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  • Verbraucherschutz

     V E R B R A U C H E R S C H U T Z 

    1. Begriff
    2. Grundlage
    3. Ziele
    4. Links 

    1)

    Um die Lebensqualität der Bürger zu verbessern, übernimmt die Europäische Union (EU) und Bundesregierung eine aktive Rolle in der Verbraucherpolitik. Ziel ist es, die Konsumenten zu schützen. Dies soll durch einheitliche Handelsbedingungen, Produkt- und Lebensmittelanforderungen erreicht werden. Neben Rechtsvorschriften tragen auch die Koregulierung zwischen Verbraucher- und Unternehmensverbänden, Verhaltenskodizes sowie starke Verbraucherorganisationen zum Schutz der Verbraucher bei.

    Die Entwicklung des Binnenmarktes machte eine Verbraucherpolitik auf europäischer & nationaler Ebene notwendig. Die Verbraucherpolitik wurde mit der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) 1986 zwar als Teil der allgemeinen Politik zur Vollendung des Binnenmarktes anerkannt, erhielt allerdings erst durch den Maastrichter Vertrag 1992 den Rang einer Gemeinschaftspolitik.

    Der Verbraucherschutz hat seit dem ersten Programm für Verbraucherschutz und Informationspolitik 1975 stark an Bedeutung gewonnen, insbesondere nach dem Ausbruch der Rinderseuche BSE. Dies zeigte sich auch durch den 1999 vorgenommenen Ausbau der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz innerhalb der Europäischen und nationalen Kommission.

    Während sich die Verbraucherpolitik in ihren Anfängen auf sektorspezifische Schutzmaßnahmen mit der Festlegung von einheitlichen Mindeststandards erstreckte, nahm die Kommission nun mit einer mehrjährigen verbraucherpolitischen Strategie von 2002 bis 2006 eine Neuausrichtung vor. Demzufolge konzentriert sich die europäische, sowie deutsche Verbraucherpolitik auf die Garantie grundlegender Standards für Sicherheit und Gesundheit. Außerdem müssen die Verbraucher die Maßnahmen verstehen und an ihrer Gestaltung mitwirken können. Es muss ein zusammenhängendes, gemeinsames Umfeld geschaffen werden, in dem das Vertrauen der Verbraucher bei In- und Auslandskäufen gesichert ist. Schließlich müssen die Bedürfnisse der Konsumenten auch in anderen Politikbereichen Eingang finden, wie Umwelt, Verkehr, Finanzdienstleistungen oder Landwirtschaft.

    2)

     
    -§13 BGB:
    Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
    -§ 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG):
    Zweck dieses Gesetzes ist es, den einzelnen davor zu schützen, daß er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.
     

    3)

    Drei Schlagworte sind bezeichnend für die Verbraucherpolitik:

    • Schutz,
    • Durchsetzung und
    • Mitwirkung:
    EU-weit soll ein einheitlich hohes Verbraucherschutzniveau gewährleistet werden. Ebenso sollen die Rechtsvorschriften zum Schutz der Konsumenten wirksam durchgesetzt werden. Ein weiteres Ziel ist es, die Verbraucherverbände an der Gestaltung der Politik teilhaben zu lassen. Zu diesem Zweck wurde im Dezember 2003 eine europäische Verbraucherkonsultationsgruppe ins Leben gerufen, zu denen Vertreter nationaler Verbraucherorganisationen sowie der Kommission zählen.
     

    4) 

    www.bundesregierung.de

    www.verbraucherschutz-forum.de 

     

    Zusammenfassung und weiterführende Quellen: siehe Anhang.

    mr 

     

  • Verbraucherschutz (de.) - consumer protection (engl.)

    Was versteht man unter Verbraucherschutz?

    Der Verbraucherschutz umfasst sämtliche Maßnahmen, Regelungen oder Gesetze, die dem Schutz der Verbraucher entweder auf materieller oder auf gesundheitlicher Ebene dienen. Schutz von Konsumenten schließt viele Bereiche mit ein: Gesundheit und Ernährung, Produktsicherheit und Normung, Handel und Wettbewerb, Telekommunikation und Medien, Umwelt und Energie, Reise und Verkehr, sowie Finanzen und Kredite.

     

    Wer setzt sich für die Verbraucher ein?

    Der Verbraucherschutz wird sowohl durch staatliche Institutionen, als auch durch private Organisationen oder Vereine unterstützt.
    Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz setzt sich unter der Leitung von Ilse Aigner für die Belange der Verbraucher in Deutschland ein. Seit dem 31.10.2008 hat diese das Amt als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von Horst Seehofer übernommen. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, die Konsumenten über bestehende Gefahren aufzuklären, und diese zu beseitigen. Seit 2004 erscheint jährlich der Verbraucherpolitische Bericht der Bundesregierung. Unter www.bmelv.de kann der aktuelle Bericht 2008 als PDF Datei runtergeladen werden.
    Rechte der Verbraucher sind allerdings nicht nur ein nationales Thema. Die Europäische Union sieht die Stärkung des Verbraucherschutzes ebenfalls als essentiell an. Die zehn Grundsätze des Verbraucherschutzes in der Europäischen Union sind unter folgendem Link einzusehen: http://ec.europa.eu/consumers/cons_info/10principles/de.pdf .
    Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht sich selbst als Stimme der Verbraucher gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Als Mitglied von Consumers International und BEUC, dem Dachverband der europäischen Verbraucherorganisationen, setzt sich der Bundesverband nicht nur für Verbraucherbelange in Deutschland, sondern auch im europäischen und internationalen Raum ein. Das Verbraucherschutz Forum bietet eine Gesprächsplattform, auf der Verbraucher mit anderen Verbrauchern wertvolle Informationen und Tipps miteinander austauschen können.

     

    Welche Rolle spielt der Verbraucherschutz im Handel?

    Gerade für den Handel ist Verbraucherschutz ein wichtiges Thema, da er sowohl Händler, als auch Konsumenten betrifft.

    Für im Handel tätige Unternehmen ist es mittlerweile unverzichtbar, über ein umfassendes Qualitätsmanagement zu verfügen, um nicht gegen Regeln und Gesetze des Verbraucherschutzes zu verstoßen und somit ihre Kunden zu verlieren. Erfolgreiche Handelsunternehmen sind sich sowohl ihrer Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Verbraucher, als auch über die wirtschaftlichen Folgen eines schlechten Images bewusst.

    Durch die Entstehung neuer Märkte, sowie technischer Innovationen wird das Angebot an Waren und Dienstleistungen immer umfassender und auch undurchsichtiger für den Konsumenten.
    Innerhalb einer sozialen Marktwirtschaft sollte der kritische Verbraucher befähigt sein, aus der Fülle von Angeboten, das für ihn attraktivste auszuwählen, vorhandene Informationshilfen dabei effektiv zu nutzen, und seine Rechte gegenüber Anbietern durchzusetzen. Hierbei sollen sowohl staatliche Maßnahmen, als auch private Organisationen zum Verbraucherschutz unterstützen.
    Um Konsumenten, welche sich in der wirtschaftlich schwächeren Position befinden, eine ausgeglichene Stellung gegenüber den Anbietern zu verschaffen, hat der Gesetzgeber zahlreiche Gesetze erlassen. Sowohl im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), als auch im Handelsgesetzbuch (HGB) werden Regelungen getroffen, die den Konsumenten bei Vertragsabschluss schützen. Beispielsweise wird dem Verbraucher nach §312 BGB das 14-tägige Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften oder Fernabsatzverträgen eingeräumt. In §355 BGB wird ist das fristgerechte Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen festgelegt und außerdem die Pflicht des Anbieters, den Konsumenten ausdrücklich über dieses Recht in Kenntnis zu setzen. Ferner regelt das BGB in den §§305ff. Einschränkungen der Wirkung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugunsten der Verbraucher.
    Außerdem soll durch die Preisangabenverordnung Verbrauchern die Möglichkeit gegeben werden, Preise zu vergleichen. Sowohl das Produkthaftungsgesetz, als auch das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz sind zum Schutz von Konsumenten vor gesundheits- oder sicherheitsgefährdenden Produkten erlassen. Ein weiteres wichtiges Verbraucherschutzgesetz ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB), welches die Entstehung von marktbeherrschenden Unternehmen oder Kartellen kontrolliert, und somit dem Verbraucher faire Preise arrangiert.
    Zusätzlich zu gesetzlichen Vorschriften, geben Verbraucherzentralen Hilfestellung, um die notwendige Markttransparenz zu schaffen. Das der Bundesregierung angehörige Institut „Stiftung Warentest“ führt regelmäßige vergleichende Warentests durch, die anschließend veröffentlicht werden und so den Konsumenten als Entscheidungshilfe dienen sollen.

     

    Welche Rolle spielt der Verbraucherschutz für den E-Commerce?

    Die zunehmende Nutzung des E-Commerce stellt Verbraucher vor neue Herausforderungen und macht die Stärkung ihrer Medienkompetenz unabdingbar. Daher ist auch der Verbraucherschutz im Bereich der digitalen Medien nicht nur für den Konsumenten selber besonders wichtig, sondern auch für seriöse Internetanbieter, die auf das Vertrauen ihrer Kunden bauen.

    Nicht selten wird auf Websites zum Eintrag von personenbezogenen Daten aufgefordert, ohne eindeutig über die Nutzung dieser Daten aufzuklären. E-Mail Adressen werden zu Werbezwecken verwendet, an andere Anbieter gegen Entgelt weitergegeben, oder direkt an Adresshändler verkauft. Um Verbraucher zu schützen, arbeitet die Bundesregierung momentan an einem umfassenden Datenschutzpaket, welches noch dieses Jahr verabschiedet werden soll. Erneuerungen bestehen in einem Koppelungsverbot von der Erbringung einer Leistung und der Einwilligung in die Nutzung persönlicher Daten, sowie in der Bußgelderhöhung für Verstöße gegen den Datenschutz. Außerdem sollen künftig Gewinne aus Unternehmen abgeschöpft werden, die sich durch Verstöße gegen den Datenschutz unrechtmäßig bereichert haben. Persönliche Daten, wie E-Mail Adressen, dürfen nur noch nach ausdrücklicher Einwilligung zu Werbezwecken genutzt werden.

    Ein weiteres Risiko für Konsumenten im Internet stellen so genannte Kostenfallen dar. Verbrauchern wird das kostenlose Nutzen von Leistungen suggeriert und schnell haben sie, ohne zu wissen, ein verstecktes Abonnement erworben. Auf anfallende Kosten wird nur im Kleingedruckten oder spätestens bei Zusendung der Rechnung hingewiesen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband geht regelmäßig vor Gericht, um Internetanbietern durch Kostenfallen erzielte Gewinne zu entziehen und sie zukünftig zu vermeiden. Unter folgendem Link ist eine Zusammenstellung des Verbraucherzentrale Bundesverband über Kostenfallen, die vermieden werden können.
    http://www.vzbv.de/mediapics/kostenfallen_im_internet.pdf

     

     

     

     

    Quellen

    Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Verbraucherschutz, in: http://www.bmelv.de/cln_044/nn_1267358/DE/02-Verbraucherschutz/_

    Verbraucherschutz_node.html__nnn=true, zugegriffen am 17.11.2008.

     

    Bundesregierung: Regierungspolitik – Verbraucherschutz, in: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/ThemenAZ/Verbraucherschutz

    /verbraucherschutz, zugegriffen am 17.11.2008.

     

    Bürgerliches Gesetzbuch (2007): 59. Auflage, München.

     

    Das Verbraucherschutz Forum: http://www.verbraucherschutz-forum.de/, zugegriffen am 17.11.2008.

     

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband: http://www.vzbv.de, zugegriffen am 17.11.2008.

     

    Wirtschaftslexikon 24: Verbraucherschutz, in: http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/verbraucherschutz/

    verbraucherschutz.htm, zugegriffen am 17.11.2008.

  • Verbraucherschutz (dt.) - consumer protection (engl.)

    Begriff

    Verbraucherschutz ist eine Bezeichnung für alle Maßnahmen und gesetzlichen Regelungen den Konsumenten vor Nachteilen im Wirtschaftsleben zu schützen. Denn die Verbraucher haben meist keine Fachkenntnis oder Erfahrung mit den Gütern und Dienstleistungen und haben daher meist einen Nachteil gegenüber den Herstellern dieser Waren und Dienstleistungen. Die Hersteller könnten ihr fachliches Wissen nutzen um den Verbraucher durch zu hohe Preise oder sittenwidrige Vertragsbestandteile zu benachteiligen.Vom gesetzlichen Verbraucherschutz wird hingegen bei Gesetzen gesprochen, die zum Schutz der Gesundheit erlassen wurden, so gibt es eine Reihe von Gesetzen die den Umgang mit Chemikalien reglementieren. 

    Gesetzliche Regelungen

    Ein kompaktes Verbraucherschutzgesetz gibt es nicht, sondern einzelne Regelungen in verschiedenen Gesetzen. Viele Regelungen befinden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch und finden meist ohne das Wissen der Verbraucher Anwendung.Die Schutznormen des Fernabsatzgesetzes sind im §312 geregelt. Sie räumen dem Kunden ein Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen (BGB §355) bei Geschäften oder Vertragsabschlüssen über ein Fernkommunikationsmittel – Internet, E-Mail, Telefon, Katalog oder Rundfunk – ein. Als Besonderheit ist zu erwähnen das das Widerrufsrecht nicht mit der Belehrung des Kunden über ein solches – wie sonst üblich - beginnt, sondern erst mit dem Warenerhalt oder mit Vertragsabschluss.In dem unlauteren Wettbewerbsgesetz wird der Verbraucher vor Verstößen gegen die guten Sitten geschützt. So ist eine vergleichende Werbung oder Irreführung durch falsche Versprechen verboten um den Verbraucher nicht in seiner Meinungsbildung und Kaufverhalten zu beeinflussen. Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind weitere Schutzgesetze zu finden. So ist sind die Gewährleistungsansprüche und Garantieverpflichtungen geregelt und es gilt eine Beweislastumkehr  nach sechs Monaten. Somit liegt die Pflicht innerhalb von sechs Monaten nach Kauf beim Verkäufer nachzuweisen das die Sache beim Kauf mangelfrei war. Nach diesen sechs Monaten liegt die Beweislast beim Kunden nachzuweisen das der Mangel schon beim Kauf bestand.Andere Gesetze sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (BGB §§305 - 310) die die Interessen beider Vertragsparteien berücksichtigen. Auch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen dem Verbraucher entweder auf der Rechnung, dem Vertragsangebot oder Internetseite zur Kenntnisnahme bereitgestellt werden. Daneben gibt es viele weitere Gesetze die durch ihre Anwendung dem Verbraucherschutz zuzuordnen sind, beispielsweise die Vorschriften zu Inhaltsstoffangaben auf Verpackungen, Verbraucherdarlehensverträge oder das Arzneimittelgesetz. 

    Organisationen des Verbraucherschutzes

    Der Verbraucherschutz besteht aber nicht nur aus Gesetzen, sondern auch viele Organisationen treten für den Verbraucherschutz ein. Wichtige Informationsquellen für Konsumenten sind die Verbraucherzentralen der Länder, die Informationen zu Waren und Dienstleistungen sammeln und zur Einsicht bereitstellen. So hilft die Verbraucherzentrale aktuell beim Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter, da am 01. Juli 2007 die staatliche Aufsicht beendet wird und viele Stromanbieter ihre Preise um rund 8 Prozent erhöhen. Um dort den Verbrauchern zu helfen geben die Verbraucherzentralen Tipps zum schnellen Wechsel und stellen im Internet einen Stromanbietervergleich bereit.Anderweitig helfen die Verbraucherverbände bei Klagen gegen Unternehmen und reichen Sammelklagen ein, da diese ein höheres Potenzial haben zugelassen zu werden und leichter Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregen und damit andere Verbraucher schützen können. 

    Politik und Verbraucherschutz

    In der Politik wird der Verbraucherschutz durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz repräsentiert. Der amtierende Bundesminister ist Horst Seehofer, der das Verbraucherinformationsgesetz entworfen hat. Dieses Gesetz – erst im Entwurfsstadium – regelt eine erneuerte und verbesserte Informationspflicht der Behörden bei Rechtsverstößen gegen das Lebensmittelhygienegesetz und stellt damit eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit sicher. Dies, das Entwerfen von Schutzgesetzen, ist eine Hauptaufgabe des Ministeriums, sowie die Aufklärung von Verstößen gegen solche Gesetze, wenn sie die gesamte Öffentlichkeit betrifft, wie die Gammelfleischskandale. 

     

    Quellen: 

    Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz(2007): http://www.bmelv.de/cln_045/nn_751678/DE/02-Verbraucherschutz/VIG/VIG__neu.html__nnn=true , zugegriffen am 16.06.2007

    Know Library (2007): http://verbraucherschutz.know-library.net/ ,zugegriffen am 16.06.2007

    Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Verbraucherschutz ,zugegriffen am 16.06.2007

    o. V. (2006): Bürgerliches Gesetzbuch, 56. Aufl., München

  • Verpackung

    Verpackung

    Verpackung bedeutet allgemein jede Umhüllung einer →Ware mit Packmaterial (z. B. Papier, Pappe, Holz, Kunststoff, Glas). Packmaterial wird zur Verpackung, wenn es eine Ware umhüllt. Die Verpackung lässt sich, der Verpackungsverordnung folgend, in die Transportverpackung, die Verkaufsverpackung und die Umverpackung einteilen. Transport­verpackungen sind Umhüllungen aus Packmaterial (z. B. Kisten, Paletten, Säcke, Kartonagen, Fässer, geschäumte Schalen), die dazu dienen, Waren für den Weg vom Lieferanten zum Abnehmer beförderungstauglich zu machen, sie vor Schäden auf dem Transportweg zu bewahren und die Sicherheit des Transportes zu gewährleisten. Die Verkaufsverpackung (Packung) ist die Umhüllung einer auf den Einkauf des Konsumenten abgestellten Warenmenge. Sie dient dazu, Verkaufseinheiten zu schaffen, den Transport zum Konsumenten zu ermöglichen und zum Teil auch die Aufbewahrung bei ihm zu erleichtern (z. B. Dosen, Becher, Flaschen, Kartons). Umverpackungen sind zusätzliche Verpackungen um Verkaufs­verpackungen (z. B. Folien und Kartonagen). Mit ihnen lassen sich größere Verkaufseinheiten und zusätzliche Werbemöglichkeiten schaffen sowie der Diebstahl erschweren. Aus ihnen kann auch die Ware in →Selbstbedienung angeboten werden. Verkaufsverpackungen und Umverpackungen treten in zahlreichen Erscheinungsformen auf: Eine Einstückpackung (Einzelpackung) ist eine Verkaufsverpackung, die eine Wareneinheit als Verkaufseinheit umfasst. Die Wareneinheit kann einer oder mehreren Verwendungseinheiten (Portionen) entsprechen. Eine Mehrstückpackung (Multipack) ist eine durch Umverpackung geschaffene Verkaufseinheit aus mehreren Einstückpackungen (z. B. Zweierpack, Zehnerpack). Bei der Selbstbedienung werden Waren häufig aus werblich gestalteten Mehrstückum­verpackungen verkauft (z. B. Umverpackung als Display-Material). Kombinationspackungen fassen entweder komplementäre Waren (z. B. Rasierapparat und Rasierklingen) oder substitutive Waren (z. B. verschiedene Sorten Tafelschokolade) durch eine Umverpackung zu einer Verkaufseinheit zusammen. Auch eine Einstückpackung kann mehrere Umhüllungen umfassen, nämlich eine Innenpackung (z. B. Zahnpastatube) und eine Außenpackung (z. B. Zahnpastakarton). Die Außenpackung umschließt neben der verpackten Ware vielfach beigelegte Informationen (z. B. Gebrauchsanweisung, →Werbung für sonstige Waren des Herstellers). Sie erfüllt in der Selbstbedienung auch Aufgaben der →Akquisition. Dem Zweck der Selbstbedienung dient auch die Blisterpackung. Dies sind Packungen aus einer ebenen festen Unterlage (meist aus Pappe) und aus einem die →Ware umhüllenden, meist gewölbten Überzug aus transparentem Kunststoff. Wenn Blister­packungen ein erheblich größeres Format haben als der Packungsinhalt, dienen sie auch dem Schutz vor Diebstahl. Die Verkaufsverpackung kann dem Verwender in angebrochenem Zustand auch zur Aufbewahrung der Ware dienen (z. B. Dosenmilch). Verkaufs­verpackungen können nach Verwendung des Wareninhalts auch aus anderen Packungen (Nachfüllpackungen) aufgefüllt werden oder zur Aufbewahrung anderer Waren dienen. Nach der Gebrauchshäufigkeit von Verpackungen ist zwischen Einweg­verpackung und Mehrwegverpackung zu unterscheiden. Die Einweg­verpackung wird einmalig genutzt und anschließend zu Abfall oder im Wege des Recycling entsorgt. Recycling ist die Wiederaufarbeitung von Stoffen nach der Verwendung und ihre Wiederverwertung in der Produktion sowie die Rückführung von Produktionsreststoffen in die Produktion. Die Mehrwegverpackung wird mehrmals für das Verpacken einer Ware genutzt. Auf sie wird vielfach ein Pfand erhoben (Leih­verpackung). Aus Gründen des Umweltschutzes geht die Tendenz zu Mehrwegverpackungen oder zum Recycling von Einwegverpackungen.Das Verpackungsgewicht wird mit Tara bezeichnet, das Gewicht der Ware ohne Verpackung mit Netto(gewicht), das Gewicht der Ware einschließlich Verpackung mit Brutto(gewicht).
  • Versandhandel

    Versandhandel

     

    Definition


    Der Versandhandel ist eine spezielle Betriebsform des Einzelhandels und wird auch als Distanzhandel bezeichnet. Das Handelsunternehmen bietet mit Hilfe diverser Medien, wie Kataloge, Anzeigen, Prospekte, Internet, CD-Roms, Radio oder Fernsehen, dem Kunden die Waren an.

    Diese Form des Handels bietet dem Kunden einerseits räumlichen Komfort, da der Kunde selber nicht mehr den Weg zum Handelsunternehmen antreten muss, sondern die Waren bequem und ohne großen Aufwand bestellen und kaufen kann. Dies wird erreicht, indem der Versandhandel dem Kunden die Möglichkeit bietet, die beworbenen Waren per Telefon, Internet, Fax oder Bestellkarte zu ordern.

    Andererseits wird dem Kunden durch diese Form des Verkaufs die Möglichkeit eingeräumt, Produkte unabhängig von Öffnungszeiten zu erwerben. Während der Kunde im stationären Handel Waren nur zu den Öffnungszeiten erlangen kann, bietet der Versandhandel die Möglichkeit 24 Stunden, sieben Tage die Woche und unabhängig von Feiertagen, Produkte zu beziehen. Dies wird vor allem durch die Bestellung via Internet ermöglicht und gewährleistet, welches gerade für den Handel von entscheidender Bedeutung ist, da durch diese Möglichkeit neue Kunden gewonnen und bestehende Kunden fester ans Unternehmen gebunden werden können.

    Unterscheidungen


    Der Versandhandel unterliegt zudem zweierlei Unterscheidungen. Zum Einen die Unterscheidung nach Zielgruppe und zum Anderen die Unterscheidung nach Sortiment.


    Unterscheidung nach Zielgruppe:


    Bei der Unterscheidung nach Zielgruppe werden zwei Arten charakterisiert. Die erste Art richtet sich direkt an den privaten Konsumenten und wird als Business-to-Consumer (B2C) bezeichnet. Hier wird die Ware dem privaten Kunden angeboten und verkauft. Die zweite Art wird als Business-to-Business (B2B) bezeichnet und richtet sich, im Gegensatz zum Business-to-Consumer an Unternehmenskunden.

    Unterscheidung nach Sortiment:


    Die Unterscheidung nach Sortiment unterliegt ebenfalls zwei verschiedenen Arten. Die erste Art ist der Spezialversender, der mit einem Spezialgeschäft vergleichbar ist. Die Spezialversender bieten ausschließlich Waren und Produkte aus einem spezialisierten Sortimentsbereich, wie z.B. alles fürs Haus, Garten, Medikamente etc. an. (www.apotheke.de)
    Im Unterschied dazu bietet der Universalversender Waren und Produkte aus unterschiedlichen Sortimentsbereichen an und ist mit einem Warenhaus vergleichbar. So bietet beispielsweise der Otto Versand Textilien, Elektronik, Möbel etc. an.

    Bezahlung


    Auch die Zahlungsmöglichkeiten sind breit gefächert. So kann der Konsument die Produkte per Kreditkarte, Nachnahme, Rechnung, Lastschrift oder aber im Voraus bequem bezahlen. Oftmals bieten die Versandhandelsunternehmen, wie auch manche stationären Handelsunternehmen, dem Kunden die Möglichkeit, die gekauften Produkte in vereinbarten Raten zu zahlen.

    Lieferung


    Nach Bestellung und Einigung über die Bezahlung wird dem Kunden die Ware direkt nach Hause bzw. zur Lieferadresse gesendet, die vorher ermittelt wurde. Die Lieferung erfolgt in der Regel binnen weniger Tage, oder gegebenenfalls mehrerer Wochen, je nach Verfügbarkeit der Produkte. In diesem Punkt bietet der Versandhandel im Internet, dem Kunden die Möglichkeit sofort und ohne Aufwand nachzuprüfen, ob die von ihm gewünschten Produkte verfügbar sind oder nicht. Durch die Verknüpfung mit dem Warenwirtschaftssystem wird dem Kunden während des Bestellvorgangs direkt angezeigt, ob die Ware noch vorrätig ist, oder ob sie bereits vergriffen ist. Zudem bieten die Versandhandelsunternehmen einen 24 Stunden Lieferservice an, der mit einem Preiszuschlag separat angefordert werden kann.

    Umtausch


    Da der Kunde die von ihm bestellten Produkte vorher nicht anprobieren bzw. ausprobieren kann, wie es in stationären Handelsunternehmen möglich ist, bietet der Versandhandel dem Kunden die Möglichkeit die Produkte wieder zurückzusenden, bzw. umzutauschen. Der Kunde ist somit in seiner Entscheidung völlig frei, ob er die Produkte behält, oder nicht.

    Des Weiteren regelt das Fernabsatzgesetz §§ 312b ff. BGB die Rechte des Verbrauchers wie z.B. Umtausch und Wiedergaberecht und das Erhalten von relevanten Informationen bezüglich des Versandhandelsunternehmens und betrifft alle Verträge, die über Mail, Fax, Telefon usw. abgeschlossen werden.


    Quellen:


    Metro AG (Hrsg.): Metro-Handelslexikon, Daten, Fakten und Adressen zum Handel in Deutschland, Europa und weltweit, grintsch, Köln, 2007, S. 170.
    Thieme, J.: Versandhandelsmanagement, Grundlagen, Prozesse und Erfolgsstrategien für die Praxis, 2. Auflage, Gabler, DDV, Wiesbaden, 2006.

  • Versandhandel

     

    Versandhandel

     

    Der Versandhandel ist eine Form des Einzelhandels. Der Kunde bestellt das gewünschte Produkt aus der Distanz über ein Kommunikationsmedium wie beispielsweise Telefon oder Internet und erhält das Produkt zeitverzögert an seine Privat- oder Geschäftsadresse geliefert.

    In Abgrenzung hierzu sucht der Kunde beim stationären Einzelhandel eine Verkaufsstätte auf, wo er das gewünschte Produkt direkt mitnehmen kann.


    Charakteristika

    Typisch für den Versandhandel sind die folgenden drei Aspekte:

    Physische Distanz

    Kunde und Verkäufer sind räumlich voneinander getrennt, der Kontakt zwischen beiden wird entweder (fern)mündlich (zum Beispiel per Telefon), postalisch (beipielsweise durch einen schriftlichen Auftrag) oder elektronisch (zum Beispiel via Internet und E-Mail) hergestellt.

    Mediales Warenangebot

    Vor seinem Kauf kann der Käufer das Produkt nicht physisch begutachten oder prüfen. Stattdessen basiert die Produktauswahl auf Beschreibungen oder Abbildungen des Produktes, die vom Verkäufer bereitgestellt werden. Bekanntestes Medium zur Warenpräsentation ist der Katalog.

    Warenversand

    Das bestellte Produkt erhält der Kunde vor die eigene Haustür geliefert, meist gescheit dies durch einen Paketdienst. Je nach Versandunternehmen kann der Kunde aus unterschiedlichen Zustellungskonzepten auswählen. Möglich sind unter anderem ein 24-Stunden-Service, der die Zustellung innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung gewährleistet, die Samstagszustellung oder die Zustellung zum Wunschtermin.

     

    Typologie

    Abhängig von der angesprochenen Zielgruppe lassen sich zwei Hauptzielgruppen unterscheiden:

    Business-to-Consumer (B-to-C)-Versandhandel

    Diese Form des Versandhandels richtet ihr Angebot an private Haushalte.

    Anbieter eines Sortimentsversandhandels bieten ihren Kunden ein warenhausartiges Vollsortiment an. Die Sortimentsbreite ist sehr groß, kann aber durchaus auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sein. Bekannte Sortimentsversender sind unter anderem Quelle (www.quelle.de) und Otto (www.otto.de).

    Der Spezialversandhandel richtet sein Angebot dagegen an ganz spezielle Zielgruppen, sodass der Spezialversand eher mit einem Fachhandel vergleichbar ist. Jedoch können im Versandhandel wesentlich speziellere Zielgruppen angesprochen werden, dessen Bedeutung und Größe für den stationären Einzelhandel zu gering ist. Beispiele für Spezialversender sind Fritz Berger (www.fritz-berger.de) für Outdoor und Campingartikel und Yves Rocher (www.yves-rocher.de) für Kosmetik.

    Business-to-Business (B-to-B)-Versandhandel

    Versandhandel von Produkten, die für den gewerblichen Endverbrauch in Unternehmen bestimmt sind. B-to-B-Versandhandel ist immer Spezialversand, wobei sich einige typische Warensortimente etabliert haben. Die größten Versender haben sich auf Bürobedarf spezialisiert, zum Beispiel Viking (www.viking.de).

     

    Prozesse

    Die zwei Hauptprozesse des Versandhandels sind zunächst die unternehmensseitige Erarbeitung eines Angebotes an eine bestimmte Zielgruppe und auf diesem Angebot basierend die Abwicklung der Geschäfte:

    Angebotsbereitstellung

    Dieser Prozess beginnt mit der Sortimentsentscheidung. Ähnlich wie im stationären Handel müssen grundlegende Entscheidungen bezüglich Marktpositionierung, Artikelauswahl, Preisfindung und dergleichen getroffen werden.

    Von der Sortimentsentscheidung stark beeinflusst wird die anschließende Entscheidung über die Warendisposition. Diese muss im Versandhandel wesentlich präziser sein, als im stationären Handel, da die Kundenerwartungen hinsichtlich der Lieferzuverlässigkeit und -flexibilität meist wesentlich höher sind. Bezogen auf einen bestimmten Artikel wird im stationären Einzelhandel vielfach keine 100-prozentige Warenverfügbarkeit erwartet, der Kunde ist meist bereit, auf ähnliche Ersatzsatzartikel auszuweichen. Im Versandhandel dagegen erwartet der Kunde in der Regel, dass er auch genau den beworbenen Artikel erhält.

    Im dritten Teilprozess erfolgen die Entwicklung der Distanzwerbemittel und die Entscheidung über den Einsatz dieser. Typisches Distanzwerbemittel ist der Katalog, des Weiteren gewinnt der Internet-Auftritt immer mehr an Bedeutung.

    Geschäftsabwicklung

    Am Anfang der Geschäftsabwicklung steht die Bestellannahme durch die verscheiden Medien, wie Telefon oder Internet. Die Bestellung kann vom Kunden von jedem beliebigen Ort meist zeitunabhängig aufgegeben werden.

    Unternehmensintern erfolgt nun die Prüfung der Lieferfähigkeit und gegebenenfalls die Bonitätsprüfung des Kunden. Verlaufen beide positiv, erfolgt die Fakturierung und Kommissionierung der Sendung und anschließend der Versand. In diesen Teilprozess fällt damit auch die Warendistribution inklusive des gesamten logistischen Prozesses.

    Nach Bestellung und Erhalt der Ware muss auch die Frage des Inkassos gelöst werden. Hierbei steht nicht nur die rationelle Abwicklung, sondern auch die Minimierung des Ausfallrisikos im Vordergrund.

    Eine bisweilen entscheidende Rolle im Versandhandel spielt die effiziente Abwicklung von Retouren. Da der Käufer die Ware vor dem Kauf nicht begutachten kann sind die Retourenquoten im Vergleich zum stationären Handel erheblich höher.

     

    Literatur

    Thieme, J. (2003): Versandhandelsmanagement, Grundlagen, Prozesse und Erfolgsstrategien für die Praxis, Wiesbaden.

    Breitschuh, J. (2001): Versandhandelsmarketing, Aspekte erfolgreicher Neukundengewinnung, München, Wien

  • Versandhandel

    Versandhandel 

    Der Begriff Versandhandel setzt sich aus den beiden Wörtern Versand und Handel zusammen. Handel bedeutet, dass durch gängige Zahlungsmittel oder Güter andere Güter angeboten werden. Der Handel ist somit ein wichtiger Faktor der die Beziehung zwischen dem Hersteller und dem Endverbraucher herstellt. Das bedeutet, dass die gekauften und verkauften Güter ohne nennenswerte Veränderungen bzw. Verarbeitung an den Endverbraucher transferiert werden. Beim Handel kann man drei Arten unterscheiden. Zunächst einmal der Binnenhandel, der sich auf den Handelsverkehr innerhalb eines Landes  oder Staatengruppen bezieht. Das Gegenstück zum Binnenhandel ist der Außenhandel, der sich auf den Kapital- bzw. Güteraustausch außerhalb des Landes bezieht. Im Gegensatz zum Binnenhandel sind verschiedene wirtschaftliche und politische Risiken im Außenhandel zu beachten. Die dritte Art ist die des Transithandels. Bei einem Transithandel vermittelt ein Händler in einem Drittstaat zwischen einem Wirtschaftssubjekt im Inland und einem Wirtschaftssubjekt im Ausland.  Es existieren verschiedene Formen des Transithandels. Zum einen der gebrochene/ungebrochene Transit, wobei bei dem ungebrochenen Transit, der Exporteur in einem Land direkt an den Importeur in dem anderen Land liefert und bei dem gebrochenen Transit, die Lieferung mittels eines Händlers in einem anderen Land vollzogen wird. Zum anderen der aktive/passive Transit. Beim aktiven Transit hat der Händler seinen sitz im Inland und der Importeur und Exporteur im Ausland. Beim passiven Transit ist der Händler derjenige mit dem Sitz im Ausland und der Importeur bzw. Exporteur im Inland. Genau dieser beschriebene Handel wird beim Versandhandel mittels Katalog, Internet, Fernsehen und/oder Vertreter angeboten. Im englischen als Mailorder bezeichnet ist es möglich die gewünschten Güter mündlich, schriftlich oder auch online im Internet zu bestellen. Zur Bezahlung sind ebenfalls verschieden Methoden gängig. So kann die Bezahlung per Rechnung, Nachname, Kreditkarte oder auch durch eine Vorabüberweisung des Betrages erfolgen. Das Versandunternehmen hat beim Versandhandel die Möglichkeit die Bonität des Kunden zu überprüfen. Die Überprüfung läuft bei bestimmten Auskunfteien, wobei bei nicht vorhandener Bonität der Versand verweigert werden kann. Der Versandhandel wird grundsätzlich auf zwei Arten unterschieden. Die Unterscheidung richtet sich nach der Zielgruppe des Versandhändlers. Beim Handel direkt an den Konsumenten spricht man von Business to Consumer Handel und beim Handel an Unternehmen von Business to Business Handel. Die Interessen des Versandhandels vertritt in Deutschland der Bundesverband des Deutschen Versandhandels gegründet im Jahr 1947. 

  • virtual economyVirtuelle Wirtschaft  (engl. Virtual economy)  

    Im Zeitalter der Computer und des Internets gewinnt der Begriff „virtuell“  immer an mehr an Einfluss und bestimmt viele Diskussionen. Virtuelle Gemeinschaften, virtuelle Unternehmen und virtuelles Geld sind längst keine Neuheiten mehr. Die Virtualisierung der Wirtschaft ist gegenwärtig und keine Widerspiegelung eines Zukunftsgedanken.

     Unter einer virtuellen Wirtschaft (Virtual Economy), versteht man eine sich entwickelnde Wirtschaft in einer virtuellen Welt, wie zum Beispiel in einem Internet–Spiel. Verschiedene User treten im Rahmen ihrer Freizeitgestaltung in diese Welt ein und nicht aus einer Notwendigkeit oder einem Zwang heraus.Eine der größten virtuellen Wirtschaften weisen die massivly multiplayer online role-playing games (MMORPG’s) wie „Ever Quest“, „World of Warecraft“ oder „Lineage“ auf. Des Weiteren gewinnen Simulationsspiele, wie „The Sims online“ oder „Second Life“, immer mehr an Bedeutung. Hier wird die Verbindung von virtueller und realer Welt verschwindend gering. Second Life bietet die Möglichkeit, durch das Eintauschen von „Lindendollar“ in US Dollar,  reales Geld zu verdienen. Durch den Verkauf von Waren, Charakteren oder Zaubersprüchen in externen Online-Auktionshäusern, wie zum Beispiel Ebay, sind im Laufe der Zeit Interaktionen mit der realen Wirtschaft entstanden.Die virtuellen Welten werden von folgenden Eigenschaften geprägt, die sie so vergleichbar mit der realen Welt machen:
    • Fortdauer der kreierten Welt, auch wenn das Spiel nicht gespielt wird
    • Knappheit der Ressourcen
    • Spezialisierung der einzelnen User auf Fachbereiche (Arbeitsteilung)
    • Handel
    • Eigentumsrechte

    Die Attribute Knappheit, Spezialisierung und Wettbewerbsvorteil kennzeichnen auch das reale Wirtschaftssystem. Durch diese Prallelen können die realen Wirtschafttheorien genutzt werden, um die virtuellen Welten zu erforschen. Preisgestaltungen werden von der Nachfrage - Angebotsbeziehung bestimmt, und nicht wie ursprünglich, durch  den Nutzen des besagten Gegenstandes.

    Neben den bekannten virtuellen Verbrechen, wie  Mafiabildung oder Schutzgelderpressung, stellt die Erhaltung der Stabilität der virtuellen Wirtschaft ein wesentliches Problem dar. Was in der realen Wirtschaft als Inflation bekannt ist, hat auch in den MMORPG’s seinen Einzug gehalten. Besonders durch Hacker oder „Gold farming“, was beides einen extremen Anstieg der Geldmenge zur Folge hat, wird diese Angelegenheit dramatisiert. In der Realität kann die Geldmenge durch die Europäische Zentralbank kontrolliert werden, ein vergleichbares Instrument besitzen die Administratoren der virtuellen Welten jedoch nicht. Aus diesem Grund ist dies unter dem Namen „Mudflation“ bekannte Phänomen ein echter Risikofaktor in den virtuellen Wirtschaften.

    In der virtuellen Wirtschaft kann sowohl finanzielles Kapital, in Form von erwerbbaren Gütern, als auch menschliches Kapital erzeugt werden. Anders als in der Realität sind die vorhanden Charaktere und Identitäten jedoch käuflich zu erwerben.

     

    weiterführende Links:

    www.secondlife.com

  • Virtual Money (engl.) - Virtuelles Geld (de.)

    Virtuelles Geld

    Die Zahl der Internetnutzer ist in den letzten Jahren stark angestiegen und immer mehr Menschen entdecken die Möglichkeiten des Internets. So präsentieren sich auch immer mehr Unternehmen mit einer eigenen Seite im Netz und können auf diese Weise kostengünstig ihre Produkte und Leistungen einem breiten Publikum anbieten. Eine Lieferung der Produkte kann auf diese Weise viel schneller erfolgen; dies trifft vor allem auf Güter wie Software, Videos und Informationen zu.

    Viele Unternehmen haben sich lange Zeit gegen den Produktverkauf gestellt, da ein Problem spätestens bei der Zahlung auftrat. In früheren Zeiten war eine Zahlung lediglich per Scheck, Überweisung oder Nachnahme möglich, so dass viele Kunden aufgrund der geringen Möglichkeiten der Zahlungsarten vom Kauf abwiechen. Einige Unternehmen boten auch für anfänglich andere Zwecke entwickelte Bezahlsysteme an, die allerdings eine Akkreditierung (Bestätigung durch eine dritte Stelle) bei Kreditkartengesellschaften erforderten. Dabei ist zu beachten, dass durch dieses Bezahlsystem, viele Kunden ebenfalls vom Kauf abwiechen und für das Unternehmen hohe Transaktionskosten entstanden und Gutschriften erst mit enormen zeitlichen Verzug verbucht werden konnten.

    Um auf das Internet als Vertriebsmedium zurückgreifen zu können, brauchen sowohl Unternehmen als auch Kunden ein handhabbares Bezahlsystem, dass selbst für Kleinstbeträge Sicherheit und Datenschutz garantieren kann.

    Ein solches Bezahlsystem stellen sogenannte Micro Payments dar; nachfolgend sollen die bisher in Deutschland wichtigsten eingesetzen Micro Payment-Systeme näher erläutert werden.

    E-Cash

    E-Cash ist eine Digitalwährung, die von dem niederländlischen Unternehmen DigiCash entwickelt wurde; DigiCash wurde von David Chaum gegründet. Dieses Verfahren stützt sich auf ein rein Software-basiertes elektronisches Zahlungssystem mit digitalen Objekten, die einen entsprechenenden Wert darstellen. Diese Objekte werden generiert und auf dem Rechner des Kunden abgelegt. Belastete Buchgeldbeträge werden parallel auf einem internen Banksammelkonto verrechnet. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt zugusten der Konten des Ecash einlösenden Anbieters gutgeschrieben.

    CyberCash und CyberCoin

    Bei diesem Verfahren, dass von der amerikanischen Fima CyberCash entwickelt wurde, werden die gesamten Informationen über die Zahlung verschlüsselt über das Internet gesendet. Für den Kunden hat dies den Nutzen, dass dieser keine umfangreiche Registierungen vornehmen muss. Allerdings müssen sich die Händler, die das CyberCash-Verfahren nutzen wollen, bei CyberCash oder bei einer mit CyberCash kooperierenden Bank registieren. Cyber Cash kombiniert eine Vielzahl von Zahlungsinstrumenten (Kreditkarten, edd [electronic direct debit], CyberCoin). CyberCash stellt für den Nutzer eine kostenlose Software (auch als Wallet) und für den Händler eine spezielle Händler-Software (Cash-Register) zur Verfügung. Die Händler-Software regelt auf der einen Seite die Kommunikation zwischen der Nutzer-Software und der Händlersoftware und auf der anderen Seite die Steuerung zwischen dem Händlersystem und dem Bankserver bzw. CyberCash-Server.

    Dieses Verfahren wurde zwischenzeitlich wieder eingestellt.

    T-Online

    Ein weiteres Verfahren ist das Inkassosystem der Deutschen Telekom AG für den Online-Dienst „T-Online-Classic“ (früher als BTX bezeichnet). Die Gebühren werden über die monatliche Telefonrechnung verbucht. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Anbieter und Kunden Vertragsbeziehungen mit einem identischen Internetprovider unterhalten. Dieses System hat sich jedoch in der Praxis als wenig praktikabel erwiesen.

    Millicent

    Dieses Verfahren wird von der Firma Digital Equipment vorangetrieben; dieses Unternehmen ist vor allem duch die Suchmaschine AltaVista bekannt geworden. Millicent erlaubt Zahlungsvorgänge, bei denen nur sehr geringe Transaktionsskosten entstehen. Millicent stellt ein Account-basiertes, auf eine gewisse Zeitdauer beschränktes Verfahren dar, bei denen der Händler die Verwaltung der Kundenaccounts vornimmt. Der Kunde eröffnet ein Millicent-Account bei dem Händler, hinterlegt einen gewissen Geldbetrag und bekommt zum Ausgleich eine verschlüsselte Nachricht, die den Account bzw. Kunden identifiziert, den Kontostand sowie das Verfallsdatum des Kontos beinhaltet.

    Neben der Aufzählung dieser Verfahren exisiteren noch eine Reihe weiterer Verfahren, die aber über den Rahmen dieser Erläuterung hinausgehen. Viele Bezahlsysteme zum virtuellen Geld sind entweder noch in der Erprobungsphase oder wurden bereits abgeschaltet. Damit sich ein einheitliches System durchsetzen kann, müssen sich große Unternehmen und Unternehmen mit viel Kapital am Markt durchsetzen. Folglich kann man sagen, dass auch die virtuelle Welt durch Geld regiert wird.

    Quellen:

    http://www.networds.de/cgi-bin/n2dbi_sel_anzeige.pl?sword=millicent

    Muhl, P: Virtuelles Geld, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, u.a. 2001

    Sandig, K.: Die Geschichte des virtuellen Geldes, in: Thießen, F. (Hrsg.): Bezahlsysteme im Internet, Frankfurt am Main 1999

    Stolpman, M.: Elektronisches Geld im Internet, Köln 1997 Sietmann, R.: Electronic Cash, Stuttgart 1997

  • Virtual Reality (VR)

    Virtual Reality (engl.) " Virtuelle Realität (de.) 

    Unter Virtual Reality (VR) versteht man vereinfacht ausgedrückt, eine durch Computer erzeugte, dreidimensionale Realität, wobei es sich jedoch um eine nicht wirklich vorhandene Realität handelt. Sozusagen eine Wirklichkeit neben der eigentlichen Wirklichkeit. Detaillierter ausgedrückt meint es eine in Echtzeit computergenerierte, interaktive, virtuelle Umgebung, ein vom Computer berechnetes dreidimensionales Bild eines tatsächlich vorhandenen oder aber fiktiven Raumes. In dieser Umgebung kann der Benutzer deren Bestandteile nicht nur sehen und wahrnehmen, sondern sie gegebenenfalls manipulieren. Je höher hierbei der Immersionsgrad ist, desto stärker empfindet der Benutzer das Gefühl, die dargestellte Szenerie als wahr zu empfinden und vergisst den Tatbestand, dass es sich hierbei lediglich um eine computergenerierte Wirklichkeit handelt. Zu unterscheiden sind demnach virtuelle Realitäten, in denen der Benutzer nur Betrachter einer künstlichen Welt ist, wie zum Beispiel bei einer Betrachtung eines Körpers auf einer großen Leinwand, oder aber virtuelle Realitäten, in denen der Benutzer selbst agiert und Prozesse auslöst. 

    Um in solch eine dreidimensionale, computersimulierte Wirklichkeit, mit hohem Immersionsgrad einzutauchen, bedarf es verschiedener Hilfsmittel. Der VR-Helm oder Head Mounted Display (HMD), verfügt an der Vorderseite über Bildschirme über die der Benutzer die visuellen Reize der dargestellten Welt wahrnehmen kann. Zusätzlich verfügt der VR-Helm über Lautsprecher und überträgt gegebenenfalls Vibrationen oder Erschütterungen. Die Augen des Betrachters und dessen Bewegungen werden über einen Eye-Tracker verfolgt, ausgewertet und an einen Rechner weitergeleitet. Somit wird die virtuelle Grafik in Sekundenbruchteilen permanent dem Blickwinkel des Betrachters angepasst. Zusätzlich zum HMD können Datenhandschuhe (data-gloves) benutzt werden, welche zur Interaktion zwischen Benutzer und virtueller Welt dienen. In einem so genannten Cave, einem Würfel, dessen Wände als Projektionsflächen dienen, können mehrere Menschen gleichzeitig in virtuelle Welten eintauchen. Hierbei ist jedoch nur ein geringer Immersionsgrad vorhanden.  

    Der Ursprung dieser so genannten "Mensch-Maschine-Schnittstelle" lässt sich auf Phantasievisionen von Science-Fiction Autoren zurückführen. Diesen Phantasien haben sich viele Wissenschaftler gewidmet und so dazu beigetragen die bestehende Technologie zu entwickeln. Heutzutage wird die Technologie der virtuellen Realität häufig verwendet. In der Medizin dient diese, vor allem in der Ausbildung, als Übungsmodul, ohne die Gefahr von lebensbedrohlichen Fehlern, jedoch ebenso ohne Verzicht auf die lebensnahe Praxis. Auch Fernoperationen, so genannte Tele-Operationen sollen durch die Entwicklung der virtuellen Realität unterstützt werden. Somit ist es einem Arzt möglich, mittels VR, von einem entfernten Standort zu diagnostizieren und zu behandeln. Flugsimulatoren zur Ausbildung von Piloten, sind weit bekannt. Auch in der Raumfahrt, wo die Kosten für bemannte Flüge immens hoch sind, ist VR ein Kosten sparendes Mittel zur Erforschung entfernter Planeten und zur Ausbildung von Astronauten. Die VR-Technik ist ein beliebtes Hilfsmittel zur Planungs- und Produktentwicklung, wie zum Beispiel in der Architektur, im Bauwesen oder der Stadtplanung. Neben Experimenten von den Strömungseigenschaften von Flugzeugen und Schiffen, wird VR auch zu Crash-Test Zwecken verwendet, womit aufwändige und kostenintensive Testläufe vermieden werden.  

    Es existieren zahlreiche Verwendungen von VR-Visionen in Filmen, Jahre vor den eigentlichen Entwicklungen und Fortschritten.  Mittlerweile können Internetuser virtuelle Welten im Netz hautnah miterleben. Das Paradebeispiel bietet die Internetpräsenz secondlife.com. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass die eigentliche Bedeutung von VR zunehmend durch bewegliche 3D-Ansichten, die der Benutzer durch Maus und Tastatur manipulieren kann, verwässert wird.

    VR-Welten im Internet:

    www.secondlife.com

    www.there.com

    www.activeworlds.com

      

  • Virtueller Marktplatz

    Virtueller Marktplatz (de.) – Virtual Marketplace (engl.)

    Definition

    Unter Virtueller Marktplatz, auch elektronischer Marktplatz genannt, versteht man eine internetbasierte Handelsplattform eines oder mehreren Marktbetreibern, auf dem aktiv mehrere Anbieter und Nachfrager Geschäftstransaktionen durchführen.

    Ziele

    Das Ziel eines solchen Marktplatzes ist es, Netzwerkeffekte entlang der Wertschöpfungskette zu nutzen. Dies bedeutet, dass der Nutzen mit gleichzeitig zunehmender Anzahl von Nutzern zunimmt und darüberhinaus interessant für potenzielle Nutzer wird.

    Zudem stehen der Handel und insbesondere die Beschaffung von Gütern oder Dienstleistungen im Vordergrund. Hierbei ist die „Steigerung der Effizienz und Effektivität vorrangiges Ziel, indem man zum Beispiel Einkaufsprozesse beschleunigt und Prozesskosten reduziert“ (vergleiche http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/20832/ vom 25.06.07).

    Merkmale von Marktplätzen

    Es gibt eine Reihe von Teilnehmern auf virtuellen Marktplätzen, wobei die Folgenden die wichtigsten darstellen (vergleiche http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronischer_Handel vom 25.06.07):

    1. C2C - Beziehung: Hier handeln ausschließlich Verbraucher untereinander, wobei man als bestes Beispiel das Auktionshaus Ebay nennen kann (www.ebay.de).

    2. C2B - Beziehung: Hier stehen Dienstleistungen im Vordergrund, die Unternehmen von Verbrauchern angeboten werden. Beispiel hierfür ist der Dienstleistungsmarktplatz MyHammer (www.my-hammer.de).

    3. B2C - Beziehung: Verbraucher kaufen zumeist Güter im Online-Shop bei großen Versandhäusern, die diesen die Ware dann nach Hause schicken. Beispiel ist der Online-Versandhandel Dell (www.dell.de).

    4. B2B – Beziehung: Hier geht es vorrangig um den Handel zwischen Unternehmen und Lieferanten. Marktplätze wie ExportPages dienen zur weltweiten Produkt- und Lieferantenfindung (www.exportpages.de).

    Virtuelle Marktplätze werden nach Zugangsform in offene und geschlossene Marktplätze aufgeteilt.

    Offene Marktplätze haben das Ziel eine breite Zahl von Anbietern und Nachfragern anzusprechen. In den meisten Fällen sind Registrierungen auf diesen Marktplätzen erforderlich und es können Nutzungsgebühren erhoben werden.

    Geschlossene Marktplätze dagegen konzentrieren sich auf eine spezielle Branche beziehungsweise auf spezielle Anbieter oder Nachfrager. Meist sind diese Arten von Marktplätzen branchenbezogen und können gleiche Kosten wie bei offenen Marktplätzen mit sich ziehen.

    Marktplätze können von drei verschiedenen Arten von Betreibern geführt werden (vergleiche http://www.beschaffungswelt.de/einkauf/elektonische_marktplaetze_

    grundwissen_unterscheidungsmerkmale.html vom 25.06.07):

    1. Sell-side Orientierte: Hierbei betreiben verschiedene Unternehmen oft gleicher Branche einen gemeinsamen Marktplatz, um Produkte an Kunden zu vertreiben (http://www.webtradecenter.de/).

    2. Buy-side Orientierte: Auch hier sind oft mehrere Unternehmen Betreiber des Marktplatzes, wobei die Absichten größtenteils in der Verbesserung der Einkaufsprozesse und Reduzierung der Prozesskosten liegen (http://www.covisint.com/ger/).

    3. Beidseitige Orientierung: Hier sind klassische Dienstleister Betreiber, deren Aufgabe darin besteht eine Plattform zu schaffen, die sowohl den Ansprüchen von Anbietern und Nachfragern entspricht (www.ebay.de).

    Letztlich ist noch die Marktausrichtung entscheidend, die horizontal oder vertikal sein kann.

    Auf horizontalen Marktplätzen bewegen sich Käufer aus verschiedensten Branchen, da hier eine große branchenunabhängige Produktpalette angeboten wird, siehe Ebay.

    Auf vertikalen Marktplätzen dagegen sind meist nur Fachkunden anzutreffen, die sich für die dort ausschließlich angebotenen Produkte einer bestimmten Branche interessieren (http://vubt001.printmedia.de/vubpage/info/content vom 24.06.07).

    Quellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Virtueller_Marktplatz zugegriffen am 25.06.07

    http://www.x-solutions.poet.com/de/newsevents/glossar

    Weiterführende Literatur:

    Kollann, T.: Virtuelle Marktplätze. Grundlagen, Management, Fallstudie., München (2001).

  • Visual Merchandising

    Visual Merchandising  (engl.) - Optischer Verkauf (de.)

     

    Was bedeutet Visual Merchandising? 

    Visual Merchandising ist ein Instrument der Marketing-Kommunikation und bedeutet optische Verkaufsförderung. Es umfasst die visuelle Warenpräsentation am Point-of-Sale (POS) zur komplementären Unterstützung des direkten Verkaufs durch das Verkaufspersonal. Ein einheitliches Gestaltungskonzept soll dabei dem Kunden ein planmäßiges, positives Markenimage vermitteln, ihn über das Sortiment informieren und dadurch letztendlich den Absatz fördern.

     

     

    Welche Ziele verfolgt das Visual Merchandising? 

    Das hauptsächliche Ziel des Visual Merchandisings ist es, das Warenangebot als kompakte Einheit darzustellen, die zum Kaufen einlädt. Durch eine gezielte Abstimmung von Verkaufsumgebung, Warenpräsentation und Marketing auf die Unternehmensphilosophie soll diese optimal in der Gestaltung des Geschäftes umgesetzt werden.

    Im Wesentlichen lässt sich das Visual Merchandising in drei Teilziele unterteilen:

     

     1. Konstante Absatzsteigerung

    Durch einen kurzfristigen Stimulus soll der Kunde zur sofortigen Umsetzung der Kaufabsicht veranlasst werden. Dies geschieht durch die zielgerichtete Darstellung und Kombination des Warenangebots, wodurch ein bestimmtes Stimmungsbild kreiert wird. Die Kontaktzahlen zwischen Kunden und Waren werden somit gesteigert und der Kunde wird zum Verweilen eingeladen, wodurch sich seine Kaufbereitschaft erhöht. Durch das Visual Merchandising werden zusätzlich neue Bedarfswünsche geweckt und Impuls- und Zusatzkäufe angeregt.

     

     2. Langfristige Imagebildung

    Visual Merchandising verhilft einem Unternehmen zu einem unverwechselbaren und individuellen Marktauftritt. Durch die Übertragung eines speziellen Markenimages auf die Verkaufsfläche schafft es langfristige Markenbindung. Mittels einer erlebnisbetonten Einkaufsatmosphäre werden Kunden tiefgehender und nachhaltiger angesprochen, sodass eine Stammkundenbindung leichter wird und Kunden von der Konkurrenz weggelenkt werden. Die klare Abgrenzung zu anderen Marken spielt eine weitere wichtige Rolle.

     

     3. Einfacher Self-Serice

    Ein weiteres Ziel des Visual Merchandisings ist es, die Ware so verkaufsattraktiv zu arrangieren, dass ohne ein Verkaufsgespräch ein Kaufimpuls ausgelöst wird. Die Ware wird dabei so platziert, dass der Kunde sich leicht orientieren kann und dadurch seine Warenauswahl erleichtert wird. Durch einen strukturierten Aufbau der Waren wird der Self-Service, bzw. die Selbstbedienung erleichtert. Das ist insbesondere für die Betriebsformen wichtig, die auf Vorwahl und Selbstbedienung ausgerichtet sind. Demzufolge stellt das Merchandising ein Mittel dar, um den Personaleinsatz zu limitieren. Das bewirkt, dass bei geringerem Personaleinsatz eine höhere Flächenproduktivität erzeugt wird.

     

    Auf Grund dieser Ziele spielt das Visual Merchandising für Einzelhandelsunternehmen eine wichtige Rolle und stellt innerhalb des Marketings ein wichtiges Mittel der nonverbalen Kommunikation mit dem Kunden dar.

       

                                                                                                

     Welche Gestaltungselemente gibt es?  

    Die Gestaltung von attraktiven Warenbildern zielt auf die emotionale Ebene des Kunden ab. Deshalb ist es beim Visual Merchandising wichtig, alle Verkaufselemente am POS aufeinender abzustimmen.

    Fassade, Schaufenster und Eingangsbereich sind die „Visitenkarte“ eines Geschäfts und sollen dem potentiellen Kunden einen ersten positiven Eindruck vermitteln.

    Im Geschäft selber sollen Mobiliar, Fußbodenbeläge und die verwendeten Materialien miteinender harmonieren, sodass der Kunde ein ansprechendes Ambiente vorfindet. Die geschickte Kombination dieser Elemente steigert die Wohlfühl-Atmosphäre in hohem Maße und sorgt dadurch für ein positives Einkaufserlebnis. So vermitteln Marmorböden und teure Hölzer eine hohe Qualitäts- und Preiswürdigkeit, bunte Farben und ausgefallene Muster ein trendiges Lifestyle Ambiente.

    Dekorationselemente im Schaufenster und auf der Ladenfläche sorgen für eine gemütliche Atmosphäre, die dem gewünschten Stimmungsbild angepasst wird und je nach Saison, Jahreszeit oder Anlass gewechselt werden kann. Durch gezielte Beleuchtung können bestimmte Produkte fokussiert und die Aufmerksamkeit des Kunden gelenkt werden. Mit der dezenten Einspielung passender Musik werden Emotionen geweckt und der Wohlfühlcharakter erhöht.

    Die themenbezogene Aufteilung der Warenfläche ist ein weiteres Instrument der Bildkommunikation und eine adäquate Methode um ansprechende Warenwelten zu kreieren. Auch die Konzentration der Waren nach bestimmten Merkmalen wie Farbe, Modell, Größe etc. erzeugt beim Kunden visuelle Stimuli, die zu Zusatzkäufen anregen.

    Weitere wichtige Gestaltungsmöglichkeiten sind die Ladenraumaufteilung und Möbelanordnung in einem Geschäft. Durch deren gezielte Anordnung kann der Kunde unbewusst durch den Laden gelenkt und an speziellen Produktgruppen vorbeigeführt werden. Demzufolge erhöht sich sowohl die Verweildauer des Kunden als auch die Anzahl der Warenkontakte was letztendlich zu gesteigerten Verkaufszahlen führt. Unterstützt wird dies durch den Einsatz von Displaymaterialien, die den Kunden ohne Hilfe des Verkaufspersonals über ein Produkt informieren sollen.

     

    Eingangsbereich, gestaltet nach den Kriterien des Visual Merchandisings

                       Abildung 1: visuell gestaltete Verkaufsfläche

     

    Was hat Visual Merchandising mir E-Commerce zu tun? 

    Bezogen auf den E-Commerce lässt sich Visual Merchandising wie folgt interpretieren:

    Homepages sind in hohem Maße von visuellen Reizen bestimmt. Die Farbgebung des Layouts, die Anordnung der verschiedenen Elemente, Bilder und Animationen stellen wichtige Mittel der visuellen Kommunikation dar. Die Informationsaufnahme wird im Wesentlichen durch die grafische Gestaltung der Homepage beeinflusst. Dabei sollte das Webdesign zum Image einer Seite passen um die Glaubwürdigkeit und somit die Bindung an die Seite zu erhöhen. Deswegen ist es wichtig, möglichst viele visuelle Anreize zu schaffen, die mit dem Inhalt der Seite harmonieren.

     

     

     Quellen: 

        

  • Voice over IPVoice over IP (VoIP) (engl.)- Internet- Protokoll- Telefonie (de.) 


    Definition von Voice over IP

    Voice over IP, oder auch kurz „VoIP“, bedeutet Internet- Protokoll- Telefonie und ist das Telefonieren über Computernetzwerke mit Hilfe von Internet Protokollen. Dabei spricht man, abhängig vom Ort, an dem telefoniert wird, von einer IP Telefonie, Internet Telefonie oder auch LAN Telefonie. Diese Kommunikationsformen weisen keine gravierenden technischen Unterschiede auf und werden alle unter dem allgemeinen Oberbegriff  Voice over IP gefasst. 

    Technische Beschreibung

    „VoIP“ ist die Sprach-Kommunikation in einem Internet Protokoll-basierten Netzwerk. Dieses Netzwerk kann lokal (LAN), sowie ein Weitverkehrsnetzwerk (WAN) als auch im ganzen Internet sein. Die „VoIP“ Technologie basiert auf paketorientierten Internet-Protokollen (IP). Die Nachrichten werden in einzelne kleine Pakete aufgeteilt, welche dann verschlüsselt nahezu synchron an den Empfänger versandt werden. Der Empfänger kann den Inhalt nur dann verstehen, wenn er dieselbe Technologie besitzt. Sollte der Empfänger die Technik implementiert haben so werden die Pakete mit Hilfe der entsprechenden Software entschlüsselt und für den Empfänger lesbar. Der Einsatz von Voice over IP erfolgt, um Ressourcen einzusparen. Dazu gehört unter anderem die Hardware. Insbesondere dann, wenn es sich um eine Breitbandverbindung handelt. So lassen sich mehr Sprachverbindungen realisieren als bei der klassischen Nutzung einer Telefonleitung.

    Voice over IP

     Abb.1 Voice over IP                                             

     


     Stärken und Schwächen von „VoIP“

    Die Implementierung der „VoIP“ –Technologie beinhaltet sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zu den Vorteilen gehören Datenschutz, Integrität und Authentizität der übermittelten Daten. Gravierenster Nachteil  ist, dass die Beteiligten alle die gleichen Komponenten der „VoIP“- Technologie besitzen müssen. Nur so kann die Sicherheit der übermittelten Nachrichten gewährleistet und entschlüsselt werden.

    „VoIP“ in der Praxis

    Die „VoIP“ Technologie ist eine sehr moderne und Arbeit vereinfachende Technologie, die es dem Benutzer ermöglicht, durch den ständigen Informations- oder „Paketaustausch“ bei Einwahl sofort die kompletten Daten des Kunden aufzurufen. Dies sichert die Beratungsqualität und Kompetenz.Zudem optimiert Voice over IP die Kommunikation mit den Kunden, den Lieferanten und den Mitarbeitern. Die neue Technologie ist kostensparend und unabhängig von Handy- Netz- Frequenzen. Die meisten Anbieter der Voice over IP Technologie, wie zum Beispiel Avaya, bieten bereits die Möglichkeit neben den Sprechfunktionen auch eine Datensendungsfunktion an. So kann man während des Gespräches Unterlagen austauschen, ohne das Medium wechseln zu müssen (Email). Diese Neuerung erspart dem Bearbeiter und dem Kunden Zeit und versteckte Fehlerquellen können weitestgehend vermieden werden.

    Praktisches Beispiel

    Ein Kunde bestellt in regelmäßigen Abständen bei einem Großhändler Waren. Durch die neue Technologie wird dem Bearbeiter ein Skript vom System aufgezeigt, welches alle relevanten Informationen über den Kunden und das bisherige Geschäftsverhältnis aufzeigt. So können beispielsweise:

    ·         Sonderkonditionen direkt ausgemacht 

    ·         bereits gespeicherten Daten aufrufen

    ·         die Kundenbedürfnisse berücksichtigt

    ·      Missverständnisse vermieden

    ·         Rabatte berücksichtigt

    werden.

    Entscheidender Vorteil jedoch ist die Kundenzufriedenheit und die damit verbundene Kundenbindung.

    Plädoyer

    Voice over IP ist für die Wirtschaft, insbesondere dem Handel von zukunftsweisender Bedeutung. Die Versendung und Speicherung von verschlüsselten Datenpaketen eröffnet die Chance zur Steigerung der  Kundenzufriedenheit und somit der Kundentreue.

    Quellenverzeichnis

    Bcs-roubal.de: in: //www.bcs-roubal.de/Dienstleistungen/VoIP/VoIP_KonvergenteNetze.jpg , zugegriffen am 06.11.2008

    Grimm, Güdiger: Anwendungsbeispiele für Kryptographie (erweiterte Version), Arbeitsberichte aus dem Fachbereich Informatik, Universität Koblenz-Landau, Nr. 2/2008

    Nölle, Jochen: Grundlagen, Protokolle, Migration, 2 Auflage 2005, VDE Verlag

    Badach, Anatol: Voice over IP- Die Technik, 2. Auflage Hanser Fachbuchverlag, Juni 2005

  • Voice over IP (VoIP)

    Wie funktioniert VoIP (Voice over Internet Protokoll)?

    Voice over IP ist eine Technik, mit der Gespräche über das Internet Portokoll (IP) geführt werden können. Benötigt wird ein PC mit einem Breitbandanschluß (wichtig für die Datenmenge), ein Headset mit Mikrophon und ein Account bei einem Anbieter wie z.B. Skype. Wie beim herkömmlichen Festnetztelefonat wird die Sprache analog aufgenommen. Anschließend werden die analogen Signale mit Hilfe eines Decoders digitalisiert, komprimiert und in viele kleine digitale Datenpakete zerlegt. Diese werden über das digitale Datennetz auf unterschiedlichen Wegen an den Empfänger übermittelt. Auf der Seite des Empfängers werden die empfangenen digitalen Datenpakete wieder richtig sortiert, zusammensetzt, entschlüsselt und in analoge Signale umgewandelt. Entscheidend für die Gesprächsqualität ist, wie viele Datenpakete auf diesem Weg verloren gehen oder sich verspäten. Um Verspätungen und Verzögerungen zu minimieren wird auf der Empfängerseite ein Zwischenpuffer von einigen Millisekunden eingesetzt. Die Hilfe eines Gateways (Vermittlungsrechner) wird benötigt, damit Gespräche zwischen einem VoIP Anschluss und einem herkömmlichen, analogen Telefon geführt werden können. Dieser ist sowohl an das Computernetzwerk als auch an das Telefonnetzwerk angeschlossen und dient als Übersetzer. Gespräche von einem PC in das herkömmliche Telefonnetz sind nicht kostenfrei!   Funktionsprinzip Internet Telefonie                    
    Vorteile von VoIP:

    • Kostenlose Telefonate mit Programmen wie z.B. Skype über das Internet
    • Eine Datenleitung für Internet und Telefon (interessant, wenn das Strom- oder Fernsehkabel zusätzlich zur Datenübertragung genutzt wird)
    • Günstigere Gesprächkosten bei Anrufen von VoIP ins Festnetz
    • Potenzial für Kosteneinsparungen (Wartungsaufwand) durch Zusammenlegung der Daten- bzw. Netzwerkstruktur
    • Neue Nutzungsmöglichkeiten im Kontakt mit dem Kunden (Click & Dial, Funktion zum Gesprächsaufbau von der Homepage aus)
    Nachteil von VoIP:
    • Beratungsaufwand bei Unternehmen aufgrund der Komplexität zwischen altem und neuem Datennetz
    • Gesprächsqualität erreicht noch nicht Festnetzqualität - Gesprächsabbrüche kommen vor
    • Schnelle Datenleitung, mindestens DSL wird benötigt
    • Probleme bei Sonder- und Notrufnummern

    Quellen und weiterführende Links:

    http://www.voip-information.de/voip-voice-over-ip.html 

    http://www.voip-info.de/wissen/_Artikel_Allgemein_32.php?page=5 

    http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/145050 

  • VoIP (Voice over Internet Protokoll)

    Was ist VoIP?

    Voice over IP (VoIP) definiert den grundsätzlichen Transport von Telefongesprächen über ein IP-basiertes Netzwerk. Allgemein wird mit VoIP die internetbasierte Telefonie, Sprachdienste über Internetprotokoll (TCP/IP), bezeichnet. Ähnliche geläufige Begriffe sind IP-Telefonie, LAN-Telefonie, SIP-Telefonie, Voipen oder Internettelefonie.

    Warum IP-Telefonie?

    Aus dem Bedürfnis der Installation und Wartung nur eines Netzwerkes entstand die Idee, Telefonie und digitale Daten in Unternehmen über die gleiche Kabelinfrastruktur abzuwickeln. Zudem waren folgende Eigenschaften der Internetprotokolle ausschlaggebend: standardisiert, kostenlos, öffentlich und seit Jahren im Einsatz.

    Funktionsweise

    Um über das Internet telefonieren zu können, benötigt man mindestens einen Internetzugang, ein VoIP-Telefon oder einen Telefonadapter sowie einen Internetanbieter mit VoIP bzw. eine Internettelefongesellschaft. Je größer die Internetbandbreite ist, desto bessere Qualität und Umfang erlangt die IP-Telefonie.

    Es gibt folgende Möglichkeiten für VoIP:

    PC ? PC

    PC ? IP-Telefon (bzw. Adapter oder VoIP-fähige Telefonanlage)

    IP-Telefon ? IP-Telefon

    PC/IP-Telefon ? Festnetz & Mobilfunknetz

    Festnetz ? Internet ? Festnetz (Call-by-Call)

    Damit ein PC als Telefon fungieren kann, benötigt man eine Software. Das Ganze wird als Softphone bezeichnet. IP-Telefone sind spezielle Telefone oder mit Adaptern versehene klassische Telefone.

    Neben dem Leistungsspektrum der ISDN-Telefonie wie Rufnummernübermittlung (CLIP), Rufnummernunterdrückung (CLIR), Rückruf bei besetzt (CCBS), Anklopfen (CW), Halten-Rückfragen-Makeln (HOLD), Anrufweiterschaltung (CF), usw., bringt VoIP zusätzliche Leistungen mit sich wie mehrfach (mehr als drei Teilnehmer) Konferenzen.

    Prinzip der Sprachumwandlung

    Beim Telefonieren werden die akustischen Wellen, die der Mensch beim Sprechen erzeugt, durch ein Mikrofon in elektrische Schwingungen umgewandelt. Um die Sprache über ein IP-Netz zu übertragen, werden diese elektrischen Schwingungen in Intervallen abgetastet und digital codiert. Die digitalisierten Werte werden vom Sender zum Empfänger übertragen, wo sie zunächst wieder in elektrische Schwingungen umgewandelt, geglättet und schließlich über Lautsprecher in Schall übertragen werden (Abb.1).

     Prinzip der Sprachumwandlung

    Vor- und Nachteile

     Vor- und Nachteile von VoIP

     

    Anwendungsbeispiele

     VoIP Anwendungsbeispiele bei Privatanwendern

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Literatur: Thor, A.: Internet-Telefonie - VoIP für Alle!, München 2005.

    Links:

    www.voip-information.de

    www.avm.de

    www.skype.de