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  • Unique Selling Proposition (USP)

    Unique Selling Proposition (USP) 

    Im Zuge steigender Kundenansprüche an ein Produkt und der steigenden Markttransparenz, die durch die Ausbreitung von Kommunikations- und Informationsmedien entsteht, wird es für Unternehmen immer wichtiger sich von der Konkurrenz abzuheben.  In den Augen des Konsumenten sollte das Unternehmen beziehungsweise das Produkt etwas Besonderes darstellen und einen spezifischen Nutzen bringen. Dieser Nutzen kann dabei physischer, psychischer, sozialer, örtlicher, zeitlicher oder monetärer Art sein. 

    Wie differenziert ein Unternehmen sich und seine Produkte von dem Wettbewerber und wählt die richtige Positionierungsstrategie aus? 

    Zunächst muss das Unternehmen seine eigenen Schwächen, aber auch Wettbewerbsvorteile herausstellen. Dies kann das Unternehmen beispielsweise mittels einer  SWOT-Analyse machen. Dabei werden interne Schwächen und Stärken, sowie Bedrohungen von außen und Chancen aufgelistet.

    SWOT-Analyse

      Abb.1: SWOT-Analyse 

    Nach einer Analyse der Daten wird aus den gewonnen Erkenntnissen und Potenzialen die beste Alternative ausgewählt und umgesetzt. 

    Eine Möglichkeit sich im Markt zu positionieren und die Aufmerksamkeit des Kunden zu wecken ist die Unique Selling Proposition. Im Deutschen steht dieser Begriff für Alleinstellungsmerkmal, Wettbewerbsvorteil, Differenzierungsmerkmal, einzigartiges Verkaufsversprechen.

    Entwickelt wurde das Konzept der USP 1940 von Rosser Reeves, einem Mitarbeiter der Ted Bates & Company Werbeagentur. Reeves fiel im Rahmen einer Marktstudie zur Untersuchung erfolgreicher Werbekampagnen auf, dass sich ein zu vermarktendes Produkt durch einzigartige Merkmale von anderen Produkten abhebt. Der Käufer soll auf Grund dieser Eigenschaft Präferenzen für das Produkt entwickeln und es erwerben. 

    Das USP stellt jedoch nicht die Besonderheit des gesamten Unternehmens dar, sondern eines Produktes, die durch eine klare Werbebotschaft vermittelt wird. Diese Botschaft beschreibt ein einzigartiges Merkmal des Produktes, das ihn von vergleichbaren Produkten abhebt und steht im Mittelpunkt der Kundenkommunikation. Somit verschafft es ihm, gegenüber Produkten der konkurrierenden Anbieter, einen Wettbewerbsvorteil.  

    Eine USP sollte für den Käufer plausibel, einprägsam und verständlich sein und kann zum Beispiel in den folgenden Bereichen erreicht werden.

    Qualität - Eine Maschine arbeitet besonders zuverlässig und präzise 

    Produktbegleitender Service - Besonders intensive Beratungsleistungen 

    Preis - Das Produkt ist günstiger als vergleichbare Produkte 

    Image - Der Kunde bringt dem Produkt oder dem Unternehmen besonderes Vertrauen entgegen  

    Um einen dauerhaften Vorteil zu garantieren, darf die USP nicht problemlos kopiert werden können und muss einem ständigen Überarbeitungs- und Verbesserungsprozess (siehe Abbildung 4) unterzogen werden, da Imitatoren mit sogenannten „Me-Too" Produkten in den Markt eindringen und die Einzigartigkeit gefährden können.  

    Competition Circle

    Abb. 2: Kreislauf der Wettbewerbsanalyse 

    Zudem muss die USP zielgruppenorientiert sein, um den spezifischen Nutzen für den Verbraucher zu steigern. Die Auswahl der richtigen USP sollte jedoch mit größter Vorsicht getroffen werden, weil es sich negativ auf das Image und den Umsatz des Unternehmens auswirkt, wenn man dem Kunden einen Nutzen verspricht, den das Produkt nicht halten kann. In die Planung sollte auch stets die Position des Produktes im Produktlebensszyklus einbezogen werden.

    Produktlebenszyklus 

    Abb. 3: Produktlebenszyklus  

    Besonders in der Einführungsphase spielt die Vermarktung des Produktes und seine USP eine tragende Rolle. Sie dient zum Aufbau einer Wertevorstellung und überzeugt den Käufer von der Einzigartigkeit des Produkts. Der Käufer entwickelt Präferenzen und kommuniziert sie mit anderen. Die Entwicklung von Präferenzen ist besonders wichtig, weil sie den Kunden davon abhält, das Produkt nach anderen Kriterien, wie z.B. dem niedrigsten Preis zu beurteilen. Der Kommunikationsvorteil ist entscheidend, da wir uns in einer Gesellschaft in der Überkommunikation herrscht befinden und es einfacher ist sich den „Besten“ zu merken und an andere zu kommunizieren.  

    Befindet sich das Produkt in der Reife beziehungsweise Sättigungsphase tauchen Konkurrenzprodukte oder Imitate auf (siehe Me-Too oder Abbildung 4). Die Aufrecherhaltung der USP wird immer problematischer, weil durch die steigende Anzahl an ähnlichen Produkten, die Alleinstellung nicht mehr stimmt oder von den Konsumenten nicht geglaubt wird.

    Me-Too

    Abb. 4: Me-Too im Produktlebenszyklus 

    Die Strategien in dieser Phase reduzieren sich in der Regel auf 2 Alternativen: 

    1. Entwicklung eines emotionsgeladenen Marken-Images.

    2. Entwicklung eines Preis-Alleinstellungsmerkmals. Diese Verhaltensweise wird als Outpacing-Strategie bezeichnet.

    Outpacing-Strategy

    Abb. 5: Outpacing-Strategy, Vgl.: Armstrong,G. und Kotler, S.211

    Einige Marktforscher glauben, dass Unternehmen ihre Produkte in mehr als nur einem Bereich differenzieren sollten. Dies kann vor allem dann von großer Bedeutung sein, wenn mehrere Firmen mit einer stark ausgeprägten USP im gleichen Bereich konkurrieren. In diesem Fall wäre es von großem Vorteil, wenn das Produkt ein weiteres Alleinstellungsmerkmal aufweisen könnte.

    Doch sollte man bei der Bildung mehrerer Alleinstellungsmerkmale stets darauf achten, dass man die Positionierung und die Glaubwürdigkeit nicht verliert.             

    Quellen: 

    Internet:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nachahmerprodukt, zugegriffen am 23.06.2007 

    http://de.wikipedia.org/wiki/SWOT-Analyse, zugegriffen am 22.06.2007 

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unique_selling_proposition, zugegriffen am 22.06.2007 

    http://www.4managers.de/themen/produktlebenszyklus/, zugegriffen am 22.06.2007 

    http://www.ttm.co.uk/images/acve04_1.jpg, zugegriffen am 22.06.2007 

    www.marketing.de, zugegriffen am 23.06.2007 

    Bücher:

    Armstrong,G. und Kotler, P., Marketing: an Introduction, Prentice Hall International, März 2004, 7. Auflage,Upper Saddle River, New Jersey (USA), ISBN 0-13-127312-4 

    Armstrong,G. und Kotler, P., Marketing: an Introduction, Prentice Hall International, April 2006, 8. Auflage, Upper Saddle River New Jersey (USA), ISBN 0-13-186591-9

  • Upload

     Der Begriff „Upload“

     

    Hinter dem englischen Begriff Upload, der aus der elektronischen Datenverarbeitung stammt, verbirgt sich das Hinauf- oder Hochladen von Daten.

     

    Herkunft des Wortes

     

    Die Herkunft des Wortes Upload ist unklar. Es gibt aber einige Varianten die darauf schließen lassen.

    Bei einer dieser Varianten geht es um eine bildliche Darstellung, bei dem man sich einen Zielrechner auf einem Berg vorstellt und nun versucht die Datenmenge zu diesem Rechner hinauf zu schieben.

     

    Was bedeutet Upload?

     

    Mit dem Prozess des Upload wird der Datentransfer oder auch Datenfluss von einer lokalen Datenstation zu einem entfernten Rechner oder auch Speichervolumen beschrieben.  Unter dem Datentransfer versteht man zum einen die Übertragung von digitalen Daten, zum Beispiel von einem Arbeitsplatz zu einem Server oder auch die Übertragung von einem Speichermedium auf ein anderes.

    Dabei wird die Menge der übertragenden Dateien auch Transfervolumen genannt und wird in Kilo-, Mega- oder Gigabyte angegeben. Das Transfervolumen sagt aus, wie viel Daten in einem bestimmten Zeitraum übertragen wurden.

    Findet das Uploaden  von Dateien im Internet statt, so wird auch gerne der Begriff „Upstream“ benutzt.

     

    Ein Datenfluss in die andere Richtung wird Download genannt, hier werden beim Herunterladen Daten von einer Gegenstelle angefordert und auf einen Rechner übertragen.

     

    Was ist zu beachten bei einem Upload?

     

    Bei einem Upload oder auch Datentransfer unterscheidet man zum einen das Transfervolumen und die Bandbreite. Wie oben schon einmal erwähnt bezeichnet das Transfervolumen die in einem gewissen Zeitraum nach einander  übertragende Datenmenge.

    Die Bandbreite hingegen ist die Datenmenge, die gleichzeitig übertragen werden kann. Wenn nun Daten über eine Leitung mit großer Bandbreite übertragen werden, nimmt der Datentransfer bei gleichen Transfervolumen weniger Zeit in Anspruch als bei einer geringen Bandbreite. Allgemein kann man sagen, dass die Bandbreite von dem jeweiligen Anschluss abhängig ist.

     

    Datenübertragungsraten

     

    Die bekannteste Technologie, mit einer relativ hohen Datenübertragung ist das DSL. Der Begriff x DSL steht dabei für viele Varianten, als Beispiele sind hier ADSL oder T-DSL zu nennen.

    Um die Gesamtdatenrate, die bei einem ADSL Anschluss auf 8 MBit/s begrenzt ist möglichst gering zu halten, wird die Bandbreite asymmetrisch aufgeteilt, zum einen auf die Upstream und zum anderen auf  Downstream Übertragung. Dabei ist das Datenvolumen zum Upload nur 10% dessen, was für das Downloaden aufgewendet wird. Als Beispiel gibt es hier eine Übersicht der T-DSL Varianten:

     

    T-DSL-1000 :            Upstream 128kBit/s – Downstream 1024kBit/s

    T-DSL-2000 :            Upstream 192kBit/s – Downstream 2024kBit/s

    T-DSL-6000 :            Upstream 576kBit/s – Downstream 6016kBit/s

     

    Netzwerkprotokolle

     

    Die Uploads können zum Beispiel über HTTP oder FTP Netzwerkprotokolle erfolgen.

    FTP ist das File-Transfer-Protokoll und dient zur einfachen Datenhandhabung. Das FTP-Protokoll kennt sowohl die Übertragung zeichencodierter Informationen als auch Binärdaten. Das Protokoll gibt dem  Benutzer immer die Möglichkeit zu entscheiden, in welcher Form er seine Daten auf dem jeweiligen Zielsystem ablegen möchte. Die Dateiübertragung wird über ein lokales System gesteuert und  auch die Zugangsberechtigung wird für den Verbindungsaufbau überprüft, dies geschieht durch eine User-Identifikation und ein Passwort. Wenn der Benutzer etwas auf einen Server platzieren will, muss er eine Verbindung vom Arbeitsplatzrechner Interpreter zum Server-Interpreter aufbauen, dieser übersetzt die gegebenen Befehle in einen Code und lässt sie unmittelbar ausführen. Zum laden von Dateien baut der Server nun eine zweite Verbindung zum Arbeitsplatzrechner auf, über die, die Daten, übermittelt werden. Beim Ende des Upload oder Download bestätigt nun der Server Interpreter das Ende des Datentransfers.

     

    Quellen

     

    1. H. Gumm, M. Sommer: Einführung in die Informatik. 7 Auflage, 2006 München, S.567-569.

     

    2. http://www.itwissen.info/definition/lexikon//_ftpftp_ftpfile%20transfer%20protocolftp_ftpftp- protokoll.html

     

    3. http://www.lexitron.de

     

    4. www.wikipedia.de

     

    (Auf alle Quellen wurde am 13.12.07 zugegriffen)

     

     

  • URL

    URL - Uniform Resource Locator (eng.); Einheitlicher Quellenanzeiger (de.)

    Eine URL gibt den Ort an, an dem bestimmte Dokumente gespeichert sind oder an dem sich beliebige Ressourcen befinden. Die URL ist die Adresse der Ressource, sie leitet den User direkt zu seinem gewünschten Ziel. Es können verschiedene Ressourcen mithilfe der URL erreicht werden: Hypertext Seite, Anwendungen und Internet Dienste wie beispielsweise, E-Mail, telnet oder FTP.

    Eine vollständige URL besteht aus mindestens sechs zusammengesetzten Bausteinen.

    Beispielhaft erfolgt die Erklärung an der EUFH- Homepage, die URL die wir dazu benötigen lautet:

    http://www.eufh.de/content/dualesstudium/studium.htm

    „http“ benennt das Protokoll oder Schema, für Hypertext Dokumente, anschließend wird der Dienst angegeben, in diesem Fall „www“. Es folgt nun die Subdomäne „eufh“, die Domäne, die im vorliegenden Beispiel vorhanden ist, ist eine „de“-Domäne. Ein weiterer Baustein einer URL ist der Pfad, der in diesem Fall „content/dualesstudium“ lautet. Der letzte Teil der URL ist die Angabe über die Datei, die aufgerufen werden soll, die Datei, in der der Inhalt des Hypertext Dokumentes abgespeichert ist, ist in unserem Beispiel „studium.htm“.

    Mit dem in der URL angegebenen Schema in diesem fall „http“ wird bestimmt welche lokale Applikation für den Zugriff aufgerufen werden soll, in diesem Beispiel benötigt der User den Browser damit die Hypertext Seite dargestellt werden kann.

    Um bestimmte Ressourcen in einem Computernetzwerk (Internet) identifizieren zu können, muss zuerst über den Internet Dienst, auch „Schema“ genannt, definiert werden wie auf die Ressource zugegriffen werden soll (siehe Abb. 1).

    Hinter jeder URL steht eine IP- Adresse, damit der User sicht nicht die verschiedenen Zahlenkombinationen, der IP- Adresse merken muss, wandeln sogenannte DNS Server die IP- Adressen in URL um, damit dem User einen bessere Benutzerfreundlichkeit oder auch Usability gewährleistet wird.

    Literaturverzeichnis:

    Rolf Weiber (Hrsg.) (2002): Handbuch Electronic Business, Informationstechnologien – Electronic Commerce – Geschäftsprozesse, 2. Auflage, Wiesbaden.

    Hansen, H.R., Neumann, G. (2002): Wirtschaftsinformatik I, 8.Auflage, Stuttgart

    Fritz, W., (2001): Internet-Marketing und Electronic Commerce, Grundlagen – Rahmenbedingungen – Instrumente, 2.Auflage, Wiesbaden.

  • Usability

    Usabilty

    Was versteht man unter Usability?

    Übersetzt man diesen Ausdruck aus dem Englischen wörtlich, so bedeutet er: „Gebrauchstauglichkeit“.

    Folgende Übersetzungen werden auf der Seite www.leo.org angezeigt: Bedienbarkeit, Benutzerfreundlichkeit oder Brauchbarkeit. Bezieht man diese Übersetzungen auf Internetpräsenzen, so ist unter „Usability“ die Benutzerfreundlichkeit einer Internetpräsenz für die Besucher zu verstehen.

     

    Welchen Nutzen hat eine Internetpräsenz nach Usability-Kriterien?

    Eine gute Internetpräsenz erfüllt hinsichtlich ihres Aufbaus, ihrer inhaltlichen und graphischen Gestaltung, sowie ihrer Navigation bestimmte Bedingungen.

    Ziel ist es, dem Besucher einer Seite in kurzer Zeit einen guten Überblick über:

            · den "Autor" der Seite (Wer präsentiert sich?)

             · den Inhalt (Was wird präsentiert?)

             · den persönlichen Nutzen (Was sucht der Besucher?) zu verschaffen

    · den schnellsten Weg zum relevanten Bereich der Seite.

    Je unübersichtlicher eine Seite ist, je schneller verlässt der Besucher diese wieder und er wird sie auch nicht wieder besuchen. Dies wird durch einen Online-Test des Usability – Beraters Jens Jacobsen belegt. So lässt sich die Kaufbereitschaft von Besuchern einer Internetpräsenz durch gute Texte um 50% steigern.

    Der Besucher soll sich auf der Site wohl fühlen und seine Aufmerksamkeit den eigentlichen Inhalten widmen können.

    Dies bedeutet, das einfache Entdecken und Aufnahme der gewünschten Information, sowie gewünschte Handlung auszuführen (bei einer Shopping-Seite auf den „Bestell“ - Button zu klicken).

    Ziel ist eine langfristige Bindung des Besuchers an die Seite und an die angebotenen Informationen und Produkte.

     

    Wie gestaltet man eine Internetpräsenz nach Usability-Kriterien?

    Bei der Erstellung einer benutzerfreundlichen Internetpräsenz sollten verschiedene wichtige Aspekte beachtet werden.

    Internetpräsenzen sollten hinsichtlich ihres Aufbaus

    · Barrierefrei sein

    o     Klare Menüstruktur

    o     Bei Online-Formularen die Felder für Einträge vorbelegen

    o     Unter den gängigen Browsern voll funktionsfähig

    o     Kein Login benötigt

    o     Webseite wird über Suchmaschinen gefunden

    o     Aussagekräftige Titel, Textanfänge und Metadaten enthalten

    · Erwartungskonfrom sein

    o     Keine außergewöhnliche Menüstruktur

    o   Die Struktur der Webseite auf die Zielgruppe abstimmen

     

          Internetpräsenzen sollten hinsichtlich ihrer inhaltlichen und                   graphischen Gestaltung

    · Verständlich sein

    o Spracheniveau und Landessprache auf die Zielgruppe abstimmen (ggf. multilingual)

    o     Trennung zwischen Information und Layout

    o     Einfache, kurze Textgestaltung

    o     Klar gekennzeichnete Hyperlinks

    o     Farbabstimmung auf der Seite

    · Selbsterklärend und aufmunternd sein

    o     Menüführung logisch aufbauen

    o   Besucher aktiv ermuntern, die gewünschte Zielhandlung (Kauf eines Produktes) auszuführen

    · Unterstützend

    o     Schnelle und effiziente Informationssuche bieten

    o     Bedürfnisse der Besucher befriedigen und Nutzen generieren

    Internetpräsenzen sollten hinsichtlich der Navigation

    · Steuerbar

    o     Gesamte Menüführung ist durch den Besucher beeinflussbar

    o     Besucher in wenigen Schritten ans Ziel führen

    · Verständlich

    o     Übersichtliche Navigationsleiste

             o     Schrittabfolge für Besucher nachvollziehbar

    Nicht für jede Internetpräsenz können alle Kriterien erfüllt werden. Sie sind immer abhängig von der Zielgruppe und dem Unternehmen, das sich darstellt bzw. dem Ziel, dass das Unternehmen verfolgt.

    Eine gute Internetpräsenz gewinnt zunehmend an Bedeutung und kein Unternehmen kann es sich leisten, einen Kunden, ob bei herkömmlichen Vertriebs- und Informationswegen oder im virtuellen Bereich, an die Konkurrenz zu verlieren.

    Quellen:

    www.leo.org

    www.kecos.de/script/27usabilitykrit.htm

    www.wikipedia.de

  • UsabilityUsabilty

    Was versteht man unter Usability?

    Übersetzt man diesen Ausdruck aus dem Englischen wörtlich, so bedeutet er: „Gebrauchstauglichkeit“.

    Folgende Übersetzungen werden auf der Seite www.leo.org angezeigt: Bedienbarkeit, Benutzerfreundlichkeit oder Brauchbarkeit. Bezieht man diese Übersetzungen auf Internetpräsenzen, so ist unter „Usability“ die Benutzerfreundlichkeit einer Internetpräsenz für die Besucher zu verstehen.

     

    Welchen Nutzen hat eine Internetpräsenz nach Usability-Kriterien?

    Eine gute Internetpräsenz erfüllt hinsichtlich ihres Aufbaus, ihrer inhaltlichen und graphischen Gestaltung, sowie ihrer Navigation bestimmte Bedingungen.

    Ziel ist es, dem Besucher einer Seite in kurzer Zeit einen guten Überblick über:

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    · den schnellsten Weg zum relevanten Bereich der Seite.

    Je unübersichtlicher eine Seite ist, je schneller verlässt der Besucher diese wieder und er wird sie auch nicht wieder besuchen. Dies wird durch einen Online-Test des Usability – Beraters Jens Jacobsen belegt. So lässt sich die Kaufbereitschaft von Besuchern einer Internetpräsenz durch gute Texte um 50% steigern.

    Der Besucher soll sich auf der Site wohl fühlen und seine Aufmerksamkeit den eigentlichen Inhalten widmen können.

    Dies bedeutet, das einfache Entdecken und Aufnahme der gewünschten Information, sowie gewünschte Handlung auszuführen (bei einer Shopping-Seite auf den „Bestell“ - Button zu klicken).

    Ziel ist eine langfristige Bindung des Besuchers an die Seite und an die angebotenen Informationen und Produkte.

     

    Wie gestaltet man eine Internetpräsenz nach Usability-Kriterien?

    Bei der Erstellung einer benutzerfreundlichen Internetpräsenz sollten verschiedene wichtige Aspekte beachtet werden.

    Internetpräsenzen sollten hinsichtlich ihres Aufbaus

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    Internetpräsenzen sollten hinsichtlich ihrer inhaltlichen und graphischen Gestaltung

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    Internetpräsenzen sollten hinsichtlich der Navigation

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    Nicht für jede Internetpräsenz können alle Kriterien erfüllt werden. Sie sind immer abhängig von der Zielgruppe und dem Unternehmen, das sich darstellt bzw. dem Ziel, dass das Unternehmen verfolgt.

     

    Eine gute Internetpräsenz gewinnt zunehmend an Bedeutung und kein Unternehmen kann es sich leisten, einen Kunden, ob bei herkömmlichen Vertriebs- und Informationswegen oder im virtuellen Bereich, an die Konkurrenz zu verlieren.

     

    Quellen:

    www.leo.org

    www.kecos.de/script/27usabilitykrit.htm

    www.wikipedia.de

     

     

  • Usability (engl.) "Benutzerfreundlichkeit (de.)

    Usability (engl.) "Benutzerfreundlichkeit (de.)

    Was ist Usability?

    Überträgt man den Begriff Usability ins Deutsche, so kann man ihn mit „Benutzerfreundlichkeit“ übersetzen. Usability zeichnet sich dadurch aus, dass ein Benutzer eine Website effektiv, effizient und zufriedenstellend benutzen kann. Effektivität bedeutet, dass die gewünschten Ziele des Benutzers überhaupt erreicht werden können (z.B. Abschluss eines Bestellprozesses). Die Effizienz bezieht sich auf den Aufwand zur Zielerreichung (z.B. Zeitaufwand bei einer Online-Bestellung) und die Zufriedenheit betrifft die emotionale Qualität der Nutzung der Website (z.B. macht die Nutzung Spaß, wird die Website als angenehm empfunden).

    Neben dem Zusammenspiel dieser drei Faktoren lautet eine weitere wichtige Regel von benutzerfreundlichen Anwendungen: „Don’t make me think!“ (Steve Krug, 2000). Dies bedeutet, dass sich der Käufer im Online-Shop intuitiv zurechtfinden soll ohne dabei groß nachdenken zu müssen. Gekauft wird letztlich dort, wo alle für die Kaufentscheidung notwendigen Informationen übersichtlich, verständlich und leicht zugänglich angeboten werden. Dabei sollte beachtet werden, dass die Wünsche und Bedürfnisse des Anwenders im Vordergrund stehen und unter gar keinen Umständen aus den Augen gelassen werden sollten.

    Welche Bedeutung hat Usability für den Online-Handel?

    Eine gute Usability zählt ohne Zweifel zu den Erfolgsfaktoren im Online-Handel und ist in der heutigen Zeit zum entscheidenden Merkmal von E-Commerce Websites geworden. Mangelnde Bedienbarkeit und Strukturierung von Informationen sowie unnötige Hürden beim Bestellvorgang sind häufig mit schlechten Konversionsraten, einer hohen Anzahl von Kaufabbrüchen und dadurch auch mit drastischen Umsatzeinbußen verbunden.

    Wird eine Website allerdings als positiv erlebt, verbessert sich die Einstellung des Nutzers gegenüber dem Anbieter und der Marke. Ein benutzerfreundlicher Online-Shop dient also nicht nur zur Umsatzsteigerung, Neukundengenerierung und Kundenbindung, sondern auch zur Vertrauensbildung zwischen Anwender und Anbieter und der damit verbundenen Erhöhung der Kundenloyalität. Langfristiges Ziel der Usability ist es, den Kunden an die Produkte und Informationen des Online-Shops zu binden und durch ständige Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit die Zufriedenheit des Kunden zu steigern. Nur ein zufriedener Kunde ist ein wiederkehrender Kunde. Laut einer Studie von Forrester (2000) kauften ca. 40% der US-amerikanischen Online-Shopper aufgrund positiver Erfahrungen erneut im selben Online-Shop ein.

    In der heutigen Zeit, in denen sich die Inhalte der einzelnen Online-Shops immer mehr ähneln und dieselben Zielgruppen anvisiert werden, ist Usability ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal, wodurch Wettbewerbsvorteile erzielt werden können.

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass in einer einfachen und intuitiven Bedienbarkeit des Online-Shops durch den Nutzer, der Schlüssel zur Transaktion liegt.

     Anforderungen für  eine gute Usability eines Online-Shops

    1.  Konsistenz und Standards

    Allgemeine Gestaltungsregeln und anerkannte Internetstandards sollten bei der Konzeption des Online-Shops beachtet werden. Das heißt z.B., dass Links zu weiterführenden Websites unterstrichen sind und  sich die Menüoptionen des gesamten Shops in der gleichen Reihenfolge befinden. Durch Verwendung bekannter Standards erhöht sich die Seriosität der Website und damit  wird das Vertrauen des Nutzers in den Online-Shop gesteigert.

    2.  Kontrolle und Freiheit

    Bevor der Anwender letztlich eine Transaktion tätigt, ist er sich oft unsicher, ob das gewählte Produkt überhaupt das Richtige ist. Deswegen muss ihm die Möglichkeit gegeben werden, Aktionen, auch ungewollte, zu jeder Zeit abbrechen zu können. Dies kann durch einen Button, wie z.B. „Notausgang“, geschehen. Der Nutzer braucht das Gefühl nichts falsch machen zu können.

    3.  Sichtbarkeit des Systemzustandes

    Wichtig für einen Anwender ist es, dass er immer informiert ist, wo er sich gerade befindet und ob bestimmte Funktionen, wie z.B. der Abschluss eines Bestellvorgangs, geklappt haben. Mit Hilfe von Rückmeldungen, z.B.:“Vielen Dank für Ihre Bestellung“,  und durch deutlich sichtbare Kennzeichnung der Website, kann eine gute  Sichtbarkeit und Orientierung gewährleistet werden.

    4.  Erkennen statt Erinnern

    Eine klare Visualisierung von Objekten, Aktionen oder Optionen sollte stets vorhanden sein, damit der Nutzer immer eine klare Vorstellung von dem ausgewählten Produkt hat und sich nicht einzelne Details merken muss.

    5.  Ästhetische und minimalistische Gestaltung

    Ein entscheidender Faktor für gute Usability ist, dass der Benutzer nicht mit einer Informationsflut über einzelne Artikel überfordert wird. Oft ist ein ansprechendes Bild mit den dazugehörigen, relevanten Leistungsmerkmalen wichtiger und wird vom Benutzer besser wahrgenommen, als detailliert aufgelistete technische Daten. Hierbei gilt es zu beachten, dass sowohl Bilder als auch Grafiken in der richtigen Formatierung gewählt werden müssen, damit die Performanz der Website nicht leidet.

    Das Design eines Online-Shops  ist stark abhängig von der Branchenzugehörigkeit und der  avisierten Zielgruppe des jeweiligen Anbieters. Generell gilt aber, dass zu viele Reize, wie z.B. zu viele Animationen oder die Verwendung intensiver Farben, vermieden werden sollte.

    6.  Unterstützung zur Fehlervermeidung

    Fehleingaben können hauptsächlich durch sachdienliche Hinweise vor der Eingabe vermieden werden. Da sich der Benutzer bei  Eingaben, z.B. der Kontaktdaten, meistens keiner Fehler bewusst ist, ist es hilfreich ihn durch eine Rückmeldung auf seinen Fehler hinzuweisen. Gleichzeitig muss dann aber auch das Eingabefeld, in dem der Fehler geschehen ist, sofort angezeigt werden, damit der Benutzer den Fehler schnell und einfach beseitigen kann.

    7.  Hilfe-Funktion

    Häufig kommt es trotz sachdienlicher Hinweise immer wieder zu Anwendungsproblemen an vereinzelten Stellen der Website. Um den Benutzer nicht zu verärgern, sollte für ihn zu jeder Zeit die Möglichkeit bestehen, kontextbezogene Lösungsschritte aufgezeigt zu bekommen. Ein Link zu dieser Hilfestellung sollte sich vor allem im Blickfeld des Benutzers befinden, damit ihm ein langes Suchen erspart bleibt.

    Quellen:

    BVDW (2006): Umsätze verschenkt: B2B-E-Commerce vernachlässigt Usability, in: http://www.ibusiness.de/ibot/db/press1.Theda_1157968900.html, zugegriffen am 6.11.2008

    BVDW (2008): Usability, ein wichtiger Erfolgsfaktor für E-Commerce Webseiten, in: http://www.bvdw.org/fileadmin/downloads/fachgruppen/E-Commerce/bvdw_ak_erfolgsfaktoren_usability_20080313.pdf, zugegriffen am 30.10.2008

    Fact-Finder (2007): Ergebnisse der Usability-Studie: Produktsuche und Navigation, in: http://www.fact-finder.de/download/FACT-Finder_Usability_studie.pdf, zugegriffen am 30.10.2008

    Paul, O.: Usability-Kriterien für Web-Anwendungen, in: http://ag-kastens.uni-paderborn.de/lehre/paderwave/material/oxana-praesentation.ppt., zugegriffen am 30.10.2008

    Weinrich, H. (1997): Software-Ergonomie und das World Wide Web: 10 wichtige Leitlinien für die Gestaltung von ergonomischen WWW-Informationssystemen, in: http://vsis-www.informatik.uni-hamburg.de/ergonomie/, zugegriffen am 9.11.2008

  • UWG

    UWG

    Definition

    Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb mit der neusten Fassung vom 3. Juli 2004 soll die Marktkonkurrenten sowie die Verbraucher vor einem verfälschten Wettbewerb durch unlautere Handlungen schützen.

    Anwendung

    Das Recht auf Anwendung dieses Gesetzes beschränkt sich lediglich auf die Mitbewerber sowie die Marktteilnehmenden Interessensverbände, nicht jedoch auf die Kunden selbst. Dies wird dadurch begründet, dass Endverbraucher immer die Alternative der Ablehnung zu Lockangeboten oder irreführender Werbung haben. Wettbewerber hingegen haben keine Möglichkeit den Kunden auf diese Missstände aufmerksam zu machen und den „Kundenstrom“ wieder zu sich zu lenken.

    Mögliche Sanktionen gegen den unlauteren Wettbewerb können zum einen die in § 8 erklärte Unterlassung sowie Beseitigung sein, aber auch der Schadensanspruch (§9 UWG) bis hin zur Gewinnabschöpfung, das heißt die Geltendmachung von Ansprüchen auf den erzielten Gewinn des Schuldners (§10 UWG).

    Im Vergleich zu anderen deutschen Gesetzen hat das UWG nur wenige Artikel, welche zwar konkrete Maßnahmen und Handlungen unter Verbot stellen jedoch nicht alle möglichen Fälle umfasst. Das heißt, dass nur geringe Bereiche klar definiert sind und es trotz Neudefinierung des Gesetzes immer noch Auslegungssache des Richters und der Anwälte ist wie ein Streitfall gelöst wird. Somit wird in diesem Umfeld der Rechtssprechung meist das amerikanische Fallrecht hinzugezogen.

    Neben den festgesetzten Strafhandlungen wie der irreführenden oder vergleichenden Werbung, Gewinnspielen zur Verkaufsförderung oder die Ausnutzung von geschäftlicher Unerfahrenheit, gibt es noch eine Reihe weiterer Szenarien, welche sich im Verlauf der Rechtspflege weiter herauskristallisiert haben.

    Zur Verdeutlichung sind im folgendem einige Beispiele des unlauteren Wettbewerbs aufgeführt.

    Beispiele des unlauteren Wettbewerbs

    Irreführende Werbung

    Besonders umworbene Produkte zur Gesundheitsförderung oder -heilung stehen oft im Fokus. So entschied ein Oberlandesgericht, dass die Internetpräsenz eines beworbenen Magnetschmuckes wettbewerbswidrig sei. Laut dieser soll eine Gesundheitsförderung bei ständigem tragen solchen Schmuckes eintreten. Die Begründung des Richters lautete: Es werde mit ihr der Eindruck erweckt, dass der Schmuck auf natürliche Weise "therapeutisch" wirke. Damit werde suggeriert, dass es gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis entspreche, dass hierdurch eine Gesundheitsförderung eintreten werde. Dieser Eindruck entspreche jedoch nicht den Tatsachen, da eine solche Wirkung von Magnetschmuck wissenschaftlich umstritten und keinesfalls bewiesen sei. [Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 13.06.2005 - 4 W 70/05 - ]

    Das Abfangen von Kunden.

    Dies kann zum einen durch die Verwendung eines ähnlichen Namens in Anlehnung an eine bekannte Firma sein. Zum anderen kann ein Verstoß durch die Nutzung allgemeiner Gattungsbegriffe auftreten. Beides sind Instrumente um gezielt Kunden auf Domains zu locken und eine Alternativsuche nach Mitbewerbern von vornherein auszuschließen.

    Ausschalten vom Markt

    Bereits die Reservierung von Domains mit der Annahme, dass diese von anderen Firmen zum Vertrieb ihrer Produkte genutzt werden soll, kann unter das UWG fallen. Auch die Nachahmung solcher Produkte auf eben dieser reservierten Domain kann in bestimmten Fällen als unlauteren Wettbewerb ausgelegt werden.

    Rufausbeutung

    Eine Rufausbeutung liegt vor, wenn sich jemand an den positiven Ruf eines Unternehmens anlehnt, indem er direkten oder versteckten Bezug auf dessen Namen oder Produkte / Dienstleistungen nimmt.[www.ojr.de]

    Dies kann sogar soweit ausgelegt werden, dass selbst die Benutzung fremder Logos und Slogans und deren Verlinkung strafbar sind, da eine gewisse Zusammenarbeit mit diesen bekannten Firmen suggeriert wird.

    Quellen

    http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/

     http://www.ojr.de

     http://www.computerdelikte.de/wettbewerbsrecht.htm

     http://www.visilex.com/plugin.php?menuid=20&template=../plugins/lexikon/templates/lexikonfront.html&vc=4&visilex_key=Gesetz_gegen_den_unlauteren_Wettbewerb