E-Mail Marketing

Gutes E-Mail-Marketing nimmt dem Kundenkontakt das Überraschungsmoment und führt früher oder später zu Ihrem Erfolg. Sie kaufen nicht permanent teure Klicks ein, sondern bauen einen Interessentenpool zum Kundenstamm auf.

Internetbenutzer surfen meist gezielt durch das Web. Dabei stoßen sie, ob gewollt oder durch Zufall auf Ihre Webpräsenz. Ist Ihre Website gut auffindbar, bleiben viele Besucher nicht aus. Sie klicken sich durch Ihre Präsenz, nutzen das Angebot der Informationen und die Vielfalt der Einblicke in Ihr Unternehmen, aber sie verschwinden wieder. Wenn diese Besucher nicht wieder kommen, war Ihr Aufwand im Web-Marketing leider umsonst, denn der Surfer hat nicht das getan und sich so verhalten, wie Sie es sich von ihm gewünscht haben: Den Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Sie können lediglich nur erahnen, warum der Kontakt erfolglos war. Weder eine E-Mail-Adresse, noch sonstige Daten hat der User hinterlassen und somit ist auch die zweite Chance auf Kontaktknüpfung vertan, welche wesentlich erfolgreicher hätte ausgehen können. Ein solcher Kontakt ist wichtig für Ihr Unternehmen. Der Surfer war nicht ohne Grund auf Ihrer Webpräsenz und gehört offensichtlich zu Ihrer Zielgruppe.

An dieser Stelle entsteht der Übergang vom Web-Marketing zum E-Mail-Marketing, als Teil des Internet-Marketings. Hierbei kann das E-Mail-Marketing ein probates Mittel des CRM sein, um Ihre Zielgruppe konkret anzusprechen und damit zu weiteren Aktionen zu motivieren.

Hierfür muss der Besucher zunächst einmal seine E-Mail-Adresse hinterlassen. Allerdings ist dieser Akt leichter gesagt, als getan, aufgrund des allgemeinen Misstrauens der Surfer gegenüber des Internets. Es müssen folglich Anreize für den Besucher geschaffen werden, damit dieser bereit ist, seine E-Mail-Adresse weiter zu geben. Diese können sehr unterschiedlich sein. Die Verantwortung für diese Aufgabe übernimmt meist das Customer Relationship Management (CRM) oder das Community-Marketing, die für die Pflege und Erhaltung, sowie die Optimierung von Kundenbeziehungen zuständig sind. Ebenso sollte die Registrierung für den Surfer so einfach und komfortabel, wie möglich gestaltet sein: Hierzu einige Tipps für Marketing-Mails:

  • Kurzes Formular: Fordern Sie lediglich die E-Mail-Adresse im ersten Schritt, um den Nutzer nicht zu verängstige. Erst im nächsten Schritt sollten Sie weitere Daten erfragen. Wichtig: Beschränken Sie sich auf die wirklich nötigen Daten.
  • Vertrauen schaffen: Betonen Sie Ihre Einstellung zum Datenschutz und deuten Sie mit einem Hinweis „kostenlos“ auf Ihr Angebot.
  • Gute Sichtbarkeit: Sowohl das Formular  als auch der Button sollten gute sichtbar auf Ihrer Präsenz zu finden sein. Optimieren Sie diese mit entsprechenden Farben, um die Attraktivität zu steigern.
  • Zusatzkreuze: Mit jedem weiteren Mausklick sinkt die Chance auf eine neue E-Mail-Adresse. „Ich habe die AGBs gelesen“ oder „Jetzt Newsletter abonnieren“-Kreuzchen, schrecken den User zusätzlich ab.
  • Euphemismen: Überzeugen Sie den User mit schönen Dingen, statt ihm etwas aufzudrängen, schließlich möchte doch jeder bevorzugt etwas „gratis anfordern“ statt es zu „abonnieren“!

Haben Sie das Vertrauen des User gewonnen und er ist gewillt, seine Daten preiszugeben, muss er sich in eine Datei eintragen, aus der Sie wiederrum eine Mailing-Liste generieren. Bei Nichtgefallen kann der Interessent sich wieder austragen. Nutzen Sie die Chance jedoch auf weitere Kontakte, obgleich erst der siebte oder zehnte Anstoß erfolgreich ist. Das E-Mail Marketing ist ein Werkzeug, mit dem Sie Surfer auftreiben und dann fest an Ihr Unternehmen binden. Mithilfe von E-Mail-Marketing Kampagnen generieren Sie mehr Erfolg aus dem Potenzial Ihrer Internetkontakte.

Eine E-Mail muss vom Empfänger gerne gelesen werden. Um nicht als Spam oder lästiger Newsletter im Papierkorb des potentiellen Kunden zu landen, ist es wichtig, mit der versandten E-Mail Interesse zu wecken und Beachtung zu finden. Entsprechend sollte der Adressat auch mit relevanten Inhalten angesprochen werden.

Die Daten und Adressen der registrierten User werden in einfachen Datenbanken gesammelt und verwaltet, wie es auch bei Shopsystemen mit Kunden-Datenbanken der Fall ist.