Konversionsrate

Konversionsraten für das Website-Controlling

Die Konversionsrate, auch bekannt als conversion rate, bildet den Anteil der Besucher einer Website, die zu einer Konversion auf der Webpräsenz führen:

Anzahl der Konversionen/Anzahl der Besucher x 100 = Konversionsrate

Die Konversionsrate ist der tatsächliche Schlüssel zum Erfolg. In der Conversion wird die Quantität in Qualität gewandelt. Hier entscheidet sich der individuelle Wert von Werbemaßnahmen. Die Konversionsrate hängt von der erfolgreichen Bewältigung verschiedener Stufen der Konversionspyramide ab. Für Shopbetreiber sind einige Definitionen mit Richtwerten in der nachfolgenden Tabelle zusammen gestellt:

Erfolgskennzahlen

Quote

Bedeutung

Ad Impressions to Page Impressions

0,40

Werbemittel waren durchschnittlich pro Seite platziert.

AdClick Rate

0,08

Werbemittel wurden durchschnittlich pro Seite geklickt.

Click-Through Rate

0,20

Zugriffe wurden durchschnittlich pro Werbemittel erzeugt.

AdClick to Lead

0,13

Adressen wurden durchschnittlich pro AdClick hinterlegt.

AdClick to Sale

0,03

Verkäufe wurden durchschnittlich pro AdClick getätigt.

Visitor to Lead

0,05

Adressen wurden durchschnittlich pro Besucher hinterlegt.

Visitor to Sale

0,02

Verkäufe wurden durchschnittlich pro Besucher getätigt.

Diese Werte sind wie alle Durchschnittswerte individuell anders. Jeder Shopbetreiber muss für sich selbst eine Statistik führen und seine Richtwerte herausfinden. Das sollte er nicht nur in der Summe, sondern für jede Werbemaßnahme und für jede Kooperation mit einem Anbieter getrennt machen. Nur so kann er seine Werbeerfolge messen, sein Budget optimal verteilen und die Spreu vom Weizen trennen.

Die Konversionsrate vom Eintritt in den Shop zum Verkauf liegt im Schnitt bei ungefähr zwei Prozent. Die dazwischen liegenden Stufen müssen so einfach und attraktiv wie möglich gestaltet werden. Damit der Shopbetreiber den gelieferten Traffic möglichst optimal ausnutzt, müssen einige Punkte gewährleistet sein.

Viele Faktoren beeinflussen diese Quoten. Es beginnt damit, ob die Segmentierung der Zielgruppe die wirklich interessierten Besucher selektiert hat und geht weiter zu der Verfügbarkeit der beworbenen Produkte. Wie viele Stufen liegen zwischen dem Produktangebot und dem Warenkorb? Sind die Versandbedingungen akzeptabel und branchenüblich? Welche Zahlungsvarianten werden angeboten und wie ist die Garantieabwicklung geregelt? Das sind nur einige Fragen, die die Akzeptanz beider Partner im Kaufprozess bestimmen.

Kommt ein Besucher auf die Seite, soll er genau die Information vorfinden, nach der er sucht. Diese geht über eine genaue Beschreibung des Produktes mit Bildern und Spezifikationen, über eine einfache Einkaufsmöglichkeit mit einem Warenkorb, eine konkrete Information über Liefer- und Zahlungsbedingungen, zu zuverlässiger Bearbeitung von Anfragen, usw. Wir haben diese Punkte auf den Seiten genauer beschrieben, die sich mit dem Internet Shop befassen.

Wenn der Besucher einmal vor Ort ist, soll er sich registrieren, damit er persönlich angesprochen werden kann. Wir speichern seinen Warenkorb, führen eine Statistik seiner Einkäufe und sprechen ihn persönlich an. Er wird mit Cross Selling durch die Präsenz geführt und zum Stöbern in dem Angebot motiviert.

Alle diese Maßnahmen haben das Ziel, den einmal gekauften Kontakt bestmöglich auszunutzen und insofern die Konversionsraten zu erhöhen.