Metasuchmaschinen

Mittlerweile bestehen nicht mehr nur einfache Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo, sondern es gibt ebenfalls gängige, übergeordnete Suchmaschinen, die ihre Suche über mehrere Suchmaschinen hinweg durchführen. Es handelt sich dabei um die sogenannte Metasuchmaschine.

Das Prinzip der Erweiterung der Suchmaschine besteht darin, dass sie Suchergebnisse untereinander austauscht und sie mit anderen ergänzt. Der Suchprozess sieht wie folgt aus: Die Metasuche fragt eine Reihe von "einfachen" Suchmaschinen mit eigenem Index nach dem gewünschten Keyword ab und stellt die Treffer in übersichtlicher Form vor. Zu den besten und ältesten Metasuchmaschinen in Deutschland zählen Metacrawler, MetaGer und Metaspinner. Sie haben jedoch keinen eigenen Index (Datenbank) und folglich auch keine Robots, die das Netz absuchen, um den Index zu füllen.

Einen echten Austausch von Informationen betreiben die großen Anbieter. Der größte Lieferant von Suchergebnissen ist allerdings Google selber. Sie liefert ihre Verzeichniseinträge zum Beispiel an T-Online, Web.de, AOL, gmx.net oder Conduit, insbesondere jedoch bezahlte Ergebnisse.

Eine ausführliche Darstellung der Zusammenhänge finden Sie auf Bruce Clay, eine anerkannte Seite für entsprechende Informationen, Tipps und Dienstleistungen rund um die Suchmaschinenoptimierung. Auf Bruce Clay kann der Austausch zwischen den Suchmaschinen, sowohl von organischen Suchergebnissen, als auch von bezahlten Ergebnissen, von dem Jahr 2000 bis 2011 nachverfolgt werden.