Google Ads Bildanzeigen

Die Formate der Bildanzeigen sind mit der Vielfalt der Medienpartner gewachsen. Immer neue Werbeformen, Website-Formate und Platzierungsmöglichkeiten sind mit dem Wachstum des Internet entstanden.

Sie werden nochmals unterschieden zwischen den Anzeigen auf Computern und Laptops und denen auf Mobilen Geräten.

Auf mobilen Geräten sind die zwei Hauptlinien der Anzeigenformate die Interstitial- und die Banner-Bildanzeigen.

Interstitial Anzeigen werden in Vollbildgröße ausgeliefert. Sie erscheinen so, als würde jemand zwischen Bildschirmen oder Seiten in einer App wechseln.

  • Größen für Smartphones: 300 x 250, 320 x 480 und 480 x 320
  • Größen für Tablets: 1024 x 768 und 768 x 1024

Sie erzielen oft eine höhere Klickrate (Click-through-Rate – CTR) als Banneranzeigen, das trifft vor allem das Interesse von Google, die Anzeigenplätze möglichst teuer zu verkaufen. Dabei nutzt Google die Gelegenheit einen höheren CPC durchzusetzen. Für den Werbetreibenden ist die Konversionsrate von Bedeutung und der damit erzielte Bestellumsatz (oder bei Dienstleistern der erzielte Rohertrag). Daraus berechnen wir in dem Google-Ads Tool standardmäßig den Kostenanteil der Werbung am Umsatz.

Die Bannerwerbung auf mobilen Geräten werden als schmaler Streifen oder "Banner" oben waagerecht auf einer App-Seite oder einem Bildschirm gezeigt. Das ist für Mobilgeräte ein häufig verwendetes Anzeigenformat. Für Geräte mit hoher Auflösung können Sie auch Bilder in doppelter Größe hochladen. z. B. ein Bild in der Größe 640 x 100 für eine Anzeigenfläche in 320 x 50. Das Bild wird je nach Auflösung des Gerätebildschirms automatisch angepasst.

  • Größen für Mobilgeräte und Tablets: 320 x 50, 468 x 60, 728 x 90 und 300 x 250

Die Anzeigen auf Mobilen Geräten müssen vor allem aber mit der Mobiltauglichkeit der Website abgestimmt werden. Mit den Anzeigen verkauft Google die Klicks und trifft damit im besten Fall auch die Zielgruppe. Wenn allerdings die Landingpage auf der Website nicht mobiltauglich ist, dann sind die Klicks und die Kosten verloren.

Die betriebswirtschaftlichen Folgen machen sich als Veränderungen im Kostenanteil bemerkbar. Letztlich ist es für den Unternehmer wichtig, seine internen Erfolge (Umsatz) mit den Erfolgszahlen von Google (Ad-Kosten) zu vergleichen. Das ergibt den Kostenanteil. Diesen Kostenanteil weist unser Tool zur Google Ads-Analyse aus.

Bildanzeigen für Computer und Laptops

Die Bildanzeigen für Computer und Laptop Bildschirme gibt es in diversen Formaten, die früher alle bedient werden mussten – und zwar in Abhängigkeit davon, auf welchen Plattformen und bei welchen Publishern die Veröffentlichung geplant war.

Die moderne Variante sind responsive Anzeigen, die sich eigenständig auf die Formate einstellen, die für die Einspielung auf den Webseiten gebraucht werden.

Für die Schaltung von responsiven Anzeigen werden lediglich Assets wie Anzeigentitel, Bilder und die Zielseite hinzugefügt. In Google Ads werden automatisch Anzeigen auf Grundlage dieser Assets generiert. Die Anzeigen werden an die verfügbare Werbefläche angepasst, um den Zeitaufwand für die Codebearbeitung zu verringern. Das ist die Google-Version und sie führt sicher dazu, dass Google seinen Umsatz maximiert.

Für den Werbetreibenden geht allerdings die Übersicht komplett verloren, welche Anzeigen nun tatsächlich auf welchen Placements geschaltet werden. Er kann nur mit umständlichen Datenanalysen erkennen, ob die Zielgruppe erreicht wird. Wenn Google die Initiative und das Controlling dazu hat, dann lassen sich kaum noch Stellschrauben und Aktionsräume erkennen, die zu einer Optimierung für die eigenen Zwecke genutzt werden können.

Für die eigene Erfolgsrechnung ist es wichtig zu erkennen, ob die Anzeigen schlecht formuliert und bebildert sind oder ob die Zielgruppe auf den Placements gar nicht gefunden wurde. Mit schlechter Steuerung der Klickpreise und des Budgets lassen sich die geplanten Ziele nicht erreichen und blockieren gute Anzeige auf erfolgversprechenden Plattformen. Selbst gute Anzeigen und passende Segmentierungen können erfolglos bleiben, wenn sie auf die unpassenden Landingpages führen und den Besucher enttäuschen.

Das Controlling-Tool untersucht unmittelbar am Google Ads Konto und an den Landingpages der Websites die Performance und errechnet Qualitätsfaktoren für jede Anzeigengruppe