Glossar

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

  • WANWAN


    Definition

    Netzwerk, das geographisch weit entfernte Computer oder Netzwerke verbindet.


    Geschichtlicher Hintergrund

    Im Zuge der Dezentralisierung der Datenverarbeitung durch den Einsatz von Arbeitsplatzrechnern und Abteilungsservern, sowie durch die Globalisierung der Wirtschaft sind in den 80er Jahren zunehmend auch offene Rechnernetzwerke entstanden, durch die eine rechnerübergreifende, öffentliche Kommunikation möglich war.
    Ab diesem Zeitpunkt musste man bei Netzwerken demnach zwischen privaten (Firma, Verwaltung, Privatleute) und öffentlichen Netzwerken unterscheiden. Damit einher geht bis heute die Unterscheidung der Netzwerke anhand deren Ausdehnungsgrade.


    Ausdehnungsgrade von Netzwerken

    Lokale Netze, so genannte LANs (Local Area Network (engl.)), sind interne Netze einer Organisationseinheit und verbinden einzelne Computer miteinander, die sich meist nur über unterschiedliche Räume oder Gebäude verteilen. Diese Netzwerke sind demnach eher den privaten Netzwerken zuzuordnen und haben daher geringe Auslastungen.
    Geografisch weit auseinander liegende und typischerweise von unterschiedlichen Betreibern genutzte Rechnernetzwerke werden über Fernleitungen (meist Telefonnetz) zu Weitverkehrsnetzen (WANs) verbunden. Diese WANs stellen demnach eine Vernetzung von einzelnen LANs dar und machen so eine Kommunikation von globalen Rechnersystemen erst möglich. Trotz der Tatsache, dass es auch geschlossene WANs mit Zugangsberechtigung gibt, zählen diese Art von Netzwerken eher zu den öffentlichen Netzen. Das wohl bekannteste WAN ist das Internet.

     

    WAN Netzwerkstruktur


    Die Bedeutung des WAN für die Bevölkerung und Wirtschaft

    Neben einzelnen Organisationen, die ein WAN ausschließlich innerbetrieblich nutzen, werden WANs größtenteils von Providern und Telekommunikationsanbietern unterhalten und betrieben, die, im Gegensatz zum LAN-Netzwerk, daran interessiert sind, eine höchstmögliche Auslastung ihrer Netze zu erzielen. Dies gründet sich in der Tatsache, dass diese Anbieter ihr WAN der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, und somit das globale Internet überhaupt erst möglicht gemacht haben.

    Die Entwicklung des Internets kennzeichnet folglich das Bestreben, durch Verbindung von Netzen den jederzeitigen Zugriff auf weltweit verfügbare Informationsressourcen preiswert zu eröffnen, um Kooperationsvorteile zu ermöglichen. Idealziel ist, dass sämtliche LAN- und WAN-Betreiber Teile der Infrastruktur ihrer geschlossenen Netze im Internet verfügbar machen und damit zum Betrieb dieses vernetzten, dezentral organisierten und daher weit gehend ausfallsicheren öffentlichen Netzwerkes beitragen.

    Gerade im Marketing kann somit mit Hilfe des WAN ein viel größerer Kundenkreis angesprochen werden, was zum einen die Chance erhöht, mehr potenzielle Neukunden zu akquirieren als durch bisherige Vertriebskanäle, und zum anderen die Kosten für das Marketing auf mehrere Kontakte verteilt.

     

    Quellen:

    FERSTL, OTTO K. / SINZ, ELMAR J. (2006): Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, 5. Auflage, München.

    HANSEN, HANS R. / NEUMANN, GUSTAF (2005): Wirtschaftsinformatik I, 9. Auflage, Stuttgart.

    http://www.at-mix.de/wan.htm (17.12.2007).

    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0908091.htm (17.12.2007).

  • WAP

    WAP – Wireless Application Protocol (eng.); drahtloses Anwendungsprotokoll (de.)

    Sammlung von Technologien und Protokollen um Internetinhalte für mobile Endgeräte, z.B. Handys, verfügbar zu machen.

    Das WAP ermöglicht es von unterwegs mit dem Handy auf Internetinhalte zuzugreifen. Dabei surft man nicht direkt im Web, sondern im WAP auf speziellen WAP-Pages, die in der Programmiersprache WML verfasst sind.  

    Zur Einführung des WAP in 1997 war die Übertragungsrate der damaligen Handys zu gering und das Handydisplay zu klein um komplette Internetseiten mit Grafiken und Animationen darzustellen. Deshalb beschränkte sich der WAP-Standard 1.0 auf Text und kleine Bildchen. Viele Firmen bieten eine abgespeckte Version ihrer Internetseite für Handy-Nutzer an.

    Mit der Einführung von immer leistungsfähigeren Handys und neuen Übertragungsstandards, aktuell UMTS mit bis zu 384 kBits/s, wurde auch die Einführung von WAP 2.0 in 2003 ermöglicht.Dieses bietet erheblich mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die mobilen Internet-Seiten, so dass schon fast das Niveau des „richtigen" Internets erreicht wird.

     

    Gerade im Bereich des e-Business spielt WAP eine immer größere Rolle:

    Unterwegs die aktuellen Nachrichten abfragen(wap.heute.de), schnell etwas bei Google (http://mobile.google.de) recherchieren, kurz noch mal bei eBay (wap.ebay.de) mitbieten oder die neusten Videos im Netz anschauen, all dieses ist mit WAP möglich.

    Einige Banken bieten bereits Kontoführung über WAP an (http://www.geraer-bank.de/eBusiness_STartseite.html) und die Sendungsverfolgung bei Logistikunternehmen wie GLS (wap.gls.de), DHL (wap.gls,de), DPD (wap.dpd.de) via WAP ist eher schon die Regel als die Ausnahme.

    Oder man lädt sich Klingeltöne, Logos, Videos und Spiele auf sein Handy. Auch das Versenden von MMS mit Kurznachrichten mit Text und Bild oder mit kleinen Videosequenzen wird immer beliebter.

     

    Selbstverständlich wird auch das Community-Building vorangetrieben:

    Typische Beispiele für Mitmach-Angebote sind Wikis, Weblogs oder Bild-, Video- und Musik-Sharing-Portale. Oder man trifft sich im Chat mit seinen Freunden und tauscht Neuigkeiten aus und schreibt danach der Freundin  noch schnell eine E-Mail. Die aktuellen Börsen-Kurse, Wetteraussichten und Fahrplanauskünfte sind natürlich auch abrufbar.

    Die großen Mobilfunkanbieter bieten mittlerweile WAP-Flatrates für ca. 5 Euro im Monat (Stand: Juni 2007) an, wobei darauf zu achten ist, dass in diesem Preis oft nur die Benutzung des netzbetreiber-eigenen Multimediaportals inbegriffen ist, während der Zugriff auf externe Seiten extra kostet.

     

    Quellen: (zugegriffen am 23.06.2007)

    http://www.wubsch.de/ http://www.tecchannel.de/netzwerk/networkworld/enterpriseapplication/403335/index2.html 

    http://www.teltarif.de/i/wap.htm

    lhttp://www.teltarif.de/mobilfunk/umts/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wap/

  • Warenkorb

    Der Warenkorb

    Der Warenkorb, oder auch Einkaufswagen genannt, wird im Englischen üblicherweise mit dem Ausdruck „Shopping Cart“ übersetzt. Neben dieser Übersetzung gibt es noch andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel „Shopping Bag“ oder „Basket of goods“.
     
    Was ist ein Warenkorb?

    Ein Warenkorb bietet dem Besucher einer Website die Möglichkeit, einen oder mehrere Artikel, die ihn in dem Online-Shop der Website interessieren, vorzumerken. Der potentielle Kaufinteressent muss diesen Artikel nicht sofort bestellen, sondern kann anschließend weitere Produkte aussuchen (Zacharias 2002, S. 33).
    Meist ist hierzu keine Anmeldung mit persönlichen Angaben erforderlich. Die ausgesuchten Artikel werden in dem Warenkorb gespeichert, solange sich der Besucher der Website auf selbiger aufhält. Der Einsatz von Cookies ermöglicht eine Speicherung eines Warenkorbes über längere Zeit, solange der potentielle Kaufinteressent den Einsatz von Cookies nicht abgelehnt hat.
    Zudem ist ebenfalls eine längerfristige Speicherung eines Warenkorbes möglich, wenn sich der Besucher mit Benutzername und Passwort anmeldet.
    Die Warenkörbe werden oftmals zu Analysezwecken gespeichert, auch jene, die nicht zu Bestellungen geführt haben (Bodendorf 2006, S. 23).

    Funktionen eines Warenkorbes

    Bei der Erstellung eines Warenkorbes sind einige Kriterien zu beachten. Die grundlegende Funktion eines Warenkorbes besteht darin, dass Produkte eingestellt werden können und wieder gelöscht werden können. Des Weiteren sollte die Möglichkeit gegeben sein, die Bestellmenge der Produkte ändern zu können und Hinweise auf verschiedene Produktvarianten zu geben.
    Mit der Übernahme eines Artikels in den Warenkorb werden automatisch wichtige Daten, wie Bezeichnung und Preis, übernommen. Dies ist wichtig, um dem Kunden verschiedene Berechnungen präsentieren zu können, wie Einzel- und Summenpreise, Steuern und Versandkosten.
    Neben der reinen Produktvormerkung ist aber auch die Möglichkeit, einen Abruf über die letzten Einkäufe zu starten, eine wichtige Funktion eines Warenkorbes (Zacharias 2002, S. 33).

    Ablauf einer Bestellung

    Ein Shopbesucher wählt einen Artikel aus und füllt den Warenkorb. Der Warenkorb besteht aus einem Warenkorbposten der diesen Artikel enthält.
    Wenn dieser Kunde den Artikel bestellen möchte, authentifiziert er sich durch Benutzername und Passwort, gegebenenfalls durch eine Erst-Anmeldung.
    Der Warenkorb wandelt sich in eine Bestellung um, die wiederum aus einem Bestellposten besteht, die den gleichen Artikel spezifiziert, wie der Warenkorbposten.
    Zum Abschluss einer Bestellung hat der Käufer meist die Auswahl zwischen verschiedenen Versand- und Zahlungsmöglichkeiten.
    Die Bestellung wird vor dem endgültigen Versenden dem Käufer nochmals mit allen Details angezeigt und dann durch diesen bestätigt.

    Warenkorb

    Abb.: Datenmodell Warenkorb

    Quellen:

    Bodendorf, F.: Daten- und Wissensmanagement, Berlin 2006.

    Zacharias, M.: eCommerce Grundlagen in der Praxis: Webdesign unter den Gesichtspunkten des online-marketings. Suchmaschinen-optimierung. Workshop: Warenkorbsystem, 2002.

  • Warenkorb

    Was ist ein virtueller Warenkorb? 

    In der virtuellen Welt stellt der Warenkorb einen „Behälter“ dar, in dem Online-Bestellungen gesammelt werden. Der Warenkorb ist ein weltweit anerkanntes Symbol zum Bestellen im Internet (engl.: “shopping basket“).

    Genau genommen, handelt es sich bei diesem Bestellsystem um eine Software, die eine Warenkorbfunktionalität aufweist.  

    Wie funktioniert das Warenkorb-System? 

    Das Warenkorb-System stellt ein Modul des Online-Shops dar. Es führt stufenweise zum Ziel; dabei nimmt der Warenkorb die Stufe vor der endgültigen Bestellung und der damit verbundenen Zahlungsanweisung ein. Einzelne Artikel können ausgewählt werden, in dem sie mit einem Klick in den Warenkorb eingetragen werden.  

    Das Einsehen des Warenkorbs ist jederzeit möglich. Dabei werden die einzelnen Artikel und Preise sowie der Gesamtpreis angezeigt. An dieser Stelle kann die gewünschte Menge pro Artikel verändert werden, oft auch weitere Artikeleigenschaften, wie zum Beispiel die Farbe oder die Kleidergröße beim Bestellen von Kleidungsstücken. 

    Der Inhalt des Warenkorbs wird häufig automatisch gespeichert und kann dann auch beim nächsten Besuch des Online-Shops unverändert aufgerufen werden. Dadurch ist es möglich, den Auswahlvorgang zeitlich aufzuteilen.  

    Welche Vorteile bietet der Warenkorb dem Nutzer des Online-Shops? 

    Die Verwendung eines Warenkorb-Systems bietet dem Nutzer den großen Vorteil, dass die Bedienung sehr einfach ist. Er wird Schritt für Schritt bis zur endgültigen Bestellung geführt, so dass auch unerfahrenen Nutzern das Einkaufen in einem Online-Shop ermöglicht wird. Außerdem ist dieses System nicht nur einfach zu bedienen, sondern Online-Bestellungen können auch sehr schnell getätigt werden und somit eine echte Zeitersparnis darstellen. 

    Des Weiteren ist ein Warenkorb sehr übersichtlich aufgebaut und bietet jederzeit einen guten Überblick über alle ausgewählten Artikel, die Einzelpreise und den Gesamtwarenwert.Der Nutzer behält die Kontrolle über seine Auswahl. Auch wird ihm Sicherheit geboten, dadurch, dass er jederzeit vom Kauf zurücktreten kann, bevor der Bestellbutton betätigt wird.

    Welche Vorteile kann der Betreiber des Online-Shops aus dem System ziehen?

    Da das Internet ein neueres Medium ist und bei vielen Benutzern noch Hemmschwellen bestehen, beispielsweise bezüglich Online-Käufen, versuchen die Betreiber von Online-Shops, dem Kunden ein möglichst realitätsnahes Kauferlebnis zu bieten. Der Besucher des Online-Shops assoziiert mit dem Füllen des Warenkorbes, dass Waren aus dem „Regal“ entnommen und in den Warenkorb gelegt werden. Wenn er alle gewünschten Artikel ausgewählt hat, kann er „zur Kasse“ gehen.

    Ziel ist, dass der Kunde sich wohl fühlt; dadurch werden Hemmschwellen abgebaut und das Volumen der Online-Bestellungen steigt. Dem einfachen Verkaufsabschluss wird daher auch aus psychologischer Sicht eine besonders hohe Bedeutung zugemessen. 

    Durch die Schnelligkeit des Mediums und die einfache Bedienung des Warenkorb-Systems, wird der Besucher des Online-Shops oftmals zu unüberlegten Käufen verleitet, die den Umsatz des Online-Shops steigern.

    Ein Nachteil für den Betreiber kann jedoch dadurch entstehen, dass der Gesamtpreis für den Kunden sofort sichtbar ist und der Kunde so eventuell doch noch das Volumen seiner Bestellungen verringert. Beim Einkaufen in der realen Welt ist diese Transparenz nicht vorhanden.

  • Warenkorb

    Warenkorb 

    In der Ökonomie wird unter einem Warenkorb die Zusammenstellung einer größeren Anzahl verschiedenster Güter zur Ermittlung des Preisindexes und der Inflation verstanden. Die einzelnen Güter werden dabei über einen längeren Zeitraum, meistens vier Jahre, hinsichtlich ihrer Wichtigkeit bewertet. Somit bekommen die wichtigen Güter einen größeren Einfluss auf das gesamt Ergebnis. Darüber hinaus werden Warenkörbe auch für andere Berechnungen herangezogen. So wird es für gewöhnlich auch zur Berechnung des Verbraucherpreisindexes (VPI) verwendet oder auch für Preisindizes wie Erzeugerpreisindex, Baupreisindex oder auch Großhandelspreisindex. In Deutschland enthält der Warenkorb etwa 750 Güter und wird vom Statistischen Bundesamt, für den Verbraucherpreisindex, erstellt. Vor einigen Jahren gab es eine Umstellung des Warenkorbs, dabei wurden einige Güter durch andere ersetzt, weitere hinzugefügt oder auch entfernt. Die Bewertung hinsichtlich der Wichtigkeit der einzelnen Güter wurden bei der Umstellung neu bestimmt und einheitlich für Ost und West festgelegt, so dass es nunmehr keine Unterschiede mehr zwischen den Verbrauchergewohnheiten in Ost-Deutschland und den Verbrauchergewohnheiten in West-Deutschland gibt. Der Verbraucherpreisindex wird monatlich durch Erhebungen erstellt. Diese Erhebungen werden von zusammen etwa 580 Mitarbeitern der Statistischen Landesämter und Mitarbeitern des Statistischen Bundesamtes für alle im Warenkorb enthaltenen Güter durchgeführt. Die Preise zu den einzelnen Gütern erhält man von vielen Berichtsstellen, die in ganz Deutschland verteilt sind. Bei der Berechnung der Inflationsrate können verschiedene Probleme auftreten. Zum einen ein Problem, welche mit einem gestiegenen Lebensstandard der Bevölkerung zu tun haben kann. So enthält der Warenkorb manche Güter, die durch den gestiegenen Anspruch an Technologien etc., eine höhere Bewertung bekommen und einen größeren Einfluss haben als das es notwendig wäre. Zum anderen werden Preiserhöhungen bei manchen Gütern durch das Sparen bei anderen Gütern wettgemacht.   

  • Warenkreditversicherung (de.) / trade credit insurance (engl.)

    Die Warenkreditversicherung (de.) / trade credit insurance (engl.):

    Was kann die Warenkreditversicherung?

    Die Warenkreditversicherung (WKV) umfasst die Kreditversicherung für Waren, Werk- und Dienstleistungen an Kunden. Der Hintergrund ist darin begründet, dass zwischen der Lieferung der Leistung und ihrer Bezahlung je nach Branche und Land mehrere Tage liegen können. Durch diese teilweise langen Zahlungsziele entstehen Lieferantenkredite. Anders als bei dem klassischem Bankkredit sind diese jedoch oft nur mit dem Eigentumsvorbehalt besichert. Insbesondere beim Export ist der Eigentumsvorbehalt oder das Pfandrecht allerdings oft nicht durchsetzbar. Je nach Dauer des Zahlungszieles, Rechtssystems im Ausland und den länderspezifischen Handelsausprägungen vergrößert sich das Risiko für den Lieferanten. Eine Kreditversicherung kann folglich vor Verlusten durch Zahlungsausfall schützen, indem

    • Schaden verhindert wird durch Übernahme von Kreditprüfungs- und Überwachungsaufgaben,
    • Schaden reduziert wird durch Übernahme des Inkasso und des Mahnverfahrens,
    • der dennoch entstandene Schaden ersetzt wird.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde nicht zahlen kann oder nicht zahlen will.

    Man unterscheidet die Kreditversicherung in die Waren- und Investitionsgüterversicherung für längerfristige Geschäfte. Politische Risiken lassen sich durch die Exportkreditgarantie (Hermes Bürgschaft) absichern. Generell gilt bei Abschluss eines Versicherungsvertrages, dass Ausfälle von Forderungen aus Warenlieferungen und Werk-, Dienstleistungen, die während der Laufzeit des Versicherungsvertrages durch Zahlungsunfähigkeit versicherter Kunden im In- und Ausland entstehen, entschädigt werden. Dies betrifft in der Regel die Forderungen, die nicht bezahlt oder durch Akkreditive und andere Sicherheiten abgesichert wurden. Ist der Anteil von ausländischen Kunden nur gering, können diese Forderungen in einem so genannten Auslandsannex mitversichert werden, andernfalls ist es empfehlenswert eine separate Ausfuhrkreditversicherung (AKV) abzuschließen.

    Welchen Mehrwert bringt die Warenkreditversicherung?

    Die Vorteile, die sich bei der Nutzung von Warenkreditversicherungen für ein Unternehmen ergeben, lassen sich wie folgt darstellen:

    1)       Schutz vor Forderungsausfällen:                                      Umfassender Deckungsschutz für alle Kunden im In- und Ausland. Kalkulierbarer Versicherungsschutz verhindert unkalkulierbare Forderungsverluste.

    2)       Laufende Bonitätsprüfung:                                                            Schnelle zuverlässige Kreditinformationen, auch über die Kunden im Ausland, verbessern die Qualität des Kundenstammes.

    3)       Sicheres Neugeschäft:                                                            Fundierte Neukundenanalysen stellen auch neue Geschäftsverbindungen auf sichere Beine. Per Online-Direktzugriff ist es sogar möglich auf die komplette Datenbank des Kreditversicherers zuzugreifen. Dies begünstigt eine schnellere und günstigere Kreditentscheidung sowohl für die benannten als auch unbenannten Kunden direkt am Bildschirm.  

    4)       Prompte Entschädigung:                                                               Der Forderungsausfall wird durch die Versicherung entschädigt und verhindert somit  Ertragseinbrüche oder Liquiditätsengpässe beim Lieferant der Ware.  

    5)       Verbesserung der Bonität

    6)       Die Abtretung der Auszahlungsansprüche an die Bank ermöglicht gegebenenfalls die Ausweitung der eigenen Kontokorrent-Kreditlinie. 

    Darüber hinaus kann durch eine flexible Vertragsgestaltung eine Anpassung an Länder- und Branchenusancen, Kundenstruktur und Zahlungsziele individuell auf die Situation des Lieferanten eingegangen werden. Im Speziellen können sogar Ausschnittsdeckungen für gewisse Branchen, Produktgruppen, Kundengruppen, Länder usw. dargestellt werden, solange sich der zu versichernde Forderungsbestand klar und eindeutig definieren und abgrenzen lässt. Eine entsprechende Risikomischung mit ausreichendem Volumen muss jedoch für den Versicherer vorhanden sein.

    Was kostet die Warenkreditversicherung?

    Für die Versicherung der Forderung muss natürlich auch ein gewisses Entgelt bezahlt werden. Diese Prämie errechnet sich entweder aus der Summe aller am letzten eines Monates bestehenden und versicherten Forderungen oder aus dem versicherbaren Jahresumsatz. Zu beachten ist bei beiden Varianten immer die Mindestprämie eines Jahres, die als Untergrenze zu verstehen ist. Der Versicherer geht bei der Kalkulation von einer Grundprämie aus und berechnet hiervon je nach Risikostruktur der Abnehmer entweder Zu- oder Abschläge. Weiterhin spielen folgende Kriterien bei der individuellen Prämienberechnung eine Rolle:

    •  die Bonität und Anzahl der Kunden
    •  die Höhe der bisherigen Forderungsausfälle des Lieferanten der letzten Jahre
    •  die durchschnittlichen Kreditlaufzeiten bzw. die vereinbarten  Zahlungsziele
    •  die Gestaltung des Debitorenmanagements
    •  der Umfang des Vertrages
    • die Vereinbarung von Sicherheiten
    • die Länder, in denen die Kunden ansässig sind
    • die Höhe des zu versichernden Umsatzes bzw. des Forderungsbestandes.  

    Ist die Warenkreditversicherung auch beim e-commerce einsetzbar?

    Bezogen auf das E-Commerce, ist dieses Geschäftsfeld für Warenkredite besonders interessant, da bei diesen elektronischen Marktplätzen sich die Geschäftspartner in der Regel vorher nicht kennen. Die Hilfe eines Kreditversicherers wird geradezu notwendig. Die Atradius-Gruppe bietet daher mit Trusted Shops, Trusted Trade und Tradecover über eigene Tochtergesellschaften Absicherungsmöglichkeiten im Internet an.

    Wer bietet eine Warenkreditversicherung an?

    Der Kreditversicherungsmarkt in Deutschland ist im Wesentlichen von drei Gruppen bestimmt. Größter Anbieter ist die EULER & Hermes-Gruppe (www.eulerhermes.com), die zum Allianz-Konzern gehört. Danach folgen die Atradius-Gruppe (www.atradius.com) ehemals Gerling / NCM und die AK-Coface-Gruppe (www.ak-coface.de).Zusammenfassend bietet die Warenkreditversicherung für das ausliefernde Unternehmen somit ein Instrument um einen besseren, kalkulierbaren Forderungsbestand zu strukturieren und kann folglich zur Sicherung des Ertragsflusses beitragen.  

    Weiterführende Literatur:

    Häberle, S.G.: Handbuch der Außenhandelsfinanzierung, 3. Aufl., München 2002

    Grill, H., Percynski, H., Int-Veen, T., Muthig, J., Platz, S.: Wirtschaftslehre des Kreditwesens, 37. Aufl., Troisdorf 2003

    Bernstorff, C.: Die Exportfinanzierung, Mit praxisgerechten Erläuterungen zur Finanzierung von Exportgeschäften, Köln 2007

    Wikipedia.de: Kreditversicherung, in: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditversicherung, zugegriffen am 16.11.08

  • Web 2.0

    Web 2.0

     

    Der Begriff "Web 2.0" wurde von Tim O’Reilly, dem Inhaber des gleichnamigen Verlages, durch seinen richtungsweisenden Artikel "What is web 2.0?" geprägt.

     

    Der Begriff entstand in einem Brainstorming zwischen dem Verlag O’Reilly und MediaLive International, als Folge des Zerplatzens der "Dot.Com" Blase im Jahre 2001. Dale Dougherty, Vize-Präsident von O’Reilly, merkte an, dass das Web nicht etwa am zerbrechen ist, sondern wichtiger denn je geworden ist.
    In kurzen Zeiträumen entstanden interessante Anwendungsmöglichkeiten sowie Internetseiten.
    Man einigte sich darauf, dass man diesen Wendepunkt in der Entwicklung des Web mit einem Schlagwort wie "Web 2.0" bezeichnen kann.
    Aus diesem Treffen entstand zudem die jährlich stattfindende Web 2.0-Konferenz.

    Ein zentraler Punkt in dem Unterschied zum "Web 1.0" ist der, dass der Internetnutzer nicht mehr passiver Besucher ist, dem fertige und ausgearbeitete Infos vorgesetzt werden.

    Er wird vor allem dazu aufgefordert und ermuntert, selbst aktiv an der Entwicklung mitzuwirken und Inhalte beizusteuern.
    Das Internet als reiner "Informationsprovider" wird zum "Mitmach-Web".

    Eine spezielle Erscheinung, an der sich diese Entwicklung festmachen lässt, ist die Entstehung von Communities, welche immer zahlreicher werden und sich hoher Popularität erfreuen.
    Ein gutes Beispiel hierfür ist das Videoportal Youtube. Die User haben hier die Möglichkeit sich kostenlos Videos anzugucken die von anderen Usern hochgeladen werden.
    Hieran lässt sich auch eine weitere Besonderheit oder Neuerung des Web 2.0 beschreiben. Dem User bietet sich die Möglichkeit, seine hochgeladenen Videos mit Tags zu versehen.
    Die User die sich die Videos angucken haben wiederum die Möglichkeit, die eingestellten Beiträge zu kommentieren.
    Auf dieselbe weise funktionieren auch andere Communities wie Flickr (Fotocommunity), oder "Social-Networks" wie Facebook, StudiVZ oder MySpace.

    Ein weiteres Beispiel ist die Entstehung von "Wikis".
    Die Online Enzyklopädie Wikipedia, wäre ohne das Mitwirken der Internetnutzer unddenkbar, da diese allein für die Erstellung des Contents verantwortlich sind und diesen immer erweitern.

    Begriffe des Web 2.0

    Neben den bereits angesprochenen Tags, hat das Web 2.0 auch eine Reihe weiterer spezieller Begriffe hervorgebracht.

    Zum einen den Begriff "Folksonomy", der sich aus Folk (Volk) sowie Taxonomy (Klassifikation) zusammensetzt. Hiermit wird das System bezeichnet, welches es dem Nutzer erlaubt seinen Beiträgen eigene Tags zuzuordnen.

    Ein anderer ist das Mashup. Mashup bezeichnet die Erstellung neuer Inhalte durch die Kombination bereits existierender. Dies kann man besonders am Beispiel von Google Maps deutlich machen. Google stellt hier seine Karten zur Verfügung, die durch den Nutzer mit weiteren Informationen, wie beispielsweise Fotos, Kleinanzeigen, Immobilien etc., erweitert werden können

    Diese ständige Erweiterung der Inhalte von Web 2.0 "Präsenzen" führt auch dazu, dass sich viele Seiten das "Güte-Siegel" "Beta" geben. Der Begriff Beta, der in der Softwareentwicklung normalerweise für noch nicht serienreife Testversionen vergeben wird, steht im Falle des Web 2.0 für die dynamische Entwicklung und Aktualisierung der Inhalte und Services von Webseiten.

    Technik des Web 2.0

    Neben den Begriffen entstand auch die neue Programmiersprache AJAX (Asynchronous JavaScript And XML).

    Kritik des Begriffs Web 2.0

    "Web 1.0 was all about connecting people. It was an interactive space, I think Web 2.0 is of course a piece of jargon, nobody even knows what it means." (MAURICE 2007, S.19)

    Dieses Zitat vom "Erfinder" des Internets Tim Berners-Lee, drückt beispielhaft aus, das der Begriff "Web 2.0", nicht nur positiv betrachtet wird, sondern von vielen auch als zu schwammig oder sogar als Herabstufung dessen gesehen wird was zuvor da war.

    Fazit

    Festzuhalten ist, dass eine weitestgehend positive Änderung und Entwicklung des Web stattgefunden hat, ob hierfür der Begriff Web 2.0 richtig gewählt wurde ist allerdings umstritten.

    Literaturverzeichnis

    1. http://www.distinguish.de/?page_id=36 zugegriffen am 19.12.2007

    2. http://www.oreilly.de/artikel/web20.html zugegriffen am 19.12.2007

    3. http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0 zugegriffen am 19.12.2007

    4. Maurice, Florence (2007): Web 2.0 Praxis. AJAX, Newsfeeds, Blogs, Microformats. München.

  • Web 2.0

    Was bedeutet der Begriff Web 2.0?

     

    Der Begriff Web 2.0 wurde von dem irischen Publizisten Tim O’Reilly und Dale Dougherty von O’Reilly Media, 2004 erfunden und steht seit dem unter Copyright.

     

    Hierbei handelt es sich um einen Entwicklungssprung von Web 0 zu Web1.0 zu Web 2.0.

    Nach dieser Nomenklatur wurde Web 0 für Dateitransfer und E-Mails genutzt und hatte statische Websites.

    Die Entwicklungsstufe Web 1.0 ist dagegen durch dynamische Websites, Shops, E- Commerce und Foren geprägt, welche durch eine Zweiwege-Kommunikation zwischen Anbieter und Verbraucher gekennzeichnet ist.

    Durch das Web 2.0 werden dagegen interaktive Communities realisiert, in denen die Internetuser in Beziehungen zueinander stehen, denn das Web 2.0 vernetzt Menschen, Inhalte, Orte, Meinungen und Ereignisse auf einer Plattform geprägt von Produktivität, Interaktion und Miteinander.

    Der Internetuser gilt nicht mehr als Konsument im Internet sondern wird nun zum Produzenten durch die Möglichkeit des eigenen Mitwirkens. Die bekanntesten Foren für sogenannte User- Generated Content sind Weblogs, Wikis sowie Bild- und Videoportale, auch Sharing -Portale genannt.

    Zu den bekanntesten und populärsten Web2.0 – Portalen zählen unter anderem das Video- Portal YouTube.com, auf welchem die Internetuser ihre eigenen Videos hoch laden können und für andere User bereitstellen, ähnlich wie bei Flickr.com , wo User die Möglichkeit haben die eigen generierten Inhalte sprich hier digitale Bilder zu verwalten und ebenso für andere bereitzustellen.

    Auf YouTube werden täglich bis zu 65.000 Video-Clips hochgeladen und es ist ein Bestand von 100 Millionen Clips registriert. Flickr.com als Plattform für den Austausch von digitalen Fotos, welche von Yahoo übernommen wurde, zählt 5.000 Seitenzugriffe pro Minute.

    Diese Web 2.0- Dienste mit Sharing- Charakter funktionieren nur dann sinnvoll wenn die Plattform ihre User motiviert ihren Beitrag zu leisten und diese attraktiv aufbereitet. Die Auffindbarkeit der Beiträge für andere User sollte gewährleistet sein. Aus diesem Grund spielt das Tagging eine wichtige Rolle auf Web 2.0-Portalen.

     

    Des Weiteren sind viele Dienste im Web 2.0 als soziale Räume zu betrachten, da es dort zum größten Teil darum geht soziale oder berufliche Kontakte zu knüpfen und Inhalte mit anderen Usern zu teilen und Kommentare oder Empfehlungen abzugeben. Das Ziel ist es die Gesellschaft hochgradig zu vernetzen und damit lebendige Gemeinschaften zu gründen.

    Allen voran die virtuelle Welt „Seocond Life“ des US-Softwarehauses Linden Labs, in der sich mittlerweile gut 5,2 Millionen Menschen eine zweite Identität geben.

    In diesem Zusammenhang spricht man auch von Social Networking.

    MySpace.com als Social- Networking Website mit starken Community- Aspekt ist mit 75 Millionen Usern die populärste englischsprachige Site.

       

    Das Web 2.0 in Unternehmen

     

    Das Konzept des Web2.0 erobert auch die Business-Intranets, indem immer mehr namhafter Unternehmen wie Lufthansa, Cisco oder IMB Intranet-Plattformen eröffnen um das interne Informations- und Wissensmanagement zu verbessern.

    Mitarbeiter werden ermuntert innovative Ideen und Vorschläge zu veröffentlichen, welche die Innovationsprozesse in Unternehmungen beschleunigen und das Vertrauen der Mitarbeiter als Mitentwickler und Anwender gewinnen sollen.

    So wird durch das Web 2.0 nicht nur die Kommunikation in Unternehmungen verbessert, es kommt ebenfalls zur effektiven Nutzung „kollektiver Intelligenz“.

    Des Weiteren lässt sich feststellen, dass durch den Einsatz von Blogs, Wikis und Community- Portalen die Kosten für die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmungen stark sinken.

     

    Verwendete Literatur : 

        
  • Web Award

    Web Award

    Der Begriff Web Award setzt sich zusammen aus den Wörtern "Web" (dtsch. Gewebe), das in diesem Zusammenhang als Abkürzung für das World Wide Web verwendet wird und "Award" (dtsch. Auszeichnung), das die Verleihung eines Preises bezeichnet.

    Dem zur Folge wird der Web Award, als Auszeichnung für ausgeschriebene Wettbewerbe von Organisationen, aber auch autonom von Privatpersonen, Anfang der neunziger Jahre zum ersten Mal verliehen. Diese sind daran interessiert die Qualität der unzähligen Websites im World Wide Web zu steigern und durch die Verleihung solcher Preise, beispielsweise für Innovation, Design, oder Website Promotion, zu würdigen und zu fördern. Ein solches Interesse macht es den enagagierten und passionierten Machern von außergewöhnlichen Webseiten möglich sich darzustellen, zu messen und auszutauschen. Weiterhin dient die Verleihung dieses Preises zur Motivation und Weiterentwicklung der professionellen Macher, deren nichtkommerzieller, wertvoller Web Content themenbezogen die Publicity verschiedener Branchen unterstützt. Ebenfalls beachtet werden talentierte Einsteiger, die durch Feedback ermutigt werden ihre Webseiten zu verbessern und sich weiter auf diesem Gebiet zu bilden und zu entwickeln. Bei näherer Betrachtung fällt jedoch auch auf, dass nicht alle Awardgeber ganz so uneigennützig handeln, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn um den Preis entgültig zu erhalten, müssen die für ihre Website ausgezeichneten Webmaster (dtsch. "Meister" im Umgang mit dem Internet mit eigener Website) das Logo bzw. den Web Award auf ihrer Seite integrieren und einen Hyperlink zum Awardgeber schalten. Dadurch erhöht sich die sogenannte Findability (dtsch. Auffindbarkeit im World Wide Web), was zur Folge hat, dass die Website der Awardgeber von Suchmaschinen schneller gefunden, für den User in ihrer Relevanz höher gewichtet und schließlich in der Ergebnisstatistik zum Suchbgriff weiter oben angezeigt wird. Die Möglichkeit populärer zu werden wird für die Awardgeber somit enorm erhöht. Als Form des viralen Marketing sehr effizient. Seriöse Anbieter hingegen entwickeln sich in eigener Sache weiter und verlinken von ihrer Webseite auf der sich das Teilnehmerranking befindet aus auf die Gewinnerwebsite des Siegers der jeweiligen Kategorie. Außerdem wurden die Bewertungsverfahren so optimiert, dass diese möglichst transparent und aussagekräftig sind und sich grundlegend von unseriösen Nachahmern mit intransparenten Bewertungsverfahren und fragwürdigen Motiven unterscheiden. Meistens werden sogenannte Onlinevotings (dtsch. Internetumfragen) dazu verwendet die Webseiten zu beurteilen und entsprechend zu bewerten.

    Gegenwärtig existieren noch immer Organisationen, die zweckbezogen Web Awards zu den unterschiedlichsten Themen ausschreiben, wie den;

    German Web Award
    World Wide Web Award
    Homepage Award 2008
    The Favourite Web Award
    Biene-Award

    Web Marketing Association Web Award



    Durch wachsende Teilnehmerzahlen, mit steigendem Engagement und Interesse daran sich individuell und themenbezogen untereinander auszutauschen, bildet sich eine sogenannte Community (dtsch. Interessensgemeinschaft). Diese nutzt das Angebot und misst sich durch originelle Beiträge zu Preisausschreiben in den jeweiligen Kategorien. Sowohl durch Besuche der Awardgeberseiten, als auch der Gewinnerseiten und ihre Verbindung zu weiteren Communitymitgliedern entsteht eine vielfältige, qualitative Themenlandschaft, was den Grundgedanken des Web Award sicherlich übertroffen hat.

     

    Quellen:

    http://pressecenter.msn.de/359_MSN_Webaward.OSG

    http://www.webaward.org/whywma.asp

    http://www.biene-award.de/award/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Web-Award

    http://www.worldwidewebawards.net/

    http://kunden.wundermedia.de/webaward/giga/html/voting.php?kategorie=17

  • Web Marketing

    Web Marketing

    Allgemein beschreibt der Begriff des Marketings eine unternehmerische Grundhaltung mit dem Merkmal der systematischen Ausrichtung aller unternehmerischen Aktivitäten auf die Abnehmer. Er umfasst somit die Planung und Gestaltung von Maßnahmen durch die gewünschte Austauschprozesse zwischen einem Unternehmen und seinen Märkten erreicht werden sollen.

    Marketingstrategien sollten sich hierbei stets an den variierenden Strukturen der einzelnen so genannten "unvollkommenen Märkte" orientieren, um einen möglichst hohen Nutzen zu generieren. Eine erfolgreiche Strategie mit dieser Ausrichtung, beinhaltet lehrbuchmäßig die optimale Abstimmung der vier grundlegenden Elemente Produkt, Preis, Ort und Promotion, die unter dem Begriff des "Marketing Mix" subsumiert sind.

    Marketing Mix

    Im Zeitalter des Internets und seinen globalen Dimensionen haben die Marktstrukturen sowohl an Komplexität als auch an Transparenz gewonnen.

    Grundsätzlich kann jedwede Vertriebsgerichtete Aktivität via Internet dem Begriff des Web Marketings zugeordnet werden. Die Spanne reicht hierbei von der einfachen Antwort auf die E-Mail eines Kunden, über den monatlichen digitalen Newsletter an einen ausgewählten Kundenkreis, bis hin zur umfassenden Webpräsenz eines Unternehmens.

    Produzenten und Konsumenten, Anbieter und Abnehmer interagieren im Web auf einem virtuellen Markt, welcher bestimmte Merkmale der klassischen "unvollkommenen Märkte", wie Informationsasymmetrien und räumliche Präferenzen, weitesgehend eliminiert hat. Anbieter und Abnehmer finden sich beim Web Marketing tendenziell in einem Gefüge polypolistischer Konkurrenz wieder und sind beiderseitig auf die Vermittlung untereinander durch Dritte, im Besonderen Suchmaschinen, angewiesen. Diese Grundbeschaffenheit des "Web Marktes" stellt besondere Ansprüche an die Gestaltung der Webpräsenzen einzelner Anbieter. Eine Webräsenz beinhaltet idealerweise alle essentiellen und relevanten Informationen über Produkte, Dienstleistungen und deren Anbieter, gebündelt und reflektiert durch eine Corporate Idendity (CI). Eine erfolgreiche Webpräsenz muss zum einen den Besucher ansprechen, potentielle Kunden zum Beispiel, zum anderen sollte sie Relevanzanforderungen der Suchmaschinen erfüllen damit die Präsenz bestmöglich von den Robots indexiert wird. Diese zweischneidige Aufgabenstellung wird in der Janusstrategie verwirklicht.

    Eines der bemerkenswertesten Phänomene im Rahmen des Web Marketings ist die Konsumentenseitige konsequente abgrenzende Betrachtung von Produkt und Anbieter während des gesamten Kaufprozesses. Die Profilierung eines Unternehmens im Web wird hauptsächlich über die Marketing Mix Komponenten Produkt und Preis verwirklicht. Die Marktgesetze des Web ordnen demnach Anbieterseitige Renommees lukrativen Angeboten unter. Das Motto "It is the singer and not the song" erfährt seine Umkehrung in "It is the song and not the singer"

     Suchmaschinenmarketing, Suchmaschine, Shopverzeichnis,Page-Rank

  • Web Marketing

    Um Web Marketing genauer beschreiben zu können, sollten zuerst die einzelnen Begriffe „Web“ und „Marekting“ erläutert werden.

    Web, auch WWW (World Wide Web) genannt, ist ein über das Internet abrufbare Hypertext- System. Über Hyperlinks gelangt man von einem Dokument auf ein weiteres Dokument. So ergibt sich eine Vernetzung von Webseiten.  Das Web ist nur eine von verschiedenen Möglichkeiten das Internet zu nutzen.

    Marketing in Deutsch bedeutet auf den Markt bringen bzw. die Vermarktung. Marketing bezeichnet alle Versuche, die Bedürfnisse potenzieller Kunden in die Entscheidung einer Organisation einzubeziehen, um so strategische Ziele zu erreichen. Es beschreibt einen Prozess in dem die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden betrachtet werden, um so Produkte, Dienstleistungen und Geldeinheiten auszutauschen. Ein wichtiger Bestandteil des Marketings ist das Relationship Marketing. Der Fokus hierbei liegt darauf die Beziehungen zum Kunden zu suchen, aufzubauen, beizubehalten oder zu stärken.

    Unter Web Marketing versteht man alle Marketingaktionen die mit Hilfe des Internet erfolgen. Ziel ist es das Interesse des Kunden mittels verschiedener Internetaktionen an zu sprechen. Es besteht die Möglichkeit sich mit anderen Webseiten zu vernetzen, um so den Kunden auf seine Seite zu locken. Der erste Schritt ist es durch eine gute Präsenz im Internet den Kunde auf die eigene Seite zu verweisen. Daraufhin sollte der Fokus auf der Optimierung von Verkaufsraten liegen, sprich darauf wie sich der Kunde  zu einem Kauf auf dieser Seite entscheidet. Die Entscheidung für einen Kauf beinhaltet den Aufbau, Inhalt und Usability der Webseite.

    Web Marketing wird eingesetzt, um die laufenden Marketing-Aktivitäten zu unterstützen oder gar zu ersetzten. Um eine interaktive Kommunikation zum Kunden aufzubauen, werden Internet basierende Marketing-Tools wie E-Mail, Online-Werbung, elektronische Newsletter, sowie eine gut gestaltete Internetseite benötigt. Diese Tools helfen Informationen über den Kunden zu sammeln und diese mit personalisierten Informationen über die Organisation zu versorgen. Wichtig hierbei ist es eine Beziehung zum Kunden aufzubauen, um später Nutzen aus dieser Beziehung ziehen zu können.

    Per Email Marketing können auf den Kunden zu Recht geschnittene Informationen direkt an diesen versendet werden. Dies hat den Vorteil diesen genau auf seine Bedürfnisse anzusprechen. Die bekannteste Form von Online Werbung ist interaktive Banner-Werbung. Durch Online-Werbung  können  mehr Besucher auf der Webseite der Organisation generiert werden, um somit den Bekanntheitsgrad zu steigern. Elektronische Newsletter ermöglichen Informationen auf spezielle Kundengruppen oder Gruppen von Partnern zuzuschneiden, um somit gezielt das Interesse zu wecken.

    Die  Webseite ist der wichtigste Bestandteil des Web Marketing, da es als virtuelles Schaufenster dient. Dort sollte die Corporate Identity der Organisation präsent sein. Die Corporate Identity ist besonders im Web Marketing wichtig, da das Interesse des Kunden schnell geweckt werden kann, jedoch auch schnell wieder verloren werden kann. Heute sucht ein großer Teil der potentiellen Kunden mit Suchmaschinen Informationen über Produkte oder Anbieter im Web. Hier entscheidet der erste Eindruck über die Qualität und Nützlichkeit. Web-Design und Web-Qualität  sind ausschlaggebende Faktoren für die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite und somit für dass Web Marketing erforderlich. Web Design ist im Grunde Produktdesign mit dem Fokus auf der Benutzeroberfläche. Eine Webseite sollte so aufgebaut werde, dass man Information schnell finden kann und nicht lange suchen muss. Außerdem sollen  Informationen zu den Produkten oder Dienstleistungen optisch attraktiv vermittelt werden, wie z.B. durch hochwertiges Design. Durch gute Web-Qualität entsteht Vertrauen in die Qualität des Produktes und in das Unternehmen. Wichtig ist es mit kurzen, prägnanten, leicht erfassbaren Aussagen das Interesse eines potenziellen Kunden zu wecken und zu halten. All dies spielt eine große Rolle, denn ein einziger Klick entscheidet über die zukünftige Beziehung zum Kunden.

    Abschließend ist also zu sagen, dass mittels Web Marketing bei dem Kunden ein bleibender Eindruck hinterlassen werden muss. Im Internet informieren sich Kunden durch Suchmaschinen über bestimmte Produkte oder suchen Information. Daher ist es von großer Notwenigkeit sich im Web so zu positionieren, dass man schnell gefunden werden kann. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den Kunden so zu überzeugen, dass sein Interesse auch nach dem ersten Eindruck bestehen bleibt, um im großen Konkurrenzkampf des Internets zu bestehen.  

    Verwendete Literatur:

    1) http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web zugegriffen am 25.06.2007

    2) Information aus Marketing & Vertrieb Vorlesung bei Frau Prof. Dr. Franke

    3) Informationen aus  E-Commerce Vorlesung bei Herr Prof. Dr. Hildebrandt

    4) http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Marketing zugegriffen am 25.06.2007

    5) http://www.livinglogic.de/xist4c/web/Werkzeug-des-Web-Marketing_id_286_.htm zugegriffen am 25.06.2007

    6)http://www.livinglogic.de/xist4c/web/Web-Marketing_id_229_.htm  zugegriffen am 25.06.2007

  • Web-Controlling

    Web-Controlling (de.)/ Web Analystics (eng.):

    Web-Controlling, weltweit bekannt als Web Analytics, bedeutet Controlling der gesamten Webpräsenz, wobei eine methodische Effizienzkontrolle und –steuerung von Webauftritten durch systematisches Auswerten von Kunden- und Nutzungsdaten durchgeführt wird. Webcontrolling bietet Lösungen zur Planung, Analyse und Steuerung sämtlicher Web-Aktivitäten. Es eröffnet die Möglichkeit, Daten für das Planen und Optimieren von E-Business-Aktivitäten zu sammeln und zu bewerten. Konkret dient das Web-Controlling der Messung des Erfolgs von Online-Aktivitäten einer Website und der damit in Zusammenhang stehenden Marketing-Maßnahmen durch das Sammeln und Auswerten des Verhaltens von Besuchern auf Websites. Primär wird untersucht woher die Besucher kommen, welche Bereiche sie aufsuchen, wie oft welche Seite angesehen wird etc.  

     

    Ziele des Web-Controllings:

    Intention des Web-Controllings ist es alle verfügbaren Informationen für die Analyse zusammenzuführen und gemeinsam zu betrachten, um die Kosten und den Nutzen der Website zu ermitteln. Durch die Analyse der erfassten Daten soll die Effektivität der Website optimiert werden, um letztendlich den Umsatz der Webpräsen zu steigern. Nur wenn konkrete Ziele definiert, anhand von messbaren Kennzahlen permanent kontrolliert und Maßnahmen zur Erreichung der Kennzahlen implementiert werden, lohnt sich der Aufwand des Web-Controllings.

     

    Warum wird Web-Controlling benötigt?

     

    Voraussetzung für Web-Controlling

    Um ein effizientes Web-Controlling einzuführen, ist es erforderlich, dass online Marketingziele explizit und messbar formuliert vorliegen und Handlungsalternativen entwickelt und ausgewählt sowie deren erwartete Ergebnisse geplant werden. Darüber hinaus muss der Betrieb laufend überwacht werden und im Abweichungsfall steuernd eingegriffen werden

     

    Vorgehen des Web-Controllings:

    1. Target: Festlegung der Ziele und Kennzahlen = Soll
    2. Track: Erfassung der Erfolgskriterien
    Verfahren zur Datenerhebung:

    Für den Zweck des Web-Controllings lassen sich verschiedene Datenquellen auswerten, z.B.:

    Ø      Logdaten des Webservers

    Ø      weiterführende Besucherdaten, die über den Counter gesammelt werden können

    Ø      relevante Daten der Suchmaschine

    Ø      Tracking-Daten

    1. Analyse

    Grundsätzlich wird zwischen zwei Anwendungsbereichen des Web-Controllings unterschieden:

    a) Regelmäßiges Monitoring

    Beim regelmäßigen Monitoring erfolgt eine permanente Messung der Effektivität der Website und den dazugehörigen Kampagnen, indem sich die einzelnen Daten der Analyse durch die Definition von Kennzahlen zu sinnvollen Informationen verdichten lassen und durch den Vergleich von Ist- und Sollkennzahlen die Effektivität gemessen wird. Dabei wird z.B. die Konversationsrate zu einem gesetzten Ziel verglichen.

    b) Strategien zur Optimierung der Website

    Es wird eine Methode zur Auffindung von Schwachstellen in der Site angewendet, woraus sich Strategien zur Optimierung der Website ableiten lassen. So genannte Pfad-Analysen helfen bei der Suche nach besonders beliebten und unbeliebten Seiten in einer Website. Eine Segmentierung dient zur Untergliederung von bestimmten Besuchergruppen, z.B. das Verhalten von Besuchern der Suchmaschine A im Vergleich zu dem Verhalten von Besuchern der Suchmaschine B. Die Messung und Optimierung von definierten Seitenabfolgen in den Websites werden von Konversionspfade, auch als Funnels bezeichnet, unterstützt. Durch A/B-Tests werden Startseiten oder Landing Pages durch schnelles Ausprobieren durch kleinere Verbesserungen und Veränderungen optimiert.

    Die Analysetools verschaffen einen Überblick über die wichtigsten Daten wie z.B.

    Ø      die beliebtesten Downloads der Seite

    Ø      Websites, die unmittelbar zuvor angesehen wurden (Referrer)

    Ø      die häufigsten Ein- und Ausstiegsseiten

           3. Optimize = Durchführung von Optimierungsmaßnahmen 

     

    Vorteil des Web-Controllings:

    Das Web-Controlling hat gegenüber dem klassischen Marketing den Vorteil, dass die Messungen schon beginnen können, bevor der Besucher den Laden betreten hat, da der Internetnutzer beim Surfen seine Spuren hinterlässt, ohne dass ihm dies zwingend bewusst ist. Zudem kann die Kontakthäufigkeit mit Werbemitteln exakter gemessen werden, weil diese Informationen im sogenannten Logfile von jedem Web-Server automatisch aufgezeichnet werden.

     

    Zusammenfassung:

    Die eigene Website muss als aktives Marketing- und Vertriebsinstrument eingesetzt werden und kann aktiv die Kundenbindung und die Neugewinnung von Kontakten unterstützen. Die modernen Tools des Web-Controllings helfen gezielt, die Effizienz und den Nutzen umfassend zu analysieren und zu verbessern. 

     

    Autor: Lena Sitnikow 

     

     

    Literaturverzeichnis

     

    Erbut, A.: Web-Controlling:

    http://www.hhmc.de, zugegriffen am 27.06.2007.

     

     

    Contentmetrics: Mehr Effizienz im Online-Marketing durch Web-analystics!:

    http://www.contentmetrics.de/, zugegriffen am 27.06.2007.

     

     

    Intares: Web Controlling und Marketing Controlling:                 

    http://www.intares.net/deutsch/dienste/mqs/uebersicht/web_controlling.htm, zugegriffen am 26.06.2007.

     

     

    trafficmaxx: Web Controlling:

    http://www.trafficmaxx.de/definition/Web-Controlling, zugegriffem am 20.06.2007.

     

    Wikipedia: Web Analystics:  

     http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Analytics, zugegriffen am 15.06.2007.

      

  • Web-Konfigurator

    Web-Konfigurator  

    „Wo heute noch die Einsamkeit des Nutzers vor seinem PC durch die Unsicherheit bei der Auswahl im Produktspektrum verstaerkt wird, soll schon bald ein sensibles System die Wuensche des Kaeufers erkennen und seinen Entscheidungsprozess unterstuetzen.“ (Dorothea Wendeln-Muenchow, 1999) 

    An dieser Aussage von 1999 ist bereits erkennbar, wie wichtig der Einsatz der richtigen Systeme ein entscheidender Punkt zur Unterstützung des Kunden in seinem Auswahlprozess ist.  In der heutigen Gesellschaft sind mehrere Entwicklungen im Bezug auf das Kaufverhalten erkennbar: Es wird vermehrt im Internet bestellt und die bestellten Produkte müssen immer individueller sein. 

    Ein weiterer Trend, der mit diesen einhergeht ist der Trend zur Do-it-yourself Gesellschaft. Dies trifft nicht nur auf den handwerklichen, sondern auch auf den technischen Bereich zu. Dadurch wird es notwendig, dem Kunden die Möglichkeit zu bieten, Produkte wie zum Beispiel Telefone, Modems oder Router nicht nur im Internet bestellen zu können, sondern diese auch einfach in Betrieb nehmen zu können.  Hier spielen Web-Konfiguratoren eine entscheidende Rolle.

    Ein Web-Konfigurator ist ein Tool zum Konfigurieren von an den Computer angeschlossenen Geräten. Das Konfigurationsprogramm wird wie eine Internetseite im Browser dargestellt und die hier vorgenommenen Änderungen werden direkt auf das entsprechende Gerät übertragen und gespeichert. So ist es verhältnismäßig einfach, zum Beispiel einen Router zu konfigurieren. Der Kunde kann seine Einstellung direkt im Web-konfigurator auswählen und wird in den meisten Fällen durch das Menü geführt. Des Weiteren kann der Web-Konfigurator immer wieder aufgerufen werden, sodass Einstellungen ohne großen Aufwand geändert werden können.  Die Einstellungen, die mit Hilfe eines Web-Konfigurators festgelegt werden können, sind zum Beispiel Einstellungen zur Einwahl eines Routers. Der Nutzer festlegen, ob die Verbindung automatisch aufgebaut wird, oder dies manuell geschieht.   

    Zur Kategorie der Web-Konfiguratoren gehören ebenfalls die bekannten Produktkonfiguratoren im Internet, am häufigsten in der Automobilbranche vertreten. Hier kann der Kunde sich sein individuelles Fahrzeug zusammenstellen und die zugehörige Preisinformation ist direkt verfügbar. Der Kunde gibt Informationen über Ausstattung und Design an und kann somit bequem vom Rechner aus entscheiden, wie sein zukünftiges Fahrzeug aussehen soll. Es besteht die Möglichkeit einzelne Parameter zu ändern und direkt die Auswirkungen auf den Preis abzurufen. So wird es für den Kunden wesentlich erleichtert, sich die Ausstattung seines Fahrzeugs zusammenzustellen.  

    „Die Möglichkeit, sich im Internet ein Produkt individuell zusammenzustellen und das Ergebnis gleich interaktiv und detailgetreu zu erleben, steigert die Attraktivität Ihrer Produktdarstellung und liefert einen entscheidenden Impuls für die Kaufentscheidung.“ (www.intermediate.de, 2007)

     

    Wie hier beschrieben, haben die Produktkonfiguratoren den Effekt den Kaufanreiz zu erhöhen. Der Kunde hat das Gefühl, ein komplett auch sich zugeschnittenes Produkt zu erhalten und über die Ausprägung selbst entscheiden zu können. Bei vielen Web-Konfiguratoren gibt es zusätzlich die Möglichkeit den Kunden durch den Konfigurationsprozess zu führen. Somit kann der Hersteller erreichen, dass der Kunde sich gut beraten fühlt und somit eine gewisse Kundenbindung entsteht. Des Weiteren kann der Hersteller hierdurch Kombinationsvorschläge machen, und somit indirekt doch den Entscheidungsprozess  des Kunden beeinflussen.

     

    Beide Arten der Web-Konfiguratoren dienen dazu, den Kunden die Auswahl und die Individualisierung des Produktes zu vereinfachen. Das Angebot von Web-Konfiguratoren zur Konfiguration des bereits gekauften Produktes sowie das Angebot von Web-Konfiguratoren zum individuellen Zusammenstellen der Produkteigenschaften, können dazu führen, mehr Kunden zu überzeugen, das Produkt dieses Hersteller zur kaufen.  

    Ein Web-Konfigurator in der einen oder anderen Ausprägung kann somit über die Marktposition des Herstellers entscheiden. Er gehört somit zu den Mitteln eines effektiven Customer Relationship Managements, dass im derzeit vorherrschenden Käufermarkt unerlässlich ist um Kunden möglichst an sein Unternehmen zu binden.

       

    Quellen:

    www.intermediate.de

     

    http://www.lexisnexis.com/de/business/results/docview/docview.do?risb=21_T2740361425&format=GNBFULL&sort=BOOLEAN&startDocNo=1&

    resultsUrlKey=29_T2740361428&cisb=22_T2740361427&treeMax

    =true&treeWidth=0&csi=264892&docNo=5

     

    http://www.lexisnexis.com/de/business/results/docview/docview.do?risb=21_T2740361425&format=GNBFULL&sort=BOOLEAN&startDocNo=

    1&resultsUrlKey=29_T2740361428&cisb=22_T2740361427&treeMax=

    true&treeWidth=0&csi=155001&docNo=6

     

    http://www.lexisnexis.com/de/business/results/docview/docview.do?risb=21_T2740361465&format=GNBFULL&sort=BOOLEAN&startDocNo=

    1&resultsUrlKey=29_T2740361462&cisb=22_T2740361467&treeMax=

    true&treeWidth=0&csi=5829&docNo=9

  • Webserver

    Definition

    Ein Webserver ist ein meist von einem Provider betriebener Server zur Bereitstellung von Informationen im Internet. Diese werden über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP)übertragen.

    Zu den von Webservern bereitgestellten Informationen gehören unter anderem HTML-Seiten, Text- und Grafikdateien und dynamische Seiten, also bei Abruf generierte Seiten.

    Oft wird die auf dem Webserver laufende Software selbst als Webserver bezeichnet.

    Entstehung

    Grundidee des WWW war es, den weltweiten Austausch von aktuellen Informationen (von Forschungsergebnissen) zwischen Wissenschaftlern zu ermöglichen. Tim Berners-Lee verwirklichte diese Idee 1989 im Rahmen eines Projektes beim CERN, dem Europäischen Kernforschungslabor in der Schweiz. So entstand auch der erste Webserver.

    Funktionsweise

    Jedes Mal, wenn eine Webseite von einem User angefordert wird (zum Beispiel durch Eingabe in die Navigationsleiste oder Anklicken eines Links im Browser), wird eine Anfrage (HTTP-„Request“) an den Webserver gerichtet. Dieser Webserver sendet die betreffende Seite dann zurück (HTTP-„Response“). Der Client (zum Beispiel Browser wie Microsoft Internet Explorer oder Mozilla Firefox) stellt dann die empfangenen Daten dar. Übertragen werden neben statischen Daten wie HTML-Seiten, Text- und Grafikdokumenten auch dynamische Daten.

    Alle Informationen zu den Seitenanfragen wie IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, Browser-Typ, Referer-Website, Namen der angeforderten Dateien werden von der auf dem Webserver betriebenen Software in einem Logfile abgespeichert. Mit der sogenannten Logfile-Analyse können unterschiedliche Statistiken über die Besucher bzw. Zugriffe generiert werden.

    Die Aussagekraft dieser Statistiken ist allerdings beschränkt, da viele Internet-User dynamisch vergebene IP-Adressen haben oder über Proxy-Server auf das Internet zugreifen und so eine eindeutige Zuordnung unmöglich machen. In Folge dessen verwenden heutzutage viele Webseiten Cookies und/oder dynamisch erzeugte Webseiten.

    Sicherheit

    Das HTT-Protokoll bietet nur begrenzten Schutz vor unbefugten Zugriffen (etwa im Wireless-LAN), deshalb wird vor allem beim Online-Banking oder Online-Kauf das HTTPS-Verfahren (HyperText Transfer Protocol Secure)zur Verschlüsselung und Authentifizierung der Kommunikation zwischen Browser und dem Webserver eingesetzt.

    Die Erreichbarkeit hat vor allem bei kommerziell betriebenen Webseiten einen besonderen Stellenwert, weshalb eine hohe Ausfallsicherheit bei Webservern wichtig ist.Um diese zu gewährleisten setzen viele Provider bei ihren Servern die Betriebssysteme Unix, Linux oder BSD ein.

    Software

    Der meistverbreitete Webserver im Internet ist der Apache HTTP Server, ein Opensource Projekt der Apache Software Foundation. Ein anderer bedeutender, aber kommerzieller Webserver ist der IIS (Internet Information Services) von Microsoft. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Webserver für die verschiedensten Betriebssysteme.

    Auflistung aller gängigen Webserver

    Quellen:

    Hansen, H.R., Neumann, G.: Wirtschaftsinformatik I, 8.Auflage, Stuttgart 2002

    Claus, V., Schwill, A.: Duden Informatik A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf, 4. Auflage, Mannheim 2006.

    http://de.selfhtml.org/index.htm, zugegriffen am 23.06.2007.

    http://www.webopedia.com/DidYouKnow/Internet/2003/HowWebServersWork.asp,

    zugegriffen am 23.06.2007.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Webserver zugegriffen am 23.06.2007.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_web_servers, zugegriffen am 24.06.2007.

  • Webserver

    Webserver (eng.); Web- Diener (de.)

     

    Die Webserver ermöglichen dem User das Surfen im Internet. Ein Webserver oder auch Host (Hauptcomputer  / Leitrechner) genannt stellt das Hypertext Transfer Protokoll (http) zur Verfügung, mit dem das Surfen erst ermöglicht wird. Im Allgemeinen wird mit Server ein Rechner bezeichnet der Daten in einem Netzwerk zur Verfügung stellt. Da ein Webserver Daten für das Internet, also für die Allgemeinheit, in Form von Homepages, bereitstellt, erfolgte ein Namenszusatz vom ursprünglichen Server in „Web“server.

     

    Ein Webserver ist ein Programm das auf einem Rechner läuft, der sich Server nennt. Die Software die auf den Servern eingesetzt wird, ist in den meisten Fällen der „Appache http Server“. Diese Webserver Software ist die am meisten genutzte Software im Internet. Die unterstützten Betriebssysteme von Appache sind Unix und Linux. Diese Server werden meistens in sog. Serverschränken untergebracht.

     

    Sobald ein User auf seinem Client-Rechner, über seinen Browser eine Anfrage an eine bestimmte Seite sendet, beispielsweise an die Homepage: http://www.eufh.de; sendet der Browser einen so genannten http-Request an den in der URL adressierten Webserver. Der Webserver erhält die Anfrage und sendet daraufhin eine http-Response, also die Antwort an den Client Rechner. In dieser Antwort sind die angefragten Daten, wie die adressierte Homepage und deren Meta-Daten enthalten. Weiterhin kann der Webserver noch angefragte Dokumente zur Verfügung stellen, wie beispielsweise Grafiken, Bilder oder auch Java-Applikationen.

    Außerdem kann ein Webserver noch einen https-Request (Hypertext Transfer Protokoll Secure) verarbeiten. Dieses Protokoll ähnelt dem http Protokoll, ist aber noch zusätzlich verschlüsselt. Die Verarbeitungsweise des Webservers ist identisch mit der eines http-Requests.

    Zumeist werden die https Protokolle bei Tätigkeiten wie Email, Online Shopping oder auch Online Banking verwendet, bei denen der User streng vertrauliche Daten ins Internet sendet, die anderen Usern verborgen bleiben sollen.

    Über eine Überwachungs- oder auch Log-Software können auf dem Server Statistiken über Zugriffe und Verweildauer von User auf den bestimmten Homepages erstellt werden. Diese Statistiken beinhalten Visits auf Homepages oder auch Hits auf bestimmte Inhaltsthemen der Seite.


    Literaturverzeichnis:

     

    Hansen, H.R., Neumann, G. (2002): Wirtschaftsinformatik I, 8.Auflage, Stuttgart

    Rolf Weiber (Hrsg.) (2002): Handbuch Electronic Business, Informationstechnologien – Electronic Commerce – Geschäftsprozesse, 2. Auflage, Wiesbaden.

     

  • Website

    Website

    Begriffserläuterung

    Website, Webseite und Homepage sind drei Begriffe, die im Allgemeinen gleichbedeutend verwendet werden, wenn vom Internetauftritt die Rede ist. Tatsächlich gibt es kleine aber feine Unterschiede, denn unter einer Website, wird die gesamte Internetpräsenz - also die Summe aller Webseiten – verstanden und als Homepage bezeichnet man die Startseite einer Website.

    Das Wort Website ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Englischen und kann einzeln übersetzt werden mit Netz für „Web“ und Platz oder Schauplatz für „Site“. Auch die Begriffe Internetseiten oder Webpräsenz bezeichnen das Wort Website.

    Websites werden sowohl privat (z.B. Einzelpersonen, Künstler, Vereine, Interessengemeinschaften)  als auch von Öffentlichen Stellen (z.B. Ämter, Behörden, öffentliche Einrichtungen, Zeitungen, Rundfunkanstalten) oder von kommerziellen Unternehmungen (z.B. Einzelhändler, Groß-Konzerne, Internet-Marktplätze, Event-Webseiten) betrieben.

    Kommerzielle Funktionen

    Eine große kommerzielle Bedeutung von Webseiten liegt im Bereich des Vertriebs. Beispiele für den Vertrieb über Webseiten sind Online-Verkauf, Online-Auktionen, Buchungen, Reservierungen, Online-Banking oder kostenpflichtige Downloads (Musik, Bücher).

    Eine Website kann auch als hochleistungsfähiges Instrument für die vier klassischen marktpolitischen Felder (4P-Marketing-Mix „Product, Promotion, Price und Place“) betrachtet werden:

    Produkt- und Leistungspolitik

    Präsentation und Angebot von Produkten und Dienstleistungen

    Preispolitik

    Platzierung von Angeboten mit Preisen, unmittelbare Möglichkeit der Preisneugestaltung („online“), Veröffentlichung und Vereinbarung von Zahlungsbedingungen (Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB))

    Kommunikationspolitik

    Unternehmenskommunikation (insbesondere zu extern) und Erscheinungsbild des Unternehmens,Werbung, Verkaufsförderung in Form von Sonderangeboten, "Sponsoring", Messen, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Kundenbindung

    Distributionspolitik (Vertrieb und Versand)

    Häufig werden mehrere Optionen für den Versand angeboten oder es gibt Informationen über die  räumlich nächstgelegene Direkt-Vertriebsstelle (Niederlassung, Agentur oder ähnliches).

    Bedeutung der Website als Kommunikations-Medium

    Websites eröffnen eine außerordentlich große Freiheit in der Kommunikationsgestaltung, zu der es keine vergleichbaren Alternativ-Medien gibt. Mit einer Website ist einerseits die einseitige Nachricht oder Botschaft möglich, vom Sender zum Empfänger, wie zum Beispiel auch bei Funk, Fernsehen und in der Presse. Andererseits existiert die Möglichkeit zum Austausch, wie im Telefonat, im persönlichen Gespräch oder bei einem Briefwechsel. Die Austauschmöglichkeiten einer Website, z.B. in Form eines „Chat“ oder eines Diskussionsforums, existierten es vor dem Internet-Zeitalter nicht. Es ist für den Sender und Empfänger möglich, anonym vor einer nahezu unbegrenzten Zuschauermenge zu kommunizieren. Dies kann im Chat online erfolgen oder im Diskussionsforum als gemeinschaftliche längere Diskussion ohne zeitliche Gebundenheit hinsichtlich der Antwort. Dadurch ist eine hohe Kommunikationsqualität möglich, denn der Antwortende hat den Freiraum, die erhaltene Nachricht sowie seine eigene Antwort, die er geben will, eingehend zu prüfen, zu hinterfragen und zu reflektieren.

    Es ist auf vielen Websites üblich, sich vor der Teilnahme an den Foren zu registrieren. Manchmal wird dann auch eine persönliche E-Mail-Adresse vergeben, an die Forums-Teilnehmer persönliche Nachrichten senden können. Firmen können sich diese Kommunikationstechnik zu Nutze machen, indem Sie auf gestellte Kundenfragen eingehen oder Diskussionsforen zu ihren Produkten betreiben oder unterstützen. Dadurch erfahren sie viel offene Kritik über Produkte und Dienstleistungen.Manche Firmen betreiben interne Websites nur für Firmenmitglieder, das so genannte Intranet. Dort besteht die Möglichkeit, den Firmenmitarbeitern eigene Diskussionsforen zu eröffnen.

    Chatforen2

     Beispiel eines Chatforum

    Nutzen für Unternehmen

    Finanzielle Einsparungen

    Zunächst einmal lassen sich viele Einsparpotenziale mit dem Betrieb einer Website erschließen: 

    • Einsparung von Verwaltungsaufwänden (zum Beispiel mit „Online-Banking“ oder „Online-Kundenbetreuung“ im Versicherungswesen)
    • Einsparung von Printmedien (Kataloge, Prospekte, Formulare) und Zustellungskosten
    • Personallose Auftragsabwicklung online (Bestellungen, Buchungen, Reservierungen) und automatisierte Fakturierung
    • Einsparung von Geschäftsräumen und Ladenlokalen und den damit verbundenen Kosten (Miete, Instandhaltung, Kapitalbindung, etc.)

     Analyse von Märkten und Kunden

    Durch die datentechnische Auswertung von Webseiten können auf extrem einfache Weise Kundeninteressen analysiert werden. Es gibt Anbieter spezialisiert Analyse-Software zur Datenerhebung und Auswertung zum Surfverhalten der Kunden. Hier kann beispielsweise festgestellt werden, wer sich wie lange wo aufhält und welchen Produkten oder Themen sein Interesse gilt. Auch die Wiederkehr einzelner Surfer kann registriert werden. Man bezeichnet diese Datenerhebung als Website-Tracking. Das Ziel liegt in der systematischen Auswertung und auf das ermittelte Kundeninteresse mit gezielten Angeboten zu reagieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Erfassung von Kundendaten.

    Sonstige Nutzen und Vorteile

    Mit keinem anderen Medium kann ein so großer Personenkreis (gesamter Kreis der Web-User weltweit) ohne zeitliche Beschränkung (24 Stunden an 365 Tagen) unverzüglich erreicht werden wie mit einer Website.Des Weiteren ist die Akzeptanz des Internets und von Webseiten außerordentlich hoch, so dass immer weniger Einschränkungen hinsichtlich der erreichbaren Kundenkreise vorhanden sind. In der Bundesrepublik Deutschland waren im Jahr 2007 40,6 Millionen Internetnutzer. Das entspricht einem Anteil von 62,7 % an der volljährigen Bevölkerung.

    Gestaltung und Struktur

    Ähnlich wie ein Werbeprospekt ist eine Website für ein Unternehmen eine „Visitenkarte“, mit deren äußerem Erscheinungsbild bereits vor dem ersten direkten Kontakt Kundenvertrauen geschaffen werden kann. Aus diesem Grund haben viele Unternehmen wie zum Beispiel die DaimlerChrysler AG, das ZDF oder die Deutsche Bahn, ihr eigenes Corporate Design das auch bei der zur Gestaltung der Website zur Geltung kommt.

    Es gibt aktuell keine offiziellen oder gar verbindlichen Richtlinien zum strukturellen Aufbau von Internetseiten. Beim Betrachten von Websites unterschiedlichster Betreiber wird jedoch auffällig, dass viele Rubriken standardmäßig vorkommen. Häufig auftretende Schaltflächen sind zum Beispiel „Home“, „Kontakt“, „Impressum“, „News“, „Produkte“, „Wir über uns“ oder  „FAQ“ (Frequently Asked Questions). Sie sind in der Regel in einer Navigationsleiste horizontal oder vertikal angeordnet. Zum Aufbau von Websites hat sich in den letzten 15 Jahren eine ganze Branche etabliert. Die Grundlagen zum Aufbau und Gestaltung von Webseiten in strategischer und didaktischer Hinsicht wird neuerdings auch an Hochschulen gelehrt.

    Verbreitung in der Wirtschaft und kommerzielle Bedeutung

    Es gibt ca. 12 Millionen Webseiten mit der Domain „.de“ (Stand April 2008, Quelle Wikipedia). Im Jahr 2004 waren es ca. 8 Millionen. Nach Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat aus dem haben in Deutschland im Jahr 2007 73 Prozent aller Unternehmen eine eigene Website betrieben.

    Schon im Jahr 2004 stellte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in seiner Studie über kommerzielle Webseiten fest, dass mehr als 50 Prozent der deutschen Unternehmen mit dem Betrieb kommerzieller Webseiten Gewinne erzielen.

    Quellen

    Müller, J. (2007): Betriebswirtschaftslehre der Unternehmung, 23. Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel

    Heindl, E. (2007): Online Marketing, Skript zur Vorlesung WS 2007/2008, Furtwangen

    Trepte, S. (2007): Internetnutzung in Deutschland, Media Perspektiven, Heft 8/2007, S. 362

    http://www.wikipedia.de

    http://www.ci-portal.de

    http://www.opentracker.net/de/demo/demo1.jsp

    http://www.bvdw.org

  • WebspaceEin Webspace (zu deutsch Webspeicherplatz) wird auch Webhosting oder Nethosting genannt und bietet Speicherplatz auf einen externen Computer, der sich in diesem Fall Server nennt. Dieser steht bei einem externen Anbieter (Provider = Webserver) und ist ständig mit dem Internet verbunden.Man hat einen Server nie allein für die eigene Adresse – dort sind meist noch sehr viele andere Internet-Präsenzen mit den dazugehörigen Dateien hinterlegt. Auf diesem Speicherplatz kann man Bilder, Musik und andere Dateien speichern – man muss sie hochladen (uploaden). Diese Dateien sind dann für alle Personen sichtbar – sie müssen nur die zugeteilte (im Einzelfall auch selbst gewählte) Internet-Adresse kennen.Ein Programm, um die selbst gewählten Dateien auf den Server zu übertragen, nennt sich FTP-Client (File Transfer Protocol).  Im Internet sichtbar sind wirklich nur hochgeladene Dateien (z.B. Bilder), die auf dem Server gespeichert wurden. Sind sie nur in dem zur Erstellung einer Homepage genutzten Programm, so sind sie nicht online zu sehen.Allen hochgeladenen Dateien wird eine so genannte URL-Adresse (Uniform Resource Locator) zugewiesen, die sie eindeutig im Internet auffindbar macht. Diese besteht immer aus dem Beginn http://, dem Pfad des Servers und dem Namen der Datei. So kann man mit dieser Adresse direkt auf deine hochgeladenen Dateien zugreifen.Man selbst ist nur im eigenen Bereich des Servers berechtigt, Dateien up- oder zu downloaden bzw. die bestehenden zu verändern.  Man kann einen Webspace in verschiedenen Größen mieten und sie je nach Größe mit Bildern und Ähnlichem füllen. Es gibt dabei verschiedene Anbieter und auch kostenlosen Webspace, den man nutzen kann. Beispiele für kostenlosen Webspace sind Freenet oder Arcor. Speicherplatz, den man für wenig Geld mieten kann, gibt es bei Anbietern wie 1&1 oder GreatNet – diese bieten dann mehr Platz als kostenlose Webspaces.Kostenlose Webspaces sind dann aber meist auf ein kleines Speichervolumen und eine Verkehrshöchstgrenze (traffic volume), das bedeutet begrenzten Datenverkehr, eingeschränkt.Kostenlose Webspaces werden meist über Werbe-Banner und Pop-Ups finanziert. Der gemietete Webspace hat immer eine Adresse, die man sich teilweise sogar selbst aussuchen kann – dann kann sie so aussehen: www.dein-name.de. Dies entspricht dann den Domain-Namen. Neben Bildern und Musik kann man auf einem Webspace auch ein Forum, einen Shop oder ähnliches einrichten, was dann je nach Leistungsumfang mehrere Megabyte in Anspruch nimmt. Sollte man für die ausgesuchten Dateien für die eigene Präsenz im Internet mehr Speicherplatz benötigen, weil diese größer als erwartet sind, kann man auch Webspace dazubuchen. Dieser wird dann aber je nach Größe in der monatlichen Gebühr dementsprechend teurer. Mit bestimmten Webserver-Programmen kann auch der eigene Computer zu einem Webserver mit Speicherplatz gemacht werden.Zur Programmierung von interaktiven Seiten kann man die Skriptsprache PHP (Professional Homepage Hypertext Preprocessor) benutzen. Präsenzen, die mit dieser Sprache programmiert wurden, enden dann mit dem Kürzel „.php“.Im Umfang der üblichen Tools zur Programmierung einer Homepage sind meist auch Statistik- Tools enthalten, mit denen man am Ende erkennen und zählen kann, wie viele Besucher bzw. Klicks die eigene Präsenz in einem bestimmten Zeitraum hatte. Dazu werden dann, z.B. monatlich, Statistiken erzeugt.  Quellen: 

    http://www.gloeckner-nbg.de

    http://www.aconcagua2000.de

    http://www.adelphie.de

    http://webtraum.ch

    http://www.tiscali.de 
  • Webspace

    Was ist Webspace

    Unter dem Begriff Webspace (engl. Web = Web, Internet / Space = Raum, Platz), der heute synonym zu der Bezeichnung Webhosting (engl. hosting = bewirten) genutzt wird, versteht man einen virtuellen Speicherplatz im Internet. Dieser virtuelle Speicherplatz ist der Speicher eines externen Computers (genannt Server). Der Server befindet sich an einem beliebigen Ort und hat dauerhaften Zugang zum Internet. Dieses wird vom Anbieter (genannt Provider) gewährleistet. Es gibt unzählige Speicherplätze, die jeweils durch eine bestimmte Adresse (genannt Domain, Bsp.: http://www.Ihrehomepage.de) gekennzeichnet sind und gefunden werden können. Jeder Computer mit freier Festplattenkapazität kann heute als Server eingesetzt werden und Webspace anbieten. Voraussetzung hierfür ist eine schnelle Verbindung ins Internet. Da aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse auch große Speicherplatzmengen (MB = Mega Byte oder            GB = Giga Byte = 1000 MB) benötigt werden, findet man im Internet Webspace-Angebote von 2 MB über 50 MB bis hin zu 5000 MB.


    Wozu braucht man Webspace

    Webspace ist ein Speicherplatz im Internet, der für jeden Internetuser permanent zur Verfügung steht. Unabhängig vom Standort des Servers kann von allen internetfähigen Computern auf Webspace zugegriffen werden. An diesen virtuellen Speicherplatz können verschiedene Daten mittels FTP-Upload-Programmen vom eigenen Computer gesendet (uploaden) und abgespeichert werden. Die Daten werden durch ein Gerüst (Website, Homepage) aufbereitet und auf dem Webspace hinterlegt. Dort sind sie jederzeit zugänglich. Die dauerhafte Zugriffsmöglichkeit auf die gespeicherten Daten ist vorteilhaft, da Internetsurfer die Internetpräsenzen unregelmäßig besuchen.

    Unternehmen erstellen eigene Websites, auf denen sie Informationen über sich und ihre Produkte veröffentlichen. Auf diese Weise kann man neue Kunden gewinnen und für sich werben. Häufig werden Userforen oder Kunden-Communities in den Websites verankert und auf dem Webspace abgespeichert.

    Privatpersonen nutzen Webspace, um dort ihre eigene Websites mit persönlichen Daten, Bildern oder Weblogs abzuspeichern und zu veröffentlichen.


    Praktischer Nutzen vom Webspace an einem Beispiel

    Der Nutzen des Webspaces lässt sich am Beispiel eines Auktionshauses demonstrieren. Beim Verkauf von Artikeln bietet das Auktionshaus die Möglichkeit an, ein Bild kostenlos hoch zu laden. Für jedes weitere muss man zusätzlich zahlen. Verfügt man anderweitig über freien Webspace, kann man seine Bilder dort abspeichern und über die Artikelbeschreibung im Auktionshaus verlinken. So spart man Kosten und kann eine umfangreiche Produktbeschreibung anbieten.

     


    Webspace-Anbieter

    Webspace wird von zahlreichen Anbietern bereitgestellt, wie 1&1, myspace, strato aber auch freenet oder T-Online. Einige Anbieter werben mit kostenlosem Webspace, platzieren aber Werbebanner auf den dort abgespeicherten Websites. Kostenloser Webspace wird nur in geringen Mengen (ca. 10 MB) angeboten. Zu beachten ist allerdings, dass der dazugehörige Datentransfer (genannt Traffic), beispielsweise nur 2 GB betragen darf. Der Zusammenhang zwischen Webspace und Datentransfer wird an folgendem Beispiel deutlich:

    Stellt ein Webmaster Musikdateien auf seiner Website zur Verfügen, (z. B. neue MP3-Files mit 4 MB pro Datei) muss er beachten, dass diese Datei maximal 500 mal herunter geladen werden darf, um die Trafficbeschränkung von 2 GB (500 * 4 MB = 2000 MB = 2 GB) einzuhalten. Bei Überschreitung fallen zusätzliche Kosten an.


    Dimensionen des Wespaces

    Die benötigte Menge Webspace ergibt sich aus der Menge der Daten, die zu einer Homepage gehören und im Internet abgespeichert werden sollen. Gängige Einteilungen sind in nachfolgender Tabelle abgebildet.

    Webspace-Tabelle


    Einsteiger mit niedrigem Bedarf bilden die Gruppe von Privatpersonen, die eine Homepage mit ca. 5 – 10 Seiten erstellen, auf der sie persönliche Informationen preisgeben und mit wenigen Fotos ergänzen.

    Businessuser mit hohem Bedarf sind vor allem Unternehmen, die Produkt- und Unternehmensinformationen, Videos und Bestellsoftware im Internet abspeichern wollen, um sich zu vermarkten und Kunden zu gewinnen.

     


    Quellen
    http://www.at-mix.de/kategorieliste-Internet-Fachbegriffe.htm,

    zugegriffen am 24.06.2007; 20:07 Uhr

    http://www.gloeckner-nbg.de/webspace.htm,

    zugegriffen am 25.06.2007; 16:01 Uhr

    http://www.ciao.de/ratings.php/RatingId/231203,

    zugegriffen am 25.06.2007; 16:53 Uhr

    http://www.webspace24.de,

    zugegriffen am 26.06.2007; 21:17 Uhr

    http://www.freenet.de/dienste/homepage/index.html,

    zugegriffen am 26.06.2007; 21:39 Uhr

     

  • Webverzeichnis (de.) " web directory (eng.)

    Als Webverzeichnisse werden Sammlungen von Webseitenadressen im World Wide Web bezeichnet, in denen es Usern möglich ist in einem bestimmten Themen- oder Sachgebiet für ihn relevante Websites angezeigt zu bekommen. Webverzeichnisse sind grundsätzlich wie Suchbäume aufgebaut, man kann sich also von einer allgemeinen Kategorie „top-down“ in die verfeinerten Unterthemen klicken. Im Unterschied zu Suchmaschinen werden Webverzeichnisse redaktionell gepflegt, das heißt jede gelistete Seite wird von einem Menschen gesichtet und auf Relevanz geprüft. Daraus ergeben sich auch der Hauptvorteil und der Hauptnachteil von Webverzeichnissen: Suchergebnisse zeichnen sich durch extrem hohe Qualität aus, jedoch sind Datenkapazitäten und –Volumina viel beschränkter als die der gängigen Suchmaschinen.

    Webverzeichnis-Redaktionen haben die Aufgabe dem User zu ermöglichen möglichst relevante  Informationsquellen aus dem World Wide Web in übersichtlicher Art und Weise aufzulisten. Dazu werden Informationen aus Websites, Newsgroups, einzelnen Dokumenten und Datenbankeinträgen gesammelt, gesichtet und katalogisiert. Die Redakteure ermitteln signifikante Schlagwörter und ordnen dann die Websites den passenden Katalog-Kategorien zu. Anschließend werden diese Informationen in übersichtlicher Form aufbereitet und möglichst benutzerfreundlich dargestellt. Hierzu gehören Features wie zum Beispiel: 

    -          Kurzbeschreibungen der Kategorien und Inhalte

    -          Links zu verwandten Themengebieten

    -          Links zu gesuchten Themengebieten in anderen Sprachen

    -          Themeneingrenzende Suchfunktion

    Ein entstehender Effekt ist, dass eine thematische Beziehung zwischen den unterschiedlichen Websites innerhalb einer Kategorie hergestellt wird – völlig unabhängig davon, ob die enthaltenen Schlagworte die gleichen sind.

    Will man seine Webseite in ein Webverzeichnis aufgenommen wissen, muss man die komplette Seite bei dem entsprechenden Webverzeichnis in der entsprechenden Kategorie bzw. in den entsprechenden Kategorien eintragen oder gegen Bezahlung eintragen lassen. Danach erfolgen dann die redaktionelle Prüfung und die Entscheidung über eine Listung im Webverzeichnis. Es gibt verschiedene Arten von Auflistungen, die oft vom Preis abhängen den man bereit ist zu zahlen:

    - Freie Auflistung – keine Aufnahmegebühr fällig

    -  Wechselseitiger Link – ein Link zurück zum Webverzeichnis ist Pflicht  für die Seite die gelistet werden will

    - Gebührenpflichtige Auflistung – Auflistung gegen eine Einmalzahlung oder regelmäßige Gebühren    

    -  „No follow“ – Ein „No-follow“-Attribut wird mit dem Link zur Seite verknüpft.  Suchmaschinen können dem Link nicht folgen

    -  Premium Auflistung – Der Link bekommt im Webverzeichnis eine herausragende Position, z.B. auf der Einstiegsseite oder auf der Startseite einer oder mehrerer Kategorien

    -  Auflistung nach Gebot – Reihenfolge der aufgelisteten Webseiten je nach  abgegebenem Gebot 

    Um den User nicht durch Anzeigen wie „keine Treffer für Ihre Suche“ zu vergraulen, bedienen sich viele Webverzeichnisse mittlerweile der Hilfe von Suchmaschinen. Zusätzlich zu den redaktionell geprüften Adressen erhält der User dann noch die Suchmaschinenergebnisse über relevante Seiten. Diese vertikale Suche wird nicht im gesamten World Wide Web durchgeführt, sondern ist nach der Erstellung eines themenspezifischen Index auf dieses ausgewählte Themengebiet begrenzt. Neben diesem Ansatz zur Entlastung der redaktionellen Mitarbeiter eines Webverzeichnisses, werden noch weitere userbezogene und automatische Mechanismen genutzt:

    -  Bewertungssysteme durch den User („Voting“)

    -  Automatisierte Bewertungssysteme („Ranking“)

    -  Robots / Spider / Crawler (Programme die sich kontinuierlich durch das Internet bewegen um Webseiten zu überprüfen und gegebenenfalls tote Links zu entfernen

    -  Auswertung von benutzertypischem Klickverhalten

    Webverzeichnisse lassen sich also als „Gelbe Seiten“ des World Wide Web bezeichnen. Während Suchmaschinen nur bis zu 30% relevanter Inhalte finden, finden Webverzeichnisse meist an die 100%. Dies ist nur durch einen enormen redaktionellen Aufwand möglich, was wiederum eindrucksvoll zeigt, dass die Qualität eines Webverzeichnisses stark von seiner Redaktion, also den Menschen, abhängt.

    Eine kleine Auswahl der wichtigsten deutschen Webverzeichnisse:

    http://www.allesklar.de Größtes deutsches Webverzeichnis, mit sehr stark regionaler Ausrichtung. Die Einträge sind kostenpflichtig.
    http://www.ameta.deBietet umfangreiche Kategorieangebote
    http://bellnet.deÄltester Webkatalog für deutschsprachige Websites
    http://www.dino-online.deBeschränkt sich auf deutschsprachige Websites
    http://dmoz.org/World/DeutschGehört zu dem größten Webverzeichnis der Welt: OPD - Open Directory Project
    http://www.hit-net.deWebverzeichnis mit sehr großer Datenbank
    http://www.lycos.deMit den Suchmaschinen „Fast“ und „Alltheweb“ „vertikal“ verknüpft
    http://www.web.deGroßes deutsches Webverzeichnis. Hohe Platzierungen sind hier käuflich.
    http://www.sharelook.deVerzeichnis mit internationaler Ausrichtung. Einträge z.T. kostenpflichtig

      

    Quellenangabe:

    http://www.at-web.de/allesklar/allesklar.htm, zugegriffen am 18.12.07.

    http://www.seo-konkret.de/suchmaschinen-glossar/vertikale-suchmaschinen/, zugegriffen am 18.12.07.

    http://www.trafficmaxx.de/definition/Webverzeichnis, zugegriffen am 18.12.07.

    http://www.news.com/2100-1023-234893.html, zugegriffen am 18.12.07.

    http://www.ranking-konzept.de/Webverzeichnisse.html, zugegriffen am 18.12.07.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Webverzeichnis, zugegriffen am 18.12.07.

  • Webverzeichnisse

    Ein Webverzeichnis, oder auch Webkatalog genannt, ist ein redaktionell gepflegtes Suchprogramm. Dadurch, dass jede Seite von einem Menschen geprüft und begutachtet wird, sind die Ergebnisse in Webverzeichnisse wesentlich qualitativer als in Suchmaschinen. Spamming wird weitestgehend ausgeschlossen.

    Charakteristisch für Webverzeichnisse ist, dass die Suchergebnisse nach Themengebieten sortiert werden. Neben der Stichwortsuche ist es dem User möglich zu stöbern und sich durch die verschiedenen Kategorien zu klicken.

    Um in einem Webverzeichnis aufgenommen zu werden, muss man sich in der gewünschten Kategorie per Hand eintragen. In einigen Webverzeichnissen ist es möglich, sich in mehreren Kategorien anzumelden. Anders als in Suchmaschinen kann man aber nur die ganze Website anmelden, und nicht einzelne Seiten. Deswegen ist es wichtig darauf zu achten, dass das Thema mit der ganzen Website übereinstimmt. Nach der Eintragung wartet man ab, ob man ins Webverzeichnis aufgenommen wird. Die Aufnahmezeiten sind sehr unterschiedlich.

    Nach welchen Kriterien das Ranking funktioniert, ist ähnlich wie bei den Suchmaschinen, ein Betriebsgeheimnis. Man weiß aber, dass Titel, Kurzbeschreibung und Schlagwörter, sowie die gewählte Kategorie sehr wichtig sind. Weiterhin kennt man die K.O.-Kriterien der Webverzeichnisse. Dazu gehören neben gewaltverherrlichenden oder pornografischen Inhalten auch Weiterleitungsseiten, Verletzungen der Rechte Anderer und rein private Seiten.

    In manchen Webverzeichnissen ist es möglich sich den Rankingplatz zu kaufen. Dies ist allerdings nicht benutzerfreundlich, da die Objektivität der Bewertung eingeschränkt wird.

    Für den Websitebetreiber ist es unbedingt zu empfehlen sich in Webverzeichnisse einzutragen. Suchmaschinen achten unter anderem auf die Anzahl der Off-Page Verlinkungen und deren Gewichtung. Die Verlinkung von Webverzeichnissen wird allgemein sehr hoch gewertet, da Personen die Seiten geprüft haben. Deswegen tragen Webverzeichnisse zur Suchmaschinenoptimierung bei.

    Um zu verhindern, dass Websites aufgeführt werden, die nicht mehr existieren, oder der Inhalt der Homepage geändert wird, wird regelmäßig mit Spidern die Relevanz der Homepage geprüft.

    Ein Nachteil von Webverzeichnissen ist, dass sehr viel weniger Ergebnisse angezeigt werden als in Suchmaschinen. Die Auswahl der aufgenommenen Kategorien richtet sich an der statistischen Verteilung der nachgefragten Suchwörter: „Die häufigsten zehn Suchwörter machen bereits 15% der gesamten Sucheingaben aus, die häufigsten 60 bereits 25%. Nur 700 Wörter decken 50% aller Abfragen ab.“ (Suchfibel)

    Um zu vermeiden, dass der User durch ein unfreundliches „0 Treffer für Ihre Anfrage“ zum wegklicken verleitet wird, sind viele Webverzeichnisse inzwischen mit Suchmaschinen verknüpft. Der User erhält neben den redaktionell geprüften Adressen auch eine Auflistung relevanter Seiten aus dem Internet. Diese werden als solche gekennzeichnet.

    Eine Auswahl wichtiger deutscher Webverzeichnisse sind die folgenden:

    http://www.allesklar.de

    Das größte Deutsche Webverzeichnis, mit sehr stark regionaler Ausrichtung

    http://www.ameta.de

    Umfangreiche Kategorieangebote

    http://bellnet.de

    beschränkt sich auf deutschsprachige Websites

    http://www.dino-online.de

    beschränkt sich auf deutschsprachige Websites

    http://dmoz.org/World/Deutsch

    Gehört zu dem größten Webverzeichnis der Welt: OPD - Open Directory Project

    http://www.hit-net.de

    sehr große Datenbank

    http://www.lycos.de

    mit den Suchmaschinen „Fast“ und „Alltheweb“ verknüpft

    http://www.web.de

    eins der größten deutschen Webverzeichnisse

    http://www.sharelook.de

    ermöglicht zwischen Nationaler und Internationaler Suche zu wechseln

    Quellen:

    http://www.ranking-konzept.de/Webverzeichnisse.html, zugegriffen am 24.06.07.

    http://www.at-web.de/allesklar/allesklar.htm, zugegriffen am 24.06.07.

    http://www.at-web.de/grundlagen/yahoo-k-suchmaschine.htm, zugegriffen am 24.06.07.

    http://www.suchfibel.de/aktuell/suchroboter_und _verzeichnisse.htm, zugegriffen am 24.06.07.

  • Werbebanner

    Werbebanner

    Werbebanner stellen eine besondere Form der Internetwerbung dar. Die Werbung wird dabei als Grafik- oder Flashdatei in die Webseite eingebunden. Banner verweisen dann als Hyperlink auf die Website des Werbenden. Manchmal kann die Bannerwerbung im Rahmen eines Partnerprogramms - Affiliate - erfolgen. Diese Partnerprogramme werden von Affiliate-Netzwerken angeboten. Insbesondere private Homepages nehmen häufig an Bannertausch-Netzwerken teil, um sich gegenseitig Besucher weiterzuleiten. Buchen Firmen Banner, so nehmen sie hierfür oft die Dienste eines Vermarkters (z.B. Werbeagentur) in Anspruch, der im Auftrag der Seitenbetreiber die Werbeplätze auf dessen Seite verkauft. Wenn der Besucher das Banner anklickt, wird er automatisch auf die Internetseite des werbenden Unternehmens geführt. Die Betreiber der Internetseite verdienen daran, wie oft das Banner des werbenden Unternehmens bei Besuchern eingeblendet wurde oder wie oft Besucher auf das geschaltete Banner geklickt haben (,,Page views'' bzw. Click-throughs'').

    Quelle: Eigene Darstellung


    Die Attraktivität eines Banners wird durch die Click-Through-Rate gemessen. Die Conversion-Rate gibt an, wie viel Prozent der Klicks auf einen Banner zu einem messbaren Abschluss geführt haben (z.B. Bestellung eines Produktes oder das Abonnieren eines Newsletters). Sie kann auch dazu dienen, Berechnungen über die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Bannerwerbung zu erstellen.

    Neue Formen der Werbung stellen zum Beispiel die Pixel-Banner dar. Diese neuartige Banner-Variante zeichnet sich dadurch aus, dass die Werbefläche nicht für einen einzelnen Werbeträger, sondern für theoretisch beliebig viele zur Verfügung steht, solange genügend Platz vorhanden ist. In der Regel werden dabei die Werbeflächen in Blockgrößen zu Festpreisen verkauft. Auf diesen "Blocks" können dann kleine Bildchen eingeblendet werden, die mit einem beschreibenden Text und einem Link versehen sind. Besucher von Pixel-Banner-Seiten unterscheiden sich in der Regel vom sonst üblichen "zufälligen" Besucherstrom. In diesem Fall werden die Webseiten aus unterschiedlicher Motivation, wie z.B. reines Interesse, Neugierde oder Langeweile, angeklickt und nicht forciert aufgezwungen. Durch die Freiwilligkeit des Anschauens vergrößert sich automatisch auch der Besucherstrom, der über dieses Werbemedium auf die beworbenen Webseiten fließt.

    Eine weitere Form der Internetwerbung stellen Statische Banner dar. Als die ersten Werbebanner entwickelt wurden, konnten aufgrund der damaligen Browser-Technologie nur fixe, nicht animierte Grafiken angezeigt werden. In Folge dessen entstanden grafisch einfache Banner, welche die Aufmerksamkeit der User lediglich durch ein Bild auf sich ziehen mussten und somit als "statisch" bezeichnet werden.

    Animierte Banner stellen die heutzutage am häufigsten verwendete Werbeform dar. Hierbei kann durch die gezielte Animation eine Bewegung vermittelt und viel mehr Text untergebracht werden. Der Banner wird damit zum "Hinschauer" und bietet kreatives Potential für Werbeagenturen. Die Interaktivität jedoch, wird auch bei dieser Bannerform nicht erweitert, da die einzig mögliche Aktion immer noch auf das Anklicken des verlinkten Banners beschränkt wird. HTML-Banner bestehen im Gegensatz zu statischen und animierten Bannern nicht bloß aus einer einzelnen Grafik, sondern vielmehr aus einer Reihe von HTML-Elementen, die innerhalb des Sourcecodes der Website des Werbeträgers eingefügt werden. Entsprechender Weise können somit gewisse (scheinbar) interaktive Elemente, die auf HTML basieren, wie zum Beispiel Pull-Down Menüs und Auswahlboxen, verwendet werden. Selbstverständlich können dabei aber auch Grafiken integriert werden. Dem User werden dadurch neue Möglichkeiten eröffnet. Sie können zum Beispiel ein bestimmtes Produkt innerhalb des Banners auswählen und dann durch einen einfachen Klick zu den jeweiligen Informationsseiten gelangen. Werbebanner sind in der Regel animiert, um mehr Aufmerksamkeit der Internetsurfer zu erregen. Diese Bewegung und das Blinken werden jedoch oft als störend empfunden. Manche Benutzer haben sich sogar daran gewöhnt, Banner nicht mehr wahrzunehmen, dementsprechend geringer ist heutzutage die Chance, dass ein Besucher ein Banner tatsächlich anklickt. Dadurch haben die Werbebanner als Werbeplattform heutzutage deutlich an Attraktivität verloren.

    ---------------------------------------------

    Quellen:

    http://www.order-rate.de

    http://www.internettg.org/newsletter/dec98/banner_blindness.html

  • Werbeträger

    Werbeträger sind Medien, die Werbemittel oder andere Werbeinhalte, zum Beispiel Firmenlogos, zum Werbeadressaten transportieren. Da durch sie die in den Werbemitteln enthaltene Werbebotschaft auf die Empfänger "gestreut" werden soll, werden Werbeträger auch als Streumedien bezeichnet.

    Werbeträger können Printmedien (Zeitung, Zeitschrift, Buch, Schutzumschlag eines Buches etc.), Massenmedien (Hörfunk, Fernsehen, Internet, Ambient Media wie Gratis-Postkarten und Pizzboxx = Werbung auf dem Pizzakarton etc.), sowie öffentliche Medien (Litfaßsäule, Plakatwand, Stadion-Bande, Verkehrsmittel, Riesenposter etc.) sein. Ebenso dienen Werbegeschenke oder Werbeartikel als Werbeträger (Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Bierdeckel etc.).

    Die Auswahl des richtigen Werbeträgers ist in der Praxis wesentlich vom Werbemittel, dem Inhalt der Werbung, von der zu umwerbenden Zielgruppe und von der gewünschten Reichweite der Botschaft abhängig.

    Grafik

    Der am häufigsten wahrgenommene Werbeträger im Internet ist der Werbebanner. Im Jahr 2000 beliefen sich die Einnahmen aus der Bannerwerbung in Deutschland auf ca. 300 Mio. DM. Es besteht jedoch eine mangelnde Akzeptanz der Bannerwerbung durch die Internetnutzer. Die durchschnittliche Klickrate (Prozentsatz der Personen, die auf einen Banner klicken) beträgt in Deutschland zur Zeit 0,5 % und in den USA 0,3 %.

    Statische Banner oder Buttons wurden am Anfang der Internetwerbung eingesetzt, sie bestehen aus einem Text und einem unbewegten Bild. Animierte Banner erzeugen durch einen grafisch bewegten Ablauf eine höhere Aufmerksamkeit. Bei interaktiven Bannern können die Nutzer zielgerichtet Informationen auswählen (z.B. in einer Auswahlliste). Multimediale Elemente sind in so genannten Rich Media Bannern integriert (z.B. Video- oder Audiosequenzen). Nanosite Banner sind Mini-Websites in Bannerformat. Hierbei wird eine voll funktionsfähige Website auf der Bannerfläche so abgebildet, dass der Nutzer die aktuelle Website nicht verlassen muss.

    Weitere Werbeträger im Internet sind Interstitials. Diese Werbe-Websites sind ähnlich der Fernsehwerbung und tauchen als Unterbrecher auf. Sie genießen dadurch besondere Aufmerksamkeitswerte. Das Auftauchen der Interstitials kann zunächst nicht verhindert werden. Ähnlich funktionieren Pop-Ups, allerdings erscheint hier die Werbung in einem neu geöffneten Browserfenster.

    Ebenso können Emails und Newsletter als Werbeträger genutzt werden, wobei diese eher dem Instrumentarium des Direktmarketing und nicht der Werbung zugeordnet werden müssen. Der Versand, der der Zustimmung des Empfängers bedarf, führt bei zielgruppenspezifischen Informationen zu relativ hohen Antwortraten. Die Versendung von unspezifischen Emails oder Newslettern wird als "Spamming" bezeichnet und ist in Deutschland rechtlich nicht zulässig.

     

    Prof. Dr. Andrea Rumler (2002): Das Internet als Werbeträger. http://www.teialehrbuch.de/MMU/15317-Das-Internet-als-Werbetraeger.html (18.03.2007).

    DP (2007): Kleinere Websites sind die besseren Werbeträger.

    http://www.internetworld.de/news-single.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=605&cHash=c8831382dd (18.03.2007)

     

  • Widgets

    Widgets (engl.) " Dingsda, Kniss (de.)

     

    Definition von Widgets

    Widgets, auch Gadgets oder Applets (Diminutiv von engl. Apllication = Anwendung, Programm) genannt, sind kleine Minianwendungen die auf dem Desktop eines Computers ausgeführt werden. Es gibt sehr viele verschiedene dieser kleinen Helfer-Tools mit unterschiedlichen Funktionen, die beliebtesten sind Uhrzeit, Kalender, Wettervorhersagen, Taschenrechner und Notizblock.

    Es besteht auch die Möglichkeit Widgets in Blogs oder seiner eigenen Webseite mittels HTML Code einzubinden. Es ist auch möglich "Widgets" auf bestimmte Programme zu zu schneiden, welche auch als Plugins bekannt sind, ein bekanntes Plugin ist die Google Tool Bar, der Webbrowser funktioniert hier als Widget-Engine. Ob nun Plugins tatsächlich Widgets sind, ist ein Streitpunkt.

    So wird ein Widget z.B.: am Desktop angezeit.

     Beispiele von Widgets

    Es gibt Widgets die wie oben bereits erwähnt Uhrzeit, Kalender oder Wettervorhersagen auf dem Desktop anzeigen.

    Des weiteren gibt es auch etwas komplexere Widgets, wie zum Beispiel Wörterbücher, oder ein Applet welches Vorwahlnummern für Telefongespräche anzeigt welche gerade am günstigsten sind.

    Viele Widgets haben nützliche Funktionen oder stellen Informationen dar, es gibt allerdings auch Widgets die weniger auf eine nützliche Funktion ausgelegt sind, sondern mehr lustig sind. Beispielsweise gibt es die Anime-Figur "Mika", welche nur über den Desktop tanzt.

    Entstehung von Widgets

    Widgets waren das erste Mal standardmäßig in Apples Betriebssystem Mac OS in der Version X 10.4 seit 2005 in einem sogenannten Dashboard verfügbar. Oftmals wird Apple als Erfinder der Widgets bezeichnet allerdings, war es auch in Windows einige Jahre zuvor schon möglich Widgets auszuführen, diese benötigten zusätzlich einen Widget-Engine.

    Der Begriff Widget wurde seit Veröffentlichung des Programms Konfabulator, welcher heutzutage "Yahoo Widget Engine" genannt wird, bekannter.

    Ab der Version Windows Vista können Widgets in der Windows Sidebar integriert werden. Die Widgets werden dort Gadgets bzw. Minianwendungen genannt.

    Funktionsweise von Widgets

    Widgets werden deshalb "Progrämmchen" bezeichnet weil sie nicht als eigenständige Anwenungsprogramme funktionieren, sondern eine  Umgebung benötigen die dem Widget über eine Programmschnittstelle Grundfunktionen und Ressourcen bereitstellt, man nennt diese Programme Widget-Engines.

    In den neuen Apple Betriebssystemen ist das Dashboard, welches als Widget Engine fungiert standardmäßig integriert.

    Widgets greifen meist auf Online Inhalte zurück, und stellen diese dar.

    Anbieter von Widgets

    Die bekanntesten Anbieter von Widgets und Grunprogrammen (Widget-Engines), als ihre Voraussetzung, werden kostenlos angeboten von z.B.: AveDesk, Yahoo oder Kapsules.

    Bei Yahoo gibt es ca. 2000 Widgets. Ist ein gewünschtes Helferlein nicht vorhanden, bietet jeder Hersteller die Möglichkeit Widgets selbst zu programmieren. Dies ist auch mit geringen Programmierkenntnissen möglich, da alle Hersteller Tutorials hierfür anbieten.

    Es ist zu erkennen das alle Anbieter wert auf zahlreiche Effekte und beispielsweise mit einer halbtransparenten Oberfläche auf schickes Aussehen der Widgets legen.

     

    Online Marketing durch Widgtes

    Durch die einfache Handhabung und der immer mehr steigenden Beliebtheit von Widgets, versucht man nun auch vermehrt Widgets als Marketinginstrument zu erweitern. Die Online-Werbeagentur Doubleclick hat ihr Repertoire bereits um Werbe-Widgets erweitert.

    Nachteile von Widgets

    Es bestehtnicht die Möglichkeit Widgets von unterschiedlichen Herstellern gleichzeitig auszuführen, weswegen es ratsam ist Widgets nur von einem Hersteller einzusetzen.

    Ein weiterer Nachteil von Widgets liegt darin, dass die kleinen Progrämmchen schnell einmal 15 Megabyte Arbeitsspeicher und mehr benötigen. Deshalb ist genau zu prüfen ob nicht vielleicht auch auf Widgets verzichtet werden kann.

    Fazit

    Setzt man reichlich Speicher voraus, können die kleinen Progrämmchen viel Spass und Nutzen bringen. Außerdem kann man sich dadurch den Desktop etwas aufhübschen.

    Quellen

    http://www.dict.cc/?s=widget

     

    Autor: unbekannt (unbekannt): Widgets. in http://de.wikipedia.org/wiki/Widget_(Desktop) (zugegriffen am 20. Januar 2009)

     

    Autor: unbekannt (2006): Widgets: Kleine Helferlein auf dem Desktop - Sinnvolle Tools oder überflüssiger Ballast? in http://www.netzwelt.de/news/73369_3-widgets-kleine-helferlein-auf-dem.html (zugegriffen am 20. Januar 2009)

     

    http://www.viralandbuzzmarketing.de/der-naechste-grosse-hit-im-online-marketing-widgets/

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


     

     

     

  • Wiki-Software

    Wiki-Software 

    Eine Wiki-Software wird benötigt um ein sogenanntes Wiki zu erstellen, also eine Sammlung von Inter- sowie Intranetseiten mit der Besonderheit, dass diese von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch in Echtzeit geändert werden können. Es gibt verschiedene Arten von Wiki-Software.

    Einige sind nicht für die Online-Sammlung von Seiten bestimmt, sondern nur für die lokale Verwendung und Informationsverwaltung im eigenen Browser. Diese Versionen sind oft einfache Versionen, die auf nur einem Programmier-Skript basieren können. Eine Wiki-Software kann aber durchaus auch die komplexen Strukturen eines Content-Management-Systems erreichen. Die wahrscheinlich bekannteste ist wikipedia.com. Hier finden sich laut eigener Schätzung bereits über sechs Millionen Artikel.

    Wiki-Software und Content-Management-Systeme unterscheiden sich allerdings in zwei grundlegenden Eigenschaften. Während Wiki-Software den Schwerpunkt auf den Inhalt der Seite legt, konzentrieren sich Content-Management-Systeme eher auf ein differenziertes Layout der Webseiten. Außerdem unterstützt Wiki-Software, im Gegensatz zu Content-Management-Systemen, keine geregelten Arbeitsabläufe. Sie ist also beispielsweise ungeeignet für die Steuerung einer Datenbank mit logischen Ursache–Wirkung-Regeln.

    Wiki-Software ist grundsätzlich eine OpenSource-Software. Das bedeutet, dass prinzipiell jeder unter Benutzung einer Programmiersprache in der Lage ist, eine eigene Wiki-Software mit gewünschten Funktionen zu konzipieren. Das hat dazu geführt, dass das Angebot an freier Wiki-Software im Internet fast unüberschaubar groß ist. Möchte man ein Wiki einrichten, steht man also vor der Entscheidung, welche Software man auswählt. Zu empfehlen ist hier die Konzentration auf die gewünschten Kernfunktionen um Kompliziertheit und Verwirrung auch auf Seiten der späteren Nutzer zu vermeiden.

    Ein wesentlicher und wichtiger Aspekt der Funktionsweise von Wiki-Software ist die sogenannte Versionsverwaltung. Dies ist eine Programmfunktion die sicherstellen soll, dass der Benutzer zu jeder Zeit zu einer früheren Version, beispielsweise eines Artikels, zurückkehren kann. Entwickelt wurde diese Funktion ursprünglich für die Versionierung im Bereich der Programmierung, um bei einem Fehler in derselben zu einer vorhergehenden, fehlerfreien Version zurück kehren zu können. Im Falle der Wiki-Software sorgt diese Funktion dafür, dass auch bei virtuellem Vandalismus, also bei beabsichtigten Verunglimpfungen oder Löschungen von Artikeln, eine intakte und korrekte Version selbiger jederzeit abrufbar ist.

    Bekannte Wiki-Softwares sind: 

    -          http://wiki.splitbrain.org/wiki:dokuwiki

    -     http://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki

    -          http://moinmo.in/

  • Wikipedia - Die freie Online-Enzyklopädie

    Wikipedia – Die freie Online-Enzyklopädie

    Der Internet-Unternehmer Jimmy Wales hat die freie Enzyklopädie Wikipedia 2001 ins Leben gerufen. Ursprünglich sollte es nur ein Spaßprojekt werden, dem keine große Bedeutung beigemessen wurde. Entgegen aller Erwartungen hat sich Wikipedia jedoch innerhalb kürzester Zeit zu einem weltweit bekannten, mehrsprachigen Projekt entwickelt, das täglich weiter wächst. 285.000 angemeldete Benutzer sowie eine unbekannte Zahl anonymer Mitarbeiter tragen regelmäßig zum Wachstum der Online-Enzyklopädie bei. Die monatlichen Kosten von rund 75.000$, die hauptsächlich für die Wartung der Server anfallen, werden von Unternehmen und Privatpersonen gespendet.

    Wikipedia ist ein Kofferwort, das sich aus Wiki (hawaiianisch = schnell) und Encyclopedia zusammensetzt. Im Sinne von Wikipedia ist ein Wiki „eine Website, bei der jeder Benutzer ohne Anmeldung Beiträge schreiben und bestehende Texte ändern kann“ (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia). Wikipedia lebt somit von der Teilnahme der Benutzer, da es keine fest angestellten Autoren gibt, die Artikel beitragen oder die bestehenden Artikel kontrollieren und korrigieren.

    Alle Inhalte in Wikipedia stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation; das heißt, jeder hat das Recht die Inhalte zu nutzen, zu verändern und zu verbreiten. Das Problem darin besteht allerdings, dass Wikipedia keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Artikel übernehmen kann. Da die Autoren nicht verpflichtet sind, sich der Community vorzustellen, ist die Beurteilung der Sachkompetenz schwierig.

    Es gibt nur sehr wenige Richtlinien für die Autoren und Benutzer der Wikipedia. Die aufgestellten Regeln gelten allerdings als unumstößlich. Die „Witiquette“, die der Nettikette (setzt sich zusammen aus engl. net=Netz und Etiquette) nachempfunden ist, fordert z.B. die Autoren auf, „die Mitautoren zu respektieren und niemanden in Diskussionen zu beleidigen oder persönlich anzugreifen“ (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikiquette). Inhaltlich sollten die Artikel neutral und verifizierbar sein. Gründer Jimmy Wales hat die Richtlinie des neutralen Standpunkts aufgestellt (NPOV = Neutral Point of View). Danach soll ein Artikel so geschrieben sein, dass möglichst viele Autoren ihm zustimmen können. Bestand hat also, was von der Community akzeptiert wird.

    Laut einer Umfrage des bedeutensten Marken-Unternehmens brandchannel.com, haben Online-Marken, deren Inhalt von Usern bestimmt wird, einen wachsenden Einfluss. Wikipedia liegt auf Platz 4 der Rangfolge, hinter Google, Apple und You Tube und vor Starbucks. Beim Vergleich der deutschen Wikipedia mit den digitalen Nachschlagewerken Microsoft Encarta Professional 2005 und Brockhaus multimedial 2005 Premium erzielte Wikipedia laut der Computer-Fachzeitschrift c´t (Ausgabe 21/04) im Inhaltstest die höchste durchschnittliche Gesamtpunktzahl, in der Kategorie Multimedia schnitt die freie Enzyklopädie dagegen schlecht ab. (vgl. www.heise.de/ct/)

    Wikipedia gibt es mittlerweile in 220 Sprachen, doch nicht jeden Artikel gibt es in jeder Sprache. Das heißt, zwischen den einzelnen Sprachcommunities gibt es kaum Austausch und so werden Artikel auch nicht übersetzt, sondern entstehen meist unabhängig voneinander. Um den internationalen Austausch zu fördern, hat man Wikipedia Commons gegründet. Dies sind mehrsprachig angelegte Seiten, bei denen Teilnehmer aus allen Sprachversionen am Aufbau eines zentralen Medienverbundes mitwirken.


    Ähnlich Wikipedia gibt es eine ganze Reihe verwandter Projekte:
    Wiktionary: Wiki-Konzept für Wörterbücher
    Wikibooks: freie Lehrbücher
    Wikiquote: Zitatsammlung
    Wikisource: Sammlung freier Originalquellen
    Wikinews: Aufbau einer freien Nachrichtenquelle
    Wikiversity: Studien- und Forschungsplattform


    Quellen & weiterführende Links:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikiquette
    http://de.wikipedia.org/Wikipedia
    www.heise.de/ct/

  • Wikis

    Wiki Wiki (Hawaiianisch) - sehr schnell (die Verdoppelung von „Wiki“ drückt die Steigerung aus)

     

     

    Wie sind Wikis entstanden?

    Die Idee der Wikis geht zurück auf Tim Berners-Lee, den „Erfinder des Internets“. Als Berners-Lee um 1990 den ersten Browser konzipierte, war das World Wide Web in seiner Vorstellung etwas, das Informationen schnell verfügbar und direkt bearbeitbar machte. Das erste Wiki wurde jedoch nicht von ihm, sondern von Ward Cunningham entwickelt. 1995 entstand das „Wiki Wiki Web“ als ein Wissensmanagement-Tool. Es sollte im Rahmen der Entwurfsmuster-Theorien dazu beitragen, mit Hilfe von Softwareprogrammen allgemeine Standardlösungen für wiederkehrende Probleme zu finden. Da das neue System schnell mit Inhalten gefüllt werden sollte, leitete Cunningham den Namen aus dem hawaiianischen Wort für „schnell“ ab.

     

     

    Was sind Wikis?

    Wikis sind einfach aufgebaute Content Management Systeme (CMS), die geeignet sind, Artikel, Dokumentationen oder Ähnliches zu erstellen und zu pflegen. Sie können sowohl im World Wide Web als auch im Intranet, beispielsweise eines Unternehmens, angelegt werden. User können selbst Beiträge verfassen, editieren oder löschen. Der größte Vorteil von Wikis ist ihre einfache und schnelle Bedienbarkeit, durch die sie auch für Computer-Laien attraktiv sind. Die Hemmschwelle, selbst einen Artikel zu schreiben sinkt und eine größere Gruppe von aktiven Usern kann erreicht werden. Wikis sind ein Tool des Web 2.0, das sich durch Interaktivität und Kommunikation zwischen den Teilnehmern auszeichnet. Daraus resultiert zudem eine gute Findability, denn viele Artikel haben beachtliche Rankings bei Suchmaschinen.

     

    Wikis können zu allen denkbaren Themen erstellt werden. Das bekannteste und größte Wiki weltweit ist die freie Enzyklopädie „Wikipedia“. Im Intranet werden häufig Anleitungen und FAQ-Listen mit Wikis realisiert.

     

    Die einzelnen Seiten und Artikel in einem Wiki sind durch ein Netzwerk von Querverweisen miteinander verbunden. Durch die vielen Links kann sich der User springend durch die einzelnen Inhalte bewegen. Obwohl die meisten Wikis ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis bieten, ist der komfortabelste Einstieg die direkte Suche nach einem Begriff über die Suchfunktion. Alternativ kann zum Beispiel auch bei dem Punkt „Letzte Änderungen“ begonnen werden. Dort gibt es eine Übersicht über die wichtigsten Themen der letzten Zeit und es ist ersichtlich, wie stark und wie häufig das Wiki genutzt wird.

     

     

    Was sind Wikis nicht?

    Wikis werden häufig mit Foren oder Weblogs verwechselt. Obwohl alle drei Formen zu den webbasierten Redaktionssystemen gehören und noch einige andere Gemeinsamkeiten haben, sind Wikis weder das eine noch das andere. In Foren steht die Diskussion über ein Thema oder einen Gegenstand im Vordergrund. Die Teilnehmer antworten nacheinander und aufeinander aufbauend auf die jeweiligen Einträge. Blogs hingegen werden nur von einer Person verfasst. Für die User besteht die Möglichkeit, Blogs zu lesen und eventuell zu diskutieren – der eigentliche Inhalt kann jedoch nicht verändert werden. Zweck und Funktionsweise von Wikis ist es aber, dass Teilnehmer unabhängig voneinander Artikel verfassen, welche dann bei Bedarf von anderen Usern verändert und ergänzt werden können.

     

     

    Wie funktionieren Wikis?

    Es gibt einige Standardfunktionen, die fast alle Wikis gemeinsam haben. Dazu gehören die Bearbeitungsfunktion, sowie die Möglichkeit, ältere Versionen aufzurufen und sich Änderungen anzeigen zu lassen. Außerdem gibt es oft separate Diskussionsseiten zu den einzelnen Beiträgen, auf denen die User sich austauschen können.

     

    Zu jedem Artikel gibt es die Möglichkeit, diesen direkt über einen Link zu bearbeiten. In einem neu geöffneten Browser- oder Editor-Fenster kann der Text unmittelbar verändert werden. Die Änderungen sind sofort sichtbar und die meisten Wikis bieten vor dem Abspeichern der neuen Version eine Vorschau auf den Text an. So kann überprüft werden, ob der Inhalt richtig formatiert wurde. Dabei wird auf eine vereinfachte Syntax zurückgegriffen, die von der Wiki-Software automatisch in HTML umgewandelt wird. Formatierungen können zum Einen mit Hilfe von ein paar einfachen Tags vorgenommen werden. Überschriften werden dann zum Beispiel durch den Befehl ---Überschrift--- dargestellt, Links durch [ [ Link ] ]. Alternativ verwenden viele Wikis einen WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get-Editor). Die Bearbeitung der Seiten ähnelt dann stark der Arbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm.

       

     

    Welche Rechte gibt es in Wikis?

    Das Wiki-Prinzip besagt, dass es grundsätzlich allen Usern gestattet sein soll, alle Artikel lesen, ändern und löschen zu können. Befürchtungen, dass Einträge mutwillig verunstaltet, verfälscht und gelöscht werden können, kann entgegengehalten werden, dass die beschädigten Artikel meist schnell wiederhergestellt werden können. Dafür wird lediglich eine vorherige Version aufgerufen und erneut gespeichert. Es ist  zwar möglich, Zugriffskontrollen einzurichten und Rechte zum Lesen, Ändern oder Löschen auf einzelne Personen oder Benutzergruppen zu beschränken, dies widerspricht aber dem Grundsatz der Wikis. So wird beispielsweise bei Wikipedia darauf geachtet, eine möglichst transparente und einvernehmliche Vorgehensweise zu pflegen. Soll ein Artikel entfernt werden, wird er auf einer Seite mit dem Titel „Seiten, die gelöscht werden sollen“ eingetragen. Falls niemand dagegen Einspruch erhebt, wird er nach einer Zeit gelöscht.

     

    In den wenigsten Wikis gibt es spezifische Regeln, die das Urheberrecht der Verfasser betreffen. Daher herrscht eine gewisse Rechtsunsicherheit, denn die eingestellten Artikel stehen unter einer sogenannten Copyleft-Lizenz. Das heißt, sie sind beliebig für Dritte nutzbar und dürfen ohne Erlaubnis der Autoren in anderen Medien weitergegeben werden. Die einzige Bedingung dabei ist, dass auch veränderte Versionen frei verfügbar sind.

     

     

    ________________________________________________________________

      

    Quellen

    -          http://www.bib-info.de/komm/opl/pub/oplcheck.htm

     

    -          http://www.e-teaching.org/technik/kommunikation/wikis/

     

    -          http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14736/1.html

     

    -          http://wikipedistik.de/umfrage/wikis.html

     

    -          http://www.perun.net/2007/03/12/foren-weblogs-und-wikis/

     

    -          http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki

     

  • WiMAX

    Was ist WiMAX?

    WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access)
    bezeichnet eine Gruppe von leistungsfähigen Breitband-Ein-zu-Mehrpunkt-Funkübertragungsstandards (IEEE 802.16x) mit denen Daten drahtlos, mit hoher Geschwindigkeit über größere Distanzen übertragen werden können.

    WiMAX wurde erstmals 2001 in einem Standard festgeschrieben.Die Einhaltung und Weiterentwicklung wird durch das aus 530 Unternehmen bestehende WiMAX-Forum gewährleistet. Die WiMAX Standards gehören zu der Familie der 802-Standards. Zu dieser Gruppe gehört auch die „Wireless Local Area Networks“-Technologie (WLAN: IEEE 802.11x), die für den lokalen Betrieb v.A. von gebäudeinternen Drahtlosnetzwerken weite Verbreitung gefunden hat.

     

    Wofür wird WiMAX genutzt?

    In Deutschland hat WiMAX große Konkurrenz durch das bestehende UMTS-Netz.

    WiMAX bedient hauptsächlich einen Nischenmarkt für Breitbandinternetzugänge im ländlichen Gebieten, in denen noch kein DSL angeboten werden kann. Auch in anderen Ländern sind WiMAX-Angebote zumeist stark regional begrenzt, bzw. werden in Gebieten ohne kabelgebundenes Breitbandnetz für die Vernetzung von Firmenstandorten genutzt. Trotzdem setzt vor allem Intel auf die Verbreitung des Standards. 2008/09 sind vermehrt Notebooks und Handys veröffentlicht worden, die den WiMAX-Standard als mobile Breitbandverbindung unterstützen.

    Im Folgenden sehen Sie eine Einsatzmöglichkeit für die WiMAX-Technologie:

    WiMAX - Ein Anwendungsbeispiel

     

    Wie funktioniert WiMAX?

    WiMAX, als Ergänzung der WLAN-Technologie, ist als „Metropolitan Area Network” (MAN) auf die Abdeckung von größeren Gebieten ausgelegt.

    Die Daten werden hierbei innerhalb von festgelegten Funkzellen in Form von kurzen Hochfrequenz-Paketen von der Basisstation an das Endgerät übermittelt. Dieser sogenannte „Downlink“ nutzt eine andere Sendefrequenz als der gegenläufig stattfindende, sogenannte „Uplink“. Um eine optimale Übertragungsleistung zu gewährleisten nutzt WiMAX eine dynamische Frequenzwahl, sowie eine automatische Regelung der Sendeleistung.

    Abschließend sind in der folgenden Tabelle sind die verschiedenen WiMAX-Standards mit ihren jeweiligen Eigenschaften zusammengestellt:

    Standard

    Standardisiert

    Bandbreiten

  • World Wide Web

    World Wide Web

     

    Das World Wide Web, kurz auch Web, WWW oder weltweites Netzwerk genannt, ist ein Hypertext-System, welches über das Internet abrufbar ist.

     Das WWW wurde 1989 als Projekt am Cern (European Laboratory for Particle Physics in Switzerland) als graphisches Internet-Dokument entworfen. Das eigentliche Ziel des WWW bestand darin, Forschungsergebnisse mit Kollegen auf eine einfache Art und Weise auszutauschen. Auch sollten wissenschaftliche Artikel miteinander verflochten werden. Tim Berners-Lees Worte waren: „The WorldWideWeb (W3) is a wide-area hypermedia information retrieval initiative aiming to give universal access to a large universe of documents.“ 

    Das World Wide Web benötigt nur unidirektionale Links. Diese Links ermöglichen es jedem Nutzer einen Link auf eine Ressource zu setzen, ohne dass deren Besitzer eingreifen muss. Weiterhin baut das WWW auf einem freien Protokoll auf, was die Entwicklung von Servern und Clients ohne Beschränkungen durch Lizenzen möglich machte.

    Das erste Web-Anzeigenprogramm nannte Tim Berners-Lee schlicht „WorldWideWeb.“ Später nannte er es, um Verwechslungen mit dem World Wide Web (mit Leerzeichen) zu vermeiden „Nexus“. Marc Andreessen vom NCSA veröffentliche im Jahr 1993 den ersten Browser namens „Mosaic.“ „Mosaic“ bescherte bald dem Web sowie dem gesamten Internet eine Popularität jenseits der bisherigen Nutzerkreise und ein ebenso explosionsartiges Wachstum. Mit „Mosaic“ konnten zum ersten Mal auch Technik-Laien das Internet mittels dieser einfachen Schnittstelle benutzen. 

    Das WWW basiert auf drei Kernbestandteilen:

     
    • HTTP als Protokoll, mit dem der Browser Informationen vom Webserver anfordern kann
    • HTML als Dokumentbeschreibungssprache, die festlegt, wie die Information gegliedert ist und wie die Dokumente miteinander verknüpft sind (Hyperlinks)
    • URLs als eindeutige Adresse bzw. Bezeichnung einer Ressource, die in Hyperlinks verwendet wird
    Später kamen weitere Standards wie beispielsweise Cascading Style Sheets und Document Object Models hinzu. 

    Das Web ist das am stärksten wachsende und interessanteste Angebot im Internet. Das Web wurde und wird immer noch durch andere Technologien ergänzt. Schon sehr früh wurden Bilder, Filme und Klangkulissen zur Illustration genutzt. Außerdem berücksichtigt das WWW, dass manche User verschiedene Dokumente, die bereits im Internet vorhanden sind, miteinander verknüpfen wollen. Deshalb enthalten WWW-Dokumente eine Art elektronischer Verweise für weitergehende Informationen. Die verknüpften Dateien müssen nicht auf dem gleicher Server liegen, sondern können an einem anderen Ort im Internet gespeichert sein. Diese Suche im Internet nahm nicht vorstellbare Dimensionen an.

     

    Quellen: 

    Baumann, M./Kistner, A. C.: e-Business, Böblingen 2000.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wold_Wide_Web