Glossar

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

  • One to One Marketing

    One  to  One Marketing (alternativ 1:1 Marketing) 

    Unter One to One Marketing versteht man die Idee der Kundenorientierung, bei der ein Unternehmen jedem seiner Kunden das Gefühl vermittelt, er sei der Einzige. Als Erfinder des One to One Marketings gelten Martha Rogers und insbesondere der Customer Relationship Management - Experte Don Peppers, der mit seinem 1993 erschienen Buch "The One to One Future" den Begriff prägte. Unter One to One-Marketing  "versteht man das individuelle Zuschneiden einer oder mehrerer Marketing-Maßnahmen auf jeden Kunden mit Hilfe statistischer Verfahren."(Quelle: Wikipedia.de) Das Ziel lässt sich mit "Individualisieren statt Personalisieren" bezeichnen. Statt einzelner Kundenmerkmale wie Einkommen oder Alter, Geschlecht, etc. werden komplette Kundenprofile durch Ansammlung von Kundendaten generiert. Klassischerweise geschieht dies durch Data-Mining und/oder auf Basis des Customer Relationship Managements. Ziel dieses Direktmarketing - Verfahrens ist es jedem Kunden ein auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot zukommen zu lassen. Entscheidende Vorteile derart gesteuerter Maßnahmen sind:

    • höherer Response und damit geringere Kosten,
    • weniger Spamming (Kunden werden nur angesprochen, wenn sie wahrscheinlich interessiert sind). Beispiel: Ein großer Autohändler erfährt durch Zukauf von seriösen Kundendaten, dass unter anderem einer seiner guten Kunden hochwertige Golfkurse im Alpenland bucht. Der Händler könnte diesem Kunden mit Hilfe dieser Information ein Prospekt mit Fotos der Golfplätze zukommen lassen, darin ein Angebot für einen Neuwagen mit Halterung für Golfausrüstung und bei Kauf des Wagens eine Woche Sporturlaub im Alpenland zusätzlich anbieten. Setzt der Autohändler dies bei allen seinen Kunden um, betreibt er effektives One to One  Marketing.

    One to One Marketing basiert auf der Idee, dass ein Unternehmen  einzelne oder auserwählte Kunden möglichst exakt kennt. Durch Interaktion mit dem Kunden lernt das Unternehmen immer genauer, wie dieser Kunde behandelt werden möchte und welche Produkte und Dienstleitungen ihn ernsthaft interessieren. In diesem Zusammenhang besteht eine enge Verknüpfung mit Customer Relationship Management. Die Kundenbindung hat dabei gegenüber der Neukundenakquisition Vorrang.  

    Verwendete Literatur:

    Weiter zu empfehlende Literatur:
    • Don Peppers: The Future One to One 
    Autor: Andreas Goßen   
  • One-Click-Shopping

    1. Was ist One-Click-Shopping überhaupt?
    Der Begriff One-Click-Shopping, auch One-Click-Buying genannt, wird in E-Commerce verwendet. Er bezeichnet eine Technik, die dem registrierten Nutzer ermöglicht, mit nur einem Klick seinen Online-Einkauf abzuwickeln. Die Voraussetzung dafür ist, dass dieser Nutzer bereits im Vorfeld seine Daten (Angaben zur Liefer- und Rechnungsadresse, Zahlungsbedingungen, evtl. die Nummer der Kreditkarte etc.) bei dem Internet-Händler in einem Profil hinterlegt hat.

    2. Wann wurde die One-Click-Shopping-Technik „erfunden“?
    Die One-Click-Shopping-Technik wurde 1997 von dem Internet-Händler Amazon.com entwickelt. Daraufhin beantragte dieser ein Patent dafür und erhielt es am 28.08.1999.
    Allerdings entfachte diese Patentvergabe eine große Diskussion unter den Internet-Nutzern, es wurde sogar von einer Attacke against the World Wide Web and against E-commerce in general [1] gesprochen.
    Amazon.com wurde unter anderem von einem Programmierer von Amazon beschuldigt, eine Technologie für sich zu beanspruchen und enorm von ihr zu profitieren, die in der freien Software-Welt schon davor kursierte. Außerdem hätte Amazon diese Entdeckung nicht als einer der ersten machen können, falls vorher andere Unternehmen nicht schon neue Internet-Technolgien eingeführt hätten, auf denen das One-Click-Shopping basiert.
    Amazon.com erhielt jedoch das Patentrecht für 17 Jahren.

    3. Wie funktioniert One-Click-Shopping?
    One-Click-Shopping ist eine Personalisierungstechnik, die dem Benutzer erlaubt mit nur einem Mausklick seinen Einkauf abzuschließen. Dies ist auf folgende Weise möglich: Wenn ein Nutzer sich auf einer bestimmten Internetplattform (z.B. Amazon.com) registriert, werden seine Bestell- und Adressdaten in einer zentralen Datenbank gespeichert. Gleichzeitig wird auf dem Rechner des Internet-Nutzers eine kleine Datei lokal abgelegt, die im Internet-Umfeld auch Cookie (engl.) " Keks (dt.) genannt wird. Diese Datei enthält Informationen, die bereits auf der aktuellen Website hinterlegt wurden (z.B. Bestell- und Adressdaten). Sobald der Nutzer sich auf der gleichen Website beim nächsten Mal mit E-Mail und Passwort anmeldet, greift der Server auf den zuvor auf dem Rechner abgelegten Cookie. Anhand von diesem Cookie wird der Nutzer identifiziert und seine Angaben für eine automatisierte Weiterverarbeitung im Marketing-Umfeld geöffnet. (SCHWARZ 2005, S.181) So kann er dann mit einer Bestätigung anhand eines einzigen Klicks seinen Einkauf abwickeln.

    4. Welche Vorteile erlangen die Internet-Nutzer und -Händler dadurch?
    Diese Personalisierungstechnik bietet sowohl dem Internet-Nutzer als auch dem Internet-Händler viele Vorteile.
    Zum einen wird der Bestellprozess um Einiges vereinfacht, da der zeitliche Aufwand einer erneuten Dateneingabe vermieden wird: Mit nur einem Klick kann der Nutzer seine Bestellung auslösen. So werden Transaktionskosten eingespart.
    Zum anderen ist das für eine Internetplattform eine hervorragende Möglichkeit, den Internet-Nutzer an sich zu binden, da sonst für diesen Wechselkosten entstehen. Diese drücken sich in einem vermehrten Aufwand beim Bestellprozess aus, wenn er zum einen anderen Internetanbieter wechselt. (MÜLLER 2005, S.151)

    5. Gibt es auch Nachteile?
    Allerdings existieren wie bei jeder Technologie auch Nachteile. Das One-Click-Shopping schützt den Nutzer nicht vor Missbrauch durch einen Dritten. Sobald sich eine andere Person Zugang zum Rechner verschafft, auf dem der „Cookie“ z.B. von Amamzon.com abgelegt ist und sich mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort derjenigen Person anmeldet, kann er kinderleicht eine Bestellung auf fremde Kosten abgeben.
    Es sollte jedoch immer darauf geachtet werden, dass man sein Passwort an keine dritte Person weitergibt, so ist es beim One-Click-Shopping nicht anders.


    [1] Stallmann, R.: Please do not buy from Amazon, in: http://www.linuxtoday.com/news_story.php3?ltsn=1999-12-22-001-05-NW-LF, zugegriffen am 08.11.2008

    Quellen

    http://cse.stanford.edu/class/cs201/projects-99-00/software-patents/amazon.html, zugegriffen am 08.11.2008

    http://www.linuxtoday.com/news_story.php3?ltsn=1999-12-22-001-05-NW-LF, zugegriffen am 08.11.2008

    Müller, U: Kundenbindung im E-commerce: Personalisierung als Instrument des Customer Relationship Marketing, Wiesbaden 2005

    Schwarz, T.: Leitfaden Permission Marketing: Werbung die ankommt, Waghäusel 2005

  • Online Banking

    Online-Banking 

    Online-Banking, eine Art des Electronic-Banking, ist mittlerweile ein häufig genutzter Dienst im Internet. Unter Online-Banking versteht man den direkten Zugriff auf den Bankrechner. Der Zugriff erfolgt über eine Internetverbindung oder Direkteinwahl bei der Bank per Datenfernübertragung.Ein Kunde kann Bankgeschäfte mit beliebigen Kreditinstituten abwickeln. T-Online war einer der ersten Homebanking-Anbieter doch heute gibt es eine Vielzahl von Anbietern, manche bieten sogar nur die Möglichkeit des Online-Bankings an.  

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

    Beim Online-Banking gibt es zwei verschieden Verfahren. Erstens das Browserbasierte Internetbanking über die Website der Bank. Weiterhin ist ein Verfahren des Online-Bankings die Verwendung eines Clientprogramms (siehe unten), mit dem zunächst offline, also ohne Onlineverbindung, die Transaktionen vorbereitet werden. Danach wird eine Onlineverbindung aufgebaut um die gesammelten Transaktionen gemeinsam zu übertragen. Beide Verfahren werden anschließend mit einer elektronischen Unterschrift bestätigt. Um diese elektronische Unterschrift zu leisten gibt es in Deutschland die folgenden Methoden: 

    • PIN/TAN Verfahren: Hier werden bestimmte Transaktionsnummern (TAN) bei jedem Transaktionsvorgang erfragt und müssen vom Anwender der TAN-Liste entnommen und eingegeben werden, dem sogenannten „iTAN Verfahren“. Das „i“ steht hier für indiziert.  Sie ist eine Ergänzung zum reinen PIN (Personal Identification Number) des Anwenders. Alternativ hierzu haben manche Anbieter das TAC (Transaktionscode)-Verfahren eingeführt, bei dem ein Einmalcode per SMS versand wird[1].
    • Homebanking Computer Interface (HBCI): oder auch Financial Transaction Services, beides mit Legitimation per Chipkarte oder Schlüsseldiskette.Auf dieser Chipkarte sind Name, Bankleitzahl und Kontonummer und der private Schlüssel des Anwenders zu finden, mit dem alle Daten, die über die Internet-Leitungen gesendet werden, verschlüsselt werden. Die Schlüsseldaten werden auf der Chipkarte selbst verarbeitet und verlassen deswegen die Karte nicht. Der Zugang zur Karte ist durch eine 6stellige PIN geschützt, die der Kunde selbst wählt.
    • File Transfer and Access Management (FTAM): Hier erfolgt eine Direkteinwahl zum Bankrechner über ISDN oder DATEX-P. Diese Methode wird vorwiegend von Unternehmen und nicht von Privatkunden genutzt. Es ist hilfreich wegen der direkten Weiterverarbeitbarkeit der Daten.
    • Banking Communication Standard (BCS): BCS ist identisch mit FTAM. Es erfolgt eine Datenfernübertragung und BCS wird meist von Unternehmen genutzt.
    • Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS): EBICS ist eine Erweiterung des BCS. Es soll  zum 1. Januar 2008 flächendeckend als Multibankenstandard für das Online-Banking Geschäft mit Firmenkunden verpflichtend eingeführt werden. Nach einer Übergangsphase löst EBICS das ursprüngliche FTAM und BCS Verfahren ab. 
    Die Clientprogramme, die Online-Banking ermöglichen sind in Deutschland die folgenden:
    • T-Online Banking
    • WISO Mein Geld
    • Quicken
    • StarMoney
    • GnuCash

    International werden unterschiedliche Clientprogramme angeboten und jede Bank hat ihre speziellen Leistungsmerkmale. Online-Banking bietet mittlerweile eine Vielzahl an Leistungen an, die in den Filialen der Banken ebenso angeboten werden. Leistungsmerkmale des Online-Bankings sind: 

    • Abfragen von Depot -, Kontostand- und Kontoumsatz 
    • Kontoauszüge
    • Überweisungen ins In- und Ausland sowie Terminüberweisungen
    • Lastschriften
    • Daueraufträge einrichten und löschen
    • Bestellen von Schecks und Vordrucken
    • Wertpapiergeschäfte
    • Informationen anfordern

     Bei der Anwendung der Online-Banking Leistungen sind vorhandene internationale Normen, Standards und Verfahren zu berücksichtigen die für Geldtransaktionen gelten. 

                                                          

    Der Dienst des Online-Bankings ist relativ sicher, da der Datentransfer auf besonders geschützten Leitungen zwischen dem Anwender und der Bank erfolgt. Dazu werden Signatur- und Verschlüsselungsverfahren eingesetzt.Mit Browsern werden die Daten während des Internet-Bankings mit dem SHTTP-Protokoll verschlüsselt übertragen. SHTTP steht für Secure-HTTP. Eine HTTP-Variante, die auch als "sicheres HTTP" bekannt ist. Auch beim Online-Banking also beginnt die URL der Bank mit "https://". Allerdings erscheint beim Online-Banking unten links ein Schloss-Symbol. Ein Signatur- und Verschlüsselungsverfahren ist das RSA-Verfahren. RSA steht für „Rivest, Shamir und Adleman“, die dieses Verfahren zur Verschlüsselung von Daten entwickelt haben. Hierbei wird der Schlüssel aus zwei großen Primzahlen errechnet. Zur Identifikation wird eine Chipkarte eingesetzt (siehe HBCI).

                                                                            

    Eine weitere Sicherungsmethode ist beim browserbasiertem Internetbanking via SSL. SSL steht für „Secure Sockets Layer“ und ist ein Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung von Daten bei der Nutzung des Internets.   Weiterhin bieten die heutigen browserbasierten Online-Banking Systeme ausgefeilte Sicherheitssysteme gegen Phishing oder auch Pharming, das heißt gegen den Versuch, über das Internet an die Daten des Anwenders zu gelangen, indem dieser seine Daten in einer Nachahmung der Website eintragen soll. Die URL wird richtig dargestellt, obwohl sich der Anwender auf einer falschen Seite befindet. Ein zusätzlicher Schutz ist ein aktiver Virenschutz sowie eine Firewall auf dem Computer des Anwenders, den ein Nutzer des Online-Bankings auf jeden Fall verwenden sollte. Zusätzlicher Schutz ist es, wenn der Anwender online Transaktionen an einem „sicheren“ PC durchführt und nicht in Internet- Cafés oder von Viren befallenen PCs[2]. 

                                                                                            

    Die Anwendung von Online-Banking hat in den letzten Jahren eine steigende Tendenz.  Die Anzahl der Online-Konten ist von 15 % im Jahr 2000 auf 35% im Jahr 2006 gestiegen[3].Auch in der Zukunft werden die Anteile des Online-Bankings steigen, da die Banken die Möglichkeit des Online-Bankings besser vermarkten wollen und manche Banken nur noch Online-Dienste anbieten. Ebenso  kümmern sich die Banken verstärkt um die Erhöhung der Sicherheitsstandards. Somit lösen sich bei Vielen Verbrauchern die letzten Sicherheitsbedenken. Weiterhin werden Bonusprogramme angeboten um Kunden zu locken[4].     


    [1] Vgl. http://www.konsument.at/konsumentmedia/files/Spa%C3%9F%20im%20Internet_118-123.pdf 
    [2] Vgl. http://www.bankenverband.de 
    [3] Vgl. http://www.bankenverband.de/pic/artikelpic/112007/ta0711_pr_onlinekonten.pdf 
    [4] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Banking 
  • Online Shop

    Online Shop 

    Unter einem Online Shop (oder auch eShop genannt) wird eine Plattform verstanden, auf der ein Unternehmen Produkte und/ oder Dienstleistungen zum Kauf anbietet.[1] 

    So bieten zum Beispiel diverse Kaufhäuser, Discounter, Einzelhändler oder auch produzierende Unternehmen ihre in der Produktpalette befindlichen Produkte auf einer dafür vorgesehenen Plattform an. Einige Paradebeispiele sind:

    -  www.quelle.de (Kaufhaus)

    -  www.kaufhof.de (Kaufhaus)

    - www.aldi.de (Discounter)

    -  www.plus.de (Discounter)

    -  www.nike.de (produzierendes Unternehmen)

    Neben diesen Plattformen gibt es ferner einzelnen Anbieter die weder die Produkte selber produzieren noch ein im realen Leben existierendes Kaufhaus oder Discounter repräsentieren, sonder lediglich ein virtuelles Kaufhaus darstellen. Anbieter solche Plattformen beschäftigen sich hauptsächlich um die Vermarktung und den Verkauf der angebotenen Produkte.  Beispiele hierfür:

    - www.raffaello-network.com/

    - www.quaxo.de  

    Wie eine solcher Online Shop beispielsweise aussieht wird aus folgender Abbildung ersichtlich, in der exemplarisch  die Homepage von Quaxo.de dargestellt ist:  

                                                                                                                                                                                                          Abb. 1: Homepage von Quaxo.de[2] 

    Alle zuvor erwähnten Plattformen haben jedoch eines gemeinsam, alle bedienen sich einem virtuellen (computersimulierten) Katalog, aus dem sich der Kunde die gewünschten Produkte aussuchen kann. Hier hat der Kunde außerdem die Möglichkeit sich das Produkt von unterschiedlichen Sichtweisen anzuschauen. Hat sich der Kunde die gewünschten Produkte ausgesucht, werden diese jeweils in gewünschter Menge und Beschaffenheit (z.B.: Größe) in einen virtuellen Warenkorb abgelegt. Dieser Prozess verläuft ähnlich wie im realen Leben, nur das man hier die Produkte/Dienstleistungen nicht real vor sich hat.[3]  

    Sind nun alle ausgesuchten Produkte im Warenkorb vorhanden, muss die ausgesuchte Ware schließlich bezahlt werden. Dies geschieht über sogenannte ePayment Systeme, wobei hier die häufigsten Varianten die Bezahlung per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren darstellen. Nachdem die Ware mit der gewünschten Zahlungsart bezahlt wurden findet dann, entsprechend der Verfügbarkeit die Versendung der Ware an die zuvor eingegebene Adresse statt.

    Ob und wie viel von dem gewünschten Produkt verfügbar ist, läuft im Hintergrund der Online-Bestell-Applikation über ein vom Händler ausgewähltes Warenwirtschaftssystem ab, welches die benötigten Daten aus einer Datenbank bezieht.  

    Eine Datenbank ist neben den Zahlungssystemen und dem virtuellen Katalog bzw. Warenkorb ein weiterer wichtiger Bestandteil eines Online Shops. Die Datenbank verwaltet in diesem Fall die alle Artikeldaten in Datensätzen welche sich beispielsweise aus dem Preis, der verfügbare Menge und der jeweiligen Artikelnummer zusammensetzen. 

    Von einzelnen Kaufhäusern, Discounter, Einzelhändlern oder produzierenden Unternehmen geht der Trend sogar soweit, das die Ware über das Internet bestellt und gekauft werden kann, mit der zusätzlichen Option sich die Ware entweder zusenden zu lassen oder sich im Geschäft vor Ort die Ware abzuholen.  

    Neben den schon fast standardisierten virtuellen Katalogen bieten einzelne Unternehmung sog. Produktkonfigurationen an, mit dessen Hilfe sich der jeweilige Kunde sich die gewünschten Produkte individuell zusammenstellen kann. So ist es zum Beispiel möglich sich auf der Homepage von „apple“ www.apple.de sich einen iPod in gewünschten Farbe individuell zu beschriften und vor dem endgültigen Kauf anzeigen lassen.

    Neben den Vorteilen, sich sämtliche („lebensnotwendige“) Produkte zukommen zu lassen verbergen sich hinter den Möglichkeiten des Online Shops aber dennoch auch einige Nachteile bzw. Risiken für den Verkäufer und Käufer (Zahlungsausfall, Nichtlieferung). 


     Quellen:
    [1] Vgl. http://www.maxxdefense.com/de/it-glossar/O/#top, zugegriffen am 28.03.2007.
    [2] Vgl. http://www.quaxo.de/, zugegriffen am 29.03.2007.
    [3] Vgl. Nolden, R. G., Körner, P., Bizer, E.: Industriebetriebslehre: Management betrieblicher Prozesse, 10. Aufl., Troisdorf 2004, Seite 296. 
  • Online-Banking

    Online-Banking

    In der heutigen Zeit der immer weiter fortschreitenden Technisierung von Abläufen ist natürlich auch der Geldtransfer betroffen. Einfache Geldgeschäfte müssen schon lange nicht mehr direkt bei einer Bankfiliale erledigt werden, hierfür gibt es seit einiger Zeit das so genannte Online-Banking.

    Definition und Voraussetzungen

    Unter Online-Banking versteht man die Abwicklung von verschiedenen Bankgeschäften über einen PC/Laptop. Hierbei sind nicht nur gewöhnliche Überweisungen gemeint, sowohl das Einrichten von Daueraufträgen, das Analysieren der Kontobewegungen als auch das einfache Überprüfen der aktuellen Kontostände. Gerade für Geschäftsleute die kaum Zeit haben eine Filiale aufzusuchen ist dies eine ideale Lösung. Als Voraussetzung benötigt die Person die dies nutzen möchte einen PC/Laptop, einen Internetzugang und muss sich bei seiner Bank für das Online-Banking freischalten lassen.

    Funktionsweise

    Beim Online-Banking oder auch Internet-Banking genannt, gibt es zwei große verschiedene Funktionsweisen. Zum einen das browserbasierte Banking und einmal über ein Clientprogramm. Der große Unterschied ist, dass ersteres Online stattfindet indem man über die Website der Bank geht und in den meisten Fällen durch SSL (Secure Sockets Layer) gesichert ist. Zweiteres findet erst offline statt, hier wird zunächst eine Überweisung ausgefüllt und im Anschluss eine Verbindung zum Internet zur Übermittlung der Transaktionen aufgebaut.

    Um eine höchstmögliche Sicherung vor Missbrauch durch Dritte zu vermeiden sind für die Durchführung einzelner Transaktionen oder Aufträgen verschiedene Schritte notwendig. Zunächst muss man sich mit der eigenen Kontonummer oder Kundennummer in Kombination mit einem selbstgewählten PIN(=Personal Identification Number) auf sein persönliches Online-Banking Portal seiner Bank einloggen, ähnlich wie beim Handy ist auch hier nach zu häufiger Falscheingabe nacheinander der Zugang gesperrt. Nachdem man sich nun eingeloggt hat und eine Überweisung oder ähnliches vorbereitet hat muss man die Aktion noch mit einer TAN (Transaktionscode) bestätigen, diese TANs bekommt der Kunde bei der Anmeldung zum Online-Banking von der Bank zugeschickt und braucht pro Aktion jeweils einen separaten und neuen TAN.

    Sicherheitsrisiken / Nachteile

    Ein großer Nachteil ist das so genannte Phishing. Hierbei wird man per Mail aufgefordert seine Daten zu erneuern (sprich einen neuen PIN zu wählen) und gelangt über einen Link scheinbar auf die Seite der Bank zum Online-Banking. Allerdings ist diese Seite eine gefälschte und Betrüger kommen an die Kontodaten und Online Banking Daten des Kunden.

    Ein weiterer Nachteil ist natürlich auch, dass über verschiedene Viren die Daten des PCs ausspioniert werden können und Eingaben über die Tastatur und somit natürlich auch Kontodaten und PINs.

    Die Haftung ein weiterer entscheidender Nachteil beim Online-Banking. Der Kunde kann im Zweifel nicht beweisen, dass eine gewisse Transaktion nicht von ihm getätigt wurde. Wenn anderen Personen die Kontodaten und Online-Banking Daten besitzen oder wissen können diese ganz einfach Überweisungen tätigen.

    Sicherheitshinweise

    Um die vorangegangenen Risiken zu vermeiden gibt es ein paar relativ einfache Hinweise. Man sollte Online-Banking niemals in einem Internet-Cafe oder einem fremden Computer aus tätigen, weil man nie weiß in wie weit verschiedene Daten gespeichert werden. Zusätzlich sollte man auf jeden Fall einen Virenscanner und eine ordentliche Firewall besitzen um die Datenspionage durch Viren zu vermeiden. Die Zugangsdaten sollten in regelmäßigen Abständen geändert werden und die PIN sollte nichts sein was man direkt mit der Person verbindet und am besten aus Buchstaben und Zahlen bestehen.

    Der wichtigste Hinweis den man aber auf jeden Fall beachten sollte ist wie bei der Abhebung von Geld am Automaten, niemand sollte die eigene PIN kennen und die TANs sollten auf jeden Fall irgendwo verschlossen sein und nicht offen herumliegen.

    Bedeutung für den Handel / E-Commerce

    Natürlich hat das Online-Banking eine sehr große Bedeutung in diesem Bereich. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit des Online-Shops und des Handels via Internet (Amazon, eBay, …) und müssen dementsprechend auch die Bezahlung in irgendeiner Weise über das Internet regeln. Dafür bietet sich das Online-Banking wunderbar an. Der Online-Handel ist in Deutschland in den letzten Jahren um mehrere Milliarden Euro gestiegen.

    Auch innerhalb von Europa, oder besser gesagt innerhalb der EU, wird das Online-Banking sehr strak genutzt, wie auch folgende Grafik zeigt (Stand 2007):

    Man sieht also, dass mittlerweile mindestens jeder 4. EU-Bürger und in Deutschland sogar jeder 3. das Online-Banking nutzt und es werden in Zukunft sicherlich noch mehr.

    Die Banken sollten sich also sehr darauf spezialisieren in Zukunft ihre Angebote für diese Art der Geldabwicklung weiter zu verbessern und die Unternehmen sollten ihren Kunden definitiv anbieten die einzelnen Transaktionen über das Internet zu bewältigen und auch die wachsenden Zahlen des Online-Handels beachten.

    Quellen

    Metro AG (Hrsg.): Metro-Handelslexikon, Daten, Fakten und Adressen zum Handel in Deutschland, Europa und weltweit, grintsch, Köln, 2007.

    http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/10_02.htm, zugegriffen am 19.11.2008

    http://www.vr-media-online.de/dgverlag/283370.PDF, zugegriffen am 19.11.2008

    http://www.firmen-banner.de/Onlinebanking.html, zugegriffen am 19.11.2008

    http://blog.zanox.com/de/finance/wp-content/uploads/2008/06/online_banking08_bitkom.jpg, zugegriffen am 19.11.2008

    http://de.wikipedia.org/wiki/Online_Banking, zugegriffen am 19.11.2008

  • Online-Banking  Online-Banking 

     

     

    Online-Banking- Was ist das? 

    Unter Online-Banking versteht man die Abwicklung der privaten Bankgeschäfte über das Internet.

    Noch einfacher gesagt: Ohne zur Bank zu laufen ist es möglich, vom heimischen PC mit Internetanschluss aus, Bankgeschäfte zu tätigen.

    Unter Bankgeschäfte fällt das Abfragen des Kontostandes, In- und Auslandsüberweisungen, Daueraufträge einrichten oder ganz einfach nur Kontoauszüge drucken. Online-Banken wie z.B. die 1822direkt besitzen gar keine Filialen, sondern betreiben ihren Bankenverkehr ausschließlich über das Internet. 

    Sicherheit und der vertrauensvolle Umgang mit persönlichen Daten ist im Online-Banking oberste Prämisse.

    Private Bankgeschäfte sollten wenn möglich nicht an öffentlichen PCs wie in Internet-Cafès getätigt werden, da die Gefahr des Datenklaus sehr groß ist. Im Cache eines solchen PCs könnten Zugangsdaten gespeichert werden und für den nächsten versierten User ist es ein Leichtes, diese Daten zu missbrauchen. Deshalb sollten Zugangsdaten in Regelmäßigen Abständen geändert werden, um das Risiko zu minimieren. 

    Betrüger entwickeln immer neue Maschen um an die Daten der „Online-Banker“ zu gelangen.„Phishing-Mails“ sind hier das richtige Stichwort. Die Betrüger schicken Emails an potentielle Kunden mit der Aufforderung ihre Zugangsdaten zu aktualisieren, indem Sie auf den Link in der Email klicken. Dieser Link führt dann zu nachgebildeten Websites der Banken, die täuschend echt aussehen.

    Dadurch gelangen die Betrüger an die Zugangsdaten. 

    Für den Kunden gibt es jedoch mehrere Möglichkeiten das Online-Banking sicher zu gestalten. Zunächst sollte ein effektiver Virenschutz auf dem PC installiert sein und auch ständig aktualisiert werden.

    Eine weitere Sicherheitsvorkehrung ist das Speichern der URL in den Favoriten, damit man nicht in Versuchung kommt über Links auf die gewünschte Seite zu gelangen. 

    Seitens der Banken gibt es auch zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, die das Online-Banking für den Kunden vertrauensvoll macht. Da wäre zum einen der Einsatz von Kundenkennung und PIN. Ohne diese Zugangsdaten ist es nicht möglich, Zugriff auf das Konto zu erlangen.

    Manche Banken sperren sogar den Zugriff, wenn der PIN drei Mal falsch eingegeben wird ( ähnlich wie am Bankautomaten). 

    Hat man sich eingeloggt,  kann man zunächst nur den Kontostand ablesen. Um eine Überweisung zu tätigen benötigt man eine Transaktionsnummer (TAN). Eine Liste mit TAN`s erhält man für gewöhnlich separat zu den Zugangsdaten per Post zugesandt.  

    Technische Sicherheitsstandards 

    Die Verbindung zur Bank wird aus Sicherheitsgründen verschlüsselt. Überlicherweise geschieht dies über eine sog. SSL-Verschlüsselung (Secure-Sockets-Layer).  

    Zusätzlich haben die meisten Banken das weiterentwickelte TAN-Verfahren eingeführt.Das i-TAN-Verfahren wird nicht wie bisher eine beliebige TAN vom Kunden ausgewählt.

    Bei i-TAN wird der Kunde aufgefordert, eine bestimme TAN (z.B. Nr. 96) aus der Liste zu verwenden. Diese TAN ist dann nur für den jeweiligen Vorgang gültig und kann nicht für weitere Transaktionen verwendet werden.

    Eine andere Variante der TAN-Wahl ist das m-Tan-Verfahren. Hier wird per SMS eine TAN an das Handy des Kunden gesendet, sobald er einen Überweisungsträger ausfüllt und absenden möchte. Bei vielen Banken die keine reinen Online-Banken sind, müssen gewisse Bankgeschäfte weiterhin persönlich oder per Brief getätigt werden, wie z.B. Änderung der Dispogrenze oder Änderung der Zugangsdaten.

    Auch die neuen TAN-Listen werden nach Verbrauch der alten TAN-Liste per Post zugesandt. 

    Michael Schunder 

    Quellen: 

    http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/sonstiges/praxis/111616/ 

    (Zugriff: 30.06.2007 16:00) 

    http://www.sparkasse-neuss.de/sonlineplus/proc/docs/index.html

    (Zugriff: 30.06.2007 16:15) 

    http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/10_02.htm

    (Zugriff: 30.06.2007 16:20) 

    http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Banking     

    (Zugriff: 30.06.2007 16:45)  

  • Online-Banking_neu

    Online-Banking

    In der heutigen Zeit der immer weiter fortschreitenden Technisierung von Abläufen ist natürlich auch der Geldtransfer betroffen. Einfache Geldgeschäfte müssen schon lange nicht mehr direkt bei einer Bankfiliale erledigt werden, hierfür gibt es seit einiger Zeit das so genannte Online-Banking.

    Definition und Voraussetzungen

    Unter Online-Banking versteht man die Abwicklung von verschiedenen Bankgeschäften über einen PC/Laptop. Hierbei sind nicht nur gewöhnliche Überweisungen gemeint, sowohl das Einrichten von Daueraufträgen, das Analysieren der Kontobewegungen als auch das einfache Überprüfen der aktuellen Kontostände. Gerade für Geschäftsleute die kaum Zeit haben eine Filiale aufzusuchen ist dies eine ideale Lösung. Als Voraussetzung benötigt die Person die dies nutzen möchte einen PC/Laptop, einen Internetzugang und muss sich bei seiner Bank für das Online-Banking freischalten lassen.

    Funktionsweise

    Beim Online-Banking oder auch Internet-Banking genannt, gibt es zwei große verschiedene Funktionsweisen. Zum einen das browserbasierte Banking und einmal über ein Clientprogramm. Der große Unterschied ist, dass ersteres Online stattfindet indem man über die Website der Bank geht und in den meisten Fällen durch SSL (Secure Sockets Layer) gesichert ist. Zweiteres findet erst offline statt, hier wird zunächst eine Überweisung ausgefüllt und im Anschluss eine Verbindung zum Internet zur Übermittlung der Transaktionen aufgebaut.

    Um eine höchstmögliche Sicherung vor Missbrauch durch Dritte zu vermeiden sind für die Durchführung einzelner Transaktionen oder Aufträgen verschiedene Schritte notwendig. Zunächst muss man sich mit der eigenen Kontonummer oder Kundennummer in Kombination mit einem selbstgewählten PIN(=Personal Identification Number) auf sein persönliches Online-Banking Portal seiner Bank einloggen, ähnlich wie beim Handy ist auch hier nach zu häufiger Falscheingabe nacheinander der Zugang gesperrt. Nachdem man sich nun eingeloggt hat und eine Überweisung oder ähnliches vorbereitet hat muss man die Aktion noch mit einer TAN (Transaktionscode) bestätigen, diese TANs bekommt der Kunde bei der Anmeldung zum Online-Banking von der Bank zugeschickt und braucht pro Aktion jeweils einen separaten und neuen TAN.

    Sicherheitsrisiken / Nachteile

    Ein großer Nachteil ist das so genannte Phishing. Hierbei wird man per Mail aufgefordert seine Daten zu erneuern (sprich einen neuen PIN zu wählen) und gelangt über einen Link scheinbar auf die Seite der Bank zum Online-Banking. Allerdings ist diese Seite eine gefälschte und Betrüger kommen an die Kontodaten und Online Banking Daten des Kunden.

    Ein weiterer Nachteil ist natürlich auch, dass über verschiedene Viren die Daten des PCs ausspioniert werden können und Eingaben über die Tastatur und somit natürlich auch Kontodaten und PINs.

    Die Haftung ein weiterer entscheidender Nachteil beim Online-Banking. Der Kunde kann im Zweifel nicht beweisen, dass eine gewisse Transaktion nicht von ihm getätigt wurde. Wenn anderen Personen die Kontodaten und Online-Banking Daten besitzen oder wissen können diese ganz einfach Überweisungen tätigen.

    Sicherheitshinweise

    Um die vorangegangenen Risiken zu vermeiden gibt es ein paar relativ einfache Hinweise. Man sollte Online-Banking niemals in einem Internet-Cafe oder einem fremden Computer aus tätigen, weil man nie weiß in wie weit verschiedene Daten gespeichert werden. Zusätzlich sollte man auf jeden Fall einen Virenscanner und eine ordentliche Firewall besitzen um die Datenspionage durch Viren zu vermeiden. Die Zugangsdaten sollten in regelmäßigen Abständen geändert werden und die PIN sollte nichts sein was man direkt mit der Person verbindet und am besten aus Buchstaben und Zahlen bestehen.

    Der wichtigste Hinweis den man aber auf jeden Fall beachten sollte ist wie bei der Abhebung von Geld am Automaten, niemand sollte die eigene PIN kennen und die TANs sollten auf jeden Fall irgendwo verschlossen sein und nicht offen herumliegen.

    Bedeutung für den Handel / E-Commerce

    Natürlich hat das Online-Banking eine sehr große Bedeutung in diesem Bereich. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit des Online-Shops und des Handels via Internet (Amazon, eBay, …) und müssen dementsprechend auch die Bezahlung in irgendeiner Weise über das Internet regeln. Dafür bietet sich das Online-Banking wunderbar an. Der Online-Handel ist in Deutschland in den letzten Jahren um mehrere Milliarden Euro gestiegen.

    Auch innerhalb von Europa, oder besser gesagt innerhalb der EU, wird das Online-Banking sehr strak genutzt, wie auch folgende Grafik zeigt (Stand 2007):

    Online-Banking

    Online-Banking

    Man sieht also, dass mittlerweile mindestens jeder 4. EU-Bürger und in Deutschland sogar jeder 3. das Online-Banking nutzt und es werden in Zukunft sicherlich noch mehr.

    Die Banken sollten sich also sehr darauf spezialisieren in Zukunft ihre Angebote für diese Art der Geldabwicklung weiter zu verbessern und die Unternehmen sollten ihren Kunden definitiv anbieten die einzelnen Transaktionen über das Internet zu bewältigen und auch die wachsenden Zahlen des Online-Handels beachten.

    Quellen

    Metro AG (Hrsg.): Metro-Handelslexikon, Daten, Fakten und Adressen zum Handel in Deutschland, Europa und weltweit, grintsch, Köln, 2007.

    http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/10_02.htm, zugegriffen am 19.11.2008

    , http://www.vr-media-online.de/dgverlag/283370.PDFzugegriffen am 19.11.2008

    http://www.firmen-banner.de/Onlinebanking.html, zugegriffen am 19.11.2008

    http://blog.zanox.com/de/finance/wp-content/uploads/2008/06/online_banking08_bitkom.jpg, zugegriffen am 19.11.2008

    http://de.wikipedia.org/wiki/Online_Banking, zugegriffen am 19.11.2008

  • Online-Kommunikation

    Online-Kommunikation

    Online-Kommunikation bezeichnet die Übermittlung von Informationen an Dritte (Kunden, Lieferanten, Presse, Öffentlichkeit usw.) über elektronische Medien. In einem weiten Sinne können hierzu Internet, Online-Dienste, Videotext, Telefon und Telefax gezählt werden. Vorwiegend wird die Online-Kommunikation jedoch auf die Übertragung von Informationen im Internet beschränkt. Die Online-Kommunikation im Internet ermöglicht in herausragender Weise Interaktivität und Aktualität. Die verschiedenen Methoden der Online-Kommunikation im Internet können in Push- und Pull-Verfahren unterteilt werden. Von Push-Methoden spricht man, wenn der Sender aktiv auf den Empfänger zugeht, wie es etwa beim Versand von E‑Mails der Fall ist. Bei Pull-Methoden, zu denen insbesondere das World Wide Web zählt, stellt der Sender hingegen Informationen bereit, die vom Empfänger aktiv abgerufen werden müssen. Konstituierendes Element der Pull-Methoden der Online-Kommunikation ist die Tatsache, dass die Online-User weitgehend selbst darüber entscheiden, wann, wo, wie oft und wie lange welche Kommunikations­inhalte konsumiert werden. Insofern unterliegt die Interaktion zwischen Mensch und Maschine der weitgehenden Selbstbestimmung des Nutzers. Bei Push-Methoden ist diese Selbstbestimmung dann nicht gegeben, wenn den Nutzern Informationen unverlangt zugesendet werden. Bei unverlangt zugesandter →Werbung per E‑Mail spricht man auch von Spamming. Unterschieden wird grundlegend zwischen der →Kommunikation zwischen dem Betreiber der Website und den Nutzern einerseits und der Kommunikation zwischen den Nutzern untereinander. Bei der Online-Kommunikation des Betreibers der Website mit den Nutzern kommt es entscheidend darauf an, diesen möglichst permanent aktualisierte Inhalte darzubieten. Des Weiteren muss den Besuchern tatsächlich zielgruppen­relevanter Inhalt präsentiert werden. Bei der Integration der Online-Kommunikation in die Kommunikations­politik gilt es, alle eingesetzten Kanäle zu synchronisieren, um Inkonsistenzen zwischen den jeweils verbreiteten Inhalten auszu­schließen.
  • Online-Marketing

    Online-Marketing

     

    Unter Online-Marketing ist sowohl die Übertragung des herkömmlichen Marketings auf Online-Medien als auch die Entwicklung neuer Technologien und Prinzipien zur Arbeit mit dem Kunden zu verstehen.

    Online-Marketing ist eine Form der interaktiven und kommerziellen Kommunikation. Es wird überwiegend vom World Wide Web genutzt. Die besonderen Merkmale gegenüber dem herkömmlichen Marketing sind: 
    • Verbreitung von Werbebotschaften mittels vernetzter Systeme
    • Globale Verbreitung der Botschaften
    • Auswählen der Botschaften durch die Konsumenten
    • Ständige Verfügbarkeit der Werbeinformationen
    • Möglichkeit der Übertragung komplexer Inhalte
    • Möglichkeit der Nutzung multimedialer Elemente
    • Geringere Streuung und gezieltere Vermittlung
    Die einfachste Form von Online-Marketing ist durch den Aufbau einer Homepage zu finden. Die Homepage ist die Startseite eines jedes Unternehmens, sprich die Eintrittskarte. 

    Online-Marketing bietet viele Vorteile durch seine spezifischen Eigenschaften. Die richtige Anwendung dieser Vorteile kann zu einem Wettbewerbsvorteil führen. Vorteile eines Kunden sind beispielsweise:

    • Schnelligkeit: Information muss dann verfügbar sein, wenn sie benötigt wird
    • Preisvorteil: Anbieter sind in der Lage günstigere Preise anzubieten
    • Bequemlichkeit: Das Angebot ist von der ganzen Welt aus erreichbar
    Auch der Anbieter hat einige Vorteile durch Online-Marketing: 
    • Eine kostengünstigere Werbung durch erreichen seiner Zielgruppe
    • Direktere und gezieltere Kommunikation mit Konsumenten
    • Gute Transparenz des Angebots
    • Weltweites Marketing mit geringem Aufwand

    Nachteile können auftreten, wenn der Online-Verkauf der alleinige Vertriebsweg ist: 

    • Nicht alle Produkte eignen sich für den elektronischen Handelskanal
    • Etablierung von Marken ist schwer möglich
    • Keine Möglichkeit einer globalen Massenbotschaft
    • Bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel Senioren, sind schlecht über Internet erreichbar
    Um Nachteile zu vermeiden bietet sich der so genannte Marketing-Mix an. Dabei werden die Vorteile des Online-Marketings mit denen des herkömmlichen Marketings verbunden. Der Autor verzichtet an dieser Stelle auf die nähere Erläuterung des Marketing-Mixes. 

    Um gutes und erfolgreiches Online-Marketing zu betreiben sollten einige Grundregeln, wie zum Beispiel die Planung vor dem ersten Auftritt, die Werbung oder auch die Zielgruppe festgelegt und zur Überprüfung des Projektes herangezogen werden. Die Regeln sollten vor dem ersten Internetauftritt ihre Anwendung finden und auf eine erfolgreiche Internetpräsenz einstimmen.

    Ist einmal die Zielgruppe und das eigene Interesse klar definiert, müssen potenzielle Kunden auf das Angebot aufmerksam gemacht werden. Neben den herkömmlichen Werbemethoden bietet das Internet weit mehr Potenzial zur Verbreitung der Produkte. 

    Quelle:

    Krause, J.: E-Commerce und Online-Marketing: Chancen, Risiken und Methoden, 2. Auflage, München 2000.
  • Online-Marktplatz

    Elektronischer Marktplatz " Online-Marktplatz

    Die dem →elektronischen Handel zugrunde liegenden informations- und kommunikationstechnischen Infrastrukturen werden als elektronische Marktplätze (EM;  auch: Exchanges oder Online-Marktplätze) bezeichnet, wenn sie von mehreren rechtlich selbstständigen Anbietern genutzt werden. Bietet nur eine Institution Waren oder Dienstleistungen an, so nennt man die Plattform →Online-Shop. Elektronische Marktplätze können verschieden ausgestaltet sein. Wichtige Unterscheidungs­kriterien stellen u. a.

    -          die Art der Organisation,

    -          die räumliche Lage der Anbieter,

    -          die Möglichkeiten des Marktzugangs,

    -          die angebotenen Produkte und Dienstleistungen,

    -          der angebotene Funktionsumfang und

    -          die Art der Preisbildung dar.

    Wird der elektronische Marktplatz von Anbietern oder Nachfragern betrieben, so spricht man von einem selbstorganisierten EM. Übernimmt hingegen eine neutrale Instanz die Organisation und Kontrolle, so wird dies als fremdorganisierter elektronischer Marktplatz bezeichnet. Je nach räumlicher Lage der Anbieter unterscheidet man regionale (alle Anbieter haben ihren Sitz in der gleichen Region), nationale (alle Anbieter haben ihren Sitz im gleichen Staat) und internationale elektronische Marktplätze (Anbieter aus unterschiedlichen Staaten). Während Groß­unternehmen sich häufig vor allem an internationalen Marktplätzen beteiligen, sind regionale Marktplätze vor allem für lokal agierende kleine und mittlere Unternehmen von Belang. Der Betreiber eines EM bestimmt die Möglichkeiten des Marktzugangs. Business-to-Consumer-Marktplätze sind gemeinhin offene Markplätze, d. h., jeder kann anbieten und nachfragen. Bei den Business-to-Business-Marktplätzen handelt es sich vielfach um geschlossene oder halboffene Systeme (Extranets), die durch Zugangssperren geschützt werden. Der Eintritt in den Markt ist dabei für Anbieter und/oder Nach­frager an bestimmte Bedingungen geknüpft. Bei vertikalen Marktplätzen handelt es sich um branchenspezifische Marktplätze, auf horizontalen Marktplätzen werden hingegen Produkte und/oder Dienstleistungen aus unterschiedlichen Branchen angeboten. Eine Sonderform der horizontalen Marktplätze stellen im Business-to-Consumer-Bereich die virtuellen Einkaufszentren, sogenannte →Electronic Malls dar. Im Funktionsumfang bestehen zwischen den einzelnen elektronischen Marktplätzen ebenfalls erhebliche Unterschiede. In der einfachsten Form besteht der Marktplatz aus einem sogenannten Schwarzen Brett auf einer Website, auf dem einzelne Angebote platziert werden können. Der Kontakt findet dann zumeist auf traditionellem Wege statt. Wenn Waren auf elektronischen Marktplätzen in größerem Umfang ge- oder verkauft werden, so sind katalogbasierte Dienste notwendig, um die Anbindung an das eigene →Warenwirtschaftssystem zu ermöglichen. Zusätzlich zur eigentlichen Verkaufsabwicklung werden auf einigen Marktplätzen Zusatzleistungen angeboten. So werden bspw. Branchen­informationen präsentiert. Bei manchen elektronischen Marktplätzen übernehmen die Betreiber weitere wichtige Funktionen wie die Bonitäts­prüfung der potenziellen Kunden, die →Logistik sowie eine Treuhänder­funktion. Hierbei wird sowohl der Waren- als auch der Geldfluss vom Marktplatz­betreiber übernommen, um die korrekte Abwicklung des Geschäfts zu gewährleisten. Ein weiteres bedeutendes Unterscheidungsmerkmal stellt die Art der Preisbildung (Online Pricing) dar. Neben den herkömmlichen Preis­bildungsverfahren, wie vorgegebenen Festpreisen oder Preisvorgaben als Verhandlungsbasis, sind diverse Auktionsverfahren (→Online-Auktionen) relevant. Markplätze mit Auktionen nehmen häufig den Charakter einer Börse an, da die erzielten Preise das Verhältnis zwischen Angebot und →Nachfrage widerspiegeln.Häufig sind elektronische Marktplätze in →Portale integriert, da dort eine hohe Kundenfrequenz vorausgesetzt wird. Elektronische Marktplätze erfüllen eine Maklerfunktion, da sie verschiedene Informationen von Anbietern und Nachfragern in eine Datenbasis integrieren. Sie verringern tendenziell Informationsasymmetrien und sorgen für eine höhere Markt­transparenz. Nachfrager können sich leichter einen Überblick über das Angebot verschaffen und dann die entsprechenden Anbieter direkt kontaktieren.
  • Open Source (engl.) - Offener Quellcode (de.)

    Open Source (engl.) - Offener Quellcode (de.)

    Open Source Software wird auch als Free Software (engl.) – freie Software (de.) bezeichnet. Der Begriff „frei“ wird schwerpunktmäßig als Informationsfreiheit verstanden. Kostenfreiheit spielt eine untergeordnete Rolle. Open Source ermöglicht es dem Anwender sich Zugang zu den Quellen - Sourcecode (engl.) des Programms zu verschaffen. Software, deren Quellcode offen verfügbar ist, ist nicht nur für Programmierer, die zwingend den Quellcode benötigen, interessant. Auch der „normale“ Anwender, der eigentlich nur die Software nutzen möchte, gehört zur Zielgruppe. Durch Einsichtnahme in den Quellcode hat er die Möglichkeit sich einen Eindruck von der genauen Funktionsweise der Software zu verschaffen. Es ist somit unmöglich bösartigen Code in einem quelloffenen Programm unbemerkt einzubauen. Anwender von Open Source Software schätzen gerade diese „Einschränkung“. Nur so kann man sich sicher sein, dass der eben geschriebene Brief, der mit einem Passwort verschlüsselt wurde, nicht von einer Regierung durch eine Hintertür in der Software mitgelesen werden kann.

    Des Weiteren wird dem Anwender von Open Source Software die Möglichkeit gegeben die Software an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Besonders interessant für Firmen ist die Möglichkeit ohne kostenpflichtige Zusatzprogramme „Standard“software an die internen Geschäftsprozesse anzupassen. An die Informationsfreiheit ist allerdings auch die Bedingung gebunden, dass Änderungen und Verbesserungen den anderen Anwendern, der Community, zugänglich gemacht werden müssen. Jeder kann somit (s)einen Beitrag zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Software leisten. Egal ob man Hobbyprogrammierer ist oder sich hauptberuflich als Programmierer betätigt, jeder kann etwas beisteuern. Gerade bei großen Softwareprojekten ist eine gute Organisation ebenso wichtig wie die Codegüte. Obwohl es sich bei Open Source Software meist um Non- Profit- Projekte handelt, ist die Organisation sehr strikt und gut organisiert. Meist gibt es ein kleines Team von Programmieren, die neben der Arbeit am Projekt den Code anderer Anwender prüfen und freigeben. Das Qualitätsmanagement geschieht dabei nicht von einem Zentralen Punkt aus, sondern findet verteilt über den ganzen Globus statt. Open Source Projekten sind keine (Länder)Grenzen gesetzt.

    Richard Stallman, US-amerikanischer Informatiker, gründete 1985 die Free Software Foundation (FSF), weil er es für falsch hielt, Anwender durch das Enthalten des Quellcodes von den Herstellern kommerzieller Software abhängig zu machen. Diese Art von Software wird auch als proprietär bezeichnet, da die Quellprogramme und Schnittstellen nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Bei Fehlern oder (Sonder)wünschen hinsichtlich des Funktionsumfanges ist man beim Einsatz von kommerzieller Software gezwungen sich direkt an den Softwarehersteller zu wenden. Dieser Umstand erschwert es Software von unterschiedlichen Herstellern in der Praxis miteinander zu vernetzen.

    Die FSF entwickelte 1991 ein Lizenzabkommen mit dem Namen GNU General Public License (GPL). In Zusammenarbeit mit Linus Torvalds, einem finnischen Informatikstudenten und Entwickler des Linux- Kernels, wurde die heute wohl bekannteste freie Software, das Linux- Betriebsystem, unter dieser Lizenz veröffentlicht.

    Neben der GNU Lizenz gibt es heute eine Vielzahl von Ablegern, unter denen eine Software freigegeben bzw. veröffentlich werden kann. Unterschiede gibt es in der Art der Widerverwendbarkeit des Quellcodes. Zu den bekanntesten gehören neben der GNU General Public License (GPL) die New BSD Lizenz, EULA, die Apache Lizenz, die Common Public Lizenz und die W3C Lizenz.


    Quellen:

    Lothar Gläßer (2004): Open Sources Software: Projekte, Geschaftsmodelle, Rechtsfragen, Anwendungsszenarien - was IT-Entscheider und Anwender wissen müssen. http://www.amazon.de/gp/reader/3895782408/ref=sib_dp_pt/028-9842458-5482167#reader-link (zugegriffen am 26.06.2007)

    Open Source Licenses by Category.
    http://www.opensource.org/licenses/category (zugegriffen am 26.06.2007)


    Warum „Freie Software“ besser ist als „Open Source“.
    http://www.gnu.org/philosophy/free-software-for-freedom.de.html

    Alexandra Kleijn (2006): Open- Source-Lizenzen.
    http://www.heise.de/open/artikel/75786 (zugegriffen am 26.06.2007)

    Autor unbekannt (2007): Bericht: NSA half Microsoft bei der Vista- Entwicklung. http://www.heise.de/newsticker/meldung/83436 (zugegriffen am 26.06.2007)

    Free Software Foundation Europe, "Frei im Sinne von Freiheit".
    http://www.germany.fsfeurope.org/index.de.html (zugegriffen am 26.06.07)

  • Opera Webbrowser

    Opera Logo
    Opera Software ASA ist ein kostenlos erhältlicher Webbrowser. 
    Entwickelt wurde er von der Firma Opera Software ASA aus Norwegen.

    Inhalt:

    I. Allgemein

    II. integrierte Funktionen
    1. Emailprogramm
    2. BitTorrent Client 
    3. Tabbed Browsing 
    4. Mausgesten
    5. Sprachsteuerung per Mikrofon oder Headset 

    III. Vorteil und Bezug zum E-Commerce

    IV. Quellen 

    I.Allgemein
    Opera existiert für verschiedene Plattformen, nicht nur für PC und Macintosh, sondern auch für Spielekonsolen wie Nintendo Wii und Nintendo DS oder auch als Opera Mini für Mobiltelefone. Außerdem wird Opera von den Betriebssystemen Mac OS X, verschiedene Unix Systeme und Windows unterstützt. 
    Informationen zu den einzelnen Versionen finden sich auf der Internetpräsenz http://www.opera.com/


    Opera für Mac OS X, Linux und Windows unterscheiden sich nur grob. Hauptsächlich das Design ist etwas an das jeweilige Betriebssystem angepasst.

    Der Browser bietet eine Menge mitgelieferte Programme die bei anderen Browsern oft nur als Modifikationen zu finden sind. 
    Dazu zählen z.B.:

     

    II. integrierte Funktionen


    1. Emailprogramm
    Opera bietet ein integriertes Emailprogramm welches sich durch eigene Emailkonten erweitern lässt.
     
    2. BitTorrent Client 
    Der integrierte BitTorrent Client bietet die Möglichkeit P2P Netzwerke und BitTorrent Dateien zu nutzen
     IRC Client
    Der Internet Relay Chat Client bietet die Möglichkeit sind an einen IRC Chat zu binden über welchen man dann chatten kann. Dieser wird als einzelner Tab dargestellt und bietet in Unternehmen eine schnelle und kurze Kommunikationsmöglichkeit sollte ein solcher Chat Server bestehen.
     Desweiteren unterstützt Opera: 

    3. Tabbed Browsing 
    Tabbed Browsing wird mittlerweile von vielen Browsern unterstützt, entwickelt und zuerst implementiert wurde es aber von Opera. Tabbed Browsing ermöglicht es mehrere Seiten gleichzeitig in einem Fenster zu öffnen. Diese Seiten werden dann als einzelne Reiter im oberen Bereich dargestellt und können per Mausklick ausgewählt oder wieder geschlossen werden.

    4. Mausgesten
    Die Mausgesten dienen der leichten Bedienung und dadurch kann eine Website leicht bedient werden. Durch drücken der rechten Maustaste und anschließende Bewegung der Maus nach oben, unten, rechts oder links kann auf verschiedene Befehle zurückgegriffen werden. Diese Steuerung ist zusätzlich Kontextsensitiv, wenn Beispielsweise die rechte Maustaste auf einem Link geklickt und gehalten wird und anschließend die Maus nach unten gezogen wird, so erfolgt der Aufruf des Links in einem neuen Tab. Wird die rechte Maustaste gehalten und nach links gezogen so geht Opera eine Seite zurück oder in umgekehrter Richtung eine bereits besuchte Seite vor. Wenn man sich dies angewöhnt bietet Opera eine erfrischende und einfache Art des „Surfens“. Natürlich können diese Gesten auf Wunsch auch komplett ausgeschaltet werden.

    5. Sprachsteuerung per Mikrofon oder Headset 
    Opera bietet die Möglichkeit im Internet per Sprachsteuerung zu navigieren oder auch Webseiten vorzulesen. Dies ist bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nur in Englischer Sprache möglich.

    6. Widgets
    Opera bietet die Möglichkeit Widgets zu nutzen, kleine Programme die das Fenster mehr oder weniger sinnvoll erweitern können. Hierzu gehören Widgets wie Uhrzeit oder Wetter Programme, Notizblöcke, HTML Editoren oder auch kleinere Spiele. Diese werden von einer Community erstellt und jeder User hat die Möglichkeit daran mitzuwirken. Allerdings ist nicht der ganze Browser komplett modifizierbar, wie etwa Firefox. Dadurch stellt Opera sicher dass der Browser einen gewissen Qualitätsstandard beibehält. Desweiteren bietet Opera aber auch die Möglichkeit eigene Schaltflächen für verschiedene Funktionen hinzuzufügen, wie z.B. Direktanwahl für Proxy-Server
    Rechtschreibprüfung
    Opera ist in der Lage Eingaben, wie z.B. in Eingabefeldern auf Webseiten, zu prüfen und zu berichtigen.

    Beispiel der Opera Kurzwahlseite mit Widgets 


    III.  Vorteil und Bezug zum E-Commerce
    Opera liefert durch diese integrierten Funktionen eine volle Arbeitsoberfläche die gerade im Unternehmensbereich vielfältig einsatzfähig ist. Andere Browser müssen über Modifikationen erst auf diesen Standard gebracht werden oder bieten gar nicht erst die Möglichkeit dazu.
    Operas aktuelle Version ist Opera 9.62, weitere Updates uns Verbesserungen sind geplant und lassen sich auf der Website Operas nachlesen.



    IV. Quellen 

    http://www.opera.com/
    http://www.opera.com/products/desktop/
    http://www.opera.com/support/search/
    http://www.opera.com/products/mobile/
    Abb. 1. Screenshot von Opera, selbsterstellt
    Abb. 2. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/2c/OperaLogo.png 

  • OSI-Referenzmodell

    Allgemeines

    Das OSI- Referenzmodell wurde 1983 von der International Organization for Standardisation (ISO) veröffentlicht (Vgl.1). Die Abkürzung OSI steht für „ Open Systems Interconnection“. Anhand dieses Referenzmodells lassen sich die Prozesse, die bei der Datenübertragung im Netzwerk ablaufen, besser erklären. Man unterteilt dabei die Netzwerkfunktionen in die sieben Schichten: 

    7.      Anwendungsschicht

    6.      Darstellungsschicht

    5.      Kommunikationssteuerungsschicht

    4.      Transportschicht

    3.      Vermittlungsschicht

    2.      Sicherungsschicht

    1.      Bitübertragungsschicht 

    Innerhalb des Modells unterscheidet man nochmals zwischen transportorientierten Schichten (1. – 3.) und anwendungsorientierten Schichten (4. – 7.)

    Ablauf

    Daten werden nicht an einem Stück versendet, sondern werden in Datenpaketen zerlegt. Diese Datenpakete bewegen sich von der Anwendung, die einen Zugang zum Netzwerk benötigt bis zur Bitübertragungsschicht, die das Netzwerkmedium darstellt. In den übrigen Schichten werden die Daten für die Übertragung vorbereitet. Diesen Vorgang nennt man Datenkapselung. Nach der Übertragung durchlaufen die Datenpakete beim empfangenden Computer die Netzwerkschichten in umgekehrter Reihenfolge, bis sie schließlich wieder zu der vollständigen Information zusammengefügt werden. 

    Abb1: Das OSI-Schichtmodell (Vgl. 3)

    Was sind Protokolle?

    Um die Funktionsweise und Bedeutung der einzelnen Schichten besser verstehen zu können, soll die Bedeutung von Protokollen geklärt werden, da diese eine zentrale Rolle beim OSI- Referenzmodell einnehmen. Protokolle dienen der Verständigung von mehreren Computern in einem Netzwerk. Sie sorgen dafür, dass auch unterschiedliche Systeme miteinander kommunizieren können. Man kann sie  also als gemeinsam genutzte Universalsprache für Computersysteme verstehen.

    Aufgaben der Schichten im OSI-Referenzmodell

    Die Anwendungsschicht (Application Layer):

    Die meisten Protokolle dieser Schicht bieten Dienste, die von Anwendungsprogrammen für den Zugriff auf das Netzwerk verwendet werden (Vgl.1). Ein Beispiel dafür ist das Simple Mail Transfer Protocoll (SMTP), welches von den meisten Email-Programmen zum Versenden von Emails genutzt wird oder das File Transfer Protocoll (FTP).

    Die Darstellungsschicht (Presentation Layer):

    Diese Schicht hat lediglich die Funktion die Syntax zwischen den verschiedenen Systemen zu übersetzen. Manchmal kommt es vor, dass vernetzte Computer eine unterschiedliche Syntax verwenden. Durch die Darstellungsschicht ist eine einheitliche Syntax für die Netzwerkkommunikation gewährleistet. 

    Die Kommunikationssteuerschicht (Session Layer):

    Die Kommunikationsschicht wird in der Literatur auch Sitzungsschicht genannt. Ihre Funktion besteht im Wesentlichen darin,  Dienste bereit zustellen, die für den Aufbau und den Abbruch einer Verbindung verantwortlich sind.

    Die Transportschicht (Transport Layer):

    Sie verbindet die transportorientierten Schichten mit den anwendungsorientieren Schichten. Sie sorgt also dafür, dass eingehende Datenpakete der entsprechenden Anwendung zugeordnet werden. Darüber hinaus sind Protokolle der Transportschicht (meistens TCP) dafür verantwortlich, dass die Datenpakete fehlerfrei versendet und empfangen werden. Zu ihren Aufgaben gehören die Paketerkennung, die Datensegmentierung, sowie die Fehlererkennung.

    Die Vermittlungsschicht (Network Layer):

    In der Vermittlungsschicht wird das Datenpaket der Transportschicht übernommen und zunächst in noch kleinere Pakete fragmentiert. Diese werden anschließend mit einem Vorspann versehen, der die IP-Adresse Senders und des Empfängers enthält. Des Weiteren werden diesem Vorpann Informationen hinterlegt, die den günstigsten Weg vom Sender zum Empfänger beschreiben. Dies geschieht du das Protokoll IP. Diesen Zusammenschluss von Datenpaketen und Vorspann nennt man Datagramm.

    Die Sicherungsschicht (Data-Link Layer):

    Sie übernimmt die Datagramme der Vermittlungsschicht und versieht diese nochmals mit einem Vorspann und einem Nachspann, die Informationen über die Hardware-Adressen der kommunizierenden Computer enthalten. Die Hardware-Adressen dienen der physikalischen Adressierung. Zur Veranschaulichung kann man diesen Vorgang mit einem Brief vergleichen, der in einen Umschlag verpackt wird, um anschließend per Post versendet zu werden. 

    Die Bitübertragungsschicht (Physical Layer):

    Hierbei handelt es sich um die unterste Schicht des OSI-Modells. Sie wird über die Eigenschaften des Netzwerks definier. Dazu gehören das Übertragungsmedium (verschiedene Kabeltypen oder kabellos) und der Aufbau des Netzwerks. Diese Eigenschaften sind dafür verantwortlich, welches Protokoll in der Sicherungsschicht verwendet wird.

    Quellen:

    1. o.V.: Network+ Zertifizierung, 2. Auflage, Unterschleißheim (Microsoft Press Deutschland), 2001

    2. Claus, V., Schwill, A.: Duden Informatik, Fachlexikon für Studium und Praxis, Mannheim (Dudenverlag), 2003

     3. http://www.all-about-security.de/artikel+M5ac064dce0d.html

     http://de.wikipedia.org/wiki/ 

     4. http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0301201.htm