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  • Second Life

    Second Life

    Second Life ist eine im Internet verfügbare virtuelle Parallelwelt, die von der kalifornischen Firma Linden Lab 1999 erschaffen wurde und seit Mitte 2003 online ist.

    Die animierte 3D Landschaft, die von der Client Software dargestellt wird, bietet den weltweiten Usern die Möglichkeit, untereinander zu kommunizieren, Handel zu betreiben und neue Städte und Landschaften zu erschaffen.

    Die aktuelle Mitgliederzahl beläuft sich auf über 7 Millionen Mitglieder, wobei sich wöchentlich mehr als 100.000 neue Bewohner anmelden. Die erste Basis Mitgliedschaft ist kostenlos, die zweite Basis Mitgliedschaft kostet einmalig $9,95, die Premium Mitgliedschaft beläuft sich auf $9,95 im Monat und ermöglicht den Kauf von virtuellem Land. Der durchschnittliche Nutzer ist 15 Stunden im Monat online, dennoch sind meistens nie mehr als 20.000 Bewohner gleichzeitig online.

    Das Untenehmen Second Life hat zurzeit 150 Mitarbeiter und finanziert sich hautsächlich aus dem Verkauf von Neuland, sowie aus den Beiträgen der Premium Mitgliedschaften.

    Die Client Software kann gleichzeitig auch als Toolbox zur Erstellung von virtuellen Gütern genutzt werden. Die Bewohner, Avatar genannt, haben die Möglichkeit, das Aussehen ihrer Figur beliebig zu ändern, Häuser und Waren zu kreieren und sie dann zu verkaufen. Außerdem haben sie die Gelegenheit Dienste von sogenannten „Lohnspielern“ in Anspruch zu nehmen, die für wenig Geld virtuelle Güter erstellen. Zurzeit werden mehr als 90.000 virtuelle Güter in Second Life angeboten.

    Gleichzeitig schafft Second Life auch eine soziale Ebene, auf der Gespräche und Austauschmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Communities stattfinden können. Die Kommunikation kann in einem privaten und einem öffentlichen Chat erfolgen. In einzelnen Gruppen erfolgt die Kommunikation über einen Instant Massenger.

    Die Avatar haben die Möglichkeit, mit einer virtuellen Währung, dem Linden Doller ($1 = 270 Linden Doller), virtuelle Waren und Dienstleistungen zu erwerben. Den Linden Dollar kann man gleichzeitig auch in die eigene reale Währung zurücktauschen.

    Second Life ist aufgrund der Tatsache, dass reales Geld in Umlauf gebracht wird, in den Wirtschaftskreislauf mit eingebunden. Mittlerweile wird Second Life auch als Testbasis für weltweit operierende Konzerne genutzt, die vereinzelt Werbemaßnahmen oder neue Produkte testen wollen. Die User von Second Life gelten als allgemein empfänglich für Werbung und repräsentieren mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren und einem 50%igen Anteil an weiblichen Usern einen vergleichbaren Bevölkerungsdurchschnitt.

    So haben globale Unternehmen wie Dell, Adidas, BMW oder Amazon in der virtuellen Welt eine Präsenz eröffnet und vertreiben ihre Produkte. Bei der Computerfirma Dell hat man sogar die Möglichkeit, sich einen PC in der Second Life Niederlassung zu erstellen, ihn mit Linden Dollar zu bezahlen und ihn sich dann in das reale Zuhause liefern zu lassen.

    Der Axel Springer Verlag hat mit dem AvaStar, eine eigens für Second Life produzierte Zeitung, ein wöchentlich erscheinendes Nachrichtenmedium herausgebracht.

    Second Life stellt den größten virtuellen Binnenmarkt mit einem Geldumlauf von ca. $360 Million dar, in dem mehr als 14.000 Unternehmen ein profitables Geschäft betreiben.

    Dennoch taucht in letzter Zeit immer häufiger Kritik in Bezug auf die technischen Leistungen und die Sicherheit der Inhalte auf. Fehler in der Grafik, sowie eine Überlastung der Rechner, die zu einer häufigen Abschaltung führen, lassen Mängel in der technischen Gestaltung des Programms erkennen. Kürzlich wurde außerdem bekannt, dass Nutzer innerhalb der Second Life Welt mit kinderpornografischen Aufnahmen gehandelt haben.

    Second Life wird, aufgrund seiner dreidimensionalen Darstellung, als Vorbote des künftigen Internets gesehen.

     

    Quellen:

    http://www.zeit.de/2007/02/Second-Life, zugegriffen am 24.06.07.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Second_Life, zugegriffen am 24.06.07.

    http://secondlife.com/world/de/whatis/, zugegriffen am 25.06.07.

    http://www.the-avastar.com/slife/jsp/microsite/pages/about.jsp, zugegriffen am 28.06.07.

    http://www.focus.de/digital/games/second_life/tid-5536/second-life-hype_

    aid_53676.html, zugegriffen am 29.06.07.

    http://secondlife.com/world/de/, zugegriffen am 29.06.07.
  • Semantic Web

    The Semantic Web / Das Semantische Netz

     

    Die Definition erfolgt hier über die Vorstellung

    1. eines praktischen Beispiels,

    2. des Konzepts,

    3. der Technologie.

     

    1.

    Folgend lest ihr von einem im semantischen Web stattfindenden möglichen Szenario, welches nur einleitend menschliches Eingreifen fordert.

    Seine Schwester ruft an um Ihn über den schlechten Gesundheitszustand seiner Mutter zu informieren. Sie stehen vor der Aufgabe Ihre Mutter wöchentlich zu verschiedenen Terminen begleiten zu müssen.

    Der Semantic Web Agent

     

    Er gibt seinem Semantic Web Agent die Aufgabe der Planung. Dieser findet die Akte seiner Mutter mit Ihren Bedürfnissen. Der Agent sucht nach Dienstleistern, die versicherungskonform sind, für die beschriebenen Aufgaben im Dreißigkilometerradius der drei Wohnungen. Für die finale Auswahl bezieht sich der Agent auf Beurteilungen früherer Patienten und Rating Agenturen. Durch eine Kombination der Terminpläne der Ärzte mit Seinem und Ihrem ergibt sich innerhalb von Sekunden ein Plan. 

     

     

    2.

    Wie ist das oben beschriebene möglich?

    Die ersten Gedanken zum semantischen Web, die ich hier darstelle, kommen von Tim Berners-Lee, welcher schon die Entwicklung des Web maßgeblich angestoßen hat. 

    Das Internet als generelles Kommunikationsmedium funktioniert zurzeit auf Basis von Dokumenten. Also eine rein textbasierte Kommunikation. Computer können diesen Text inhaltlich nicht verstehen, Sie sind darauf angewiesen, dass wir Ihnen sagen welches Dokument wir sehen wollen. Das warum spielt für Sie keine Rolle.

    Es ist also zurzeit nicht möglich eine so komplexe Aufgabe wie anfangs beschrieben ohne menschliches Eingreifen zu realisieren. Hierfür müssten Computer auf semantische Inhalte zugreifen können und diese Interpretieren können.

    Das führt uns zum Begriff „Semantik“. Die Semantik beschreibt die Bedeutung eines Wortes oder Zeichens. Computer sind also nicht fähig eine Bedeutung aus Dokumenten zu lesen. HTML gibt Ihnen lediglich die Fähigkeit uns die Dokumente zu präsentieren.

    Computer agieren also nur passiv. Das semantische Web möchte eine aktive Kommunikation erreichen. So soll der Nutzer kein Dokument wählen, sondern eine Bedeutung; einen Inhalt. Wenn ich zum Beispiel ein Lied meiner wenig bekannten Lieblingsband hören möchte muss ich mich durch viele Suchergebnisse klicken. Das semantische Web ermöglicht mir der Suchmaschine zu sagen, dass ich ein Lied hören möchte und dass der Produzent „Glasvegas“ heißt. So entsteht bei meinem Semantic Web Agent mit jeder zugeteilten Aufgabe ein konkreteres Bild von mir, welches nicht auf Dokumenten basiert, sondern auf Bedeutungen.

    Hierzu ist eine neue Sprache notwendig mit der Informationen im Web verbreitet werden. Eine Sprache, die Computern die Möglichkeit gibt die Bedeutung zu lesen.

     

    3.

    Um Dokumente „semantisch“ zu machen brauchen wir eine Sprache, die über die Leistungen von HTML hinaus geht. Diese Sprache muss in der Lage sein die Beziehungen von Dingen zueinander auszudrücken, um so Ihre Bedeutung zu definieren. Diese Sprache wurde geschaffen unter dem Namen RDF (Resource Description Framework).  RDF drückt Dinge in Beziehung zu anderen Dingen aus. Das geschieht beispielsweise durch Kategorisierung oder nach dem Subjekt-Prädikat-Objekt-Prinzip, dass wir aus dem Deutschunterricht kennen.

    Ein Beispiel:

    Wie ein RDF Dokument aufgebaut ist wird hier nicht thematisiert. An dieser Stelle soll ein Beispiel zum besseren Verständnis der oben beschriebenen Beziehungen aufgezeigt werden. Daher betrachten wir nur die sogenannten „Triples“ in den roten Kästen.

    RDF-DokumentIm oberen nebenstehenden Beispiel sehen wir mehrere Namen, die durch Klassifizierungen kategorisiert werden. Bob Dylan ist ein Künstler, USA ist ein Land, und so weiter.

    Im unteren roten Kasten beschreiben wir die Subjekte über Ihre Eigenschaften. Bob ist ein Mensch, Quakcy ist eine Ente. Dann beschreiben wir Mensch und Ente näher. Abschließend führen wir ein neues Prädikat mit der Bezeichnung „owns“ ein. Jetzt können wir die Beziehung der beiden ausdrücken.

    Das Prinzip sollte nun klar sein. Für weitere Informationen sind die Referenzen dieses Blogs sicherlich sehr hilfreich.

     

     

     

     

    Autor:

    Paul Büchsenmann - HM06 an der EUFH

     

    Quellen:

     

    - Das www-Consortium über das semantische Web

    http://www.w3.org/2001/sw/

    - Sehr verständliches Video über das semantische Web

    http://luca.wordpress.com/2008/02/03/semantic-web-for-dummies/

    - Interview mit Tim Berners-Lee

    http://www.consortiuminfo.org/bulletins/semanticweb.php

    - Videointerview mit Tim Berners-Lee

    http://www.technologyreview.com/video/semantic

    - Mitschnitt einer Vorlesung mit Tim Berners-Lee

    http://mitworld.mit.edu/play/234/

     

     

     

  • Sendemedium

    Sendemedium

    Als Sendemedium wird ein Medium verstanden, dass eingesetzt wird, um eine Interaktion zwischen mindestens 2 Personen zu ermöglichen. Oftmals werden die beteiligten Personen in Sender und Empfänger unterschieden. Sendemedium ist ein Sammelbegriff für Mittel zur Bekanntmachung von Bildern, Informationen und Nachrichten. Medien setzen zur Verbreitung sowohl Texte als auch Musik ein. Durch den fortwährenden technologischen Fortschritt stehen in der heutigen Zeit eine Reihe von Sendemedien zur Verfügung. Beispiele für Sendemedien sind Bücher, Zeitungen, Briefe und Plakate. Als Massenmedien zählen gegenwärtig vor Allem Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Hörfunk und ganz speziell das Medium Internet.

    Arten von Medien

    Sendemedien lassen sich in primäre, sekundäre und tertiäre Medien differenzieren. Bei primären Medien erfolgt eine Kommunikation ohne jeglichen Einsatz von technischen Hilfsmitteln, also eine face- to- face Kommunikation. Im Gegensatz zu primären Medien werden bei sekundären Medien, wie Zeitungen und Zeitschriften, technische Mittel auf der Seite des Senders eingesetzt. Dagegen werden bei tertiären Medien sowohl auf Seiten des Senders als auch des Empfängers technische Mittel eingesetzt. Beispiele hierfür sind Fernsehen, Hörfunk und das Internet. Das Internet unterscheidet sich in einem zentralen Aspekt von allen anderen Sendemedien.Zeitung, Radio und Fernsehen sind ebenso Beispiele für ein Massenmedium wie das Internet. Jedoch stellt das Internet als einziges Massenmedium als ein Medium mit Rückkanal dar. Mit Rückkanal ist die Möglichkeit einer Rückkopplung (Feedback) gemeint. Das Internet ist somit das einzige Medium, dass einen Informationsfluss sowohl von Sender zu Empfänger als auch von Empfänger zu Sender ermöglicht. Bei der Zeitung, der Zeitschrift, dem Radio und dem Fernsehen können die Sender ihre Informationen an die breite Masse zwar verschicken, jedoch sind die Sender nicht in der Lage die Anzahl der Empfänger exakt zu beziffern. Niemand ist in der Lage die Informationsaufnahme bei den Empfängern zu kontrollieren.

    Vorteile des Sendemediums Internet

    Das Sendemedium Internet bietet völlig neue Möglichkeiten an. Im Gegensatz zu den anderen Medien erfolgt auf der Ebene des World Wide Webs eine Interaktion. Dies ist zugleich ein großer Vorteil des Internets. Mit Hilfe von technischen Methoden kann der Pfad eines Internetbenutzers, des sogenannten „Users“ überprüft werden. Diese Methode wird auch im Bereich des E- Marketing eingesetzt um zu sehen, welche Stellen der aufgerufenen Seite der User frequentiert hat, wie lange er sich auf dieser befand und wo und wann er die Seite wieder verlasen hat. Der Sender hat die Möglichkeit aktiv die Interaktion herbeizuführen. Ein weit verbreitetes Mittel hierfür ist das Erstellen eines Blogs oder auch mehrerer Foren um Anregungen, positive wie negative Kritik oder auch Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Ein weiterer entscheidender Vorteil des Internets gegenüber anderen Medien ist der Kostenfaktor. Die Verbreitung von Informationen über das Internet in Form von Texten, Musik oder Bildern ist mit Abstand die kostengünstigste Variante. Es fallen weder Papier- oder Druckkosten an wie etwa bei der Zeitung oder Zeitschrift. Auch anfallende Kosten für die Ausstrahlung von Werbung wie in Radio und Fernsehen entfallen. Ein dritter ausschlaggebender Vorteil des Mediums Internet ist es, dass der Sender dem oder den Empfängern die Informationen 24 Stunden zur Verfügung stellt und nicht an zeitliche Restriktionen wie bei einer TV- Werbung oder einem Radiospot gebunden ist.

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    Quellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Medien, zugegriffen am 24.03.07

    http://is.uni-sb.de/studium/handbuch/exkurs.hyper.html, zugegriffen am 26.03.07

  • SET

    Was bedeutet SET?

    SET steht für Secure Electronic Transaction (übersetzt: geschützte elektronische Geschäftsabwicklung).

    Das SET-Protokoll wurde von einigen großen Kreditkarteninstituten (z.B. VISA, Mastercard) in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen wie IBM, Microsoft und Netscape entwickelt und gilt als eines der sichersten Protokolle im ePayment.

    Die Teilnehmer

    Eine Secure Electronic Transaction benötigt im Regelfall vier Teilnehmer

    1.    Käufer

    2.  Verkäufe

    3. Bank des Käufers

    4. Bank des Verkäufers

    Wenn man die Teilnehmer betrachtet kann man sich vorstellen, wann weniger als vier Teilnehmer an der Transaktion beteiligt sind. Wenn die Bank des Käufers, gleichzeitig die Bank des Verkäufers ist.

    Die Nutzungsbedingungen

    Insbesondere basiert SET auf einem Public Key Kryptosystem. Dies ist ein System, bei dem jede der kommunizierenden Parteien ein Schlüsselpaar besitzt, welches aus einem geheimen Teil (privater Schlüssel) und einem nicht geheimen Teil (öffentlicher Schlüssel) besteht.

    Diese Bedingung ist bis heute jedoch nur lückenhaft erfüllt. Allerdings gibt es noch weitere Voraussetzungen für die beteiligten Parteien:

    Bedingung für den Käufer:

    Der Käufer benötigt ein SET-Wallet, eine Art elektronische Geldbörse. Dieses SET-Wallet speichert die notwendigen Daten und kommuniziert mit dem Verkäufer.

    Bedingung für den Verkäufer:

    Der Verkäufer muss auf seinem Web-Server eine spezielle Software (SET-Server) installieren und betreiben. Dieser SET-Server kommuniziert mit dem SET-Wallet des Käufers und mit der Bank des Verkäufers.

    Bedingung für die Banken:

    Sowohl die Bank des Käufers, als auch die Bank des Verkäufers müssen SET-Payment-Server bereitstellen

    Der Informationsfluss

    SET ist eine kreditkartenbasierte Lösung. Möchte ein Käufer ein Produkt erwerben, gibt er seine Kreditkartennummer in sein SET-Wallet ein. Nachdem er dieses getan hat, werden folgende Schritte, wie in der untenstehenden Grafik dargestellt, ausgeführt:

    1.      Bei der Bestellung schickt der Käufer seine Zahlungsinformationen verschlüsselt und digital signiert an den Verkäufer.

     

    2.      Der Verkäufer bzw. dessen SET-Server unterschreibt die Zahlungsinformationen und schickt diese an die Bank des Verkäufers weiter.

     

    3.      Nach Erhalt der Daten, werden die Daten bei der Bank des Verkäufers über den SET-Payment-Server entschlüsselt und die digitalen Unterschriften kontrolliert. Sind die Daten korrekt, wird die Bank des Käufers zur Bestätigung angefragt.

     

    4.      Antwortet die Bank des Käufers positiv, kann die Zahlung vollzogen werden.

     

    5.      Als Bestätigung wird eine Quittung an den Verkäufer geschickt.

     

    6.      Der Verkäufer kann das gekaufte Produkt ausliefern.

     

    Weiterführende Links:

    http://searchsecurity.techtarget.com/sDefinition/0,,sid14_gci214194,00.html

    http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/1999/216/pdf/216.pdf

    http://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Electronic_Transfer

  • Shopsoftware

    1.     Notwendige Begrifflichkeiten

    1.1. Shop

    Shop [??p; englisch, von mittelniederdeutsch schoppe »Schuppen«] der, -s/-s, Laden, Geschäft.[1]

    1.2. Software

    Software ['s?ftwe?, englisch »weiche Ware«] die, jede immaterielle Komponente eines Computersystems, im Gegensatz zur »greifbaren« Hardware. Im allgemeinen Sprach­gebrauch wird die Bezeichnung Software meist nur auf Programme bezogen, nicht aber auf andere Daten. Nach ihrem Einsatzzweck unterteilt man Software in System­software, die für das korrekte Funktionieren des Computers selbst er­forder­lich ist (hierzu gehört insbe­sondere das Betriebssystem), und Anwendungs­software, die den Benutzer bei der Er­ledigung seiner eigentlichen Aufgaben unterstützt.[2]

    1.3. Open Source

    Open-Source-Software [??p?n s?:s 's?ftwe?; englisch »quelloffene Software«], Informatik: Software, deren Quellcode frei zugänglich ist und von allen Benutzern nach ihren Bedürfnissen angepasst, verändert und weiterverbreitet werden darf. Hinter diesem Konzept steht das Bestreben, durch einen beschleunigten Entwicklungsprozess sowie eine schnellere Fehlerbehebung bessere und stabilere Software zu erhalten. Häufig wird Open-Source-Software auch als freie Software bezeichnet, was mitunter zu dem Missverständnis führt, »frei« mit »kostenlos« gleichzusetzen. Auch Anbieter kommerzieller Software stellen im Rahmen unterschiedlicher Marketingkonzepte kostenlose Versionen ihrer Produkte zur Verfügung (Shareware), jedoch ohne den zugehörigen Quellcode.

     

    Anders als Public-Domain-Software ist Open-Source-Software lizenzrechtlich geschützt. Allerdings gibt es keine einheitliche Open-Source-Lizenz, sondern eine Reihe verschiedener Lizenzmodelle, die sich u. a. hinsichtlich der kommerziellen Verwertbarkeit durch den Programmierer unterscheiden. Durch die 1998 gegründete Open-Source-Initiative sind klare Richtlinien für Open-Source-Lizenzen vorgegeben. Erfolgreiche Beispiele für Open-Source-Software sind das Betriebssystem Linux und der weltweit am häufigsten eingesetzte Webserver Apache, dessen Entwicklung von der Apache Software Foundation koordiniert wird.[3]


     

    2.     Was ist Shopsoftware?

    Als Shopsoftware wird eine Anwendungssoftware bezeichnet zur Abwicklung digitaler Geschäfte im Rahmen des eCommerce. Die Software wird auf einem Webserver mit Datenbank  implementiert.

    3.     Hardwareanforderungen

    Die Shopsoftware benötigt einen Webserver mit integriertem Datenbanksystem (wie bspw. My-SQL, MS-SQL, Oracle usw.). Folgende Systemanforderungen sind als Beispiel zu verstehen, da diese je nach Anbieter variieren können:

    ·         mind. 50MB Webspace

    ·         mind. PHP 4.1.3

    ·         MySQL Datenbank

    ·         GDlib 2+, gzip, smtp/sendmail/mail

    Im Normalfall  erfüllen fast alle Server diese Voraussetzungen oder übertreffen diese sogar. 

    4.     Aufbau

    Im Regelfall unterliegt die Shopsoftware einem modularem Aufbau und besteht aus einem Basisprogramm, welches individuell je nach Bedürfnis durch Zusatzmodule erweitert werden kann. Im Basisprogramm sind die Standardfunktionen der Software enthalt:

    ·         Verwaltung der Artikel mit Eigenschaften und Preis

    ·         Bestandsanzeige und Lieferzeit

    ·         Aktion und Sonderpreise

    ·         Empfehlungsliste

    ·         Produktbewertung

    ·         Produktsuche

    ·         Kundenverwaltung

    ·         Kundenlogin-Verwaltung

    ·         Vers. Zahlungsarten

    ·         Zahlungsziele und Gesamtrabatt

    ·         Versandkostenberechnung

    ·         Versandstati

    ·         Rechnungsstellung

    ·         Administration

    ·         Datenexporte

    ·         Sicherheit durch SSL-Zertifikate

    Weiterhin kann je nach Software Anbieter das Standardprogramm mittels diverser Zusatzmodule erweitert werden. Diese könnten bspw. Premiumpakete, Newsletter, Mahnwesen, individuelle Schnittstellen und viele mehr sein.

     

    5.     Welche Auswahlkriterien sind zu beachten?

    • Kundennutzen - Welchen Mehrwert können die Unternehmen durch den Shop ihrem Kunden bieten?
    • Kundenanalyse -Wie können Erkenntnisse über die Kunden gewonnen werden?
    • Integrationsfähigkeit - Wie bestehende betriebswirtschaftliche Systeme eingebunden?
    • Administrationsfähigkeit - Wie einfach und flexibel lässt sich das System gestalten?
    • Zukunftssicherheit - Wie zukunftssicher sind die getätigten Investitionen, die weit über die Softwareanschaffung hinausgehen?
    • Rentabilität - Wie teuer ist die Lösung im Sinne von Total Cost of Ownership?

     

    6.     Schnittstellen

    Moderne Shopsoftware sollte zudem über eine Anbindung an das im Unternehmen vorhandene WWS- und ERP-System bieten, um eine Eingliederung bzw. Interaktion zwischen der Neusoftware und Bestandssoftware zu garantieren. Durch diese reibungslose Interaktion zwischen den unterschiedlichen Softwaresystemen kann bspw. der Lagerbestand oder die Kundendatenbank des Unternehmens immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

    7.     Welche Programme gibt es?

    Im Anschluss sind einige Shopsoftwaresysteme aufgelistet, wobei im Internet eine Vielzahl unterschiedlicher Programme vorhanden wird.

    -          GS-Shop, http://sage-small-business.de/

    -          STRATO Business-Shops, http://www.strato.de/

    -          ePages, http://www.epages.com/

    8.     Lieratur

    • Michael Merz: E " Commerce und E " Business, Marktmodelle, Anwendungen und Technologien, 2., aktualisierte und erw. Auflage, Heidelberg 2002, S. 403 " 420.
    • Wikipedia, Elektronischer Handel in :http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronischer_Handel, zugegriffen am 18.11.2008.
  • Shopsoftware

    1.     Notwendige Begrifflichkeiten

    1.1. Shop

    Shop [??p; englisch, von mittelniederdeutsch schoppe »Schuppen«] der, -s/-s, Laden, Geschäft.[1]

    1.2. Software

    Software ['s?ftwe?, englisch »weiche Ware«] die, jede immaterielle Komponente eines Computersystems, im Gegensatz zur »greifbaren« Hardware. Im allgemeinen Sprach­gebrauch wird die Bezeichnung Software meist nur auf Programme bezogen, nicht aber auf andere Daten. Nach ihrem Einsatzzweck unterteilt man Software in System­software, die für das korrekte Funktionieren des Computers selbst er­forder­lich ist (hierzu gehört insbe­sondere das Betriebssystem), und Anwendungs­software, die den Benutzer bei der Er­ledigung seiner eigentlichen Aufgaben unterstützt.[2]

    1.3. Open Source

    Open-Source-Software [??p?n s?:s 's?ftwe?; englisch »quelloffene Software«], Informatik: Software, deren Quellcode frei zugänglich ist und von allen Benutzern nach ihren Bedürfnissen angepasst, verändert und weiterverbreitet werden darf. Hinter diesem Konzept steht das Bestreben, durch einen beschleunigten Entwicklungsprozess sowie eine schnellere Fehlerbehebung bessere und stabilere Software zu erhalten. Häufig wird Open-Source-Software auch als freie Software bezeichnet, was mitunter zu dem Missverständnis führt, »frei« mit »kostenlos« gleichzusetzen. Auch Anbieter kommerzieller Software stellen im Rahmen unterschiedlicher Marketingkonzepte kostenlose Versionen ihrer Produkte zur Verfügung (Shareware), jedoch ohne den zugehörigen Quellcode.

     

    Anders als Public-Domain-Software ist Open-Source-Software lizenzrechtlich geschützt. Allerdings gibt es keine einheitliche Open-Source-Lizenz, sondern eine Reihe verschiedener Lizenzmodelle, die sich u. a. hinsichtlich der kommerziellen Verwertbarkeit durch den Programmierer unterscheiden. Durch die 1998 gegründete Open-Source-Initiative sind klare Richtlinien für Open-Source-Lizenzen vorgegeben. Erfolgreiche Beispiele für Open-Source-Software sind das Betriebssystem Linux und der weltweit am häufigsten eingesetzte Webserver Apache, dessen Entwicklung von der Apache Software Foundation koordiniert wird.[3]


     

    2.     Was ist Shopsoftware?

    Als Shopsoftware wird eine Anwendungssoftware bezeichnet zur Abwicklung digitaler Geschäfte im Rahmen des eCommerce. Die Software wird auf einem Webserver mit Datenbank  implementiert.

    3.     Hardwareanforderungen

    Die Shopsoftware benötigt einen Webserver mit integriertem Datenbanksystem (wie bspw. My-SQL, MS-SQL, Oracle usw.). Folgende Systemanforderungen sind als Beispiel zu verstehen, da diese je nach Anbieter variieren können:

    ·         mind. 50MB Webspace

    ·         mind. PHP 4.1.3

    ·         MySQL Datenbank

    ·         GDlib 2+, gzip, smtp/sendmail/mail

    Im Normalfall  erfüllen fast alle Server diese Voraussetzungen oder übertreffen diese sogar. 

    4.     Aufbau

    Im Regelfall unterliegt die Shopsoftware einem modularem Aufbau und besteht aus einem Basisprogramm, welches individuell je nach Bedürfnis durch Zusatzmodule erweitert werden kann. Im Basisprogramm sind die Standardfunktionen der Software enthalt:

    ·         Verwaltung der Artikel mit Eigenschaften und Preis

    ·         Bestandsanzeige und Lieferzeit

    ·         Aktion und Sonderpreise

    ·         Empfehlungsliste

    ·         Produktbewertung

    ·         Produktsuche

    ·         Kundenverwaltung

    ·         Kundenlogin-Verwaltung

    ·         Vers. Zahlungsarten

    ·         Zahlungsziele und Gesamtrabatt

    ·         Versandkostenberechnung

    ·         Versandstati

    ·         Rechnungsstellung

    ·         Administration

    ·         Datenexporte

    ·         Sicherheit durch SSL-Zertifikate

    Weiterhin kann je nach Software Anbieter das Standardprogramm mittels diverser Zusatzmodule erweitert werden. Diese könnten bspw. Premiumpakete, Newsletter, Mahnwesen, individuelle Schnittstellen und viele mehr sein.

     

    5.     Welche Auswahlkriterien sind zu beachten?

    • Kundennutzen - Welchen Mehrwert können die Unternehmen durch den Shop ihrem Kunden bieten?
    • Kundenanalyse -Wie können Erkenntnisse über die Kunden gewonnen werden?
    • Integrationsfähigkeit - Wie bestehende betriebswirtschaftliche Systeme eingebunden?
    • Administrationsfähigkeit - Wie einfach und flexibel lässt sich das System gestalten?
    • Zukunftssicherheit - Wie zukunftssicher sind die getätigten Investitionen, die weit über die Softwareanschaffung hinausgehen?
    • Rentabilität - Wie teuer ist die Lösung im Sinne von Total Cost of Ownership?

     

    6.     Schnittstellen

    Moderne Shopsoftware sollte zudem über eine Anbindung an das im Unternehmen vorhandene WWS- und ERP-System bieten, um eine Eingliederung bzw. Interaktion zwischen der Neusoftware und Bestandssoftware zu garantieren. Durch diese reibungslose Interaktion zwischen den unterschiedlichen Softwaresystemen kann bspw. der Lagerbestand oder die Kundendatenbank des Unternehmens immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

    7.     Welche Programme gibt es?

    Im Anschluss sind einige Shopsoftwaresysteme aufgelistet, wobei im Internet eine Vielzahl unterschiedlicher Programme vorhanden wird.

    -          GS-Shop, http://sage-small-business.de/

    -          STRATO Business-Shops, http://www.strato.de/

    -          ePages, http://www.epages.com/

    8.     Lieratur

    • Michael Merz: E " Commerce und E " Business, Marktmodelle, Anwendungen und Technologien, 2., aktualisierte und erw. Auflage, Heidelberg 2002, S. 403 " 420.
    • Wikipedia, Elektronischer Handel in :http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronischer_Handel, zugegriffen am 18.11.2008.
  • Sitemap

    Was ist eine Sitemap? 

    Das Wort Sitemap setzt sich aus den englischen Worten Site (Seite) und Map (Karte) zusammen. Eine Sitemap ist also eine Übersicht über die Inhalte einer Website. Oft handelt es sich hierbei um eine hierarchisch gegliederte Darstellung aller Webseiten einer Internetpräsenz. Die in der Sitemap dargestellten Webseiten sind meist mit den URLs verlinkt, unter welchen man die entsprechende Webseite findet. Der Besucher einer Internetpräsenz kann sich also mit Hilfe einer Sitemap einen Überblick über die Inhalte des Internetauftrittes verschaffen und von da aus direkt zu der Website springen, die die Inhalte enthält, die ihn interessieren. Eine Sitemap ist allerdings nicht nur Orientierungshilfe für die User eines Internetauftrittes. Auch die Programme, die im Auftrag von Suchmaschinen wie z.B. google das World Wide Web durchsuchen, können sich mit Hilfe von entsprechend aufgebauten Sitemaps auf Internetpräsenzen orientieren.  

    Wie ist eine Sitemap aufgebaut?

     Eine Sitemap ist meist hierarchisch aufgebaut. Die folgende Graphik zeigt dies anhand einer Sitemap, einer Internetpräsenz einer Conferenz-Zentrums.

    Sitemap von www.mieconferencing.com

    sitemap   Quelle: http://www.mieconferencing.com/graphics/site_map.jpg

    Von der Homepage aus gelangt man hier über die Links in der Sitemap auf die verschiedenen Seiten der Website. Damit die Robots, also die Programme, die z.B. von google ausgesandt werden, gute Ergebnisse bei der Durchsuchung einer Website erzielen, sollte die Sitemap in einer bestimmten Form programmiert werden. Google bevorzugt hierbei die Extensible Markup Language  (XML). Im Folgenden ein Ausschnitt einer Sitemap im XML-Format, die nur eine URL enthält:  

    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
      < urlset xmlns="http://www.google.com/schemas/sitemap/0.84">
       < url>
        < loc>http://www.example.com/</loc>
        < lastmod>2005-01-01</lastmod>
        < changefreq>monthly</changefreq>
        < priority>0.8</priority>
       </url
    </urlset>

    Quelle:  https://www.google.com/webmasters/tools/docs/de/protocol.html

    Als allgemeine Regel für XML-Sitemaps gilt, dass alle Tags, die geöffnet wurden, wie z.B. <urlset>,  auch wieder geschlossen werden müssen. In diesem Fall wäre das </urlset>. Der Tag <urlset> fasst die Datei zusammen. <url> ist der übergeordnete Tag für eine URL. Er umfasst alle anderen Tags, die einer URL zugeordnet sind. <loc> ist der Tag, der die entsprechende URL selbst umfasst. Diese drei Tags sind in jedem Fall erforderlich, um eine Sitemap im XML-Format zu erstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit durch optionale Tags die URLs mit Metadaten zu versehen, die bestimmte Seiten als relevanter bzw. aktueller darstellen als andere.

    So sagt z.B. der Tag <changefreq> aus, in welchen Zeitabständen die entsprechende URL geändert wird. Steht dort z.B. <changefreq> monthly </changefraq>, so bedeutet dies, dass die Inhalte der Webseite, deren URL dieses Tag zugeordnet wurde, monatlich geändert werden. Die Robots registrieren dies und durchsuchen die Seite also nicht jeden Tag, sondern ca. einmal pro Monat.

     

     

    Wann sollte man eine Sitemap erstellen und welche Möglichkeiten gibt es?

     Grundsätzlich ist es sinnvoll eine Sitemap zu erstellen, wenn bestimmte Seiten einer Website nur über Suchfunktionen erreichbar sind. Außerdem ist es immer sinnvoll eine Sitemap anzulegen, wenn man eine intelligente Durchsuchung der Website durch Suchmaschinen gewährleisten möchte. Für die Erstellung von Sitemaps bestehen unterschiedliche Möglichkeiten. Es gibt Programme und Online-Services, die auf die Erstellung von Sitemaps spezialisiert sind, wie z.B: Powermapper. Google bietet als Teil seiner Webmastertools einen Sitemap-Generator an, der Schritt für Schritt erklärt wie eine Sitemap erstellt wird. Wichtig ist es, nachdem die Sitemap fertiggestellt wurde, dies den Suchmaschinen bzw. deren Robots mitzuteilen. Dies ist unter anderem möglich, indem man die Position der Sitemap in der „robots.txt-Datei“ der Website angibt. Das ist die Datei, die ein Webcrawler als erstes durchsucht, wenn er auf eine Website kommt. Nur dann finden die Robots auch die Sitemap bzw. die darin enthaltenen ULRs.Eine Sitemap ist also eine sinnvolle Lösung, um Usern, sowie Suchmaschinen eine leichte Navigation auf einer Website zu bieten. 

     

     

    Quellen :

    http://www.powermapper.com/, zugegriffen am16.11.2008.

    https://www.google.com/webmasters/tools/docs/de/sitemap-generator.html, zugegriffen   am 16.11.2008.

    http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Sitemap-sitemap.html, zugegriffen am 16.11.2008.

    http://www.sitemaps.org/de/protocol.php, zugegriffen am 16.11.2008. 

    https://www.google.com/webmasters/tools/docs/de/protocol.html, zugegriffen am 16.11.2008.

    http://www.mieconferencing.com/home/site_map.asp, zugegriffen am 16.11.2008.

  • Sitemap

    Sitemap 

    Der Begriff Sitemap lässt sich im Zusammenhang mit dem Internet und Intranet erklären und wird in zwei unterschiedlichen Fällen angewendet.  

    Zum einen bedeutet der Begriff die strukturierte Darstellung von Webseiten eines Internetauftritts. Die Sitemap kann als Navigationsseite einer Domain gesehen werden, die einem den Umfang und den Aufbau des aufgerufenen Domain anzeigt. In der Regel wird die Sitemap entweder als eine Liste der enthaltenen Seiten eines Webauftritts oder als Diagramm dargestellt. Bei einer guten Sitemap werden auch hierarchische Verknüpfungen zwischen den Seiten des Webauftritts aufgezeigt. Ein Beispiel hierzu ist die Sitemap von Google.

    Google-sitemap

     

    Die andere Bedeutung des Begriffs Sitemap kommt aus dem Bereich der Suchmaschinen oder auch Webcrawler genannt. Hier handelt es sich um eine XML-Datei, die die URL-Adressen eines Internetauftritts aufzeigt und außerdem noch Meta-Daten (die letzte Aktualisierung, die Änderungshäufigkeit oder die Relation zu anderen URL-Adressen des Webauftritts) beinhaltet. Mit Hilfe dieser Metadatei können Suchmaschinen intelligenter den Webauftritt durchsuchen. 

    Um einen gemeinsamen Standart für die Strukturierung von Sitemap-Informationen festzulegen, haben die Firmen Google, Yahoo! und Microsoft eine Allianz gegründet mit dem Ziel, durch diesen Standard eine Verbesserung der Suchergebnisse herbeizuführen.

    ------------------------------------------------

    Quelle:

    [1] http://www.sitemaps.org

    [2] http://www.wikipedia.de

  • Smart-Shopper

    Smart-Shopper (engl.) " Intelligente Einkäufer (de.)       

                       

    Intelligente Einkäufer, so genannte Smart-Shopper sind die neue emanzipierte Verbrauchergeneration. Sie sind "nicht blöd", denn für sie ist nicht nur "Geiz geil", sondern für sie spielen auch Qualitätsmerkmale bei einer Produktauswahl eine große Bedeutung. Smart-Shopper achten sowohl auf Preis, als auch auf Qualität, im Gegensatz zu den typischen Schnäppchenjägern, die lediglich einen möglichst niedrigen Preis als Kaufkriterium in Betracht ziehen. Für Smart-Shopper steht das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vordergrund, welches aus einem Produktkauf resultiert. Hochwertige und exklusive Markenartikel zu einem günstigen Angebot stehen bevorzugt im Visier dieser Konsumententypen.

    Bei dieser Preis-Leistungsbewussten Käuferschicht, handelt es sich nicht zwangsläufig um  Konsumenten der unteren sozialen Schichten. Vielmehr wird Geld heutzutage nach strategischen Gesichtspunkten ausgegeben, denn wo an dem einen Ende gespart wird, kann an dem anderen Ende mehr investiert werden. Dieses Konsumverhalten erklärt den gleichzeitigen Erfolg von Niedrigpreisanbietern, wie zum Beispiel Aldi oder H&M, sowie von Exklusivmarken wie BMW und Porsche. Die Suche nach preiswerten Angeboten mit anschließendem Preisvergleich, ist nicht länger verschmäht, sondern gefragt. 

    Smart-Shopper sind sehr gut informiert und stets auf der Suche nach günstigeren Angeboten, denn in fast allen Branchen ist der Preis bei der Kaufentscheidung der ausschlaggebende Faktor geworden. Ursachen für die Entwicklung dieser Käuferschicht, sind neben einer erhöhten Transparenz des Produktangebotes durch das Internet, sowie das ausgedehnte Angebot von austauschbaren Produkten auch die zunehmende Sättigung der Märkte. Konsumenten wollen sinnvoll kaufen und bevorzugen Qualität vor Quantität. Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit bekräftigt den Käufer ebenfalls zu einem eher rationalen als emotionalen Kauf. Auch der Discounter-, sowie Factory-Outlet-Boom sind Einflussfaktoren dieses Kaufverhaltens. Dieses Verhalten spiegelt sich besonders bei kostenintensiven Gütern des längerfristigen Bedarfs, wie zum Beispiel Elektrogeräte wider, während bei Gütern des alltäglichen Bedarfs Schnelligkeit und Bequemlichkeit die vorherrschenden Kaufkriterien sind. 

    Intelligente Einkäufer ähneln dem strategischen Einkäufer in der Industrie. Je außergewöhnlicher und komplexer der Kaufprozess, die vorgehende Informationsbeschaffung, der nachfolgende Angebotsvergleich und die eventuelle Preisverhandlung verlaufen sind, desto höher steigt die Befriedigung seitens des Käufers im Falle eines erfolgreichen Kaufgeschäfts. Herausragende qualitativ hochwertige Sonderangebote sind die Krönung des Kauferfolges. Außerdem bevorzugen Smart-Shopper neben günstigen Preisen zusätzliche "Goodies" wie z.B. Drauf- und Dreingaben, Rabatte und Garantien. Ferner ist die Nutzung von Coupons, Bonus- bzw. Kundenkarten charakteristisch für Smart-Shopper. Sehr beliebt sind auch solche Preisgarantien, die dem Käufer eine Auszahlung des Differenzbetrages zusichern, sofern dieser auf dem Markt das erstandene Produkt günstiger findet. 

    Das Internet bietet Smart-Shoppern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum leistungsorientierten günstigen Kauf. So genannte "Smart-Shopping-Tools", wie smartshopper.com, preisvergleich.de und viele andere, ermöglichen dem Käufer Preisvergleiche zu tätigen und eine Vielzahl von Angeboten einzuholen. Hierbei ist aufgrund der dargebotenen Fülle cleveres und ausdauerndes Vergleichen gefragt.

    www.smartshopper.com 

    www.preisvergleich.de

  • Smart-Shopper

    Smart Shopper

    Als Smart Shopper sind gut informierte Konsumenten zu bezeichnen, die beim Einkaufen sowohl auf hohe Qualität als auch auf niedrige Preise achten. Im Rahmen der Kaufentscheidung orientieren sie sich an der →Preisgünstigkeit sowie an der →Preiswürdigkeit eines Produktes.Um beim Kauf qualitativ hochwertiger →Waren usw. (z. B. einer bekannten →Herstellermarke) die größtmöglichen Preisvorteile realisieren zu können, strengen Smart Shopper, anders als →Trust Shopper, umfangreiche Preisvergleiche an (z. B. zwischen verschiedenen Geschäften oder im Internet). Dies ist insbesondere bei Waren zu beobachten, die dem Konsumenten besonders wichtig sind (z. B. prestigeträchtige Produkte) bzw. mit deren Kauf größere Risiken einhergehen (z. B. finanzielles Risiko bei teuren Produkte) und bei denen es möglich ist, ein hohes Maß an Preistransparenz zu erlangen. Außer durch die intensive Informationssuche ist das Kaufverhalten der Smart Shopper u. a. durch Preisverhandlungen, den Aufschub von Einkäufen bzw. die zeitliche Vorverlegung des Einkaufszeitpunktes (Vorratskäufe), den Einkauf in →Factory-Outlets o. ä. und im Internet (→Elektronischer Handel) sowie die Nutzung von Coupons (→Couponing) und →Bonus- bzw. →Kundenkarten gekennzeichnet.
  • Smiley (eng.) " Strichgesicht (de.)

    Definition

    In der elektronischen Kommunikation steht das Smiley für eine grafische Darstellung zur Beschreibung von Gefühlen und Stimmungen. Es wird mit Hilfe von ASCII-Zeichen erstellt, die zusammengesetzt in der Horizontalen ein Gesicht ergeben. Dadurch soll die Gestik und Mimik des zwischenmenschlichen Umgangs ersetzt werden. Die Zeichenfolge zur Nachbildung der Smilies wird auch als Emoticon bezeichnet, was ein Kunstwort bestehend aus Emotion = Gefühl und Icon = Bildzeichen ist. Aus diesem Emoticon entsteht dann das eigentliche Smiley-Symbol oder das grafische Emoticon. Häufig wird aber das Smiley als Emoticon verstanden und umgekehrt.

    Heutzutage werden Smilies immer wieder in ihrer Form ergänzt und weiterentwickelt. Doch der eigentliche Ursprung dieser Computergesichter liegt mehr als 40 Jahre zurück.

     

    Die Smiley Geschichte

    Das gelbe Smiley wurde im Dezember 1963 in Massachusetts geboren. Der Werbegrafiker Harvey Ball sollte einen Ansteckbutton für die Versicherungsgesellschaft State Mutual Life Assurance Cos. of America entwerfen, die damit das Betriebsklima verbessern wollte. So zeichnete er einen Kreis, füllte ihn mit gelber Farbe, setzte zwei ovale schwarze Augen und ein Lächeln, dargestellt durch einen gebogenen Strich, hinein und fertig war das Smiley. Für diesen Entwurf erhielt er 45 Dollar. Schnell wurde diese Anstecknadel mit dem lustigen Gesicht beliebt, nicht nur bei den Mitarbeitern, sondern auch bei den Kunden. Jedoch machte Ball den Fehler und ließ sich keine Rechte auf seinen Entwurf sichern

    Dies machte sich der französische Journalist Franklin Loufrani 1975 zu Nutze und setzte das Smiley zur Auflockerung in seinen Zeitungsartikel. Als das Smiley daraufhin Anklang fand, ließ sich Loufrani die Nutzungsrechte in über 80 Ländern sichern und wurde damit zum Multimillionär.

    Die Idee, dieses weltberühmte Gesicht auch in der schriftlichen elektronischen Kommunikation durch Kombination von Tastenzeichen einzusetzen, kam am 19. September 1982 von dem Studenten Scott E. Fahlman. So setzte er folgende Originalnachricht in ein Bulletin Board (elektronisches Diskussionsforum) der Carnegie Mellon University ein:

    19-Sep-82 11:44    Scott E  Fahlman             :-)

    From: Scott E  Fahlman <Fahlman at Cmu-20c> 
    I propose that the following character sequence for joke markers: 
    :-) 
    Read it sideways.  Actually, it is probably more economical to mark things that are NOT jokes, given current trends.  For this, use 
    :-( 

     

    Heutige Anwendung

    Basierend auf dieser Vorgeschichte finden Smilies heute vor allem dort Anwendung, wo über die Tastatur kommuniziert wird. Sie sind besonders beliebt in E-Mails, Chats, Usenets und SMS Nachrichten. Smilies machen die schriftliche Kommunikation einfacher, da durch sie die Stimmung und der Gesichtsausdruck des Senders schneller darzustellen sind. Denn „ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“. Zudem verhindern sie Missverständnisse, indem sie beispielsweise die Ironie in einer Aussage verdeutlichen. Viele E-Mail Programme und Instant Messenger erkennen die Emoticons als Befehl und wandeln daraus die entsprechenden Smilies. Seit dieser Erfindung haben sich viele verschiedene Smilies mit allen möglichen Formen und Farben entwickelt. So programmieren beispielsweise Anbieter von Instant Messaging Services, wie Microsoft oder AOL, ihre eigenen Smilies, die heute sogar durch Animationen attraktiver gestaltet werden, um mehr User für die Anwendung ihrer Software zu gewinnen. Zusätzlich stehen die Smilies im World Wide Web zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Damit ist das Smiley ein wichtiger Bestandteil in der privaten schriftlichen Kommunikation über das Internet geworden. Daher sollte man als User die gängigsten Befehle kennen. Das Original-Smiley wird allgemein durch :-) oder :) erzeugt.

     Smiley

    Weitere Befehle sind z. B.

    Trauriges Smiley :-( oder :(

    Zwinker-Smiley ;-) oder ;)

    Freches Smiley :-P oder :P

    Neben den Standard-Smilies mit dem gelben Gesicht gibt es zahlreiche andere Variationen, wie den Schild-Smilies, die ein Schild mit einer Botschaft hochhalten, oder japanische Smilies, die sich in der Grundform vom amerikanischen Smiley unterscheiden (siehe hierzu http://smilies24.skydrak.de/smilie.php?c=22).

     

    Quellen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Smiley

    http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon

    http://www.leitfaden.net/kommunikation-medien/internet/Smilies-emotionen-mit-geschichte.html 

    http://www.itwissen.info/definition/lexikon//__smiley_smiley.html

  • SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)

    SMTP ist ein textbasiertes Übertragungsprotokoll, welches zum Austausch elektronischer Post genutzt wird. SMTP wird auf der Anwendungsschicht des TCP/IP-Modells bzw. ISO-OSI-Schichtmodell verwendet. Das SMTP-Protokoll kann lediglich zum Versenden und Weiterleiten von E-Mails verwendet werden, da es sich um ein Push-Protokoll handelt. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz.

    Verfahren

    Möchte der Sender eine E-Mail versenden, nimmt sein E-Mailprogramm (Mail User Agent) die Verbindung mit dem SMTP-Server (Mail Submission Agent) auf. Von dort wird die E-Mail gegebenenfalls über weitere SMTP-Server (Mail Transfer Agents) an das Ziel übermittelt. Als SMTP-Client können hierbei sowohl das E-Mailprogramm, als auch der SMTP-Server angesehen werden. Der SMTP-Client sendet dem SMTP-Server einen Befehl und der SMTP-Server antwortet mit einem Status-Code. Eine Liste der Befehl und Codes wird im Verlauf des Artikels angegeben.

    Ein weit verbreiteter SMTP Server ist Sendmail:

    Sendmail SMTP Server

    Die wichtigsten SMTP-Befehle

    SMTP-Befehl

    Beschreibung

    HELO(Hello)

    HELO startet die SMTP-Sitzung und identifiziert den Client am Server.

    MAIL

    MAIL leitet die Mailübertragung ein und liefert gleich die Absender-Adresse mit.

    RCPT (Recipient)

    RCPT gibt die Adresse eines oder mehrere Empfänger an. Dieses Kommando kann deshalb mehrmals ausgeführt werden.

    DATA

    Mit DATA wird die Übermittlung der eigentlichen E-Mail-Nachricht wird mit "CRLF.CRLF" gekennzeichnet.

    RSET (Reset)

    Mit RSET wird die bereits eingeleitete Mailübertragung abgebrochen. Die Verbindung zwischen Client und Server bleibt bestehen.

    VRTY (Verify)

    Mit VRFY kann die Empfänger-Adresse überprüft werden.

    EXPN (Expand)

    Die meisten MTAs behandeln EXPN wie VRFY.

    NOOP

    NOOP bewirkt eine Antwort vom Server. Damit wird die Verbindungstrennung durch einen Timeout verhindert.

    QUIT

    QUIT beendet die Verbindung zum SMTP-Server. Der Server liefert eine letzte Antwort zurück.

    Kategorisierung der Status-Codes

    1XX

    Mailserver hat die Anforderung akzeptiert, ist aber selbst noch nicht tätig geworden. Eine Bestätigungsmeldung ist erforderlich.

    2XX

    Mailserver hat die Anforderung erfolgreich ohne Fehler ausgeführt.

    3XX

    Mailserver hat die Anforderung verstanden, benötigt aber zur Verarbeitung weitere Informationen.

    4XX

    Mailserver hat einen temporären Fehler festgestellt. Wenn die Anforderung ohne jegliche Änderung wiederholt wird, kann die Verarbeitung möglicherweise abgeschlossen werden.

    5XX

    Mailserver hat einen fatalen Fehler festgestellt. Ihre Anforderung kann nicht verarbeitet werden.

    Beispiel eines Protokolls

    Server:

    220 mail.example.com SMTP Foo Mailserver

     

    Direkt nach dem Verbindungsaufbau über TCP meldet sich der SMTP-Server.

    Client:

    HELO mail.example.org

     

    Der SMTP-Client meldet sich mit seinem Computernamen an.

    Server:

    250 Ok

     

    Der Server bestätigt den Erhalt und erwartet die Fortführung der Verbindung.

    Client:

    MAIL FROM:

    hans.muster@example.org

     

    Der Client meldet die Absender-Adresse für den MTA.

    Server:

    250 Ok

     

    Der Server bestätigt den Erhalt und erwartet die Fortführung der Verbindung.

    Client:

    RCPT TO:

    foo@example.com

     

    Der Client meldet die Empfänger-Adresse für den MTA.

    Server:

    250 Ok

     

    Der Server bestätigt den Erhalt und erwartet die Fortführung der Verbindung.

    Client:

    DATA

     

    Mit DATA leitet der Client das Senden der E-Mail ein.

    Server:

    354 End data with.

     

    Der Server teilt dem Client mit, dass er die E-Mail mit einem Punkt (.) abgeschlossen haben will.

    Client:

    From:

    hans.muster@example.org

     

    1. E-Mail-Zeile

    Client:

    To: foo@example.com

     

    2. E-Mail-Zeile

    Client:

    Subject: Testmail

     

    3. E-Mail-Zeile


    Der Client signalisiert mit zweimal Zeilenumbruch den eigentlichen Nachrichtentext der E-Mail in der 4. E-Mail-Zeile.

    Client:

    Testmail

     

    5. E-Mail-Zeile

    Client:

    .

     

    Die E-Mail wird mit dem Punkt (.) abgeschlossen.

    Server:

    250 Ok

     

    Der Server quittiert den erfolgreichen Empfang der E-Mail.

    Client:

    QUIT

     

    Der Client beendet die Verbindung zum Server.

    Server:

    221 Bye

     

    Der Server sagt "Auf Wiedersehen".

    Ein Screenshot dieser E-Mail ist dem Anhang beigefügt.

    Vorteile

    Bei SMTP handelt es sich um ein relativ einfaches Protokoll, da es textbasiert ist.

    Die Überprüfung des SMTP-Servers kann problemlos durch die Verwendung eines Telnetprogramms erfolgen.

    Nachteile

    Für versendete E-Mails wird keine Versandbestätigung zurückgeliefert. Geht eine E-Mail verloren wird weder der Versender noch der Empfänger darüber informiert. Für den Fall, dass eine E-Mail nicht zustellbar ist wird zwar in den meisten Fällen eine Nachricht gesendet, diese enthält jedoch lediglich eine Fehlermeldung und den Header der E-Mail.

    Es erfolgt beim einfachen SMTP keine Authentifizierung des Benutzers. Dies hatte eine große Menge SPAM zur Folge. Um diese Problem zu reduzieren wurde SMTP-Auth entwickelt. Dieses Verfahren ermöglicht dem Server eine Authentifizierung des Clients anhand seines Nutzernamens und Kennworts ermöglicht.

    Da es sich bei diesem Protokoll um Plaintext handelt, ist es möglich den Inhalt auch als nicht berechtigter Empfänger zu lesen.


    Quellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Simple_Mail_Transfer_Protocol zugegriffen am 20.11.2007.

    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0903081.htm zugegriffen am 20.11.2007.

    http://www.tecchannel.de/kommunikation/e-mail/401772/index2.html zugegriffen am 19.12.2007.

  • Social Networks - Soziale Netzwerke

    Social Networks - Soziale Netzwerke

    Im Allgemeinen ist ein Soziales Netzwerk in der heutigen internetaffinen Gesellschaft ein Portal, in welchem sich Personen anmelden, um soziale Kontakte zu knüpfen und um sich mehr oder minder öffentlich darzustellen. In der Regel läuft das Procedere folgendermaßen ab:
    Der neue User meldet sich an, indem er e-mail adresse und diverse persönliche Daten angibt. Nachdem er sich erfolgreich angemeldet hat, erstellt er sein Profil, also sein virtuelles Auftreten. Hierbei werden meist private / persönliche Daten angegeben. Dies variiert zwischen dem allgemeinen Bildungsweg, über die sexuelle Neigung oder politische Gesinnung bis hin zur Zigarettenmarke, die der User bevorzugt. Somit ist quasi ein virtuelles Abbild seiner Interessen, Neigungen und Vorlieben geschaffen worden. Meist bietet sich auch den Usern die Möglichkeit Fotos und Videos hochzuladen und durch das Beitreten bestimmter Gruppen ein Statement abzugeben. Der User kann sich nun mit anderen Usern vernetzen. Inwiefern seine persnlichen Daten, seine Bilder oder seine Kontakte sichbar sind, ist ihm in der Regel selbst vorbehalten zu entscheiden. Dem Sinn her sollen diese sozialen Netzwerke dazu beitragen alte Kontakte wiederzufinden, neue Kontakte zu knüpfen, Informationen auszutauschen oder einfach nur die Kommunikation fördern.
    Einige der bekanntesten Netzwerke sind: Facebook (international), StudiVz(national + Östereich + Schweiz), Xing (national), Schwarzekarte (national), Lokalisten (national), MySpace (international), ASmallWorld (international).
    Die meisten dieser Netzwerke stehen jedem offen zur Anmeldung, andere hüllen sich durch Akkreditierungsmaßnahmen in elitäre Gewänder und erhoffen sich somit noch stärkeren Andrang zu erlangen. Auch wenn der ursprüngliche Sinn darin besteht, Menschen miteinander zu verbinden, haben viele bereits erkannt, dass gerade hier die beste Quelle für viele Daten von Privatpersonen ist. Und diese sind bares Geld wert. Denn genau diese Daten können gezielt für Werbung, Umfragen, Auswertungen,  etc verwendet werden. So können z.B. Hersteller von Damenprodukten, gerade diese nur auf auf Seiten von Frauen freischalten lassen, sodass die Werbung nur für eingelogte Frauen sichtbar ist. Dies ist eine unglaublich effektive Methode die gewünschte Zielgruppe zu erreichen, denn der Streufaktor wie zum Beispiel bei TV Werbung ist hier gerade zu gegen Null.
    Somit liegt die Vermutung also Nahe, dass der Sinn eines heutigen sozialen Netzwerkes, aus Sicht der Allgemeinheit und der Durschnittsbevölkerung der Kommunikation und Vernetzung dient, aus wirtschaftlicher Sicht jedoch eine Ansammlung an potentiellen Kunden ist. Die Rede ist hier nicht von gewöhnlichen potentiellen Kunden, wie jene, die durch die Fussgängerzone schlendern und einem nichts von sich berichten. Nein, hier ist der potentielle Kunde metaphorisch gesehen schon der “gläserne Kunde”, der sich offenbart, seine Neigungen preisgibt und offen dazu steht was er will und was nicht.
    Dementsprechend werden durch soziale Netzwerke, die darin sich befindenden User, immer größere Ansammlingen an Daten entstehen. Und somit wird auch das Bild vom potentiellen Kunden immer klarer definiert, wobei dessen Privatsphäre stetig abnimmt, je mehr er veröffentlicht.
    An für sich, sind soziale Netzwerke eine gute Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und Informationen auszutauschen, wenn man genau beachtet welche Informationen an wen gelangen sollen und welche doch besser privat bleiben.

     

    Quellen:

    www.sueddeutsche.de: http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/219/119076/, zugegriffen am 19.11.2008; 

    www.zeit.de:http://www.zeit.de/online/2008/43/datenschutz-social-networks, aufgerufen am 19.11.2008

  • social software

    Social software sind onlinebasierte Anwendungen, die Aufbau und Pflege von sozialen Netzwerken unterstützen.

    Social software Anwendungen setzen Personen im bottom-up (von unten nach oben) Prinzip zueinander in Beziehung. Ausgehend von den eigenen Interessen hilft social software mit Personen, die gleichartige Vorlieben zu einem Thema haben, in Kontakt zu kommen.[1]

    Social software ist ein relativ junger Begriff der für eine grundlegende Wandlung des Internets steht. ?Der Begriff hat sich ungefähr im Jahr 2002 etabliert, umfaßt aber auch Dienste, die schon länger in Gebrauch sind (z. B. Chat, Diskussionsforen und Newsgroups). [2]

    War das Internet bisher durch mehr oder weniger statische Websites geprägt, von denen Surfer Informationen abrufen konnten (top-down Prinzip), soll künftig der Nutzer mit social software nach dem bottom-up Prinzip Webinhalte aktiv mitgestalten. Social software Anwendungen haben eines gemeinsam; Sie orientieren sich an sozialen Netzwerken. Dabei wird der Nutzer aktiv einbezogen und kann von den Synergieeffekten der Gruppe profitieren. Als Gefahr ist zu erwähnen, dass die Seriosität der Inhalte oft nicht gewährleistet werden kann, da die Quellen in der Anonymität des Internets schwer nachzuvollziehen sind.

    Es haben verschiedene Anwendungen das Interesse an social software gesteigert:

    • „Weblogs:“ erlauben das Veröffentlichen und Kommentieren von Inhalten,
    • „Wikis“: unterstützen die gemeinschaftliche Bearbeitung von Dokumenten,
    • „(Instant) Messenger Systeme“: ermöglichen synchrone interpersonale Kommunikation,
    • „Kontaktplattformen/Introducer Systems“: repräsentieren und erweitern persönliche Netzwerke der Nutzer.

    Mit diesen gewinnt auch die wirtschaftliche Nutzung der social software zunehmend an Bedeutung. So nutzen Unternehmen Weblogs oder das Instant Messaging um sie in ihre interne und externe Kommunikation zu integrieren. Projektteams nutzen social software um ihre Arbeit zu koordinieren und gemeinsam Aufgaben zu erledigen.

    Universitäten, Lehrende und Studierende nutzen social software, um unabhängiges und kooperatives Lernen zu unterstützen. [3]

    Zusammenfassend kann man unter social software oder social web die online basierte Vernetzung von Inhalten und Menschen verstehen um Synergieeffekte zu erzielen.

  • Spam

    Spam

    Ursprünglich: Spiced pork and meat (engl.) = gewürztes Schinkenfleisch und Schinken (dt.)

    In der Internetsprache umgedeutet in: send phenomenal amounts of mail (engl.) = Versenden von enormen Mengen von E-Mail (dt.) 

    Als Spam werden massenhafte, unerwünschte und häufig mit kommerziellen Absichten versandte Nachrichten in Form von E-Mails, SMS, Blog- und Forenbeiträgen bezeichnet.  

    Häufig nutzen dubiose Unternehmen dieses Mittel um Werbebotschaften über das Internet zu verbreiten. Für die Absender ist das Versenden von Spam sehr lukrativ, da sie mit einem geringen technischen und finanziellen Aufwand ein großes Publikum erreichen können. Auf die schädigende Wirkung auf das Image des Unternehmens wird dabei zum Teil keine Rücksicht genommen.Es wird davon ausgegangen, dass Spam ca. 50-80% des weltweiten E-Mail-Verkehrs ausmacht (www.kaspersky.de, zugegriffen am 20.02.2007). 

    Wortursprung:

    Seinen Ursprung hat der Begriff Spam in einem Sketch von Monty Python, der 1970 (“Monty Python’s Flying Circus“ Episode 2.12) ausgestrahlt wurde. Ein Paar sitzt in einem Lokal und fragt nach den Speisen. Die Kellnerin zählt alle Speisen auf. „Well, there's egg and bacon; egg sausage and bacon; egg and spam; egg bacon and spam; egg bacon sausage and spam; spam bacon sausage and spam; spam egg spam spam bacon and spam; spam sausage spam spam bacon spam tomato and spam.“ (www.spamterminator.it, zugegriffen am 12.02.2007) Als der Gast ein Gericht ohne Spam bestellen möchte, empfiehlt die Kellnerin ein Gericht mit wenig Spam zu nehmen. Gleichzeitig fallen die im Lokal sitzenden Wikinger in einen Lobgesang auf Spam ein und die Situation gleitet ins Chaos. Ingesamt wird der Begriff Spam über 100-mal gebraucht und tritt ebenfalls im Abspann auf. „Produced by […] BBC Spam TV.“ (www.google.video.de, zugegriffen am 12.02.2007) 

    Auswirkungen von SPAM auf die Wirtschaft

    Die Auswirkungen von Spam auf die Wirtschaft sind enorm. Ein einfaches Rechenbeispiel verdeutlicht, wie viel Arbeitszeit ein Unternehmen allein für die Bearbeitung von Spam benötigt. Angenommen ein Arbeitnehmer braucht für das Empfangen, Erkennen und Löschen einer Spam E-Mail 30 Sekunden und erhält täglich 20 Spam E-Mails, dann werden in einem Monat 1 Stunde und 40 Minuten benötigt um Spam E-Mails auszusortieren und zu löschen. Bei einem Unternehmen von 500 Mitarbeitern sind es über 34 Tage, die benötigen werden um alle Spam E-Mails zu löschen.Der jährliche Schaden der weltweit durch Spam entsteht, wird auf ca. 39 Milliarden Euro (2005) geschätzt (vgl. www.focus.de ).  

    Gesetzgebung und Schutzmaßnahmen

    Um die Filtermaßnahmen für User und Antivirenprogramme zu erleichtern, wurde am 01.03.2007 das Gesetz über die Nutzung von Telediensten (TDG) erweitert. Demnach ist das Verschleiern und Unterschlagen von Absenderadressen eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann laut §12 TDG mit einer Geldstrafe von 50.000,00 € geahndet werden (vgl. www.bundesrecht.juris.de, zugegriffen am 12.02.2007). Diese Strafe wird von den Absendern jedoch in Kauf genommen, da sie nur einen kleinen Bruchteil der erzielten Gewinne ausmacht. E-Mail und Viren Programme, wie Outlook und AntiVir, können Spam nicht hinreichend filtern. Grund dafür sind die Adressenwechsel der Absender. Die oben beschrieben Programme können nur ihnen bekannt Adresse blockieren. Daher genügt eine Änderung der Adresse schon um die Barriere der Programme zu überwinden. Auch werden Filtermaßnahmen umgangen indem beispielsweise absichtlich Schreibfehler in die Betreffzeile eingebaut werden (z. B. V1ag8a statt Viagra) oder Grafiken benutzt werden, deren Inhalt durch Software nicht geprüft werden kann. Aus diesem Grund raten Verbraucherzentralen dazu, E-Mailadressen so wenig wie möglich preiszugeben, um so die Wahrscheinlichkeit zu verringern auf die Listen der Absender zu gelangen.  

    Links:

    Video des Sketchs von Monty Python

    Gesetz über die Nutzung von Telediensten

  • SQL (engl.) - Strukturierte Abfragesprache (de.)

    Die SQL (Structured Query Language) ist eine strukturierte Abfragesprache für Datenbanken.

    Als Programmiersprache wird sie zur Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung und Abfrage von Daten aus Datenbanken verwendet. SQL ist heute zum Standard für gängige Datenbankmanagementsysteme geworden.

    SQL hat eine lange Entwicklungsphase hinter sich. In den 70er Jahren wurde die Programmiersprache „Sequel“ von IBM entwickelt. Der Grundstein für das heutige SQL war gelegt. Von hier an wurde „Sequel“ von verschiedenen Softwareunternehmen weiterentwickelt, bis das heutige SQL entstand.

    Um sich die Arbeit von SQL praktisch vorstellen zu können, muss man sich mit den Möglichkeiten eines betrieblichen Softwaresystems befassen. Hier darf nicht jeder Mitarbeiter alle Daten sehen oder bearbeiten. Darum haben Benutzer nur bestimmte Zugriffsberechtigungen.

    In ihren Bereichen können sie Daten aus der Datenbank abfragen, zum Beispiel den Preis eines Produkts. Sollte sich der Preis ändern, können sie diesen ändern. Diese Änderung wird in der Datenbank gespeichert und beim nächsten Aufruf wird der geänderte Preis angezeigt.

    Außerdem braucht der Benutzer verknüpfte Informationen. Wenn er ein Produkt verkaufen möchte, braucht er mindestens den Preis und den verfügbaren Lagerbestand des Produkts. Hierbei werden die beiden Datentabellen „Lagerbestand“ und „Teiledatei“ benötigt. Damit der User die Informationen gleichzeitig abfragen kann, ist eine Verknüpfung dieser Tabellen miteinander nötig. Wer weitere Informationen zu der Verknüpfung von Datentabellen wünscht, sollte sich über das Entity-Relation-Ship Modell (ERM) informieren.

    Aber wie richtet man Zugriffsberechtigungen ein? Wie kann man das Programm dazu bringen, die angeforderten Daten anzuzeigen? Wie programmiert man das System so, dass es geänderte Daten in die Datenbank übernimmt?

    Hierbei hilft SQL als Programmiersprache. Zur Umsetzung der einzelnen Anforderungen an SQL umfasst die Sprache die vier Spezialisierungen SQL-DDL, SQL-DQL, SQL-DML und SQL-DCL.

    Die SQL-DDL (SQL – Data Definition Language) dient der Beschreibung, Änderung und Verwerfung von Datenstrukturen. Verbildlicht kann man sich die Aufgabe der SQL-DDL am Beispiel eines ERM verdeutlichen, wo mit ihr die Relations erstellt und verwaltet werden. Durch diese Relations werden Datentabellen miteinander verknüpft. Es wird dem Anwender eines Softwaresystems ermöglicht verknüpfte Datensätze abzufragen.

    Die SQL-DML (SQL – Data Manipulation Language) ist die Datenverarbeitungssprache. Mit ihr werden die Befehle zum einlesen, schreiben, ändern und löschen von Daten programmiert. Ebenso werden Datenabfragen mit der SQL-DML geschrieben. Somit sind deren Funktionen die selben wie die der SQL-DDL. Der Unterschied liegt in den Anwendungsgebieten. Die SQL-DDL konzentriert sich auf Datenstrukturen, währen die SQL-DML sich auf die Daten konzentriert. Am Beispiel eines ERM würde die SQL-DML hier die Entities bearbeiten. Entities sind hierbei Datentabellen, die konkrete Daten wie zum Beispiel Preise, oder Lagerbestände beinhalten.

    Bei der SQL-DQL (SQL – Data Query Language) handelt es sich um eine untypische Spezialisierung. Deren Verfechter begründen ihre Existenz mit der Besonderheit der Befehle zur Datenabfrage. Zur Abfrage von Daten muss die SQL-Programmierung exakt den angeforderten Datensatz selektieren. In der Programmiersprache wird hierzu zum Beispiel der Befehl „Select“ verwendet. Normalerweise versteht man die Datenselektierung als Teil der SQL-DML. Bei einer Selektierung werden die angeforderten Daten jedoch nicht verändert. Darum weigern sich die Verfechter der SQL-DQL die Datenselektion unter die Spezialisierung SQL-DML fallen zu lassen.

    Unter der SQL-DCL (SQL – Data Control Language) versteht man die Datenüberwachungssprache. Mit ihr werden die Systemberechtigungen verwaltet. In der Praxis spricht man von den Zugriffsrechten. Es wird festgelegt, welcher Benutzer welche Daten sehen und bearbeiten darf. Diese Berechtigungen werden über die Benutzerkonten verwaltet.

     

    Quellen:

     

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sql, zugegriffen am 09.06.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Definition_Language, zugegriffen am 09.06.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Query_Language, zugegriffen am 09.06.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Manipulation_Language, zugegriffen am 09.06.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Control_Language, zugegriffen am 09.06.2007

    http://public.rz.fh-wolfenbuettel.de/~essling/info2/sql.pdf, zugegriffen am 15.06.2007

     

  • SSL - Secure Socket Layer

     

    Was ist SSL?

    Der Secure Socket Layer kurz SSL ist auch bekannt unter dem Namen Transport Layer Security und dient der verschlüsselten Übertragung von Daten im Internet.
    Durch SSL ist die Möglichkeit gegeben Datenübertragungen z.B. einen Einloggvorgang und nachfolgende Aktionen vor ungewollten Zugriff zu schützen.

     

    Wie fuktioniert SSL? 

    Es können Daten über das im Internet am häufigsten verwendete Protokoll HTTP abgerufen und anschließend mittels eines Formulars gesichert an der zugehörigen Server übermittelt werden. Desweiteren ist die Verschlüsselung von E-Mail Servern möglich wenn es sich um POP3 und SMTP Server handelt (POP3 wird zum empfangen von E-Mails genutzt SMTP hingegen zum versenden).

    Außerdem werden nicht nur die Verbindungen sondern auch die Echtheit der Server festgestellt. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von Zertifikaten. Greift der Benutzer mittels Browser auf einen durch SSL gesicherten Server zu, fordert er von ihm ein Zertifikat und einen Schlüssel an. Schlüssel und Zertifikat werden vom Browser auf Glaubwürdigkeit überprüft. Je nach Einstellung des Browsers wird erst der Benutzer gefragt oder sofort eine gesicherte Verbindung aufgebaut. (siehe Bild: http://www.vorlesungen.info/zertifikat)

    Nach der Anmeldung wird von Browser und Server ein neuer Schlüssel bestimmt, der beim nächten Login verlangt wird. Diese Schlüssel nennt man auch digitale Schlüssel.

    Zum SSL-Protokoll gehören der öffentliche und private digitale Schlüssel des Servers. Der öffentliche Schlüssel darf jedem bekannt und zugänglich sein. Z. B. bei einer Anfrage durch den Browser. Der private Schlüssel verbleibt auf dem Server und muss geheim bleiben. Der öffentliche Schlüssel enthält eine digitale Signatur mit Angabe zum Inhaber und der Domain. Nur der Server mit dem dazu passenden privaten Schlüssel ist in der Lage die Daten zu entschlüsseln.

     

    Die Entwicklung von SSL:

    • 1994 wurde für den Mosaic Browser von Netscape die erste Version von SSL entwickelt.
    • Sechs Monate später wurde bereits die nächste Version veröffentlicht SSL   2.0 dies geschah in Verbindung mit dem neuen Netscape Navigator, dem       Nachfolger von Mosaic.
    • Als 1995 der Internet Browser von Microsoft herauskam erschien kurz darauf ein Gegenstück entwickelt von Microsoft PTC 1.0.
    • Da PTC 1.0 einige Vorteile gegenüber SSL hatte wurden diese Übernommen und in einer neuen Version verarbeitet SSL 3.0 war geboren.
    • Als später SSL und andere Verschlüsslungsmethoden als Standard             festgelegt wurden nannte man es in TSL um. Die Unterschiede zwischen         SSL 3.0 und TLS 1.0 sind nicht groß. Doch die dadurch entstandene               Versionsverwirrung löste man indem TSL 1.0 nach außen hin in SSL3.1           umbenannt wurde.
    • Die aktuelle Version ist TSL 1.1 oder SSL 3.2

     

    Quellen:

    http://www.ssl.de/ssl.html zugriff am 17.11.2008
    http://www.bsi-fuer-buerger.de/browser/02_05.htm zugriff am 18.11.2008
    http://www.ietf.org/html.charters/tls-charter.html zugriff am 18.11.2008

     

  • Streckengeschäft

    Streckengeschäft

    „Erfolgt die direkte Belieferung des Nutzers des Systemprodukts durch den Systemgüterhersteller ohne Zwischenstation beim Absatzmittler, wird dies aus der Sicht des Systemgüterherstellers als Streckengeschäft bezeichnet.“

    Das Streckengeschäft (auch als Direktvertrieb benannt) bezeichnet also einen Handel in der Lieferkette über einen Zwischenhändler. Kennzeichnend ist hierbei, dass dieser Zwischenhändler keinen physischen Kontakt mit der Ware hat. Der Zwischenhändler erwirbt also die Ware und verkauft diese an seinen Kunden weiter, die Lieferung der Ware erfolgt jedoch direkt vom Hersteller oder Großhändler zum Kunden.

    Neben der Einsparung von Lager- und Transportkosten, ist der Wunsch des Kunden für bestimmte Produkte nur einen Ansprechpartner zu haben, der Grund für ein Streckengeschäft. Zudem wird durch den Wegfall des Absatzmittlers Zeit eingespart und der Kunde kann schneller beliefert werden.

    Beispiel Ersatzteillieferung:

    Ein Kunde benötigt ein Ersatzteil für ein Fahrzeug und wendet sich an den Fahrzeughersteller. Dieser liefert und stellt die Rechnung. Tatsächlich erfolgt der Versand jedoch vom Zulieferer oder dessen Großhändler.

    Beispiel Internethändler:

    Der Kunde bestellt Waren im Internet bei einem Online-Shop, zum Beispiel bei eBay. Der Internetshopbetreiber hat kein Lager, sondern zuverlässige Großhändler als Partner. Der Großhändler erhält den Auftrag vom Internetshopbetreiber, die Ware (möglichst neutral verpackt) direkt an seinen Kunden zu schicken.

    In beiden Fällen zahlt der Endkunde an den Zwischenhändler, dieser rechnet mit dem tatsächlichen Lieferer ab. Die Kapitalbindung in ein eigenes Lager wird so vermieden.

     

    Weiterführende Links

    http://www.logistik-lexikon.de

     

    Literatur

    Gabler Wirtschaftslexikon, Die ganze Welt der Wirtschaft, Wiesbaden, 2000, 15. Aufl.

  • Suchmaschine

    Der Begriff Suchmaschine beschreibt die Funktion eines Suchdienstes im Internet, der Daten und Informationen im World Wide Web auffindet.Ein solcher Suchdienst wird benötigt, da das Internet keiner zentralen Verwaltung unterliegt und es daher kein Inhaltsverzeichnis gibt. Eine manuelle Suche ist nicht besonders Erfolg versprechend, da die große Anzahl der Seiten sehr umfangreich ist. Aus diesem Grund ist es zeitweise unerlässlich sich auf die Hilfe einer Suchmaschine zu verlassen. 

    Die Grundstruktur einer Suchmaschine unterscheidet sich nicht bei den verschiedenen Suchmaschinen die im Internet angeboten werden.Es gibt eine Eingabemaske, in der der Nutzer einer Suchmaschine einen oder auch mehrere Begriffe eingibt nach denen gesucht werden soll. Jedoch beginnt eine Suchmaschine nicht mit der Suche sobald der Begriff eingegeben wird, sondern die Recherche nach Begriffen erfolgt vorher. 

    Eine Suchmaschine besteht aus einzelnen Bausteinen, die innerhalb eines komplexen Systems das World Wide Web durchsuchen, Seiten speichern und nach Anfrage die Ergebnisse preisgeben.Der Crawler, ist ein Programm welches Links auf Webseiten findet und diesen folgt. Seine Aufgabe ist das Finden von neuen Seiten und Links für die Suchmaschine. Die so gefundenen Seiten werden dann an den Spider weitergegeben, der diese Seiten herunterlädt. Bei vielen Suchmaschinen bilden der Spider und der Crawler eine Einheit, die auch Robot genannt wird.Der Indexer analysiert die heruntergeladenen Seiten und bestimmt welche Keywords wo und wie häufig auf der Seite vorkommen. Im Index, einer Datenbank, werden die über die Webseiten gelieferten Daten gespeichert. Die Suchenginge stellt die Schnittstelle von Eingabemaske und Datenbank dar. Sie entscheidet anhand der im Index gespeicherten Daten welche Ergebnisse relevant für die betreffende Suche sind. 

    Welche Seiten denn nun zu den jeweiligen Begriffen ausgegeben werden hängt von der Relevanz und dem Pagerank ab.Für die Relevanz wird eine Punktzahl bestimmt, die sich aus internen Faktoren (Anzahl und Position der Suchbegriffe) und externen Faktoren (Ankertext bei verlinkten Seiten) zusammensetzt. Der Pagerank ist auch eine Art Punktzahl, die sich aus der Anzahl der Links anderer Seiten und der Anzahl der ausgehenden Links zusammensetzt. Jedoch ist nicht jeder Link gleich „gut“, ein Link ist dann besonders wertvoll, wenn die ausgehende Seite selbst einen hohen Pagerank hat und es nur wenige Links ausgehend von dieser Seite gibt. Es wird dann das Produkt aus den Punkten der Relevanz und den Punkten des Pageranks gebildet. Je höher dieses Produkt, desto weiter nach oben wird das Suchergebnis gelistet. 

    Die Begriffe die in die Eingabemaske eingegeben werden können miteinander verknüpft werden. Das geschieht beispielsweise mit den Boole’schen Operatoren, wie AND, OR, NOT und NEAR. Die englischen Begriffe geben dabei wieder, wie sich die Suchbegriffe zueinander verhalten:AND: beide Begriffe sollen in den Seiten Suchergebnissen enthalten seinOR: einer der beiden Begriffe soll enthalten seinNOT: ein Begriff soll ausgeschlossen werdenNEAR: die beiden Begriffe sollen auf den Seiten der Suchergebnis nahe beieinander stehenZusätzlich bieten die meisten Suchmaschinen weitere individuelle Suchoptionen an. Dabei kann die Suche erweitert oder auch eingeschränkt werden. 

    Die bekanntesten Suchmaschinen sind:

    www.google.de 

    www.fireball.de 

    www.yahoo.de 

    www.abacho.de 

    www.altavista.de 

    Weiterführende Quellen:

    http://www.webmaster-homepage.de/74.0.html zugegriffen am 21.02.2007

    http://www.informationsarchiv.net/statisch/suchmaschinenoptimierung/suchmaschinen-grundlagen.html  zugegriffen am 22.03.2007

    http://www.site-crawler.de/funktionen.php zugegriffen am 21.03.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschine zugegriffen am 21.03.2007

  • Suchmaschine

    Der Begriff Suchmaschine beschreibt die Funktion eines Suchdienstes im Internet, der Daten und Informationen im World Wide Web auffindet.Ein solcher Suchdienst wird benötigt, da das Internet keiner zentralen Verwaltung unterliegt und es daher kein Inhaltsverzeichnis gibt. Eine manuelle Suche ist nicht besonders Erfolg versprechend, da die große Anzahl der Seiten sehr umfangreich ist. Aus diesem Grund ist es zeitweise unerlässlich sich auf die Hilfe einer Suchmaschine zu verlassen. 

     

    Die Grundstruktur einer Suchmaschine unterscheidet sich nicht bei den verschiedenen Suchmaschinen die im Internet angeboten werden.Es gibt eine Eingabemaske, in der der Nutzer einer Suchmaschine einen oder auch mehrere Begriffe eingibt nach denen gesucht werden soll. Jedoch beginnt eine Suchmaschine nicht mit der Suche sobald der Begriff eingegeben wird, sondern die Recherche nach Begriffen erfolgt vorher. 

     

    Eine Suchmaschine besteht aus einzelnen Bausteinen, die innerhalb eines komplexen Systems das World Wide Web durchsuchen, Seiten speichern und nach Anfrage die Ergebnisse preisgeben.Der Crawler, ist ein Programm welches Links auf Webseiten findet und diesen folgt. Seine Aufgabe ist das Finden von neuen Seiten und Links für die Suchmaschine. Die so gefundenen Seiten werden dann an den Spider weitergegeben, der diese Seiten herunterlädt. Bei vielen Suchmaschinen bilden der Spider und der Crawler eine Einheit, die auch Robot genannt wird.

    Der Indexer analysiert die heruntergeladenen Seiten und bestimmt welche Keywords wo und wie häufig auf der Seite vorkommen. Im Index, einer Datenbank, werden die über die Webseiten gelieferten Daten gespeichert.Die Suchenginge stellt die Schnittstelle von Eingabemaske und Datenbank dar. Sie entscheidet anhand der im Index gespeicherten Daten welche Ergebnisse relevant für die betreffende Suche sind. 

     

    Welche Seiten denn nun zu den jeweiligen Begriffen ausgegeben werden hängt von der Relevanz und dem Pagerank ab.Für die Relevanz wird eine Punktzahl bestimmt, die sich aus internen Faktoren (Anzahl und Position der Suchbegriffe) und externen Faktoren (Ankertext bei verlinkten Seiten) zusammensetzt. Der Pagerank ist auch eine Art Punktzahl, die sich aus der Anzahl der Links anderer Seiten und der Anzahl der ausgehenden Links zusammensetzt. Jedoch ist nicht jeder Link gleich „gut“, ein Link ist dann besonders wertvoll, wenn die ausgehende Seite selbst einen hohen Pagerank hat und es nur wenige Links ausgehend von dieser Seite gibt. Es wird dann das Produkt aus den Punkten der Relevanz und den Punkten des Pageranks gebildet. Je höher dieses Produkt, desto weiter nach oben wird das Suchergebnis gelistet. Die Begriffe die in die Eingabemaske eingegeben werden können miteinander verknüpft werden. Das geschieht beispielsweise mit den Boole’schen Operatoren, wie AND, OR, NOT und NEAR. Die englischen Begriffe geben dabei wieder, wie sich die Suchbegriffe zueinander verhalten:AND: beide Begriffe sollen in den Seiten Suchergebnissen enthalten seinOR: einer der beiden Begriffe soll enthalten seinNOT: ein Begriff soll ausgeschlossen werdenNEAR: die beiden Begriffe sollen auf den Seiten der Suchergebnis nahe beieinander stehenZusätzlich bieten die meisten Suchmaschinen weitere individuelle Suchoptionen an. Dabei kann die Suche erweitert oder auch eingeschränkt werden. 

     

    Die bekanntesten Suchmaschinen sind:

    www.google.de 

    www.fireball.de 

    www.yahoo.de 

    www.abacho.de 

    www.altavista.de 

     

    Weiterführende Quellen:

    http://www.webmaster-homepage.de/74.0.html zugegriffen am 21.02.2007

    http://www.informationsarchiv.net/statisch/suchmaschinenoptimierung/suchmaschinen-grundlagen.html  zugegriffen am 22.03.2007

    http://www.site-crawler.de/funktionen.php  zugegriffen am 21.03.2007

    http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschine zugegriffen am 21.03.2007

  • Suchmaschinen-Robot

    Suchmaschinen-Robot

    „80% aller Internet-Surfer finden eine Seite über die Suchmaschinen“ – doch wie finden Suchmaschinen eine Seite? Dies übernimmt für sie der Suchmaschinen-Robot, welcher auch als Webcrawler, Spider, Robot oder Bot bezeichnet wird. Der Robot ist ein Programm, das meist auf Algorithmen basiert und welches von den Betreibern der Suchmaschinen auf unzähligen Rechnern ausgeführt wird, mit dem Ziel, neue oder aktualisierte Webseiten im Internet zu finden.

    Dieser Prozess wird als Crawling bezeichnet. Der Crawlingprozess der Suchmaschinen beginnt mit einer Liste von URLs, die auf Ergebnissen des vorherigen Crawlingprozesses, Anmeldungsdaten neuer Webseiten oder angemeldeter Sitemaps beruhen. Die URLs werden durch den Robot nacheinander aufgerufen. Der dabei durch den Robot ausgelesene Inhalt wird an Aufbereitungsprogramme der Suchmaschine gesendet und dort in den Datenbanken der Suchmaschine für den User bereitgestellt. Dieser Ablauf wird erläutert in: „Zur Funktionsweise von Suchmaschinen“. Findet der Robot während des Crawlings Links auf ihm unbekannte Web-Seiten folgt er diesen, nimmt ihre URL in seine Liste auf und meldet den Inhalt ebenfalls an die Suchmaschine zurück. Das Crawling ist ein sehr komplexer Prozess, da z.B. die URL-Liste Googles nach inoffiziellen Schätzungen 24 Milliarden Web-Seiten beinhaltet, welche im Verlauf eines Suchprozesses aufgerufen, zurückgemeldet und aufgearbeitet werden müssen. Dementsprechend kann es mehrere Wochen dauern, bis eine neu erstelle Web-Seite von Robots erfasst und in den Suchmaschinen geführt wird.

    Ruft ein Robot eine Web-Seite aus seiner URL-Liste auf, analysiert er nicht deren Design und Inhalt auf Basis der grafischen Ansicht des Users, sondern lediglich auf Basis des Html-Quelltextes. Aus diesem kopiert der Robot den Titel der Seite, den Seitentext sowie die durch den Webmaster vorgegebenen Keywords und ordnet diese der jeweiligen URL zu. Kann der Robot Titel, Text oder Metatags nicht auslesen, kann nach Aufbereitung der Daten für die Suchmaschine keine entsprechende Zuordnung zu den abgefragten Suchbegriffen erfolgen.

    In diesem Zusammenhang sind folgende Fehler bei der Gestaltung einer Web-Seite zu nennen, die das Auslesen einer Seite durch den Robot verhindern.

    • Weiterleitungen von einer Begrüßungsseite aus auf die eigentliche Hauptseite werden nur gelesen, wenn diese Seiten durch einen Hyperlinkung verbunden sind. Automatischen Weiterleitungen folgt der Robot nicht.
    • Ebenfalls ist es dem Robot kaum möglich in Frames unterteilte Seiten auszulesen, da in diesem Fall oftmals der eigentliche Seiteninhalt erst auf der zweiten oder dritten Ebene der Seitenstruktur zu finden ist.
    • Durch Java-Skript oder Flash dargestellte Informationen können auch nicht gelesen werden, da der Robot lediglich über Lese- und Kopierfunktionen verfügt und somit keinen Programmcode ausführen kann.
    • Auch in Grafiken dargestellte Informationen können nicht vom Robot gelesen werden. Besteht eine Seite nur aus Text-Grafiken, verfügt sie aus Sicht des Robots über keinen Inhalt. Daher sollten Grafiken zumindest für den Robots mit einem beschreibenden Alt-Text versehen werden.

    Dementsprechend muss der Webmaster seine Seiten sowohl für den User als auch für die Suchmaschinen-Robots optimieren. In diesem Zusammenhang spricht man von der Janus-Strategie welche diesen Zielkonflikt mit den Attributen „Usability“, also Benutzerfreundlichkeit im Bezug auf den User und „Findability“ im Bezug auf die Robots beschreibt. Der Webmaster grundsätzlich zwei Möglichkeiten Robots zu steuern:

    • Die Verwendung von Meta-Tags erlaubt es dem Webmaster dem Robot mitzuteilen, wie der den Inhalt sowie Hyperlinks behandeln soll. Der folgende beispielhafte Metatag wird durch den Vermerk „Robots“ den Suchmaschinen-Robots zugewiesen. Die Attribute „index“ und „follow“ bedeuten, dass der Inhalt in der Datenbank der Suchmaschine erfasst werden soll und Hyperlinks nachverfolgt und ausgelesen werden sollen: <meta name="robots" content="index,follow" />. Weitere Attribute für das Content-Feld sind „noindex“ falls die Seite in den Suchmaschinen nicht gefunden werden soll sowie „nofollow“ falls der Zielinhalt von Hyperlinks nicht indiziert werden soll.
    • Weiterhin kann der Robot durch die auf dem Server angelegte Datei „robots.txt“ gesteuert werden. Direkt beim Aufruf der URL prüft der Robot, ob diese Datei für ihn angelegt wurde, welche wie folgt aufgebaut sein könnte:

      User-agent: *
      Disallow: /temp

      Durch „User-agent“ wird definiert, für welche Robots der Befehl gültig ist. Das „*“ bedeutet, dass die angeschlossene Befehlsreihe für alle nicht explizit anderes genannten Robots gültig ist. Der Vermerk „Disallow“ bedeutet, dass die genannten Verzeichnisse nicht gelesen werden sollen. Weitere Steuerungsmöglichkeiten werden in Selfhtml im Abschnitt robots.txt erläutert.


    Quellen:

    • http://www.google.com/support/webmasters/
      bin/answer.py?answer=70897&query=
      robot&topic=&type, zugegriffen am 6.12.07
    • http://www.vorlesungen.info/
      marketingkurs, Kurseinheit 3
    • http://www.vorlesungen.info/files/
      Zur%20Funktionsweise%20von%20Suchmaschinen.pdf, zugegriffen am 14.12.07
    • http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm#, zugegriffen am 15.12.07
    • http://www.shopmarketing.info/Janus-Strategie,
      zugegriffen am 15.12.07
    • http://www.stephan-hertz.de/blog/archives/
      der-suchmaschinen-robot-und-der-webdesigner.html, zugegriffen am 06.12.07
    • http://de.wikipedia.org/wiki/Meta-Tag,
      zugegriffen am 15.12.07
    • http://de.wikipedia.org/wiki/webrawler, zugegriffen am 06.12.07

  • Suchmaschinen-Robot
    Neuvergabe
    Falls Sie feststellen, dass ein vergebener Begriff bereits bearbeitet wurde, dann ist das ein sicheres Zeichen, dass die Bearbeitung nicht gut war. Den Begriff habe ich dann neu vergeben.
    Adimpression (Julian Wirtler)
    Agentrics
    AJAX (Martin Geber)
    Analytics - Daniel Odenthal
    applet (Benjamin Franke)
    Arpanet Karin Rieger
    ASP Stefan Leipold
    AOL -susann Heymann
    Autoresponder
    AVI
    Backbone - Sven Klee
    Banner Stefan Tröndle
    Barrierefreiheit - Corinna Kunz
    Bluetooth Michael Lambertz
    Bookmar
    Botnet
    C2C - Consumer to Consumer (engl.) " Verbraucher zu Verbraucher (de.) (Sabrina Balke)
    Checkout
    Community Management (Kerstin Oscheja)
    Customer Bying Cycle (Daniela Schlichter)
    CPC - Cost per Click Lisa Kallenberg

    CTR
    Customer Loyalty (engl.) - Kundenbindung (de.) Sandra Pietraszek
    Cybercoin
    Cyberspace Katrin Schmidt

    Datenschutzverordnung (DSVO)PatrickJäger
    Datex-P
    Direktvertrieb - Hendrix Ellenberger
    Double Click (Alida Krüger)
    Dynamische Website daniela

    Economies of scale (engl.) / Skaleneffekt (de.)- Christoph Schmitz
    EDI - Electronic Data Interchang
    E-book Eileen Mager

    E-Government (Meike A. Wilke)

    Facebook (Clarissa Debiel)
    First Mover - Thomas Hansen

    FTP Martin Lawo
    Google Base - Susanne Wirth
    Google Checkout
    Google Groups (Delia Drennhaus)
    Google AdWords - Alexander Felsner
    Google New
    Google Scholar (Daniela Antons)
    GNU (GPL)
    GiroPay - Andy Baum
    GSM
    Guerilla Marketing Lea Schreiber
    Halo Effekt Eric Kohnen
    Hypermedia
    Hypertext
    IMAP
    Interactive Banner
    Interaktionsmedium
    Internet Client
    Internet Explorer Marcel Grabbe
    Internet Flatrate Verena Koch
    Internet Server
    Internetrecht Michèle Keuter
    Interstitials

    IP Adresse (Sabrina Hägele)
    ISP (Internet Service Provider)
    iTunes Maximilian Weber
    Janus Strategie (Susanne Last)
    Keywords (engl.) – Suchkriterium (de.) Anna Dudzik
    Klickbetrug marc mayer
    Kommunikationsport - Eugen Lepp
    Kundenprofil - Caroline Schneeberg
    Kundenwert (Janina Ehm)
    Lastschriftverfahren (Thorsten Zens)
    Linkpopularität (Ricarda Dox)
    Linux- Sarah Geyer
    Login

    Long Tail (Rebecca Kutsch)
    M-Business - Marina Dickhoff
    Marktnische (Sarah Olejak)

    Meta-Tags
    Mietshop
    MIME
    Mobile Payment
    Mozilla (Jennifer Drückes)
    MUD

    Musicload Andreas Urbild
    Navigation (Site)
    Netscape - Benedikt Henning
    Netzwerkeffekte (Benjamin Dega)
    Newsserver
    Online-Kommunikation Markus Müller
    Online-Marktplatz - Martina Jaskola
    OSCommerce Sabrina
    Page View

    Parser
    Payment Gateway

    Permission-Marketing Eric Patzenhauer
    Personalisierung
    Primacy Effekt -Mario Rüttgers
    POS - Point of Sale - Christian Perner
    PPS - Pay per Sale
    PPV - Pay per Value
    Preisvergleich Sebastian Totzauer
    Profitability (Jenny Hilbert)
    Pull Marketing Britta Büscher
    Push Marketing Alexandra Zeitz

    Registrierung Judith Voß-Stemping
    ROI
    Semantic Web
    Semantische Suche
    Sendemedium
    Shopsoftware - Martin Janoschka
    Shopverzeichnis
    Sitemap Sabrina Teuchert
    Skyscaper (Vera Prinz)
    Social Network - Daniel Stolte
    Softphone (Stefanie Schäfers)
    SSL-christian eger
    Streckengeschäft
    StudiVZ Sandra Knauer
    Suchmaschinen-Robot
    Supplier Relation Management (SRM) (Martin Ebert)
    Tag
    Teledienstegesetz (TDG)
    Transaktion
    Twitter fenja Albeck
    T-Online Diego Matheijs

    Verpackung Daniel Romanowski

    virtual economy
    Virtueller Marktplatz claudia
    Virtuelle Güter

    WAN
    Wallet (Payment)
    Web 2.0 Sebastian Herrlich
    Webcam Tobias Kirschberger
    Web Content Management System
    Web Marketing - Donna Jannaty
    Web-Controlling - Claudia Illgen
    Web-Konfigurator
    Web-Portal
    Web-Surfer

    Webmaster David Simons
    Webserver

    Webspace
    Webverzeichnisse

    Widgets (Stefan Haberl)
    Widerrufsrecht (Fabian Rosenwick)
    Wiki-Software (Katrin Haase)
    Wimax (Michael Gensler)
    Zertifikat simone frost
  • Suchmaschinenmarketing

    Inhalt

    1.      Einleitung

    2.      Definition

    3.      Bestandteile

    4.      Fazit

     

    1. Einleitung:

    Einleitend kann gesagt werden, dass für Unternehmen die einfache Präsenz im WWW schon lange kein Mysterium mehr ist und zum Firmenauftritt einfach dazu gehört. Viel wichtiger ist es aber, nicht nur vertreten zu sein, sondern auch gefunden zu werden.

     

    Gefunden wird man am leichtesten über Suchmaschinen, vorausgesetzt man versteht es Suchmaschinen als Marketinginstrument zu nutzen. Zu beachten ist hier die Entwicklung der vergangenen Jahre, in der sich immer mehr die Popularität und die Benutzung des Internetdienstes ’Suchmaschine’ herauskristallisiert. Sowohl private, als auch geschäftliche Nutzer beziehen einen immer größer werdenden Teil der benötigten Informationen über sie. (Vrgl. GREIFENEDER 2006, S.11)

     

    Die Fragestellung lautet nun wie folgt: „Wie schafft es ein Unternehmen über Suchmaschinen Gewinne zu erzielen und auf welche Bestandteile muss dabei geachtet werden?“

     

    2. Definitionen:

    Suchmaschinen

    Sie sind ein auf dem Internet basierender Dienst, welcher das Web durchsucht. Durch sie wird es ermöglicht, relevante, im Zusammenhang mit einem selbst eingegebenen Suchbegriff stehende Informationen, anzuzeigen. (Vrgl. 2.HILDEBRANDT 2008, S.1)

    Für weitere Informationen empfehle ich den Eintrag im Kompendium zu lesen (’Suchmaschine’).

     

    Marketing

    Darunter versteht man die Bemühung eines Unternehmens, sich auf seine Märkte und seine Kunden bzw. Absatzmöglichkeiten, zukunftorientiert auszurichten. Als Ziel des Marketings versteht man das Erreichen eines maximalen Ertrages. Dies geschieht mit Hilfe eines am Unternehmen ausgerichteten Marketing-Mixs. (Vrgl. WIRTSCHAFTSLEXIKON.NET 2008, Marketing)

    Auch hier verweise ich für weitere Informationen auf das Kompendium (Marketing).

     

    3. Bestandteile:

    Am Beispiel der Werbemöglichkeit ’Google AdWords’ und angelehnt an die Studie ’Die Landingpage – Turbo oder Bremse’, soll nun das Suchmaschinenmarketing mit seinen Bestandteilen erläutert werden.

     

    Die Suchmaschine Google bietet Unternehmen durch AdWords die Möglichkeit, Werbung zu schalten und somit Traffic, d.h. potenzielle Kunden, zu generieren und auf Ihre Web-Präsenz aufmerksam zu machen. Siehe auch Thema ’Google AdWords’ im Kompendium.

     

    Nachfolgende Abbildung kann als generelles Verlaufsschema der Suchmaschinennutzung genommen werden.

     Verlaufsschema

    ABBILDUNG 1: Verlaufsschema der Suchmaschinennutzung

     

    Der aufgezeigte Verlauf wird nun vertieft in seine fünf Bestandteile aufgeschlüsselt und erläutert.

     

    I ) Surfer mit Suchgedanken

    Im ersten Schritt ist dargestellt, dass die im Web surfende Person, mit dem Grundgedanken etwas, beispielsweise ein Produkt, zu suchen, den Dienst einer Suchmaschine nutzt. In diesem Falle handelt es sich um die Suchmaschine ’Google’.

     

    II ) 2 Ergebnisse

    Nach dem Suchen des Suchbegriffes gibt Google im Allgemeinen zwei Arten von Ergebnissen aus. Erstens Ergebnisse abhängig von der Findability und zweitens Ergebnisse abhängig von der Keywordgestaltung in AdWords.

     

    III ) Ergebnis über Findability

    Wie auch im Kompendium beschrieben (siehe Findability und Robots), findet sich der Betreiber einer Internetpräsenz nur in Abhängigkeit von der Indizierung durch die Robots. Eine gute Findability erhöht zwar den Traffic der auf die Site gelangt, ist jedoch nicht Kernpunkt des Suchmaschinenmarketings. (Vrgl. VORLESUNGEN.INFO 2008, Glossar)

     

    Dies kann mithilfe der Konversionspyramide begründet werden.

     Konversionspyramide

    ABBILDUNG 2: Konversionspyramide (5.HILDEBRANDT 2008, S.1)

     

    Wirft man nun einen Blick auf Abbildung 1 und betrachtet den Verlauf von ’Ergebnis über Findability’ bis hin zum ’Warenkorb’, so kann man im Bezug auf die Konversionspyramide Schlüsse ziehen. Von 100 Besuchern der Seite werden wohl 88 bis hin zum eigentlichen Kaufinteresse, also dem Warenkorb, wegfallen.

     

    Der Wegfall ist begründet durch das Ergebnis der Findability. Nur in geringem Maße sind die Suchergebnisse so spezifisch, dass der Kunde sich durch die aufgerufene Site am Ende seiner Suche fühlt.

     

    IV ) Ergebnis über Adwords

    Laut Kai Radanitsch, einem Beteiligten an der im Quellenverzeichnis aufgeführten Studie, sollte der vierzeilige AdWordtext folgende Attribute besitzen:

     

    “ Das optimale Adword antizipiert die Gedankenwelt des Users, erweitert sie um die Verkaufsargumente des Anbieters und leitet bereits den Salesprozess der Landingpage ein.“ (RADANITSCH 2008, S.3)

     

    Im Gegensatz zu den Findabilityergebnissen sind die Ergebnisse über die Keywords der AdWords meist wesentlich spezialisierter. Die dahinterstehende Site des Werbenden trifft häufig genauer auf den gesuchten Artikel oder die gesuchte Dienstleistung zu.

     

    Wie in Abbildung 1 dargestellt überspringt man einige Stufen der Pyramide und bringt den Surfenden am Besten sofort an das Produkt, bzw. an den Warenkorb. Schafft man dies und unterstützt somit das Kaufinteresse des Surfenden, so würde die Wegfallquote bis zum Kauf geringer ausfallen.

     

    Laut der angefügten Studie der Zieltraffic AG sollte der informierende Charakter der Site jedoch nicht verloren gehen. Die Inhalte der Landingpage sollen…

    ·         …eine innere Logik aufweisen,

    ·         eine Argumentationskette beibehalten und

    ·         auf Usability

    ·         und Layout geprüft sein. (RADANITSCH 2008, S.3)

     

    V ) Usability

    Diese im Kompendium als ’Benutzerfreundlichkeit’ beschriebene Eigenschaft einer Seite ist auch ausschlaggebend für die Konversionsrate und dem damit verbundenen Ertrag. Für detailliertere Informationen bitte ich darum im Kompendium nachzulesen.

     

    4. Fazit:

    Ein AdWords-unterstützes Suchmaschinenmarketing, bzw. ein allgemein versiertes Suchmaschinenmarketing hilft dabei, das WWW als Absatzmarkt zu erschließen und neue Potenziale zu schaffen.

     

    Um die Kosten, welche mit dem Betreiben einer Website bzw. eines AdWords verbunden sind zu rechtfertigen, ist es forderste Prämisse das Maximalprinzip zu verfolgen. Aus gegebenem Mitteleinsatz einen maximalen Ertrag zu erzielen.

     

    Dennoch sollte man nicht das Budgetdenken anwenden, sprich einen fixen Betrag im Kopf haben und von ihm ausgehend AdWords betreiben, sondern vielmehr die Rentabilität sehen und durch eine permanente Aktualisierung und Anpassung der verbundenen Keywords, zukunftsorientiert handeln.

     

    Abschließend sind jene Unternehmen so loben die sich bereits früh dem Marketing über Suchmaschinen verschrieben haben und jene zu ermahnen, die bis heute diesen Weg noch nicht beschritten haben. Die Vorreiterstellungen sind bereits belegt und es haben sich Kompetenzen entwickelt die nur schwer aufzuholen sind. Dennoch zeigen unter Anderem die Daten des ’Google Analytics’, dass auch Neueinsteiger gute Erfolge verzeichnen können und immer noch gute, wenn nicht sogar wachsende Chancen gegeben sind.

     

    _________________________________________________________________

    QUELLEN:

    1.) GREIFENEDER, HORST (2006): Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing. Wie Sie bei Google, Yahoo, MSN und Co. Ganz nach oben kommen. Wiesbaden.

     

    2.) HILDEBRANDT, TILO (2008): Zur Funktionsweise von Suchmaschinen. http://www.vorlesungen.info/Internet_Marketing_Teil1 (22.10.2008).

     

    3.) WIRTSCHAFTSLEXIKON24.NET (2008): Marketing. http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/marketing/marketing.htm (16.11.2008).

     

    4.) VORLESUNGEN.INFO (2008): Glossary. Glossar. http://www.vorlesungen.info/glossary#term95 (16.11.2008).

     

    5.) HILDEBRANDT, TILO (2008): Das Relevanz-Prinzip. http://www.vorlesungen.info/Internet_Marketing_Teil1 (22.10.2008).

     

    6.) RADANITSCH, KAI / ZIELTRAFFIC AG (Hrsg.) (2008): Die Landingpage. Turbo oder Bremse?. 15 Praxisbeispiele zur AdWords-Landingpage-Optimierung. http://www.zieltraffic.de/news_pr/presse_pr/publikationen/2008/die_landingpage_turbo_oder_bremse (19.11.2008).

     

     

     

  • Suchmaschinenmarketing

    Suchmaschinenmarketing 

    Unter dem Begriff Suchmaschinenmarketing fasst man alle Aktivitäten zusammen, die dazu dienen, dass die eigene Internetpräsenz bei der Suche über Suchmaschinen bezogen auf bestimmte Suchbegriffe gut gefunden wird. Petersen beschreibt das Suchmaschinenmarketing als „die Kunst gefunden zu werden“. Ziel des Suchmaschinenmarketings ist es, dass potenzielle Käufer (die über die Eingabe der Suchbegriffe identifiziert werden können) der auf der Internetpräsenz angebotenen Produkte, bei der Benutzung der Suchmaschine auf die Internetseite aufmerksam werden. Die Methoden, die eingesetzt werden, um über eine Suchmaschine eingesetzt werden, lassen sich in die Bereiche Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinennutzung unterteilen.  

    Suchmaschinenoptimierung 

    Suchmaschinenoptimierung beschreibt die Aktivitäten, die der Betreiber einer Internetpräsenz bzw. eine von ihm beauftragte Firma unternimmt, damit die Präsenz von Suchmaschinen bei der Eingabe bestimmter Keywords eine gute Position im Ranking der Suchmaschine einnimmt. Der Begriff Suchmaschinenoptimierung ist insofern irreführend, dass nicht die Suchmaschinen an sich optimiert werden, sondern die Seite im Bezug auf die Bewertung durch Suchmaschinen. Die Aktivitäten der Suchmaschinenoptimierung lassen sich in die „On-Page“- und „Off-Page“-Optimierung unterscheiden. Unter „On-Page“-Optimierung fallen alle Optimierungsmaßnahmen, die den Inhalt und die Strukturierung einer Seite betreffen. Nachfolgend werden beispielhaft einige Instrumente der „On-Page“Optimierung genannt: 

    ·        Einsatz von Keywords:

    Ein wesentliches Instrument, um die Bewertung durch Suchmaschinen (also die Relevanz, die die Suchmaschine einer Internetpräsenz bezogen auf den eingegebenen Suchbegriff beimisst) zu erhöhen ist der Einsatz von Keywords. Hierbei kommt es darauf an, die Keywords zum einen an den richtigen Stellen der Dokumente auf der Internetpräsenz zu platzieren. Dokumente, die Keywords am Anfang des Textes enthalten werden mit einer höheren Relevanz belohnt, als diejenigen, bei denen die Keywords am Ende des Textes zu finden sind. Zum anderen ist es von entscheidender Bedeutung, die Keywords möglichst häufig zu verwenden, ohne dabei den Informationsgehalt eines Dokumentes zu verringern, da Suchmaschinen auch die relative Häufigkeit von Keywords innerhalb einer Internetseite bewerten.  

    ·        Einsatz von HTML-Texten:

    Die Nutzung von HTML-Texten ist insofern von Bedeutung, dass Suchmaschinen  diesen statischen Inhalt von Dokumenten im Internet lesen (und somit auch bewerten) können, was bei dynamischen Inhalt beziehungsweise bei Nutzung der Animiertechnik „Flash“ häufig nicht gegeben ist. Da dynamische Inhalte und Nutzung von „Flash“ jedoch aus designtechnischen Gründe häufig eingesetzt werden, empfiehlt es sich, zu diesen Dokumenten ein alternatives HTML-Dokument zur Verfügung zu stellen. 

    ·       Optimierung des Dokumententitels:

    Eine Optimierung des Dokumententitels ist empfehlenswert, weil Suchmaschinen in ihren Ergebnislisten als Verweis benutzen. Der Titel eines Dokumentes wird hervorgehoben dargestellt. Enthält der hervorgehobene Titel bereits den Suchbegriff, so ist es auch als wahrscheinlicher anzusehen, dass die Benutzer der Suchmaschinen dieses Ergebnis anklicken. Neben diesen Möglichkeiten existieren noch eine Reihe weiterer Aktivitäten der „On-Page“-Optimierung. Ihre Bedeutung für die Bewertung durch Suchmaschinen ist sehr unterschiedlich und muss aufgrund der stetigen Entwicklung des Internets, der Suchmaschinen sowie seiner Inhalte als dynamisch angesehen werden. Das heißt, dass sich der Erfolg einer Optimierungsmethode mit der Zeit verändern kann. Im Gegensatz zur „On-Page“-Optimierung betrachtet die „Off-Page“-Optimierung nicht die Inhalte, sondern die Linkstruktur einer Internetpräsenz. Ganz wesentlich für die Bewertung einer Internetpräsenz durch eine Suchmaschine ist die Anzahl und Qualität von Links, die aus fremden auf die eigene Internetpräsenz verweisen (Inbound-Links). Je mehr Links zur eigenen Internetpräsenz führen, desto besser bewertet die Suchmaschine die Präsenz. Darüber hinaus ist es zielführend darauf zu achten, dass den Internetseiten, auf denen diese Links platziert sind, von den Suchmaschinen ebenfalls eine gewisse Relevanz beigemessen wird. Die Suchmaschinenrelevanz fremder Präsenzen kann beispielsweise über das „Page-Rank“ aus der Toolbar von Google bestimmt werden. 

    Suchmaschinenwerbung

    Suchmaschinenwerbung umfasst alle Werbemaßnahmen, bei denen man für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen Geld an deren Betreiber bezahlt. Die eine wesentliche Methode der Suchmaschinenwerbung ist die bezahlte Platzierung auf Werbflächen neben, über und sogar in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Diese Methode nennt man auch Paid Placement. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass kenntlich gemacht wird, dass es sich um eine geschaltete Werbung beziehungsweise Anzeige handelt. Dies kann durch farbliche Unterlegung, aber auch durch den Zusatz „-Anzeige-“ erfolgen. Hierin besteht auch bereits der wesentliche Unterschied zur anderen Methode der Suchmaschinenwerbung, dem sog. Paid Ranking. Auch hier bezahlt man für eine bestimmte Position auf der Ergebnisseite der Suchmaschine, allerdings wird die Anzeige als Ergebnis innerhalb der Trefferliste angezeigt und nicht darauf hingewiesen, dass es sich um eine Anzeige, also um eine eingekaufte Position handelt. Dies kann als Täuschung des Nutzers der Suchmaschine interpretiert werden. Beiden Methoden ist es gemein, dass die Kosten für die Anzeigen in der Regel von der Zahl der Klicks („Pay per click“) sowie den entsprechenden Suchbegriffen, bei denen die Anzeige oder die eingekaufte Rankingposition erscheinen soll, abhängen. Teilweise werden die Klickpreise von den Betreibern vorgegeben, allerdings ist es auch nicht unüblich, dass die Anzeigenplätze versteigert werden, wobei derjenige den Werbeplatz erhält, der den höchsten Preis pro Klick bietet. Weitere Möglichkeiten, um den Preis für eine Anzeige festzulegen sind monatliche Pauschalen oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz der Kunden, die über die Suchmaschine auf die Internetpräsenz gekommen sind, bevor sie etwas gekauft haben. 

    Fazit: 

    Das Suchmaschinenmarketing ist ein wirksames Marketinginstrument, um Interessenten zu gewinnen. Ob diese Interessenten zu Käufern werden, hängt dann vor der Internetpräsenz als solche und den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen ab. Entsprechen diese den Erwartungen des Interessenten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Interessent zum Käufer wird höher.  Hieran wird die Bedeutung des Suchmaschinenmarketings ersichtlich. Eine gute Internetpräsenz kann nur dann Interessenten zu Käufern werden lassen, wenn sie von Interessenten gefunden wird. Die Zahl derer, die als Interessenten über Suchmaschinen auf die Seite gelangen, ist eine wesentliche Messgröße des Suchmaschinenmarketings. Selbstverständlich muss sich das Suchmaschinenmarketing auch an den hierfür entstehenden Kosten messen lassen. Diese entstehen bei der Suchmaschinenoptimierung vor allem in Form von Zeit (bzw. Kosten bei Fremdvergabe an einen Dienstleister) und bei der Suchmaschinenwerbung als Kosten in Abhängigkeit von der Anzahl der Klicks. Aufgrund dieser anfallenden Kosten sollte in jedem Fall ein (interner oder externer) Experte mit dem Suchmaschinenmarketing betraut werden.  

    Literaturverzeichnis: 

    •  Grimmer, F.: Das Suchmaschinenmarketing, Kundengewinnung durch bezahlte Suchergebnisse,2005.
    •  Hildebrandt, T.: Das Relevanz Prinzip.
    • Hildebrandt, T.: Marketingkurs, Kurseinheiten 3, 4, 5 und 6.
    • Petersen, C.: Onlinewerbung: Suchmaschinenmarketing leicht gemacht, 2004.
    • http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung, zugegriffen am 19.12.2007.
  • Suchmaschinenmarketing

    1. Definition

    2. Methoden des Suchmaschinenmarketings

    2.1 Exkurs "Findability" verbessern

    2.1. Exkurs kostenpflichtige Suchmaschinen Werbung

    3. Fazit

     

    1. Definition:

    Das Suchmaschinenmarketing bezeichnet, die gezielte Aquise von potentiellen Internetusern für meine Web-Präsenz. D.h. Ich versuche durch eine bessere Positionierung im Ranking der Suchmaschinen oder durch gezielte Werbung auf diesen, mehr Internetuser, die sich durch bestimmte Suchworte als potentielle Interessenten geoutet haben, zu einem Besuch auf meiner Internetseite zu animieren.

    Das heißt ich versuche die Quantität und die Qualität der Nutzer, durch o.g. Maßnahmen, auf meiner Seite zu erhöhen.

    1. Methoden des Suchmaschinenmarketings:

    Der Bekanntheitsgrad lässt sich zum einen durch eine Verbesserung der "Findability" erhöhen, zum anderen aber auch durch den Einkauf kostenpflichtiger Werbelinks.

    2.1 Exkurs verbesserung der Findability:

    Die auf die Robots einer Suchmaschine ausgerichtete Optimierung von Internetseiten nennt man "Findability".

    Die Robots von Suchmaschinen untersuchen Determinanten, wie z.B. die Wahl der Web-Adresse, die Anzahl des gesuchten Begriffes auf der Seite, die Verlinkungen auf die Seite und auch die Verlinkungen von der Seite. Wichtig ist auch eine prägnante Beschreibung der Inhalte im Header des Quelltextes.

    Bei der Optimierung ist es nicht zu empfehlen (sog.) SEO(Search Engine Optimizer) zu benutzen, da diese die Seite z.B. durch Einträge auf als eher unseriös angesehen Linksammlungen, in Verruf bringen können.

    Eine Ausführliche Erläuterung des Begriffes Findability“ finden Sie im Kompendium.

    2.2 Exkurs kostenpflichtige Suchmaschinen Werbung:

    Die bezahlte Suchmaschinenwerbung ist mit Googles so genannten Adwords oder den sponsored Links von Yahoo am effektivsten realisierbar.

    Ein Werbelink besteht bei Yahoo wie auch bei Google aus einer dem Suchbegriff zugeordneten Überschrift und einer Kurzbeschreibung des Seiteninhalts.

    Bei beiden Anbietern entstehen die Kosten nur pro Klick. D.h. ich bezahle für jeden aktiven Klick auf eines meiner Adwords. Dabei kann ich von Anfang an, ein flexibles Budget für jeden Suchbegriff festlegen und verwalten. Man gibt sozusagen ein Gebot für seinen Begriff ab, der dann je nach Höhe der Gebote der Konkurrenz, gerankt wird.

    Durch die von Yahoo und Google bereitgestellten Dienste des Kontomanagements kann ich jederzeit die Budgets meiner Stichwörter variieren und einsehen wie viel ich z.B. durchschnittlich pro Klick bezahle (CPC).

    Zusätzlich zu der Platzierung auf der jeweiligen Suchmaschinenpräsenz bieten beide Anbieter die Möglichkeit auch über Ihre Partnerseiten zu werben. Bei Yahoo nennt sich dies, getrennt zum sponsored Search, „Content Match“ hier lassen sich auch getrennte Budgets festlegen.

    Nähere Informationen zu den Google Adwords entnehmen Sie bitte der entsprechenden Begriffserklärung im Kompendium.

    Nähere Infos zum sponsored Search von Yahoo gibt es beim Anbieter.

    3. Fazit:

    Ein gutes Suchmaschinenmarketing ist essentiell für den dauerhaften Erfolg meiner Webpräsenz. Umso mehr qualifizierte User ich auf meine Hompage locken kann, desto höher ist auch die Chance, dass ein gewisser Anteil dieser User auch meine Dienste nutzt oder Produkte kauft.

    Sind die User von meiner Seite überzeugt wirkt sich dies wiederum über Mund zu mund Propaganda exponentiell auf die Besucherzahlen meiner Seite aus.

    ________________________________________________________

    Quellen:

    http://www.yahoo.com

    http://www.google.com

    http://www.wikipedia.de

    http://www.seochat.de

    http://www.contentmanager.de

    Kaiser, T.: Effizientes Suchmaschinenmarketing, BusinessVillage Verlag, 2. Auflage, 2006.


  • Suchmaschinenoptimierung

    Suchmaschinenoptimierung

    Die Suchmaschinenoptimierung, oder vielmehr die Optimierung einer Internetpräsenz für die Belange einer Suchmaschine, dient dazu, die eigene Seite auf kostenfreien Suchmaschinenplätzen gut zu positionieren. Die Optimierung dient letztlich der Auffindbarkeit der eigenen Präsenz, denn etwa 80% der Internetbenutzer suchen und finden Internetseiten durch die Verwendung von Suchmaschinen.

    Suchmaschinenoptimierung bezeichnet gleichsam eine Tätigkeit von Beratern und Firmen die es anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren.

    Eine Suchmaschinenoptimierung orientiert sich immer an der Vorgehensweise, nach der Robots verschiedener Suchmaschinen suchen, die Inhalte Webseiten lesen und diese indizieren bzw. verarbeiten. Die Arbeitsweise von Algorithmen sowie die Bewertungskriterien werden allerdings durch die Suchmaschinenbetreiber geheim gehalten und von Zeit zu Zeit geändert. Dies dient zum einen dazu, Missbrauch vorzubeugen und liefert zum anderen dem Nutzer wirklich relevante Ergebnisse.

    Bei dieser Suchmaschinenoptimierung tritt ein Zielkonflikt auf, da es auf der einen Seite nötig ist, die eigene Seite für den Besucher ansprechend zu gestalten, auf der anderen Seite ist es jedoch nötig die Seite ebenfalls für Suchmaschinen zu optimieren. Leider achten beide Zielgruppen auf durchweg andere Faktoren einer Internetpräsenz. Einem Besucher ist meist ein ansprechendes Layout wichtig, gleiches gilt für eine leichte Navigation und ein paar schöne Bilder. Leider sind genau diese Punkte für Robots ziemlich belanglos. Suchmaschinenrobots achten auf den Quelltext einer Seite, welchen sie indizieren.

    Dieser Zielkonflikt führt zur Anwendung der so genannten Janus-Strategie, einer Optimierung der Internetseite gleichsam für den Besucher und die Robots.

     

    Ausführung der Optimierung:

    Um die eigene Seite sowohl für Robots als auch für Besucher ansprechend zu gestalten gibt es eine Reihe von Tricks, die man beherzigen sollte:

    Titel: Einzelne Pages sollten Titel erhalten, die Ihren Inhalt beschreiben. Suchmaschinenrobots achten besonders auf den Titel einer Seite, also ist darauf zu achten, dass eine jede Seite einen passenden Titel trägt, in dem bereits wichtige Keyword (Schlüsselwörter) aufgenommen sind.

    Keywords (Schlüsselwörter): Der beste Titel nutzt wenig, wenn die Seite nichts mit den entsprechenden Schlagworten zu tun hat. Folglich sollten passende keywords eingefügt werden, um die Relevanz der Seite zu steigern. Keyword-Datenbanken im Internet finden sich unter anderem bei http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php http://inventory.de.overture.com/d/searchinventory/suggestion/

    Text verwenden: Viele Seitenbetreiber stellen Texte auf einer Internetpräsenz als reine Grafiken dar. Da der Robot diese aber nicht entziffern kann, nutzt ihm dieser Text wenig. Er wird ihn nicht indizieren, folglich kann dieser Text, so gut er auch ist, keine Auswirkung auf die Relevanz der Seite haben. Daher ist es für eine Optimierung der Internetpräsenz nötig, HTML-Text zu verwenden. http://de.selfhtml.org/ bietet eine Auflistung bekannter HTML-Befehle und zeigt deren Anwendung. Zu beachten ist, dass im Regelfall nur der Text indiziert wird, der auch im Browser zu sehen ist. Eine Keywordsammlung in weißer Schrift auf weißem Grund führt nicht zum gewünschten Erfolg.

    Reihenfolge beachten: Auch ein Robot geht davon aus, dass wichtige Dinge auch weit oben auf der Seite stehen. Folglich sollten entscheidende Schlüsselwörter auch in dem Bereich angesiedelt werden, der durch das <head> gekennzeichnet ist. Besondere Bedeutung hat hier der Titel der jeweiligen Page, wie schon angesprochen.

    Spezialisierung: Eine Spezialisierung einzelner Seiten innerhalb der gesamten Internetpräsenz führt dazu, dass die jeweilige Seite eine höhere Relevanz für einzelne Suchbegriffe hat und folglich bei diesem speziellen Suchbegriff weiter vorne steht.

    Quellen:

    Hildebrandt, T.: Internetmarketingkurs Teil 3

     

    Weiterführende Informationen:
    Google-Richtlinie
    MSN-Richtlinien
    Yahoo-Richtlinien

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  • Supplier Relation Management (SRM)

    Supplier Relation Management (engl.) “ Lieferbeziehungsmanagement (dt.) befasst sich mit der Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Zulieferern.  

    Der Gedanke sich intensiver mit Beschaffung zu beschäftigen ist kein Neuer. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Schafft es ein Unternehmen die Kosten der Beschaffung zu senken, erhöht sich die Rentabilität jeder Unternehmung ohne Kompromisse bei der Produktion oder der Qualität eingehen zu müssen.So kann, beziehungsweise muss die Einkaufabteilung ihren Teil zur Erfüllung des Unternehmensziels beitragen. 

    Ende der 90er bedient man sich des Internets um den operativen Beschaffungsprozess zu automatisieren und schafft eine zentrale Beschaffungsplattform. Angeschlossen an diese sind dezentral aufgestellte Arbeitsstationen, über welche die Einkäufe ausgeführt werden. Sichere Verbindungen im Intra- und Internet sind die Grundvoraussetzungen für die Kommunikation dieser Systeme. Elektronische Produktkataloge sind die Basis jeder Transaktion. Diese elektronische Beschaffung (dt.) “ e-Procurement (engl.) ist der Grundstein für das neu entwickelte Supplier Relation Management (SRM). Während das mit e-Procurement nur versucht die Prozesskosten im Einkauf zu reduzieren und den Kostendruck auf die Lieferanten weiterzugeben, verfolgt SRM einen ganzheitlichen Ansatz.Das Lieferbeziehungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lieferanten tiefer in die Beschaffungsprozesse zu integrieren. So vereint SMR das operative Procurement und das strategischen Sourcing (engl.) “ Beschaffungsstrategie (dt.) in sich.  Zum Beispiel könnten so auch die Abteilungen Fertigung und Vertrieb, der beschaffenden Unternehmen, Akteure im SRM sein.

     Beim Supplier Relation Management hält die zentral Verwaltung Informationen aller Bezugsquellen und Einkäufe, wie zum Beispiel Angaben über lieferbare Produkte, mögliche Risiken, Konditionen oder Qualität vor. Diese Informationen werden allen relevanten Systemen zur Verfügung gestellt, das SRM generiert somit einen Mehrwert für alle Beteiligten.Das Leistungsspektrum einer Lieferbeziehungsmanagements könnte ein Lieferantenmanagement mit Lieferantenqualifizierung, die Möglichkeit elektronische Ausschreibungen und Auktionen sein.  SRM setzt somit an zwei Punkten an, zum einen bei der Optimierung von Beschaffungsprozessen und zum anderen bei der Reduzierung von Beschaffungsmängeln. 

    Effizientere BeschaffungsprozesseBeschaffungsmängelreduzierung
    - Reduktion der Lagerbestände- Vernachlässigter strategischer Einkauf
    - Binden von Lieferanten an das Unternehmen- Veraltete Produktkataloge
    - Beschaffung über Rahmenverträge- Mangelnde Automatisierung

    Weiterführende Literatur:

    Hildebrand, K. (Hrsg.): Supplier Relationship Management, Heidelberg 2002 

    Simichi-Levi, D., Kaminsky, P., Simichi-Levi, E.: Managing the Supply Chain, New York 2004

    Elektronische Beschaffung; CRM; E-Procurement

  • Supplier Relationship Management (SRM)

    Supplier Relationship Management (SRM) (engl.)"   Lieferantenmanagement (de.)

    "Unter Supplier Relationship Management (SRM) soll die von der Beschaffungsgesamtstrategie ausgehende Gesamtgestaltung der strategischen und operativen Beschaffungsprozesse sowie die Gestaltung des Lieferantenmanagements verstanden werden. Für diese Gestaltung ist an vielen Stellen der abgestimmte Einsatz von konventioneller und internetgestützter IT von großer Bedeutung. Aus diesem Grund soll kurz gefasst von vom IT-gestützten Beschaffungs- und Lieferantenmanagement gesprochen werden." (Appelfeller, W., Buchholz, W., 2005, S.5)

    Die Ziele des SRM sind vielseitig. Grundlegende Motivation des SRM ist es aber, durch eine bessere Zusammenarbeit mit den Lieferanten Produkte besser, schneller und zu niedrigeren Kosten zu beschaffen und herzustellen. Ebenfalls wird versucht mit Hilfe des SRM eine regelmäßige Kontrolle und Überprüfung der Beschaffungsprozesse und Lieferantenleistungen durchzuführen, um eine schleichende Verschlechterung der Einkaufsleistung zu verhindern.

    Die Einführung des SRM ist durch die steigenden Anforderungen an den Einkauf in unserer vernetzten Welt notwendig geworden. Der Einkauf hat sich in den Unternehmen zu einem zentralen und strategischen Aufgabengebiet gewandelt, welches steigende Aufmerksamkeit durch das Management erfährt und bei dem nicht mehr nur die Kosten im Vordergrund stehen. Lieferanten werden zunehmend als Quelle von Vorteilen für das eigene Unternehmen erkannt, ebenfalls werden Aufgaben und Verantwortungen aus Kostensenkungsgründen zunehmend an Lieferanten übergeben. Hieraus ergeben sich oftmals langfristige Kooperationen mit den Lieferanten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass nicht alle Lieferantenbeziehungen gleich behandelt werden können. Unwichtige müssen von wichtigen Beziehungen unterschieden werden. Die wichtigen Beziehungen erfordern zudem ein gezieltes und auf langfristigen Beziehungsaufbau ausgerichtetes Management. Das SRM verbindet diese strategischen und organisatorischen Bestrebungen in einem Begriff.

    Das SRM findet seinen Ursprung Anfang der 1990er Jahre als unter diesem Oberbegriff, die damals aufkommenden internetbasierenden Beschaffungsprozesse zusammengefasst wurden. Insbesondere zählte hierzu das "e-procurement" zur Beschaffung über elektronische Produktkataloge. Heutzutage sind neben den internetbasierenden Beschaffungslösungen auch herkömmliche Informationssysteme wie das "ERP" und "Data-Warehouse" unter diesem Begriff zusammengefasst. Dem SRM liegt, wie bereits angeklungen, im Gegensatz zum "e-procurement" ein ganzheitlicher Ansatz zu Grunde. Während das "e-procurement" bloß die Aufgabe hat, die Kosten der Beschaffung zu senken, versucht das SRM die Lieferanten in die Beschaffungsprozesse zu integrieren, um Synergieeffekte zu erzielen. Alle Informationen bezüglich der Bezugsquellen, der Lieferartikel, der Qualität sowie der Zahlungs- und Lieferkonditionen werden durch das SRM gebündelt. Diese Informationen stehen den Lieferanten und dem eigenen Unternehmen zur Bewertung und Segmentierung der erbrachten Leistungen zur Verfügung.

    SRM

    Abb.1:Managementkonzepte 

    Wie in der Abbildung zu erkennen ist, ist das SRM in das Supply Chain Management (SCM) eingebettet. "SCM bezieht sich auf die strategische Planung und operative Abstimmung logistischer Aktivitäten entlang der gesamten Wertkette und konzentriert sich primär auf Material- und Informationsfluss." (Harland, C. M., 1996, S.64) Das SRM bezieht sich auf das Management der Beziehungen mit Lieferanten und kann als Teil von SCM aufgefasst werden. Als Erweiterung des SRM gilt das Supplier Network Management (SNM), das das ganzheitliche Management des Lieferantennetzwerkes zum Ziel hat und auf Abhängigkeiten zwischen einzelnen Lieferantenbeziehungen Rücksicht nimmt.

    Quellen

    Appelfeller, W., Buchholz, W.: Supplier Relationship Management: Strategie, Organisation und IT des modernen Beschaffungsmanagements, Wiesbaden 2005.

    Harland, C. M.: Supply Chain Management: Relationships, Chains and Networks,in: British Journal of Management 7 (1996).

    Koch, S., Strahringer, Susanne (Hrsg.): Customer & Supplier Relationship Management, Heidelberg 2008.