gründen keine dynamische Adressierung machbar oder sinnvoll ist. Statische Adressierungen werden vor allem für Router an Standleitungen eingesetzt.

    Quellen:

    Hunt, Craig (2003): TCP/IP. Netzwerk Administration. 3. Auflage, Köln.

    http://www.computerlexikon.com/was-ist-ip+adresse, zugegriffen am 13.11.2008.

    http://de.wikipedia.org/wiki/IP-Adresse, zugegriffen am 14.11.2008.

  • IPTV

    IPTV (Internet Protocol Television (engl.), Internet Protokoll Fernsehen (de.))

    Allgemeines

    Unter IPTV versteht man die digitale Übertragung von Multimediaanwendungen, wie digitales Fernsehen, über einen Breitband-Internet-Anschluss. Grundlage ist, wie auch beim Internet, das Internet Protokoll (IP).

    Technische Vorraussetzung für die Nutzung von IPTV ist ein Breitband-Internet-Anschluss, mit einer empfohlenen Mindestübertragungsrate von 6000 MegaByte. Darüber hinaus benötigt der Endverbraucher noch eine Set-Top-Box, die das Internet mit dem Fernseher verbindet. Durch die Set-Top-Box werden digitale Internet-Signale in, für das Endgerät lesbare, analoge Signale umgewandelt.

    Die Technik

    Die nachstehende Abbildung verdeutlicht wesentliche Merkmale der Set-Top-Box basierten technischen Umsetzung des IPTV:

    IPTV

    Wirtschaftliche Bedeutung

    Es wird geschätzt, dass bereits im Jahr 2010 bis zu 1,3 Millionen Kunden Set-Top-Box basiertes IPTV nutzen (Studie des Beratungsunternehmens Goldmedia (2006)).

    Wirtschaftlich profitieren vor allem die Telekommunikationsdienstleister von den neuen Möglichkeiten, die IPTV bietet.

    Anbieter wie die Deutsche Telekom, Arcor, 1&1 oder auch Regional Carrier wie NetCologne haben dadurch die Möglichkeit lukrative Triple-Play-Angebote auf den Markt zu bringen. Triple-Play-Angebote umfassen Produkte der Telephonie (Voice), des Internets (Daten) und des digitalen Fernsehens (TV). Endverbraucher bekommen dadurch alle Telekommunikationsdienstleistungen aus einer Hand.

    Doch nicht nur die Unternehmen, die durch IPTV ihr Produkt-Port-Folio erweitern, profitieren von den neuen Möglichkeiten. Dem Endverbraucher bietet sich eine Vielzahl von neuen Multimediaanwendungen. Ein Vorteil für den Endverbraucher ist, dass durch IPTV eine noch höhere Programmvielfalt erreicht werden kann und das Programm nicht mehr an einen festen Zeitplan gebunden ist. Durch digitales Recording können Programme in Echtzeit digital aufgenommen werden.

    Ein weiterer Vorteil ist, dass IPTV ein rückkanalfähiges Medium ist. Der Nutzer kann neben dem Datenempfang auch Daten zurücksenden.

    Eine interaktive Kommunikation zwischen Anbieter und Kunde, sowie zwischen den Anwendern wird dadurch ermöglicht. Klassisches Home-Shopping-TV kann durch so genanntes iTV ersetzt werden, wo der Nutzer über seine Fernbedienung direkt Bestellungen auslösen kann. Durch IPTV werden in Zukunft Videotheken durch VoD (Video on Demand) – Angebote ersetzt.

    Allgemein hat der Nutzer durch IPTV die Möglichkeit, einfach und bequem über seinen Fernseher digitale Anwendungen zu nutzen. Das durch Microsoft vermarktete "Windows Media Center" basiert - um nur ein Beispiel zu nennen – auch jetzt schon auf der IPTV-Technik. Der Anwendungskomfort und die Vielfalt in den Nutzungsmöglichkeiten grenzt IPTV entscheidend von den zur Zeit weiterverbreiteten Broadcast-Anwendungen ab.

    Fazit

    "Die Einführung von IPTV wird einer der bedeutendsten Innovationsschübe für die kommende Dekade der Fernsehindustrie"(Dr. Georg Kofler, Vorstandsvorsitzender der Premiere AG)

    Die Aussage von Dr. Kofler verdeutlicht, dass der wirtschaftliche Nutzen für die Unternehmen und die Vorteile für die Kunden bereits jetzt absehbar sind, obwohl sich IPTV erst in der Einführungsphase befindet. Unternehmen investieren vermehrt in eine moderne Infrastruktur, um flächendeckend beste digitale Qualität garantieren zu können. Schon heute werden erste Triple-Play-Produkte auf dem Markt angeboten. In den nächsten Jahren ist mit der verstärkten Vermarktung und einem enormem Wachstum im Bereich des IPTV zu rechnen.

    Quellen

    Deutsches Institut für Breitbandkommunikation GmbH: Kabelnetz-Handbuch, 2 überar. Aufl., Staßfurt 2005

    http://info.premiere.de/inhalt/de/medienmitteilung_news_uk_19052006_iptv.jsp

    http://de.wikipedia.org/wiki/IPTV

    http://www.goldmedia.com/publikationen/studien/info/news/iptv-2010-studie-marktpotenziale-fuer-ip-basiertes-fernsehen-in-deutschland/328.html

    Auf alle Quellen zugegriffen am:  29.06.2007

    Weiterführende Literatur

    Jörg Broszeit: IPTV und Interaktives Fernsehen, VDM Verlag Dr.Müller, Saarbrücken 2007.

  • ISP (Internet Service Provider)

    ISP - Internet Service Provider

    Ein Internet Service Provider, auch oftmals nur Provider genannt, ist eine Firma, welche verschiedene Dienste rund ums Internet anbietet.

    Die wohl bekannteste Dienstleistung ist die Bereitstellung des Internetzugangs, also der Transfer von IP-Paketen. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere, wie beispielsweise Domain-Hosting, Server-Hosting, Webhosting und E-mail.

    1992 wurde der erste kommerzielle ISP in Deutschland, die EUnet Deutschland GmbH, von Mitarbeitern der Universität Dortmund gegründet. Der einzige Konkurrent auf dem deutschen Markt war die Universität Karlsruhe mit dem Projekt „XLink“, wodurch Interessenten, außerhalb des universitären Bereiches Konnektivität erhalten konnten.

    Im Moment jedoch gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Providern mit unterschiedlichen Dienstleistungen und differenzierter Fokusierung auf verschiedene Marktsegmente.

    Die bekanntesten DSL-Provider sind beispielsweise:

    Alice Logo

    AOL Logo

    ARCOR Logo

    congster Logo

    LYCOS Logo

    um nur einige zu nennen.

    In Deutschland ist die Versorgung mit Breitbandanschlüssen hauptsächlich durch die Deutsche Telekom gewährleistet, obwohl diese nicht jedem Nutzer einen Zugang anbieten kann. So müssen Wettbewerber sich entweder durch mieten der Leitungen der DSL-Infrastruktur der Telekom bedienen, wie beispielsweise freenet, oder sie kaufen Leistungskapazitäten der Deutschen Telekom auf und vermarkten sie als eigene, wie es bei United Internet, der Muttergesellschaft von 1&1 der Fall ist.

    Nur wenige haben eine eigene Infrastruktur, wie Versatel oder Arcor, welche aber für den Teilnehmeranschluss, die sogenannte „letzte Meile“ Gebühren an die Deutsche Telekom entrichten müssen.

    Nun ist es schwer als Privatperson die Übersicht zu behalten. Hierbei können verschiedene Testberichte eine durchaus positive Hilfestellung sein. Zum Beispiel wurde congster von den Lesern der PC Professional zum besten DSL-Provider gekürt.

    Auch der Verband der deutschen Internetwirtschaft, Eco, ermittelt jedes Jahr, so auch 2007 die besten ihrer Branche in verschiedenen Dienstleistungssegmenten.

    Die Claranet GmbH, die rund 300.000 Geschäftskunden betreut, wurde als bester Provider für Geschäftskunden prämiert. Dieser zeichnet sich durch hohe Verlässlichkeit und sein großes Servicebewusstsein aus. Des Weiteren wurde im Bereich der Privatkunden-Provider United Internet-Tochter 1&1 ausgezeichnet. Hierbei wurden die "innovativen Angebote" des Providers und die weite Verfügbarkeit seiner Produkte von der Jury explizit gewürdigt.

    Der beste Hosting-Anbieter 2007 für Geschäftskunden ist HostEurope und im Bereich Webportale wurde der Hotelreservierungsservice HRS.de ausgezeichnet.

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    Quellen:

     

    http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Service_Provider

    http://www.10-jahre-internet.de/2005/interview_schneider.htm

    http://www.dsl-flatrate-angebote.de/

    http://www.testberichte.de/preisvergleich/level4_pc_professionell_70569.html

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/91433/from/rss09

    http://www.initiatived21.de/fileadmin/files/07_Publikationen/BB-Deutschland-vernetzt.pdf

     

    Auf alle Quellen am 26.6.07 zugegriffen