E-Mail-Genre

Es gibt viele verschiedene Anlässe, Gelegenheiten oder Gründe für das Versenden von E-Mails. Für alle unterschiedlichen E-Mail Typen gilt: der Inhalt entscheidet über den Erfolg. Auf Textvorlagen sollte demnach verzichtet werden. Die E-Mail sollte genau wie die Webpräsenz an das Unternehmen angepasst sein.

Folgende E-Mail-Arten werden unterschieden:

Antwort auf Kundenanfragen

Die häufigste Variante eines E-Mail-Marketings offeriert das Tagesgeschäft. Privatkunden und Firmenkunden  stellen eine Anfrage und Sie antworten. Auch diese Texterstellung ist von hoher Wichtigkeit. Eine Antwort ist die persönlichste Form des E-Mail-Marketings. Daher muss auch hier ein qualitativer Text verfasst werden. Der Empfänger hat etwas angefragt und wartet auf Ihre E-Mail. Mit einer Anfrage sendet der Kunde Informationen über seine Interessen aus.

Die Kundenanfrage ist die höchste und beste Herausforderung an Ihr Marketing. Der Kunde erwartet eine Antwort auf eine spezifische Frage. In diesem Fall sollte dieser direkt angesprochen werden. Anfragen sollten nicht einfach in eine Service-Abteilung oder ein Call-Center geleitet werden, sondern fallen unter den Aufgabenbereich des Kundenberaters oder der Marketing-Abteilung. Der Kunde ist wertvoll und sollte dementsprechend behandelt werden, um ihn nicht zu verlieren. Nutzen Sie diese Chance und geben Sie dem Kunden das Gefühl des Willkommenseins. Eine verständliche und wirkungsvolle E-Mail ist der beste Schritt.

E-Mail-Werbung

Die E-Mail-Werbung ist eine sporadische Aktion, die im Abstand von wenigen Wochen durchgeführt werden sollte. Der Surfer hat sich speziell bei Ihnen angemeldet und Sie senden ihm neue Informationen zu Ihrem Angebot: Sonderaktionen, Geschenkgutscheine, Incentives aller Art oder einfach Nachrichten, die ihn interessieren könnten. Das ist eine fortlaufende Aktion. Bis zu zehn Mal ist es erforderlich, den Interessenten anzumailen, bevor dieser sich endgültig für oder gegen Sie entscheidet.

Wenn Sie einen festen Rhythmus bevorzugen, in dem die Mails oder Erinnerungen aufeinander aufbauen und einen festgelegten Ablauf einhalten, dann könnten Ihnen Dienstleister wie www.getresponse.com, www.inxmail.de oder www.aweber.com weiterhelfen.

E-Mail-Newsletter

Der E-Mail-Newsletter ist etwas einfacher zu handhaben. In einem festen Turnus wird er an diejenigen versendet, die in Ihrer Datenbank registriert sind. Der Empfänger nimmt die Interessenten auf, die sich aktiv registrieren. Außerdem solche Kunden, die schon einmal bei Ihnen gekauft haben, oder in einer Geschäftsbeziehung zu Ihnen stehen. Vom Kauf von Adressen wird dringend abgeraten.

Nun stellt sich die Frage, warum sich jemand anmelden sollte? Die Antwort findet sich auf Ihrer Seite, der Inhalt. Die Informationsplattform sollte somit so gehaltvoll wie nur möglich gestaltet werden, dass die Besucher mehr erfahren wollen – mehr Neuigkeiten, mehr Wissen, mehr Fakten. Das ist Ihre Aufgabe.

Um Material für einen Newsletter zu gewinnen, können beispielsweise die Kundenmails verwendet werden. Womöglich haben die Kunden ihr Interesse schon selbst bekundet. So kann der Posteingang Hinweise liefern welche Fragen in einem Newsletter zu beantworten sind. Auch der Kundensupport kann Anhaltspunkte für interessante Informationen liefern. In den eigenen Newsletter können zusätzlich die Botschaften anderer Anbieter kostenpflichtig mit eingebaut werden. Mit einer solchen Kooperation machen Sie den Nutzen aus Ihrer Kundendatenbank zu Geld.

Doch wie kommt es zur Newsletter-Anmeldung?

E-Mail-Adressen-Generierung

Für die Segmentierung zählen insbesondere persönliche Daten. Damit kann der Besucher für alle weiterführenden Aktionen identifiziert werden. Zum Beispiel ist die E-Mail-Adresse von Website Besuchern für Sie als Betreiber für weitere Marketingmaßnahmen wertvoll. Um eine Email Adresse zu gewinnen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise kann ein interaktiver Charakter helfen um die Bereitschaft zur Mitteilung der Identität zu fördern. Mit Interaktionen machen Sie seinen Internetauftritt so attraktiv, dass der Interessent mehr Informationen über sich preisgibt. Haben sich die Surfer zunächst anonym unterhalten und möglicherweise mit einem geänderten Namen die Kommunikation angenommen, werden sie auf der nächsten Stufe ihre Identität preisgeben, wenn sie dafür bessere Informationen erhalten.

Besser sind die Informationen für ihn, wenn sie personalisiert sind und auf seine Anforderungen zugeschnitten. Dies können spezielle Angebote aus seinem Interessengebiet oder Beratungen zu seinen gezielten Anfragen sein. In jedem Fall verspricht man dem Besucher einen Vorteil bei der Registrierung. Generell müssen sogenannte Incentives gesetzt werden, damit der Besucher sich registriert bzw. seine Daten preisgibt. Mit solchen Incentives sprechen Sie den Surfer zum Beispiel bei einer Anmeldung zu einer Community, zu einer Webpräsenz, zu einer Suchmaschine, zu einem Bonussystem oder bei einem anderen Portal an. Solche Incentives können beispielsweise spezialisierte Angebote oder eine einfache Abwicklung (1-click-buy) sein. In sehr vielen Fällen sind es aber wertvolle Informationen für den Partner, wie zum Beispiel ein Newsletter, eine Informationsbroschüre oder eine Beratung.

Bei einer Registrierung wird der Interessent nach den persönlichen Daten, nach Vorlieben oder Interessengebieten gefragt. Er wird bei der Anmeldung darauf hingewiesen, dass seine Daten für das Internetmarketing verwendet werden. Wenn er dazu seine Zustimmung gibt, sprechen wir deshalb von Permission Marketing.

Oft ist ein Newsletter-Tool in Ihrer Shopsoftware oder im Content-Management System bereits enthalten. Ansonsten findet man eine große Zahl von Softwareanbietern im Internet, die im Rahmen von CRM anspruchsvolle Lösungen anbieten. Wenn Sie wenig selbst administrieren wollen, bedienen Sie sich eines Internet-Dienstleisters, wie www.cleverelements.com.

Rechtschreibfehler und fehlende oder ungültige Links erzeugen Unmut beim Leser. An dieser Stelle wird somit nochmals auf die Qualität der Webpräsenz aufmerksam gemacht. Eine gute Website und korrektes Erscheinungsbild steigert das Potenzial der Interessenten, sich für den Newsletter zu registrieren, wie zum Beispiel www.eventim.de. Das Beispiel repräsentiert ein sehr großes Unternehmen, jedoch funktioniert das Marketing für kleinere Zielgruppen im Prinzip genau so. Fügen Sie Anmeldungen auf Ihre Seiten ein, die nochmals zurück bestätigt werden muss. Das Verfahren nennt sich double-opt-in.