Sicherheit im Internet

Wer sich im Internet durchklickt, ist vielen Gefahren wie Viren, Würmern, Trojanern oder Hackern ausgesetzt. Es gilt, sich schon vor der Nutzung des Internets mit diesen Gefahren auseinanderzusetzen und zu wissen, wie man ihnen entkommt oder im weitaus schlimmeren Fall, wie man sie bekämpft.

Sicherheitslücken von Microsoft Programmen sind jedem bekannt. Sie verursachen Milliardenschäden, insbesondere, wenn man neben den unmittelbaren Zerstörungen auch die Arbeitszeit bewertet, die nach einem Angriff verloren geht. In vielen Fällen müssen Datenbestände neu aufgebaut oder Rechner mit Spezialprogrammen wieder gesäubert werden. Solch ein Verlust kann für ein kleines Unternehmen existenzbedrohend sein.

Nebenwirkungen eines solchen Angriffs können dann in Form von eigenständiger Weiterverbreitung des Virus, um über infizierte Dateien auf ein anderes Gerät zu gelangen, von direkter Lösch- oder Veränderungsvorgänge von Dateien auf dem Rechner oder von PC-Abstürzen sein. Für jeden Angreifer ist es leichter, in einen Datenbestand einzudringen, als sich umständlich in den Datenverkehr zwischen Rechnern einzuschleichen und die Leitung "abzuhören".

Doch wie gerät solch ein Trojaner oder Virus auf einen einzelnen Rechner? Wie kann man als Betroffener gegen den Eindringling angehen und den Gefahren dieser Sicherheitslücken aus dem Weg gehen?

Schutz vor Computerviren

Viren und Trojaner gelangen meist über Downloads oder den E-Mail Verkehr auf den Rechner. Um sich vor ihnen zu schützen, lassen sich präventiv einige Vorsichtsmaßnahmen beschreiben.

Für Downloads:

  • Downloads nur über Originalseiten
  • Dateigröße nach dem Download überprüfen
  • Datei auf Viren überprüfen, erst dann öffnen

Für E-Mails:

  • Gleicher Betreff bei mehreren E-Mails: löschen
  • Unbekannter Absender: fragwürdig
  • Unzutreffender Betreff von bekanntem Absender: löschen
  • Attachements nur bei Ankündigung in der Mail öffnen

Allerdings gibt es unterschiedliche Typen von Computerviren und Trojanern vor denen es sich zu schützen gilt.

Einen hundertprozentigen Schutz vor Viren, kann kein Programm sichern. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Virenscannern. Es gibt nicht nur kostenpflichtige, sondern bereits sehr gute kostenlose Antivirusprogramme. Wichtig sind ihre regelmäßigen Updates zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten, das Erkennen und Entfernen von Bedrohungen. Ebenso können Sie eine Firewall (Internetschutz-Software) nutzen, welche Ihre Internetverbindungen und die Datenübertragung von Programmen überwacht. In jedem Fall sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie beim Surfen im Internet mit jedem weiteren Klick Spuren hinterlassen, die zurückverfolgt werden können.

Weitere Informationen sind für Mitgleider in folgender Pdf zugänglich.